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Älteres Auto kaufen, für meinem Vater im Rollstuhl

Themenstarteram 18. Oktober 2017 um 19:43

Hi,

ich möchte meinem Vater und meiner Stiefmutter ein Auto kaufen. Dabei ist zu beachten, dass das Budget mit 1000-3000 Euro sehr klein ist.

Er hat keinen Führerschein und sitzt im Rollstuhl, sie ist ca. 20 Jahre nicht mehr gefahren. Das ist also auch eine Herausforderung. Auch deshalb soll das Auto möglichst recht günstig sein.

Notwendig:

- Automatikgetriebe

- Rollstuhl soll mitgenommen werden können

Positiv hervorzuben:

- grüne Plakette

- Diesel

Hier ein Beispiel:

https://suchen.mobile.de/.../251174843.html (https://archive.is/9dh39)

Kann mir jemand dazu eine Empfehlung geben? ;)

Außerdem frage ich mich, wie das am Besten versicherungstechnisch zu lösen ist, denn sie hat keinen SF-Rabatt.

VG

Ric

Beste Antwort im Thema

du hast noch die Problemfelder Injektoren (Einspritzsystem generell), Rußpartikelfilter, AGR, ggf Turbolader vergessen :D

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Zitat:

@spacechild schrieb am 18. Okt. 2017 um 20:35:01 Uhr:

Pauschal sag ich mal Opel Corsa C / D, Ford Fiesta

Füge den Opel Agila A hinzu... kleine Abmessungen nach aussen, aber eben ladefläche nach dem umklappen.

Habe damit schon Waschmaschine und Fahrräder transportiert, da passt locker n Rollstuhl rein.

 

Meine Schwester fährt meinen alten weiter, hat ist Bj 2003 mit 150.00km problemlos

 

Oh Mist die Automatik übersehen!

Themenstarteram 18. Oktober 2017 um 21:48

Ich habe einen alten Vertrag, der bis 27.06.2017 mit einem BMW Teilkasko mit SF6 auf mich angemeldet war.

Den könntest du hierzu verwenden, wenn du in den nächsten Jahren nicht beabsichtigst, dir wieder ein eigenes Fahrzeug anzuschaffen.

Themenstarteram 18. Oktober 2017 um 21:57

Wie wäre es mit diesem hier?

https://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=250799437

Hat halt schon nicht viel punkto Beinfreiheit zu bieten. Ob der Rollstuhl hinter die hochgeklappte Lehne passt ist auch fraglich.

Themenstarteram 18. Oktober 2017 um 21:57

Zitat:

@Drahkke schrieb am 18. Oktober 2017 um 21:52:36 Uhr:

Den könntest du hierzu verwenden, wenn du in den nächsten Jahren nicht beabsichtigst, dir wieder ein eigenes Fahrzeug anzuschaffen.

Wahrscheinlich werde ich schon wieder eines auf meinen Namen versichern.

Zitat:

@ricoxxx schrieb am 18. Oktober 2017 um 21:57:48 Uhr:

Wahrscheinlich werde ich schon wieder eines auf meinen Namen versichern.

Dann bietet sich die anfangs geschilderte Zweitwagen-Variante an.

Themenstarteram 18. Oktober 2017 um 23:09

Zitat:

@kine050683 schrieb am 18. Oktober 2017 um 20:51:10 Uhr:

Hallo, wieviele Kilometer werden denn voraussichtlich gefahren? Bei Autos in der Preisklasse hat ein einfacher Saugbenziner im Normalfall ein deutlich geringeres Reparaturrisiko, unter 20000km im Jahr würde ich da keinen Diesel in Betracht ziehen.

Wahrscheinlich tatsächlich deutlich unter 10k

Inwiefern sollte es ein Diesel sein? Weil die oft teurer in der Versicherung sind und mehr Steuern kosten. Und dazu im Alter oft teurere Wartung (Zahnriemen) benötigen.

du hast noch die Problemfelder Injektoren (Einspritzsystem generell), Rußpartikelfilter, AGR, ggf Turbolader vergessen :D

Je nach Motoraufbau fehlen zudem.noch die Drallklappen.

Zitat:

@ricoxxx schrieb am 18. Oktober 2017 um 19:43:02 Uhr:

Notwendig:

- Automatikgetriebe

- Rollstuhl soll mitgenommen werden können

Außerdem frage ich mich, wie das am Besten versicherungstechnisch zu lösen ist, denn sie hat keinen SF-Rabatt.

Auch wenn es vorab vielleicht lästig ist: Ausprobieren wie man mit dem Ein- und Aussteigen klarkommt. Um aus einem Rollstuhl in einen PKW zu kommen fällt i.d.R. jedes höhere Auto raus, PKW-Sitz etwa auf Rollstuhlhöhe ist da weitaus bequemer. Ggf. wäre hier sogar ein 3türer interessanter, da sind die vorderen Türen i.d.R. merklich größer als bei 4/5türern.

Diesel? Warum? Bei der Fahrleistung und dem Preissegment würde ich auch eher von abraten.

Bezüglich Versicherung und Co: Rollstuhl = Schwerbehindert, hier alle Vorteile und Sonderrabatte vorab abchecken.

Falls Emden Deine Suchregion ist, wären da folgende Angebote, die man mal anschauen könnte. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass ein Saugbenziner die kleverere Wahl ist, auch wenn dann halt der Verbrauch höher ausfällt. Dafür verzeiht dieses Konzept auch mal die eine oder andere Kurzstrecke, ohne dass ein DPF mangels Freibrenn-Kilometern vollläuft, wie dies bei Euro4+-Dieseln der Fall sein kann.

Nach Preis geordnet, alle mit einer Wandlerautomatik, was grundsätzlich die solide Wahl ist, und 5-türig:

  • Opel Corsa C, Scheckheft vollst., ZR 2016 gemacht, unklare Angaben zu TüV, Unfallfreiheit, Anzahl Vorhalter; Haftplichtklasse KH16
  • Citroën C3, 1. Hand, ansonsten keine Angaben zu TüV, Unfallfreiheit, Status des ZR (alle 10 J. / 120-150tkm); Haftplichtklasse KH15
  • Opel Astra G, Scheckheft vollst., ZR 2014 gemacht, fast neuer TüV, unklare Angaben zu Unfallfreiheit und Anzahl Vorhalter; Haftplichtklasse KH1z
Themenstarteram 27. Oktober 2017 um 18:03

Zitat:

@ChrisnBreak schrieb am 18. Oktober 2017 um 21:09:00 Uhr:

Füge den Opel Agila A hinzu... kleine Abmessungen nach aussen, aber eben ladefläche nach dem umklappen.

Habe damit schon Waschmaschine und Fahrräder transportiert, da passt locker n Rollstuhl rein.

Meine Schwester fährt meinen alten weiter, hat ist Bj 2003 mit 150.00km problemlos

Oh Mist die Automatik übersehen!

Das mit der Automatik ist schwierig in dem Preissegment. Ich suche nun auch nach Autos mit Schaltgetriebe. Ich finde der Opel Agila würde gut passen und der kostet ja fast nichts.

Zitat:

@Moers75 schrieb am 19. Oktober 2017 um 12:57:59 Uhr:

Auch wenn es vorab vielleicht lästig ist: Ausprobieren wie man mit dem Ein- und Aussteigen klarkommt. Um aus einem Rollstuhl in einen PKW zu kommen fällt i.d.R. jedes höhere Auto raus, PKW-Sitz etwa auf Rollstuhlhöhe ist da weitaus bequemer. Ggf. wäre hier sogar ein 3türer interessanter, da sind die vorderen Türen i.d.R. merklich größer als bei 4/5türern.

Diesel? Warum? Bei der Fahrleistung und dem Preissegment würde ich auch eher von abraten.

Bezüglich Versicherung und Co: Rollstuhl = Schwerbehindert, hier alle Vorteile und Sonderrabatte vorab abchecken.

Problem ist hier, dass mein Vater (Rollstuhl) keinen Führerschein hat. Kann er dann der Halter sein? Laut Google ? Ja.

Dann wäre also ich der Versicherungsnehmer, mein Vater der Halter und seine Frau die eingetragene Fahrerin? OMG.

Ich glaube hier brauche ich professionelle Beratung, wie man das am Besten macht. Ich frage am Montag mal meinen Versicherungsmakler. Wegen der Vorteile für Schwerbehinderte habe ich auch keine Ahnung.

Bzgl. Diesel habt ihr mich überzeugt. Das macht keinen Sinn. Von allen Vorschlägen gefällt mir der Agila bisher am Besten bisher.

Zitat:

@ricoxxx schrieb am 27. Oktober 2017 um 18:03:02 Uhr:

Zitat:

@Moers75 schrieb am 19. Oktober 2017 um 12:57:59 Uhr:

Auch wenn es vorab vielleicht lästig ist: Ausprobieren wie man mit dem Ein- und Aussteigen klarkommt. Um aus einem Rollstuhl in einen PKW zu kommen fällt i.d.R. jedes höhere Auto raus, PKW-Sitz etwa auf Rollstuhlhöhe ist da weitaus bequemer. Ggf. wäre hier sogar ein 3türer interessanter, da sind die vorderen Türen i.d.R. merklich größer als bei 4/5türern.

Diesel? Warum? Bei der Fahrleistung und dem Preissegment würde ich auch eher von abraten.

Bezüglich Versicherung und Co: Rollstuhl = Schwerbehindert, hier alle Vorteile und Sonderrabatte vorab abchecken.

Problem ist hier, dass mein Vater (Rollstuhl) keinen Führerschein hat. Kann er dann der Halter sein? Laut Google ? Ja.

Ja, das geht problemlos. Das hatten wir in der Familie hier auch.

Ob es sich lohnt, daß er der Halter ist (statt ihr) kommt auf den Schwerbehindertenausweis und dessen Merkzeichen an. aG bedeutet keine Steuern, G bedeutet halbe Steuern.

Ich habe selbst auch aG und meinen Youngtimer damit angemeldet, der sonst 287 € Steuern im Jahr kosten würde.

Wenn Dein Vater mitfährt und das aG oder H im Schwerbehindertenausweis hat, dann ist die Plakette übrigens auch egal. Ich bin selbst auch ohne unterwegs - auch wenn all unsere Autos die grüne bekommen würden haben nur die Alltagsautos von meinem Mann und meiner Tochter eine angebracht.

Zitat:

@ricoxxx schrieb am 27. Oktober 2017 um 18:03:02 Uhr:

Dann wäre also ich der Versicherungsnehmer, mein Vater der Halter und seine Frau die eingetragene Fahrerin? OMG.

Ich glaube hier brauche ich professionelle Beratung, wie man das am Besten macht. Ich frage am Montag mal meinen Versicherungsmakler. Wegen der Vorteile für Schwerbehinderte habe ich auch keine Ahnung.

Ist einfacher als es sich liest.

Bei der Versicherung gibt es afaik keine nennenswerten Vorteile mit Schwerbehinderung. Aber z.B. ADAC wird billiger.

Zitat:

@ricoxxx schrieb am 27. Okt. 2017 um 18:3:02 Uhr:

Problem ist hier, dass mein Vater (Rollstuhl) keinen Führerschein hat. Kann er dann der Halter sein? Laut Google ? Ja.

 

Dann wäre also ich der Versicherungsnehmer, mein Vater der Halter und seine Frau die eingetragene Fahrerin? OMG

Ja ist kein Problem! die Versicherung wird ein klein wenig teurer sein als wenn Halter und Fahrer gleich sind...

 

Hatte ähnliches.

Meine Mutter hatte einen Schwerbehinderten Ausweis und den Kaufvertrag für mein Auto unterschrieben, damit ich den Rabatt bekomme.

Das erste halbe Jahr musste sie Halter sein, ich war Versicherungs Nehmer und Steuerzahler und bei der Versicherung war als Fahrer "sonstige" angegeben. Also hätte theoretisch jeder fahren dürfen.

Nun bin ich Halter, Versicherungs Nehmer und eingetragener Fahrer... bezahle nun 130€ weniger im Jahr, ansonsten hat sich nichts geändert.

 

Meehster war schneller...

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