260 E läuft auf Benzin schlecht, auf Gas gut
Hallo,
jetzt habe ich mich mal aufgerafft und beschreibe mal mein aktuelles Problem.
Es handelt sich um einen 260 E, BJ. 90, 5-Gang-Handschaltung, Tempomat mit BRC Just.
Da letztens wegen der Kälte das Gas viel früher alle war, musste ich mal 70 km auf Benzin fahren. Dabei stelle ich fest, das da was im Argen ist. Kalt lief der auf Benzin gut, aber warm ist der Leerlauf im Stand sehr unruhig, bei Drehzahlen unter 2000 (Anfahren an der Ampel) ist die Gasannahme sehr schlecht, ich musste extra spät schalten.
Auf Grund der Gasanlage kann ich mit der Software sehen, dass das Lambdasignal schön pendelt, Lamdasonde ist auch relativ neu und von Bosch. Da die Karre auf Gas super läuft, schließe ich auch ein Problem der Zündanlage aus.
Das ca. 1 Jahr alte ÜSR habe ich gegen das damals prophylaktisch erneuerte zurückgetauscht, das brachte keinerlei Änderung.
Ein weiteres kleineres Problem, die Tanknadel schwankt zwischen halbvoll und leer. Klopfen auf das Armaturenbrett zeitigte keine Auswirkung.
Jetzt bin ich mal gespannt, wa Euch dazu einfällt.
Gruß Martin
PS: Ich habe den gleichen Beitrag in verschiedene Foren kopiert.
22 Antworten
Heute habe ich den Tankgeber ausgebaut und auseinandergenommen. Sah zwar optisch gut aus, aber die Reinigung hat scheinbar Wunder gewirkt, die Anzeige zappelt nicht mehr.
Bin inzwischen 180 km auf Benzin unterwegs, vorher Super sowie 1 Liter 2-Taktöl getankt (war ein Tipp aus anderen Foren), Anfahren sit schon etwas besser, aber beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller ist Gasannahme schlecht. Werde erst mal weiter auf Benzin gurken und berichten.
bei mir hat das mit dem 2 takt öl 3000 km gedauert, aber jetzt läuft der Motor hörbar besser!
nicht so viel rein füllen, 100 ml reicht
hab allerdings einen Diesel.
Wie sind denn die Werte vom Stauscheibenpoti?
Ich hatte letztes Jahr seltsame Phänomene... schlechte Gasannahme auf Benzin und absterben des Motors beim Rollen.
Ein kluger Tip brachte mich aufs Stauscheibenpoti.
Stauscheibenpoti konnte bisher nixht professionell geprüft werden. Mit Multimeter dran und ganz langsam runtergedrückt, sah es aber gut aus.
Heute auch mal ein paar Kilometer auf der Bahn mit höherer Geschwindigkeit gefahren, danach war es in der Stadt wieder eine Quälerei mit der Zuckelei beim Fahren. Mal zum Vergleich das letzte Stück auf Gas gefahren, fährt sich viel besser an und beschleunigt auch besser aus niedrigen Drehzahlen.
Morgen wird erst mal der Kraftstofffilter gewechselt.
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Update:
Eine Tankfüllung ist weg, keine Besserung.
War gestern noch in Oranienburg, um den Motor vorn abzudichten, Öl-, Keilriemen- und Benzinfilterwechsel gemacht sowie die Schläuche unterm Mengenteiler neu. Zum Schluss wollte der gute Mensch noch das Rätsel des unruhigen Leerlaufes lösen. Nicht normal waren nach seinem Dafürhalten, dass nur an der Einspritzdüse vom 6. Zylinder Sprit beim Lösen der Zuleitungen vom Mengenteiler floss, die anderen waren trocken. Daraufhin den Mengenteiler durch Spenderteil ersetzt, nun ging der Motor im Standgas aus, also zurückgetauscht.
Leerlaufsteller ebenfalls durchgewechselt, das dort ankommende Signal soll auch nicht plausibel sein, mit aufgestecktem Stecker immer ~5,8 Volt, abgesteckt ständig ~13,5 Volt.
Weiterhin, egal, ob Leerlaufsteller oder gar das MSG abgeklemmt, gab es nicht wirklich einen Notlauf, Drehzahl erhöhte sich kaum merklich und blieb bei ~750-800 U/min.
Er vermutete noch einen Defekt des Kraftstoffdruckreglers vor dem Mengenteiler, aber das wurde nicht überprüft, da wir nach Mitternacht und ca. 14 Stunden nicht mehr so richtig fit waren.
Es gibt Neuigkeiten. Nach einem Maleur beim Wechsel des hinteren Kurbelwellensensors läuft der Wagen wieder. Jetzt deutlich besser, zieht wieder und ruckelt nicht mehr. Es wurde das komplette Bauteil Stauscheibengehäuse mit Poti und Mengenteiler aus einem anderen 260E verbaut. Jetzt bleibt alllerdings erstmal unklar, was genau die Ursache war, ich tippe auch auf einen verstopften Mengenteiler.
Zitat:
Original geschrieben von mawi2006
Es gibt Neuigkeiten. Nach einem Maleur beim Wechsel des hinteren Kurbelwellensensors läuft der Wagen wieder. Jetzt deutlich besser, zieht wieder und ruckelt nicht mehr. Es wurde das komplette Bauteil Stauscheibengehäuse mit Poti und Mengenteiler aus einem anderen 260E verbaut. Jetzt bleibt alllerdings erstmal unklar, was genau die Ursache war, ich tippe auch auf einen verstopften Mengenteiler.
Habt ihr auch CO neu eungestellt, oder?
Ich war nicht dabei, vermute aber, eher nicht. Werde das mal checken.
Wenn die Möglichkeit bestehen sollte, würde ich zur Fehlerdiagnose meinen Mengenteiler noch mal drauf bauen, um Sicherheit zu haben, ob tatsächlich die lange Nichtnutzung den verstopft hat.