Airmatic, komisches Gefühl, seitliches versetzen
Hallo zusammmen,
Fahre seit 2 Monaten unseren GLE400d mit Airmatic und 22'' Bereifung.
Habt ihr nicht auch das Gefühl dass bei etwas tieferen Schlaglöchern, das Auto beim Ein- und Ausfedern seitlich versetzt? Man bekommt einen richtigen seitlichen Impuls ins Fahrzeug.
Bei mir fördert das nicht gerade das Vertrauen ins Fahrverhalten.
Könnt ihr das auch so berichten, oder habe ich vielleicht ein Problem am neuen Fzg?
Besten Dank für euer Feedback...
VG
Manuel
55 Antworten
Mit dem breiten Walzen auf meinem Vorgänger-BMW hatte ich auch solche Effekte, die geringe Flankenhöhe und dann wie beim BMW noch versteift durch RunOnFlat (verpflichtend) nehmen den Rädern sehr viel Federungskomfort. Das Fahrwerk kann das bei der hohen rotierenden ungefederten Masse nicht ausgleichen.
Hallo zusammen,
Ich war der Thread-Ersteller und es scheint so dass dieses "seitliche Versetzen" tatsächlich Stand der Technik ist (wie es so schön beim Daimler heisst) und wir damit leben müssen.
So weit so schlecht.
Aber jetzt seit ein paar tausend KM (aktuell 65.000 km gelaufen) "springt" die Vorderachse beim Anfahren bei nasser Strasse und vollem Lenkeinschlag. Manchmal erschrickt man richtig, denn es gibt schon einen heftigen Schlag. Habe daraufhin die Achsgeometrie checken lassen und ausser einer leicht verstellten Spur sind die Werte in der Toleranz.
Ich verstehe einfach nicht warum diese Veränderung einfach so auftritt - wie aus dem Nichts.
Laut MB-Vertragswerkstatt haben mehrere (viele?) Kunden das Thema, abstellen könnte man das leider nicht.
Kennt ihr das Problem?
Gruss
Manuel
Hallo,
Ich hatte das gleiche Problem auch bei schnellerem fahren ( über 180 k/h ) bei meinem GLE 400 d Baujahr 2019.
Habe Mercedes nach dreimaliger Aufforderung zur Nachbesserung, die erfolglos war, Mercedes verklagt und den Prozess Januar 2023 gewonnen.
Mercedes musste das Auto zurückkaufen.
Der neue GLE 450 den ich jetzt fahre macht das nicht.
Gruß Hermann
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Hallo Manuel,
ich denke ich kenne das Problem „springenden“ Vorderachse. Mir fiel ähnliches auf als die Reifen (20Zoll) gegen Ende gingen ca3mm und hart wurden. Da beobachtete ich auch so ein rubbelndes schieben über die Vorderachse beim Ein- und Ausparken, mit starkem und vollem Lenkeinschlag. Vor allem im Parkhäusern mit diesen Bodenanstrichen, speziell bei nasser Fahrbahn. Nachdem ich neue Gummis hatte war des wieder weg.
Für mich ist das ein Ausgleichen von Verspannungen im breiten Reifen und Antriebsstrang. Ich weiß allerdings nicht ob du das meinst.
Grüße Michael
Ich habe auch von Anfang an ein spürbares Rubbeln teils begleitet von lauten Knackgeräuschen bei vollem Lenkeinschlag und langsamer Fahrt. Es fühlt sich so an, als wäre der Radeinschlag zu heftig für die Antriebswellengelenke. Der GLE hat ja auch wirklich einen verhältnismäßig kleinen Wendekreis, insbesondere der Coupe, der ist noch mal enger ausgelegt.
zusätzliches Problem:
Die Räder werden üblicherweise bei Kurvenfahrt unterschiedlich stark eingeschlagen (Stichwort Ackermann-Winkel), das innere entsprechend stärker, es hat den kleineren Rollkreis. Und auch hier scheint es so, als würde das äußere Rad seitlich über den Boden nach innen zum Wendepunkt gezogen, der Ackermann-Winkel also nicht stimmen. Das kann man im Parkhaus schön beobachten.
Zitat:
@MPS12 schrieb am 19. November 2024 um 13:21:58 Uhr:
Hallo zusammen,Ich war der Thread-Ersteller und es scheint so dass dieses "seitliche Versetzen" tatsächlich Stand der Technik ist (wie es so schön beim Daimler heisst) und wir damit leben müssen.
So weit so schlecht.
Aber jetzt seit ein paar tausend KM (aktuell 65.000 km gelaufen) "springt" die Vorderachse beim Anfahren bei nasser Strasse und vollem Lenkeinschlag. Manchmal erschrickt man richtig, denn es gibt schon einen heftigen Schlag. Habe daraufhin die Achsgeometrie checken lassen und ausser einer leicht verstellten Spur sind die Werte in der Toleranz.
Ich verstehe einfach nicht warum diese Veränderung einfach so auftritt - wie aus dem Nichts.Laut MB-Vertragswerkstatt haben mehrere (viele?) Kunden das Thema, abstellen könnte man das leider nicht.
Kennt ihr das Problem?
Gruss
Manuel
Ich kenne dieses springen beim Anfahren bei nasser Strasse und vollem Lenkeinschlag noch gut von meinem 2020er 400d. Auch beim Rangieren und Einparken war es häufig, was fast schon etwas peinlich war. Laut meiner Werkstatt soll das auch an der Kombination Breitreifen (21"😉, Sommerreifen und kalte Temperaturen gelegen haben. Die Empfehlung war, wieder auf Winterreifen zu wechseln. Aber tatsächlich hatte ich das Phänomen im Sommer wirklich seltener (natürlich dann mit Sommerreifen).
Seit letztem Jahr fahre ich den Mopf 450d, ebenfalls mit 21" Reifen, aber bisher ist das noch nicht einmal aufgetreten.
Ja das bestätigt meine Beobachtung.
Verbrauchter Reifen - rubbeln, rattern, springen.
Elastischer neuer Gummi - Ruhe
Hab ich an unserem Cabrio A207 beobachtet. Die Reifen waren runter (235/40 18“, noch ca. 2,5mm) und ausgehärtet, als wir ihn gekauft hatten. Die Reifen waren noch die ersten und bei Kauf 6 Jahre alt. Bei vollem Lenkeinschlag zog oder schob er über die Vorderräder. Reifen ersetzt, Thema erledigt.
Zitat:
@der1er schrieb am 21. November 2024 um 08:36:47 Uhr:
Ja das bestätigt meine Beobachtung.
Verbrauchter Reifen - rubbeln, rattern, springen.
Elastischer neuer Gummi - Ruhe
Ist bei meinem 53'er auch, Sommerreifen bei kalten Morgen und das vordere Kurvenaußenrad springt/setzt nach.
Mit Winterreifen sofort weg.
Zitat:
@hxmath schrieb am 16. April 2024 um 10:09:18 Uhr:
GLE 350de Mopf hat bei mir die selbe Problematik mit den 22" im Sommer.
Die 21" im Winter laufen weicher ohne dieses deutliche Versetzen bei Schlaglöchern.
Haben uns auch für die 21 Zöller entschieden. Die größte freigegebene Zollgrösse ist öfters suboptimal. Die 20er und 19er gehen optisch leider gar nicht für uns.