ForumUS Cars
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. US Cars
  5. 1968 Ford Mustang 4.7l V8 - wieviel ist gerechtfertigt?

1968 Ford Mustang 4.7l V8 - wieviel ist gerechtfertigt?

Themenstarteram 18. Juli 2011 um 12:16

EZ 01/1968 24.595 km Benzin 147 kW (200 PS) Automatik

Guten Morgen.

Ich interessiere mich für einen Ford Mustang der optisch von den Bildern her sehr gut aussieht. Leider bin ich auf diesem Gebiet ein Laie, und letztendlich könnte man mir für viel Geld auch eine gut lackierte "Rostlaube" unterjubeln.

Wie geht man als Laie bei so einem Auto vor?

Wenn ich bei Mobile.de recherchiere dann werden diese Fahrzeuge ähnlich angepriesen und zu Preisen zwischen 15- 35.000 € verkauft.

Gibt es irgendwo ähnlich einer Schwacke eine Übersicht welche Baujahre in welchem Zustand zu ca. welchen Preisen gehandelt werden? Gibt es im Raum Bayern Spezialisten die man vielleicht im Rahmen einer Probefahrt aufsuchen kann?

Kennt jemand eine Übersicht von Werkstätten im Raum Bayern die man nach einem Kauf aufsuchen kann? (Hier speziell Nürnberg München Ingolstadt Bamberg Neumarkt)

Oder wie findet man jemanden der einem bei der Bewertung eines solchen Fahrzeuges helfen kann?

Herzlichen Dank

Beste Antwort im Thema

Was bedeutet gerechtfertigt? Das ist eine Endlosdiskussion.

In den USA kannst du die Fahrzeuge kaufen, fahrbereit, ab 3.000. US$, das sind dann die die in D zwischen 10 und 17.000 kosten. Eigentlich kann man grob sagen das sich der Preis zwischen Kauf USA und VK D verdrei- bis vervierfacht. (und ich rede von der Summe, nicht mal wegen € auf $)

15.000 Eu da müsste für mich ein 68er Coupe schon einen sehr guten absolut rostfreien Zustand haben ohne jeglichen Reparaturstau.

Wichtig ist immer: Ab mit dem Wagen in die Waschanlage, das volle Programm muss der Wagen überstehen ohne nasse Füsse, noch besser einen eimer Wasser ins Windleitblech laufen lassen (wobei ich da neulich einen gesehen habe der hat das Cowl von unten mit einem Stück Abwasserrohr repariert...)

Halte dir vor Augen: Mustangs sind ein Money-Maker für Händler. Billig im Einkauf, teuer im Verkauf und Garantieleistungen werden mit Hinweis auf das Alter gerne abgewiesen. Und viele unwssende TÜV-Prüfer lassen sich gerne von Äusserlichkeiten dazu verleiten, dem Wagen H-Zulassung zu geben.

Für Privatleute die keinen Kaufdruck haben empfehle ich immer noch die Reise in die USA, evt. mit jemandem der sich auskennt. Macht Spass und kostet weniger

14 weitere Antworten
Ähnliche Themen
14 Antworten

Was bedeutet gerechtfertigt? Das ist eine Endlosdiskussion.

In den USA kannst du die Fahrzeuge kaufen, fahrbereit, ab 3.000. US$, das sind dann die die in D zwischen 10 und 17.000 kosten. Eigentlich kann man grob sagen das sich der Preis zwischen Kauf USA und VK D verdrei- bis vervierfacht. (und ich rede von der Summe, nicht mal wegen € auf $)

15.000 Eu da müsste für mich ein 68er Coupe schon einen sehr guten absolut rostfreien Zustand haben ohne jeglichen Reparaturstau.

Wichtig ist immer: Ab mit dem Wagen in die Waschanlage, das volle Programm muss der Wagen überstehen ohne nasse Füsse, noch besser einen eimer Wasser ins Windleitblech laufen lassen (wobei ich da neulich einen gesehen habe der hat das Cowl von unten mit einem Stück Abwasserrohr repariert...)

Halte dir vor Augen: Mustangs sind ein Money-Maker für Händler. Billig im Einkauf, teuer im Verkauf und Garantieleistungen werden mit Hinweis auf das Alter gerne abgewiesen. Und viele unwssende TÜV-Prüfer lassen sich gerne von Äusserlichkeiten dazu verleiten, dem Wagen H-Zulassung zu geben.

Für Privatleute die keinen Kaufdruck haben empfehle ich immer noch die Reise in die USA, evt. mit jemandem der sich auskennt. Macht Spass und kostet weniger

Ich bin jetzt zwar nicht der US-Car Spezialist, was mir aber in letzter Zeit immer öfter auffällt, wenn ich mal an gebrauchten US-Oldies vorbeistolpere, sind folgende Punkte:

- gefragte Modelle (Mustang/Camaro etc.) werden erstmal sehr optimistisch (=teuer) ausgepreist

- nicht ganz so gefragte Modelle werden trotzdem nicht verschenkt und irgendwo zwischen 10-20 t€ einsortiert, nach dem Motto 'Runtergehen kann man ja immer noch' bzw. 'Jeden Tag steht ein Dummer auf'.

- Preis und Erhaltungszustand korrelieren eher schwach

- verfügt der Wagen über spezielle Merkmale (Farbe, Baujahr, RS/SS-Plaketten o.ä., Motortuning, Felgen) geht der Preis gleich ein paar Tausender nach oben, unabhängig davon ob diese original/authentisch sind

Bin erst gestern an ein paar zum Verkauf stehenden 1. Gen Camaros vorbeigekommen, trotz unübersehbarer Lack- und Rostschäden, sollte keiner unter 23t€ kosten.

Ich wäre daher sehr vorsichtig und würde, wenn du dich nicht auskennst, einen Spezialisten mitnehmen, vielleicht wirst bei Clubs oder sogar bei MT fündig.

Wenn es nicht unbedingt ein Mustang sein muss, würde ich auch mal nach weniger gehypten Modellen Ausschau halten (z.B. Oldsmobile Toronado oder andere Personal Luxury Cars der 60er/70er), da kann man noch eher 'Schnäppchen' machen, allerdings dürfte sich ein Wiederverkauf aufgrund des geringeren Fankreises auch deutlich schwieriger gestalten.

Bei einem 68er Mustang Coupe das für 15t€ angeboten wird, würde ich persönlich jetzt nicht allzuviel erwarten, bestenfalls einen soliden 3er-Zustand, es kann aber auch eine ziemliche Grotte sein, in der noch viel Arbeit versteckt ist.

Zitat:

Original geschrieben von LittleRed

15.000 Eu da müsste für mich ein 68er Coupe schon einen sehr guten absolut rostfreien Zustand haben ohne jeglichen Reparaturstau.

Das wird in D aber unmöglich sein. Hier ist es so alles unter 20k sind Auto wo definitiv noch was gemacht werden muss, lieber teuer kaufen, das spart am Ende viel Geld. Für 20k gibst gute Coupes in Erhaltung 2 (mal dr-mustang besuchen). Fastbacks und Cabrios in gutem Zustand ab ca. 30k.

Viele Händler hoffen auf die Dummheit der Leute und verkaufen Blender um die 15-20k wo noch mal locker 10k reingehen bis die gut dastehen. Das wichtigste nimm jemanden mit der sich mit dem Autos auskennt, sonst fällst du gehörig auf die Nase.

Ich hab auch schon Leute zum Mustangkauf begleitet, aber was ich sehen musste war erschreckend, Verkäufer die keinen Schimmer hatten was sie verkaufen mit runtergerockten Bastelbuden für Mondpreise.

Themenstarteram 18. Juli 2011 um 18:28

Danke euch.

Ich merke dass jemand wie ich der keine Werkstatt an der Hand hat oder einen Bekanntenkreis der sich mit Oldtimern beschäftigt besser bei neueren Fahrzeugen bleiben sollte. Ich hatte bei Mobile.de für 25.000 € obigen Mustang in Dasing gefunden und muss jetzt überlegen ob ich dieses Risiko eingehe oder nicht. Der Zustand müsste in meinem Fall eben annähernd perfekt sein, da ich keine Möglichkeit besitze selber an so einem Fahrzeug zu basteln.

Was ihr oben angesprochen hat, nämlich dass so Fahrzeuge billig eingekauft und dann optisch aufbereitet teuer verkauft werden, ist eben auch mein Gefühl gewesen.

Euch noch einen schönen Abend

Hi Wie wäre es mit dem?

der kostet 15.000$

02072011037

Ähm, das ist nicht mal ein Mustang....:rolleyes:

Issss nich waaaaa :D

Aber mal etwas anderes unter dem Mustang-Einerlei.. ich tippe auf 69er Firebird mit Hood-Tach, sollte nicht über 12 kosten finde ich.

am 18. Juli 2011 um 20:52

Ich würde dir folgendes empfehlen, wenn du dir einen Mustang kaufen willst:

 

Such dir das Auto aus, welches du haben möchtest, mach mit dem Verkäufer einen Termin aus und schau es dir ringsum an, vorallem den Unterboden, Motorraum und Kofferraum.

Ganz wichtig dabei: auf keinen Fall davor den Motor anmachen! (erst zuletzt, da sich sonst das Hirn ausschaltet).

Mach viele Fotos, vor allem von Stellen, die dir "spanisch" vokommen.

 

Falls das Auto dann noch ein Kaufkanditat ist, melde dich bei einem der drei Foren an:

www.dr-mustang.com

http://mustangclubgermany.superforums.org/index.php

www.franken-cruiser.com/community/forum.php

 

Stell dich da höflich vor, poste die Bilder und frag, ob jemand der sich auskennt, mit dir die Kiste anschaut.

 

Und stell dich darauf ein, daß es geraume Zeit dauern kann, bis du "dein" Auto gefunden hast.

 

Grüße aus Franken.

Du kannst die Bilder aber auch hier posten, da du sonst Gefahr läufst direkt von Händlern angeschrieben zu werden die dir was besseres verkaufen können.

Denn das Dr-Forum ist noch immer weit davon entfernt, unparteiisch zu sein, und im Mustang-Club ist es eine Sache der Tagesform der Anwesenden.

Ganz ehrlich? Es gibt soviele geile US-Cars, deren Preise weit unter denen der Mustangs liegen aktuell, das ich mir nicht noch einen kaufen würd egal wieviel Asche ich hät (eher verkauf ich meine solange der Hype noch anhält)

Selbst Cougars sind eigenartigerweise Billiger, von Fullsize garnicht mal zu reden.

Sowas z.B finde ich prickelnder als einen popeligen Mustang und der hat direkt BigBlock

http://www.1inamillioncars.com/vehicle/DisplayAd.asp?id=82

Nur aus Spass: Wenn man bei Google Earth die Adresse eingibt, kann man den Wagen ohne Garage stehen sehen

12424 Pinecrest Ln

Newburg, MD 20664

Eins darf man aber nicht vergessen, unter den alten Ami ist der Mustang der mit der besten Ersatzteilversorgung bzw. Literatur ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Man versuche mal bestimmte Cougar Teile (der ja praktisch nur ein verlängerter Luxusmustang ist) zu bekommen.

Yep.... aber das macht das doch langweilig......:D

und vom Cougar passen doch viele Teile.

Aber Mustangs gibt es in den USA imemr noch ohne Ende. Ich war vorletze Woche bei CJ Pony da standen am normalen Tag schon viele von denen einige zu verkaufen waren

am 5. August 2011 um 8:34

ich bin auch Laie und habe mir 1996 über Büsching-Tuning (googlen) einen neuen Mustang, 8 Zyl. , 215 PS Cabrio für DM 50000,-- (seinerzeit billiger als der Golf Cabrio) importieren lassen.

Zuvor war ich in Atlanta, da konnte ich mich über die Preise informieren. Der Mustang wurde mit ca. 25000 US$ angeboten. Der Händler hatte dort ca. 50-100 Neuwagen sofort mitnahmebereit dort stehen.

Den Spass habe ich mir 1,5 Jahre gegönnt. Danach habe ich das Auto für DM 33.000,-- verkauft.

Der Preis war sehr fair. Das Auto wurde zum Abholtag noch ca. DM 200,-- günstiger, weil die DM etwas gestiegen war. Der Händler gab mir den Preisvorteil weiter. ( So etwas habe ich noch nie von einem "deutschen" Händler erlebt)

Die Einfuhrumsatzsteuer und der Zoll war im Preis drin enthalten. Der Wagen wurde TÜV abgenommen übergeben. Garantieversicherung für ein Jahr bestand.

Ich musste lediglich eine geringe Ausnahmegebühr für rote oder weiße Rückleuchten (weil nicht dem dt. Behördenrecht entsprechen) bezahlen.

Das ist ein schöner Werbebeitrag.

Und es ist toll das du bei 50.000 DM 200 DM nachgelassen bekommen hast. Aber ob das einen Händler ausmacht?

Büsching ist nicht schlecht, aber inzwischen auch nicht mehr wie ein Gross-Händler. Da gibt es vieloe andere.

Und ein 68er ist für Privatpersonen einfacher zu importieren als ein NewGeneration

L-R

Wenn dfas noch aktuell ist, kann dort vorbeifahren. Ist keine 30 miles von mir weg.

http://maps.google.com/maps?...

Rudiger

 

Zitat:

Original geschrieben von LittleRed

Du kannst die Bilder aber auch hier posten, da du sonst Gefahr läufst direkt von Händlern angeschrieben zu werden die dir was besseres verkaufen können.

Denn das Dr-Forum ist noch immer weit davon entfernt, unparteiisch zu sein, und im Mustang-Club ist es eine Sache der Tagesform der Anwesenden.

Ganz ehrlich? Es gibt soviele geile US-Cars, deren Preise weit unter denen der Mustangs liegen aktuell, das ich mir nicht noch einen kaufen würd egal wieviel Asche ich hät (eher verkauf ich meine solange der Hype noch anhält)

Selbst Cougars sind eigenartigerweise Billiger, von Fullsize garnicht mal zu reden.

Sowas z.B finde ich prickelnder als einen popeligen Mustang und der hat direkt BigBlock

http://www.1inamillioncars.com/vehicle/DisplayAd.asp?id=82

Nur aus Spass: Wenn man bei Google Earth die Adresse eingibt, kann man den Wagen ohne Garage stehen sehen

12424 Pinecrest Ln

Newburg, MD 20664

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. US Cars
  5. 1968 Ford Mustang 4.7l V8 - wieviel ist gerechtfertigt?