Allrounder zum Pendeln für 6-8k gesucht
Hallo,
ich bin zur Zeit auf der Suche nach einem neuen gebrauchten. Mein Fahrprofil sieht derzeit so aus:
- Arbeitsweg (5x die Woche) ca. 42 km einfach, davon ca 32 km Autobahn/Landstraße und 10km Stadtverkehr
- Insgesamt ca. 25-28.000 km im Jahr
Meine Anforderungen:
- Budget: Zwischen 6000 und 8000 Euro
- Benziner
- Genug Platz um auch mal ein paar Sachen zu transportieren
- Möglichst keine Stufenheck-Limousine wegen der ungünstigen Ladehöhe, ist jedoch nicht zwingend Ausschluss-Kriterium
- Kombi der Kompaktklasse wäre auch möglich, wenn nicht zu klobig/groß
- Automatik wäre super, vor allem wegen des zähfließenden Stop and Go Verkehrs in der Stadt, ist aber kein Muss, da es wohl die Auswahl in meinem Budget zu sehr einschränken würde
- Kompaktklasse mind. 100 PS, wenn größer dann entsprechend mehr
- Ein Mindestmaß an Komfort sollte vorhanden sein. Ich bin diesbezüglich sehr verwöhnt, da ich vorher BMW und Mercedes gefahren bin. Ich bin bereit hier Abstriche zu machen, der Abstieg sollte jedoch nicht zu extrem sein
Das wichtigste für mich ist, dass ich zuverlässig zur Arbeit komme. Deshalb sollte das Modell nicht zu anfällig sein und keine großen Macken haben. Werkstattaufenthalte sind bei mir immer kritisch und lästig, da ich auf dem Land wohne und ohne Auto nirgends hin komme. Modell und Marke sind mir eigentlich relativ egal, solange Zuverlässigkeit gegeben ist und es nicht zu exotisch ist.
Was würdet Ihr mir bei meinem Fahrprofil am ehesten empfehlen?
Beste Antwort im Thema
Größere Klasse bedeutet auch größere Kosten,
dies besonders im Unterhalt.
Die Autos sind meist von den Materialen und dem
Anfühlfaktor besser, das heist aber nicht das du damit
unbedingt weniger Kosten bei Wartung oder
geringere Defektanfälligkeit erwarten darfst.
Auch diese Autos haben ihre Schwachpunkte
die teilweiße Arschteuer werden können.
Der Pflegezustand ist bei teuren Autos oft besser,
verallgemeinern kann man das aber nicht.
22 Antworten
Bei Opel und Ford bekommste das meiste Auto fürs Geld.
Die Frage, die ich mir stellte (ich habe in derselben Preisklasse gesucht/gekauft):
Was ist, wenn ich mal überholen will ?
Besonders bei mir (Landstraße 80 %) war das ein wichtiger Punkt.
Mit diesen ganzen "Standartmotoren", also ca. 1,6ltr und um die 100 PS,
kannste nix reißen, ein LKW auf der Landstraße überholen ist schon Nervenkitzel pur...
...komm ich dran vorbei ist gut, kommste nicht vorbei dann.... 😰
Hatte für ein paar Tage einen Ceed als Leihwagen, war so um die 100PS 🙄
da geht nichts, garnichts.... ...ein schöner Wagen, leise, fuhr sehr schön, aber mal überholen ?!?
Das muss natürlich jeder mit sich ausmachen.
Lieber verzichte ich auf wat-weiß-ich für Elektronik-schnick-schnack, dann lieber ein guter Motor.
Haltbar sind die fast alle, die Probleme der Fahrzeuge kann man lang und breit nachlesen.
Pech haben kannste mit jedem....
Gruß Jörg.
Sind die neueren Kompaktwagen mit um die 100 PS denn so lahm? Der letzte Kompaktwagen den ich fuhr war ein Golf 3 mit 90 PS, der ging ziemlich gut ab. Allerdings war der auch leichter als heutige Modelle. Ich will keine Rennen fahren, aber mein Arbeitsweg hat schon gute Steigungen / Höhenunterschiede und fährt sich mit etwas mehr Leistung doch deutlich angenehmer.
Ich hatte kürzlich einen Hyundai I20 mit 84 PS als Ersatzfahrzeug. Schönes Auto aber beim Tritt auf´s Gaspedal ging nichts.
Ein Golf 3 ist noch einer der guten, besonders der 1,8 ltr Motor war über Jahre gut, ob in Golf, Passat, A3 o. A4. Ich kenne einen (man kann auch viel darüber lesen), der hat aus einem getunten 1,8 T 300 PS geholt, in einem Golf 2 eingebaut. Da durfte ich mal mitfahren - Hölle pur....
Aber gut - darum geht es hier nicht.
Die heutigen 100 PS kannst du mit damaligen nicht vergleichen, so komisch es ist.
Ich frage mich manchmal, wie die überhaupt darauf kommen.
Der Ceed war sowas von enttäuschend, keine Elastizität, kein Durchzug, auch in höheren Drehzahlen.
Genauso andere auch, die ich fahren musste (zB als Werkstattleihwagen).
Gut, jetzt könnte man sagen, da ist Hinz und Kunz drauf geritten, die Dinger sind ausgelutscht...
...aber ein Auto mit nichtmal 50t auf der Uhr ?!?
Meine Suche würde in Richtung Passat, A3 u. 4, Octavia gehen, wenn möglich (wenn man Benzin will) als 1,8 T.
Gruß Jörg.
Ähnliche Themen
Es kommt eben immer auf den Einzelfall an.
Ich erinnere mich noch gut, als wir einen Daihatsu Cuore mit 56 PS und einen Volvo V40 T4 mit 200 PS im Haushalt hatten. Wir hatten sie 3 1/2 Jahre parallel (gut 60 tkm Daihatsu, ca. 90 tkm Volvo in der Zeit) und Situationen, wo mit dem Volvo Überholen problemlos möglich war/gewesen wäre und mit dem Dai nicht, gab es in der Zeit fast nie.
Ich habe mir für ein ähnliches Fahrprofil vor 2 1/2 jahren einen Toyota Prius zugelegt - nicht zum Sparen, sondern weil er den täglichen Weg angenehm gestaltet. Leistung reicht, Komfort vom Antrieb ist sagenhaft und Zuverlässigkeit legendär.
Den Prius oder auch andere Hybriden hatte ich auch schon im Auge, aber ich habe da irgendwie Bedenken wegen der doch eher exotischen Technik. Bisher hatte ich nur Autos, die wirklich jede Hinterhof-Werkstatt auswendig kennt und die Reparaturen dementsprechend unkompliziert und auch günstig waren. Ich kann mir vorstellen, dass man mit so nem Hybriden wohl nur zur Fachwerkstatt des Herstellers fahren kann und das dann teuer wird, oder täusche ich mich da?
Die meisten trauen sich nicht da ran, das stimmt. Abgesehen von dem (wartungsfreien) Elektroteil sind das aber quasi normale Autos.
Meinen bringe ich aber auch immer zu Toyota. So teuer ist das aber auch nicht. Vor allem: Bremsen halten länger. Und Anlasser, Lichtmaschine, Kupplung(en), Turbolader - alles potenziell teuer und beim Prius gar nicht erst vorhanden. Nur die normale 12-V-Starterbatterie verreckt irgendwann urplötzlich und daher sollte sie nach 5 Jahren vorsorglich getauscht werden. Die ist aber kleiner (und damit preisgünstiger) als bei anderen Autos der Größe.
Für das Budget kann man mit etwas Glück einen bekommen, der erst dieses Jahr aus der Werksgarantie auf den Antrieb gefahren ist. Das wäre dann ein Prius II aus 2009. Das Facelift ab 2006 ist generell empfehlenswert.
Vor einer sehr ähnlichen Entscheidung stand ich auch einst. Bei mir waren es jedoch bisschen weniger KM pro Jahr (so 20-22k) und Automatik war ein absolutes must have (weil ich nie wieder schalten wollte und nicht wg. AT-Führerschein oder Behinderung o.ä.)
Ich habe mich für hier diskutierten Prius entschieden. Diesel wollte ich nicht haben bzw. damals waren sie deutlich teurer noch als Benziner bzw. schon seeehr stark runtergerockt (hatten für den gleichen Preis wie Benziner so 40-60 tsd KM mehr drauf). Außerdem war mir als Auto-Laien das vielzitierte Reparaturrisiko eines Diesel zu hoch (ob das so überhaupt stimmt, weiß ich natürlich nicht. Habe mich davon jedoch eindeutig beeinflussen lassen) und eben das damals schon latente Risiko von Fahrverboten.
Das Thema Automatik fand ich sehr kompliziert. Entweder sind die AT-Getriebe nicht wirklich zuverlässig oder verbrauchen sehr viel mehr als Schalter, was auf 22 tsd KM / Jahr sich schon stark bemerkbar macht.
Deshalb kam ich um den Prius nicht herum, da dieser (laut zahlreichen Berichten und Statistiken) als absolut zuverlässig gilt und eine sparsame Automatik hat.
Nachteile:
- Ja, man sollte zu Toyota damit. Allerdings hat sich dies für mich als Vorteil herausgestellt, da zumindest meine Toyota-Werkstatt sehr günstig ist und einen absoluten TOP Service bietet.
- Hohe Versicherungseinstufung. Allerdings ist bei mir (!) die Ersparnis durch den Verbrauch deutlich höher als Mehrkosten für Versicherung.
- Laut und höherer Verbrauch auf AB bei > 140 km/h