Anfahren und der Schleifpunkt

Hoffe mal, dass hier das richtige Unterforum für so ein Thema ist. Habe jetzt seit ca. einer Woche meinen Führerschein aber habe immer noch ein wenig Probleme mit dem Anfahren. Deswegen habe ich ein wenig mit meinem Vater geübt und einen Weg gefunden, der relativ gut klappt. Ich lasse die Kupplung ein wenig kommen, gebe Gas bis ca 2000 Umdrehungen und fahre dann durch weiteres Kommenlassen der Kupplung an. Auf den Schleifpunkt achte ich da nicht so wirklich, lasse aber die Kupplung relativ weit kommen, bevor ich auf's Gas gehe. Nun will ich nur wissen, ob diese Art und Weise schlecht für den Wagen ist. Es ist nicht so, als ob ich im Leerlauf jetzt lange Gas gebe, aber ich warte halt nicht den Schleifpunkt ab.

Beste Antwort im Thema

Wie wurde es denn vom Fahrlehrer beigebracht?

Ich durfte anfangs auch nie mit Gas anfahren. Das Problem an Fahrschulwagen ist, dass sie Diesel sind. Fährst du danach einen kleinen Benziner, wirds etwas kniffeliger, nach Fahrschulmethode anzufahren. Man muss jedoch nur den Kupplungsfuß sensibilisieren. Dann geht das.

Lasse die Kupplung erstmal soweit kommen, dass die Motordrehzahl leicht sinkt. Dann hast du den Schleifpunkt gefunden. Ab diesen Punkt kannst du etwas Gas geben, damit du nicht den Motor abwürgst.

Dabei nicht unbedingt auf die Drehzahl achten, einfach nur spüren und hören, was der Motor macht.

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Mein Großvater hatte noch so eins, nannte sich Trecker, glaube ich, ist ja schon etwas her.

Toll. Damit fährt der TE bestimmt rum. 🙄 🙄 🙄 🙄

Ich habs mal überflogen. Kinders warum muss man sich wegen so einem Sch... in die Haare bekommen.
Ich habe mir nie über meine Kupplung Gedanken gemacht, bei keinem Auto, alle haben länger gehalten als ich die Kisten hatte. Wenn man sich nicht allzu blöd anstellt halten die solange wie der Motor dreht. beansprucht werden die Dinger immer, nicht nur beim anfahren, auch beim schalten und sogar beim fahren. Also, cremig bleiben und entspannen.🙂

@ kamikazeschumi
Du hast in beiden Punkten völlig recht. Genau das, dass alles Übung ist, wollte ich damit zum Ausdruck bringen.

Auch mit dem Thema Kupplung gebe ich dir absolut recht. Jedes normale Auto kannst du auf flacher Strecke mit leicht schleifender Kupplung anfahren. Wenn man es nicht übertreibt, nimmt auch eine intakte Kupplung keinen Schaden.

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Ich habs sogar mal gebracht einen Almera Diesel im 6. Gang anzufahren. Auch das geht, da die Kiste eh für die Presse bestimmt war hab ich mir den Spaß mal gemacht, hat wunderbar nach Kupplung gestunken, aber mit etwas Gefühl in beiden Füßen kriegt man sowas hin. Bei mir hat es eine Woche gedauert nachdem ich meinen Lappen hatte bis ich vergessen habe darauf zu achten wie ich Kuppel und schalte, da passierte das einfach. Teilweise hab ich mich dann erschrocken und gedacht ich hab irgendwas vergessen weil einem urplötzlich in den Sinn kommt was man alles beachten muss. Und heute? Steigt man ein und kümmert sich maximal darum die Ampel noch bei grün zu kriegen, alles andere ist einer Automatik gewichen. Mir machts auch keine Probleme mit wechselndem Schuhwerk zu fahren, zum einem weil ichs oft mache und zum anderem weil ich dank meiner Berufe mittlerweile so viele Autos gefahren bin das man mit weichen und harten Kupplungen bestens zurechtkommt. Ist alles Übungssache und nichts ist menschlicher als Felhler zu machen bei Dingen die man gerade lernt und verbessert. Mich regen auch keine Fahrschulwagen auf die das 3. oder 4. mal den Motor abwürgen an der Ampel, zwar denkt man sich dann "Ja Herrschaftszeiten..." aber ich fang nicht an zu hupen oder gestikulieren wie andere das gut können.

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