An die Hobby-Stauforscher bei MT

Moin MTs,

vielleicht kann mir einer der Hobbystauforscher mal folgenden Sachverhalt erklären:

Auf meinem gestrigen Rückweg von Berlin ins Ruhrgebiet kommt auf der A2 hinter Braunschweig eine ca 12km lange Baustelle. Es geht von 3 spurig auf 2 spurig und die verbleibenden Spuren teilen sich dann auf. Eine Links der Leitplanke (linke Spur der Gegenfahrtrichtung) eine Rechts der Leitplanke (Standspur der Fahrtrichtung).

Die 7km Stau vor der Baustelleneinfahrt sind logisch. Fahrbahnverengung, zu viel Verkehr, dümmliche Fahrbahnwechsler (die entweder noch 400m vor der Fahrbahnverengung nach links wechseln obwohl sie wieder in die Mitte müssen, oder die meinen ständig hin und her springen zu müssen).

Aber was mich wundert: Ich bin in der linken Lane (also Gegenfahrbahn). Nach 200m Baustelle stoppt es plötzlich. Stillstand für bestimmt 10 Minuten. Rechte Lane läuft es so dümpelnd voran (wie man es erwarten würde) aber der Stau löst sich langsam.

Nach 10 Minuten geht es links plötzlich weiter. Und zwar die vollen 11,8 km durch die Baustelle mit vollen Tempo 80. Wie geht sowas? Wo kam der 10 minütige Vollstop in der Baustelle her? Da muss doch einer 10 Minuten lang gewartet haben bis die Spur komplett leer gelaufen ist und dann auf 80 beschleunigt haben😁

Übrigens @Diedicke1300
Berlin mit seiner "Wer fährt gewinnt" Mentalität gefällt mir sehr gut. Da gehts besser vorwärts als in mancher Dorfstrasse. Aber Sonntags Morgens ganz schön unentspannt die Kollegen. Verpasst man mal 2 Sekunden grün, gibts gleich den kollektiven Hupenselbsttest von hinten 😁

Beste Antwort im Thema

Oft liegt das Problem bei den unfähigen Verkehrsteilnehmern. Am schlimmsten finde ich die Gaffer-staus bei Unfällen auf der gegenfahrbahn....

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Zitat:

@tomcat092004 schrieb am 24. Mai 2016 um 14:33:06 Uhr:



Zitat:

@Hannes1971 schrieb am 24. Mai 2016 um 11:44:03 Uhr:



Ich auch. Allerdings war mein Beitrag eher als Seitenhieb an Deinen Namensvetter im Nachbarthread gedacht. Sorry für die Verwechslung.

Habe mich nicht angegriffen gefühlt.
Den Namensvetter muss ich mir mal anschauen und auch den Thread (wenn ich herausfinde welchen du meinst).

Den hier meine ich.

Zitat:

@surfkiller20 schrieb am 24. Mai 2016 um 10:39:15 Uhr:



Zitat:

@tomcat092004 schrieb am 24. Mai 2016 um 10:34:37 Uhr:


Die helfen nicht wirklich, weil sich kaum einer daran hält.

Dagegen helfen deutlich mehr Kontrollen. Ich sehe es regelmäßig am Bielefelder Berg: Jeder der die Strecke kennt, bremst schön auf 100 km/h runter, sobald der Blitzer in Sichtweite kommt. Leider wird kurz danach wieder Gas gegeben. Dumm nur: Letztens wurde kurz nach dem Blitzer nochmals Mobil geblitzt, da wurden einige erwischt.

Warum leider?

Heute schöner Fall auf der Autobahn, verengt von zwei Spuren auf eine:

Reißverschluss hat so gut funktioniert wie noch nie, alle mit 20 km/h gerollt, ich eben nicht bis ganz vorne gefahren, sondern rund 50 m vor der Verengung fließend eingeordnet, auf der einen Spur dann gut mit 30 km/h gerollt, sah wirklich gut aus, bis 100 m später: Stillstand!

Den Stillstand gab´s dann noch zweimal. Grund dafür gab´s keinen (keine Auffahrt, keine Fräskante), einmal abgesehen eben davon, dass die Leute einfach nicht gleichmäßig fahren können.

Der Sattelzug vor mir hätte dann noch fast einen Supergau ausgelöst, als er neben den Standstreifen in die Wiese fuhr. Keine Ahnung, ob der wieder nebenbei Zehennägel geschnitten hat, aber er hatte Glück, der Seitenstreifen hat gehalten (oftmals sieht man an diesem Autobahnstück auch LKW, die 30 cm tief einsinken und auf 200 m eine Schlammspur ziehen (Supergau wäre natürlich, dass er sich festfährt)).

Auf der A1 kann ich täglich folgendes beobachten:

Die "Ich fahre immer links" Fraktion stösst 4km vor der nächsten Baustelle auf die "ich fahre immer in der Mitte" Fraktion, weil die Autos wohl spontan ihren Dienst versagen würden wenn sie mal nach rechts gehen würden.

So 2km vor der Baustelle mit der Spurverengung fängt es dann an: die linke und die mittlere Spur sind komplett dicht. In der rechten Spur fahren ein paar LKWs und meine Wenigkeit und ein paar andere PKWs ziemlich normal weiter.

Nachdem man rechts trotz abbremsens gut 100-150 Autos überholt hat kommt die Spurverengung und dann...

...geht es rechts meistens trotzdem schneller voran.

Und jeden Tag grüßt das Murmeltier.

Hier noch die diesjährigen Stauverursacher auf der A1/A226, wo ich die Unfallautos selber gesehen habe:

- drei LKWs fahren in der linken Spur zusammen
- ein Kleintransporter macht einen Abflug und landet auf dem Dach
- AB Auffahrt Bargteheide stossen 2 LKWs mit drei PKWs zusammen. Ein Audi hat sein Heck quer in den Grashügel neben der Autobahn gerammt
- ein Kleintransporter macht einen Abflug in der Tempo 80 Zone und landet weit neben der Autobahn

Alleine Heute:
- ein Kleintransporter bleibt stehen und kann sich gerade noch auf den Standstreifen schleppen
- Einem LKW mit ca. 8 PKWs aufgeladen, der gerne in der mittleren Spur überholt hat, ist mindestens ein Reifen weggeflogen, so dass alle drei Spuren zum Stillstand kamen, weil neben der Reifenkarkasse auf der Mittelspur noch viele kleinere Teile rumlagen (vor allem in der Mitte und rechts)
- Autobahnraststätte Stillhorn hat es mal wieder einen LKW erwischt. In diesem Burmudadreieck sehe ich fast täglich einen PKW oder LKW, der kurz nach der Raststätte auf der Autobahn Richtung Lübeck liegenbleibt.
- Ein Mercedes und ein ...ich glaube Passat.. haben sich in der Tempo 80 Zone Richtung A24 Abzweig in der Mittelspur geknutscht. So standen sie dann erstmal herum...

Auf meinem Arbeitsweg (knapp 200km am Tag) ist immer was los. Mich ärgert an der ganzen Sache eigentlich nur der völlig unnötige Zeitverlust, weil einige Autofahrer schlichtweg zu blöd sind vernünftig Auto zu fahren.

Und für was? 5-10 Minuten können sie meist nur maximal rausfahren pro Arbeitsweg bei 50%+ mehr Spritverbrauch und hohem Puls. Die Baustellen sind momentan so verteilt auf der Strecke HL <--> HH, dass es eher weniger ist.

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Zitat:

@HairyOtter schrieb am 23. Mai 2016 um 22:51:21 Uhr:


[...] Ich stand letzte Woche 10km total grundlos ohne Unfall oder Sperrung im Stau [...]

[klugsch] So so, Du

standst

also 10 km im Stau. Das wäre bei Berücksichtigung der Erdrotation eine Standzeit von nur 21,5 Sekunden [/klugsch] 😉

Zitat:

@picard95 schrieb am 24. Mai 2016 um 20:31:55 Uhr:


Und für was? 5-10 Minuten können sie meist nur maximal rausfahren pro Arbeitsweg bei 50%+ mehr Spritverbrauch und hohem Puls.

Ich glaube nicht dass sie soviel rausholen bei derart dichtem Verkehr. Vor einigen Wochen war ich mal Freitag nachmittags auf der A7 zwischen Kempten und Feuchtwangen unterwegs. Der Verkehr war so dicht, dass die Geschwindigkeit meistens zwischen 50 und vielleicht (eher selten) 100/110 km/h pendelte, meistens fuhren wir so 70 bis 80 km/h. Die A7 ist in diesem Bereich fast komplett nur vierspurig.

Gefühlt fuhren 70 bis 80% alle VT auf der linken Spur, obwohl die Geschwindigkeit dort nicht höher war als rechts. Ich selbst bin sicherlich 80 bis 90% der Strecke (ca. 180 km) rechts gefahren, hatte teilweise 200 m vor mir keinen anderen VT rechts, konnte entspannen, den Tempomaten nutzen, diesen ab und zu etwas nachjustieren und beobachten, wie ich etliche Linksfahrer auf der Strecke x-Mal (wieder) überholt habe, während auf der linken Spur ständig die Bremslichter leuchteten. Nebenbei habe ich auf dieser Fahrt noch den besten Verbrauch aller Zeiten mit unserem Kuga "hingelegt".

Die Linksfahrer haben auf der Strecke absolut garnichts rausgeholt, mussten ständig total angespannt auf ihren Vordermann achten, hunderte Male bremsen und wieder beschleunigen. Das ist einfach nur Stress pur, verschleißintensiv (Bremsen, Reifen) und die pure Spritverschwendung mit dem Ergebnis, dass man Null und Nichts rausgefahren hat.

Aber was erzähle ich da, diese sinnfreie Linksfahrerei bei solchen Verkehslagen erlebt man ja immer und überall...

Zitat:

@Rainy01 schrieb am 25. Mai 2016 um 06:57:54 Uhr:


...
Die Linksfahrer haben auf der Strecke absolut garnichts rausgeholt, mussten ständig total angespannt auf ihren Vordermann achten, hunderte Male bremsen und wieder beschleunigen. Das ist einfach nur Stress pur, verschleißintensiv (Bremsen, Reifen) und die pure Spritverschwendung mit dem Ergebnis, dass man Null und Nichts rausgefahren hat.

Aber was erzähle ich da, diese sinnfreie Linksfahrerei bei solchen Verkehslagen erlebt man ja immer und überall...

Nur warum gibt es dieses Phänomen?
Weil einige VT, gefühlt werden es immer mehr, auf der rechten Spur an allen vorbeifahren (ob nun legal oder nicht) und sich dann kurz vor dem Hindernis/langsamer VT z.B. LKW auf die linke Spur quetschen. Dadurch dürfen alle auf der linken Spur bremsen, u.U. sogar bis zum Stillstand.
Genau da liegt doch der Hund begraben. Ich sehe dieses Verhalten sehr häufig.
Ich lasse gerne jemanden rein. Wenn ich aber sehe, dass dieser VT verbotenerweise rechts überholt (also linke Spur schneller als 60), dann verkleinere ich gerne mal den Abstand nach vorne. Normalerweise habe ich lieber mehr Abstand als zuwenig.

Dies ist keine Unterstellung, dass du sowas machst.

Zitat:

@tomcat092004 schrieb am 25. Mai 2016 um 08:14:08 Uhr:



Nur warum gibt es dieses Phänomen?
Weil einige VT, gefühlt werden es immer mehr, auf der rechten Spur an allen vorbeifahren (ob nun legal oder nicht) und sich dann kurz vor dem Hindernis/langsamer VT z.B. LKW auf die linke Spur quetschen. Dadurch dürfen alle auf der linken Spur bremsen, u.U. sogar bis zum Stillstand.
Genau da liegt doch der Hund begraben.

Und warum ist

das

so? -> weil alle links fahren 😎. Würde das Rechtsfahrgebot eingehalten werden, wäre das "reinquetschen" bei weitem nicht so oft der Fall

Zitat:

Dies ist keine Unterstellung, dass du sowas machst.

Ich versuche in solchen Fällen weitestgehend rechts im gleichen Tempo wie der Verkehr links, mitzuschwimmen. Wenn der Verkehr links natürlich sehr langsam wird, fahre ich schon so ab ca. 60 km/h vorbei - aber nicht mit 100 km/h... Und selbstverständlich fädele ich dann vorne bei Bedarf nach links ein, aber nicht im Sinne von quetschen. Wenn ich aber überblicken kann, dass ich links erst einmal auch nicht schneller bin, dann bleibe ich schon auch weiter auf der rechten Seite...

Nun wenn wirklich viel Verkehr ist führt auch gleichmässige Geschwindigkeit unweigerlich zu Staus oder zumindest zu starken Abbremsen.
Warum?

Man nehme zb Tempolimit 100

Alle superdiszipliniert.😁😁😁

Links fährt genau 100.
Rechts fährt genau 100.
Alle Abstand 50m (halber Tacho)

OK Überholvorgang ist das keiner.😉

Nun kommt es unweigerlich, zumindest Wochentags, was kommen muss dass man auf einen LKW oder mehrere LKW trifft der 80 oder 90 fährt oder die 80 oder 90 fahren.

Nun Links die 100 Fahrer überholen weiter mit 100.
Rechts will aber auch überholen.

Also gesetzt dem Fall einmal überholt einer mit 100 von der Linken und einmal einer von der Rechten mit genau 100 und dann wieder einer von der Linken usw, also Reissverschluss (was so nicht gefordert ist), sind die Abstände ab diesem Zeitpunkt nur mehr 25m!!!

Also alle müssen automatisch drängeln wenn es hinten nicht zum Abbremsen kommen soll.

Man sieht also rein theoretisch, aber nur rein theoretisch, kann es dann ohne abbremsen funktionieren oder aber es müssen zumindest für den Zeitraum der LKW Überholvorgänge alle Abstand halber Tacho unterschreiten.

Die Realität sieht aber anders aus.

Die rechts Fahrenden müssen alle gewähren lassen die auf der Linken sind.
Funktioniert in der Praxis auch nicht.

Damit sinkt aber rechts das Geschwindigkeitsniveau automatisch auf 80 oder 90.

Nun mach das den Menschen aber mal klar dass man bei TL 100 rechts nur 80 oder 90 fahren sollte.

Ich darf hier 100 und die fahre ich oder alle müssen die zHG fahren ist in den Köpfen drin.

Zitat:

@Rainy01 schrieb am 25. Mai 2016 um 09:07:19 Uhr:


...
@Rainy01 schrieb am 25. Mai 2016 um 09:07:19 Uhr:

Zitat:

Dies ist keine Unterstellung, dass du sowas machst.


Ich versuche in solchen Fällen weitestgehend rechts im gleichen Tempo wie der Verkehr links, mitzuschwimmen. Wenn der Verkehr links natürlich sehr langsam wird, fahre ich schon so ab ca. 60 km/h vorbei - aber nicht mit 100 km/h... Und selbstverständlich fädele ich dann vorne bei Bedarf nach links ein, aber nicht im Sinne von quetschen. Wenn ich aber überblicken kann, dass ich links erst einmal auch nicht schneller bin, dann bleibe ich schon auch weiter auf der rechten Seite...

Das Problem ist doch folgendes.

Für den VT, der von rechts nach links wechseln will, muss der Platz auf der linken Spur erstmal geschaffen werden, da die Abstände links maximal Sicherheitsabstand sind. Was passiert nun? Derjenige der dich reinläßt geht vom Gas, um die Lücke zu vergrößern, somit werden er und alle anderen hinter ihm langsamer und irgendeiner geht nicht nur vom Gas sondern bremst aktiv. Die Folge: links läuft es langsamer als rechts (links ein Auto mehr das Platz verbraucht, während auf der rechten Spur genau dieser Platz geschaffen wird).

Um das Problem zu lösen, müßte der auf der rechten Spur solange warten, bis links keiner mehr ist und er sich hinten einreihen kann. Er selbst muss natürlich langsamer werden, da das "Hindernis" langsamer fährt als die linke Spur. Die linke Spur kann aber kontant weiterfahren, da kein langsamerer hineinfährt bzw. Platz für den Wechsler geschaffen werden muss. Somit bleibt die linke Spur schneller als die Rechte.

In der Realität natürlich nicht zu machen, da von hinten immer mehr Fahrzeuge kommen und die auf der rechten Spur nie nach links wechseln könnten. Dazu kann man nicht erst kurz vor dem Hindernis anfangen, sondern muss schon 300-400m davor beginnen.

Wenn alle nicht nur bis zur eigenen Windschutzscheibe denken, so kann man sehr gut das Reißverschlussverfahren anwenden und alle sind schneller als das "Hindernis".

Das größte Problem sind eben die Egoisten, die sich auf Kosten aller anderen einen Zeitvorteil schaffen wollen und dass mit allen Mitteln und dadurch mehr Unruhe reinbringen, als sowieso schon vorhanden ist.

In meinem oben beschriebenen Beispiel auf der A7 wäre es nie zu ständigen Stockungen auf der linken Spur gekommen, wenn nur 20 oder 30 % der Linksfahrer einfach rechts gefahren wären. Der Platz war rechts locker da. Mit anderen Worten: Die Kapazitätsgrenze der Autobahn war nach meiner Einschätzung noch lange nicht erreicht. Nur wenn viele VT offensichtlich der Meinung sind, auf der rechten Spur dürfen nur LKW´s oder Busse fahren, dann kommt es zu einem Kapazitätsengpass der sich einzig auf die linke Seite beschränkt. Deswegen kam es dort zu den Stockungen...

Zitat:

@Rainy01 schrieb am 25. Mai 2016 um 11:00:00 Uhr:


In meinem oben beschriebenen Beispiel auf der A7 wäre es nie zu ständigen Stockungen auf der linken Spur gekommen, wenn nur 20 oder 30 % der Linksfahrer einfach rechts gefahren wären. Der Platz war rechts locker da. Mit anderen Worten: Die Kapazitätsgrenze der Autobahn war nach meiner Einschätzung noch lange nicht erreicht. Nur wenn viele VT offensichtlich der Meinung sind, auf der rechten Spur dürfen nur LKW´s oder Busse fahren, dann kommt es zu einem Kapazitätsengpass der sich einzig auf die linke Seite beschränkt. Deswegen kam es dort zu den Stockungen...

Das bezweifle ich auch nicht.

Die Stockungen kommen genau dann, wenn alle von der rechten Spur auf die linke Spur wollen (kurz hinter dem "Hindernis"😉, weil dort der Platz erstmal wieder geschaffen werden muss. 😉
Bis zum Hindernis können alle gleich fahren. Will dann jemand auf die andere Spur, muss einer dort langsamer werden und die Lücke vergrößern und das hat eben Folgen für die weiteren Hinterherfahrenden bis es irgendwann zum Stillstand kommt auf der linken Spur kommt, während die rechts weiterfahren können.

Da will ich dir nicht widersprechen. Zu Stockungen kommt es aber auch oftmals, ohne dass jemand von rechts nach links wechselt, sondern schlicht und ergreifend, weil viel zu dicht aufgefahren wird. Vorne nimmt einer etwas Gas weg und 200 Fahrzeuge weiter hinten muss in die Bremse gestiegen werden dass der Notbremsassistent eingreift.

Das, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten, oft hirnlose, dichte Auffahren ist m. E. ohnehin einer der größten Unsitten auf unseren Autobahnen. Aber das ist ein anderes Thema.

Zitat:

@tomcat092004 schrieb am 25. Mai 2016 um 11:49:46 Uhr:



Zitat:

@Rainy01 schrieb am 25. Mai 2016 um 11:00:00 Uhr:


In meinem oben beschriebenen Beispiel auf der A7 wäre es nie zu ständigen Stockungen auf der linken Spur gekommen, wenn nur 20 oder 30 % der Linksfahrer einfach rechts gefahren wären. Der Platz war rechts locker da. Mit anderen Worten: Die Kapazitätsgrenze der Autobahn war nach meiner Einschätzung noch lange nicht erreicht. Nur wenn viele VT offensichtlich der Meinung sind, auf der rechten Spur dürfen nur LKW´s oder Busse fahren, dann kommt es zu einem Kapazitätsengpass der sich einzig auf die linke Seite beschränkt. Deswegen kam es dort zu den Stockungen...

Das bezweifle ich auch nicht.

Die Stockungen kommen genau dann, wenn alle von der rechten Spur auf die linke Spur wollen (kurz hinter dem "Hindernis"😉, weil dort der Platz erstmal wieder geschaffen werden muss. 😉
Bis zum Hindernis können alle gleich fahren. Will dann jemand auf die andere Spur, muss einer dort langsamer werden und die Lücke vergrößern und das hat eben Folgen für die weiteren Hinterherfahrenden bis es irgendwann zum Stillstand kommt auf der linken Spur kommt, während die rechts weiterfahren können.

Genau deswegen fahren viele nur links, weil man sie auf der rechten Spur nicht nach links zum Überholen lässt.
Würde jeder der links fährt genügend Abstand halten (und sich jeder an die StVO halten), dass immer einer von rechts vor einen kommen kann, gäbe es das Problem nicht. Man sieht ja schon von weitem dass sich rechts einer nem LKW nähert und bald überholen will. Aber irgend ein Depp nutzt den Abstand um rechts an einem vorbeizukommen. Nur weil er 10 Sek schneller sein will.

Genau das von dir Beschriebene Verhalten konnte ich am Pfingstmontag abends auf der A1 Dortmund => Köln auf höhe der AS Wuppertal-Langerfeld beobachten. Links + Mitte Stau, ich konnte rechts Problemlos mit 60km/h an allen anderen vorbei fahren. Die Ursache für den Stau: Die Linke Spur ist wegen Bauarbeiten entfallen, daher hatte sich alles was von links rüber wollte, mit den auf der Mitte bekabbelt. Rechts war gähnende Leere.... Ich habe durch beachten des Rechtsfahrgebots bestimmt 15 - 20 Minuten Zeit gespart.

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