2.000 Crashtests im Volvo Cars Safety Centre

Volvo

Volvo News - schon älter 😁 (oder hab ich´s überlesen?

31.07.07

2.000 Crashtests im Volvo Cars Safety Centre

Arbeit im Labor und am Computer hilft, Menschenleben zu retten

Köln. Im Göteborger Volvo Cars Safety Centre ist jetzt der zweitausendste Crashtest durchgeführt worden. Das Sicherheitszentrum verfügt über eine der modernsten Crashtest-Anlagen der Welt, und die Tests werden kontinuierlich optimiert. Mittlerweile absolviert jedes neue Volvo Modell vor der Markteinführung 100 bis 120 Crashtests. Eine immer wichtigere Rolle nehmen auch virtuelle Tests mit Hilfe von Supercomputern ein, die bereits lange vor der Entwicklung eines neuen Modells durchgeführt werden können. Und auch die Erforschung realer Unfälle gibt den Sicherheitsexperten wertvolle Informationen, um das hohe Sicherheitsniveau bei Volvo noch weiter zu verbessern.

Die Crashtests im Volvo Cars Safety Centre erfolgen etwa ein Jahr vor der Markteinführung eines neuen Volvo Modells. Die Durchführung eines kompletten Tests dauert fünf Tage, wobei drei Tage für die Präparierung des Testfahrzeugs mit Sensoren und speziellen Markierungen benötigt werden. Es folgen die Installation diverser Messinstrumente und die Positionierung von bis zu 30 Highspeed-Kameras zur detaillierten Aufzeichnung der Testabläufe. Die grundlegenden Testdaten liegen bereits eine Stunde nach Durchführung eines Crashs vor, ein erster Bericht wird innerhalb von 24 Stunden an das Entwicklungsteam des jeweiligen Modells übergeben. Die Erstellung der detaillierten Crashtest-Auswertung nimmt hingegen bis zu zwei Wochen in Anspruch.

Das Volvo Cars Safety Centre, das mit Gesamtinvestitionen von rund 75 Millionen Euro entstand, wurde im Jahr 2000 eröffnet. Das 7.400 Quadratmeter große Crashtest-Labor verfügt über eine 154 Meter lange, permanente sowie eine 108 Meter lange, mobile Teststrecke, die sich durch eine Luftkissentechnologie um bis zu 90 Grad drehen lässt. Hier können beispielsweise Kollisionen zwischen zwei Fahrzeugen unterschiedlicher Art, mit differierenden Geschwindigkeiten und in verschiedenen Winkeln durchgeführt werden. Die permanente Strecke ist für Kollisionen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h ausgelegt.

Zu der vierstöckigen Crashtest-Anlage gehört auch eine bewegliche 850 Tonnen schwere Aufprallwand. Die hochmoderne Technik ermöglicht Offset-, Frontal-, Seiten- und Heckkollisionen aus verschiedensten Winkeln. Neben den Tests nach den Kriterien großer Institute wie EuroNCAP und IIHS wird in Göteborg eine Vielzahl weiterer Crashtests nach Volvo eigenen Standards durchgeführt. „Wir unterziehen dabei unsere Fahrzeuge Tests, die weit über die derzeitigen Standards oder gesetzlichen Vorschriften hinausgehen, um heute schon Sicherheits-lösungen von morgen anbieten zu können. Die Testmöglichkeiten im Crashtest-Labor sind nahezu grenzenlos“, sagt Magnus Krokström, Senior Manager im Volvo Cars Safety Centre.

Einen wichtigen Beitrag zur Fahrzeugsicherheit liefern auch virtuelle Crashtests mit Hilfe von Supercomputern. Sogar Fahrzeuge, von denen noch kein Prototyp existiert, können bereits einem umfassenden virtuellen Crashtest unterzogen werden. Bereits dreieinhalb Jahre vor dem Produktionsstart eines neuen Modells werden die ersten Crashtests dieser Art durchgeführt. Physische Tests mit realen Fahrzeugen beginnen erst dann, wenn die die Sicherheitsexperten von Volvo mit dem Testverlauf am Computer zufrieden sind.

Darüber hinaus kommt bei Volvo auch ein Crashsimulator zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen verstärkten Karosseriekörper, in den das jeweilige Interieur eingebaut wird, das einem Crashtest unterzogen werden soll. Dabei kann der Crashsimulator auch Schleuder- und Kipp-bewegungen realer Unfälle simulieren, ohne dass dabei die Karosserie zerstört wird, und selbst das Eindringen diverser Bauteile in den Passagierraum testen.

Zugleich rekonstruieren die Experten im Sicherheitszentrum reale Unfälle aus dem Verkehrs-
alltag, an denen ein Volvo beteiligt war. Mittlerweile können die Experten auf eine Datenbank mit rund 30.000 untersuchten Verkehrsunfällen zurückgreifen. „Die Analyse dieser Unfälle in Verbindung mit der Erprobung neuer Sicherheitssysteme bietet uns die Möglichkeit, das Sicherheitsniveau unserer Fahrzeuge weiter zu verbessern“, sagt Krokström. Zum Volvo Cars Safety Centre gehört darüber hinaus eine große Forschungsabteilung. Hier werden in Zusammenarbeit mit den Entwicklungsingenieuren neue Sicherheitssysteme entwickelt.

Gruß Elk_EN

... findet das erwähnenswert

23 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN


Nur weil es dich nicht interessiert, muss es nicht automatisch auch alle anderen nicht interessieren!
 
Hier mal ein Bildchen:
V70III
 

😕 Wenn es mich nicht interessieren würde, würde ich nicht fragen!

Wer, wie, was, wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt bleibt dumm...

Der Stahlklotz im Bild nennt sich übrigens "Volvo" 😛 😉

Gruß

Martin

Zitat:

Original geschrieben von Ransom


Und wie schaut es eigentlich mit Volvo Trucks aus? Nutzen die nicht auch die Anlage? Deren Fahrzeuge sind nochmal um einiges schwerer.

Ich denke, das wird's sein. Hatte ich nicht dran gedacht. Ein vollbeladener XC90 V8 hat bei 64 km/h ein "Aufprallgewicht" von etwa 68 t. Ein 40-Tonner bringt es da schon auf ca. 1.035 t. Aber die werden auch bei einer geringeren Geschwindigkeit getestet. Für reine Pkw-Testanlagen benutzt man i. d. R. Aufprallblöcke mit einem Gewicht <100 t und löst alle weiteren Probleme mit konstruktiver Ingenieurskunst und nicht mit Brachialphysik.😁😉

@ Martin
Welche Äußerung meinst du denn? Die Formelsammlung oder die "bewegliche Aufprallwand"?😉

Gruß
DeWeDo - je schneller das Sssst, desto lauter das Rrrumms

Noch´n Bildchen ... 🙂

So sieht ein beweglicher Konkurrenzklotz aus.
😮😁

edit: Ja, Volvo Trucks nutzt auch die Anlage in Göteborg. Wie gesagt: standfest bis 12t und 80km/h.

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN


Noch´n Bildchen ... 🙂

So sieht ein beweglicher Konkurrenzklotz aus.
😮😁

edit: Ja, Volvo Trucks nutzt auch die Anlage in Göteborg. Wie gesagt: standfest bis 12t und 80km/h.

Genau sowas meinte ich. Das Ding wiegt übrigens 70 Tonnen. Inkl. Fundament beträgt die Aufprall-Reaktionsmasse mehr als 350 Tonnen.

Gruß
DeWeDo - der ein bisschen mehr auf der Seite gestöbert hat😁😉

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Zitat:

Original geschrieben von DeWeDo


Genau sowas meinte ich. Das Ding wiegt übrigens 70 Tonnen. Inkl. Fundament beträgt die Aufprall-Reaktionsmasse mehr als 350 Tonnen.

Die DEKRA hat auch noch ein 500t Klötzchen. Nämlich outdoor.

IIRC 5*4*4 m³

Hier mal ein Bild des Volvo-Würfelchens.

Zitat:

Original geschrieben von Ransom


Hier mal ein Bild des Volvo-Würfelchens.

😕

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN


Aber deren Kantenlänge ist gleich; das zeichnet den Würfel aus.

😁 😛 😉

Gruß

Martin

Jesses,
 
Volvo klotzt ganz schön ran!
 
Ist Euch schon mal das Geländer an dem Würf..., ähh Klotz von Volvo aufgefallen??? Sieht fast aus wie eine Besucherterrasse.....😉😁
 
Gruß Andi

Zitat:

Original geschrieben von Elk_EN


JETZT haben wir das Chaos.
Wir haben eine Volvo News, die von Volvo kommt, aber als News leider nicht da steht wo sie hingehört: nämlich in den Newsbereich. Da würde sie dann mit einem schönen Banner durchlaufen und auf mind. 100 Crashversuche mit jedem Modell vor der Serienreife hinweisen; wie es sich gehört für einen Hersteller, der sich (u.a.?) der Sicherheit verschrieben hat.

Bitte hier weiterposten:

http://www.motor-talk.de/.../...volvo-cars-safety-centre-t1566675.html

- C - L - O - S - E - D -

Gruß Tom

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