Aircondition und DIY
Um Spechtis Resto Thread nicht aufzublähen, will ich das Thema mal hierhin ausgliedern.
Zum Einstieg in das Thema kann ich das Haynes Techbook 10425, Automotive Heating and Air Conditioning ISBN 1563920719 wirklich empfehlen. Umfangreiche Erklärungen der einzelnen Klimasysteme, Fehlersuchcharts, Temperaturdiagramme usw. bringen einem das Thema wirklich näher. Auch der Umgang mit den entsprechenden Werkzeugen und Chemikalien kommt nicht zu kurz. Ich finds rundum gelungen.
Werkzeug hab ich mir alles aus den USA geholt. Vom Ölprüfer über zig verschiedene Schläuche, Adapter, Absperrventile, UV-Lampe/Brille, dye injector bis hin zu meinem "reman brass manifold". Wie der Name schon sagt, eine solide Metallausführung mit hochwertigen Manometern und Schauglas. Ein stabiler Haken sorgt dafür das man das Ding auch aufhängen kann, ohne zu fürchten das das Ding nach ein paar Minuten im Dreck liegt. Und der ganze Kram hat mich vor ungefähr zehn Jahren weniger als 200 Dollar gekostet. Damals gab es auch noch "surface mail" und man konnte sogar kistenweise Refrigerant bestellen.
Heute freu ich mich immer wieder das ich das alles habe und nur noch zum Klimaonkel muß, wenn ich das Refrigerant absaugen lasse weil ich die Anlage öffnen will.
17 Antworten
Bei der Vakuumgeschichte muß ich jetzt noch mal einhaken:
Habe ich das tichtig verstanden, daß die Feuchte nicht per Vakuum aus dem System gezogen wird, sondern per tiefem Vakuum der Siedepunkt von Wasser so weit abgesenkt wird, daß es bei Raumtemperatur verdampft und dann rausgesaugt wird?
Arrghhhhhss Thermodynamik wieso lässt du mich nie in Ruhe??? Wieso musste mein Prof recht haben "Sie werden das bestimmt noch häufiger hören und anwenden, als Ihnen lieb ist"
Aber versuch mal en Unterdruck von 1 bar hin zu bekommen 😁 Dann klappts auch sicher mit der feuchigkeit