"Spaßgerät" für den Sommer - Roller, Quad, Supermoto?
Hallo zusammen,
bin auf der Suche nach einem "Spaßgerät" für den Sommer, aber leider völlig unentschlossen welche Kategorie es werden soll. Vielleicht standet ihr vor einer ähnlichen Entscheidung bzw. könnt mir bei der Eingrenzung etwas helfen 🙂?
Habe vor 1,5a den Wiedereinstieg in die Zweiradwelt mit einer GS500E gewagt. Das passt soweit auch, nur leider ist diese etwas "unpraktisch": Für kurze Einsätze etwas zu bockig bzw. anfällig mit dem Vergaser und sehr "klobig" aufgrund des Gewichts. Lange Touren fahre ich gar nicht wirklich, dafür ist sie mir zu klein bzw. der Freundeskreis ist nicht vorhanen. Also wird kein "echtes" Motorrad mehr benötigt...
Nun möchte ich etwas "spritziges" für kurze Trips. Anforderungsprofil in etwa wie folgt:
- Strecke: i.d.R. <25km ("Semmel holen"😉
- ready2use: Einspritzer?
- mit etwas "Punch" 🙂; Topspeed 80-100 km/h ausreichend
- geeignet für Körpergröße: 1,96m
- Preis soll erstmal außen vor bleiben
Roller:
pos: schnell Einsatzbereit; Topcase möglich; günstig
neg: eher Vergaser?; Körpergröße; (Optik großer Roller bescheiden)
Quad:
pos: schnell Einsatzbereit; Topcase möglich; Körpergröße?
neg: eher Vergaser?; SUMO-Umbau nötig; rel. teuer
Supermoto:
pos: schnell Einsatzbereit; Körpergröße?
neg: kein Stauraum -> Rucksack; rel. teuer
Schreibt einfach mal was ihr dazu denkt.
Bin für jede Anregung dankbar!
Gruß
Beste Antwort im Thema
Für 20 Km? Das wird ja immer alberner...wenn du keine verkalkten Adern im Bein hast, gehen 20 Km sogar mit einer
Bultaco Sherpa. Sonst nimm ein Damenrad + Trombosestrumpf.
75 Antworten
Die kenne ich auch noch. Hatte ich mal vorübergehend eine, die wir mit lila Metalliclack angesprüht haben. Viergang Fußschaltung, Schaltung rechts.
Wurden die nicht auch von einem Versandhaus vertrieben ?
Bei Neckermann gabs MZ, Quelle hat meines Wissens Jawa 250 und 350 verkauft
Ja, eben. Das ist eine Skyteam. Die haben sich so ein bischen auf den Nachbau japanischer Klassiker spezialisiert.
Zitat:
@moppedsammler schrieb am 3. Februar 2016 um 14:21:16 Uhr:
VanVan hat einen Kultstatus. Aber eben das Original aus den Siebzigern. Wesentlicher Unterschied: Die alte VanVan hatte eine Zweitaktmotor und der war einigermaßen spritzig. Was der Saugrohreinspritzviertakter im aktuellen Modell kann, - keine Ahnung -Vanvan (alt) war im wesentlichen eine große Sitzbank auf kleinen Stahlscheibenrädern, die durch ihre Breite auch auf Sand zu fahren waren.
Jetzt hat sie vorne sowas wie einen Tank (Attrappe ?) und Speichenräder. Zentral gefederte Kastenschwinge, statt Verwindungsrohr mit Stoßdämpfern, usw. Sieht putzig aus, das Teil.Für Leute mit Gardemaß 196 cm jedoch eher ungeeignet.
Die VanVan ist wohl um einiges grösser als die China Monkey-Kopien, aber für Leute um 1,95 immer noch viel zu klein. Das habe ich überlesen. Also definitiv ungeeignet für den TE.
Wäre er kleiner, dann wäre die Motorleistung aber für seine Pläne vollkommen ausreichend.
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Das ist mein Datenblatt:
Moteur :
Monocylindre en ligne, 4 temps
Refroidissement : par air
injection Ø nc
1 ACT
4 soupapes
199 cc (66 x 58.2 mm)
17 ch à 8000 tr/min
1.5 mkg à 6500 tr/min
Rapport poids / puissance : 7.53
Zum Thema Sicherheit nochmal: Es ist grundsätzlicht richtig, dass man beim Zweirad wohl verhältnismäßig früher "abfliegt". Mit Unfallstatistiken hab ich mich noch nicht beschäftigt. Was nun besser ist, ist schwer abzuschätzen.
Da ich gerne Mountainbike' würde ich mich auf einem Zweirad tendenziell wohler fühlen.
Netter Vorschlag mit der VanVan, aber wie schon genannt wird es an der Körpergröße scheitern. Für was ist der Ballon-Hinterreifen gedacht? Offroad-Fahrten?
Bei den Preisen für E-Moppeds wird einem tatsächlich noch schwindelig! Da würde ich lieder in Richtung Pedelec gehen wollen.
(Quad):
- Yamaha Raptor
Roller:
- Aprilia SR-max 300 (Favorit)
- Yamaha Xenter 125
- Piaggio TPH // Beverly
"Supermoto":
- KTM Duke 690 (Favorit); worin liegt der Unterschied bei der R-Version (Akrapovic-Auspuff?)
- Yamaha MT09 (optional)
Zitat:
@insp!re schrieb am 29. Januar 2016 um 21:12:27 Uhr:
Habe vor 1,5a den Wiedereinstieg in die Zweiradwelt mit einer GS500E gewagt. Das passt soweit auch, nur leider ist diese etwas "unpraktisch": Für kurze Einsätze etwas zu bockig bzw. anfällig mit dem Vergaser und sehr "klobig" aufgrund des Gewichts. Lange Touren fahre ich gar nicht wirklich, dafür ist sie mir zu klein bzw. der Freundeskreis ist nicht vorhanen. Also wird kein "echtes" Motorrad mehr benötigt...
Die GS500e wiegt vollgetankt 189kg. Wenn die sich klobig anfühlt dann liegst nicht am Gewicht. Ich würde erst mal reifen und
Luftdruckprüfen. Es gibt handliche Reifen (bspw ein Conti Road Attacke 2evo) und es gibt störrische Holzreifen. Wenn es dann immer noch klobig wirkt, Fahrwerk prüfen. Wieviel negativ-Federweg hast du vorne und hinten? Gerade bei deiner Größe und (vermutlich) deinem Gewicht kann es dir mit schlecht eingestellten Fahrwerk schnell passieren, dass sich die Geometrie des KRads verändert und du effektiv eine Chopper fährst - klar fühlt sich das dann klobig an.
Das fahrwerksproblem wirst du bei allen leichten Mopeds haben, weil die tendenziell auch nur für leichte Fahrer ausgelegt sind.
Ich würde erstmal genau prüfen warum du an der gs500e keinen Spaß hast und ob sich das da nicht beheben lässt. Bringt nämlich nix wenn du viel Geld für eine neue ausgibst und nach 6 Monaten feststellst dass sie auch nicht mehr gefahren wird. Das Gewicht des Mopeds merkst du eigentlich nur anzwei Situationen: beim Rangieren und bei schnell aufeinanderfolgenden Wechselkursen die sehr sportlich gefahren werden. wenn es sich in anderen Situationen klobig oder störrisch anfühlt hat es nichts mit dem Gewicht zu tun. Wobei unter 200kg vollgetankt auch nicht schwer sind.... (v.a. nicht bei deiner angenommenen Statur).
IMHO wird dir auch die 690er zu klein sein, da würde ich im Budget schon etwas zurücklegen für Änderungen an Sattel und Fußrasten, und eben auch Fahrwerk. Eine Klasse drüber gibt's die Street Triple R, das ist von serienfahrwerken noch am ehesten so dass man auch mit 90kg gut damit leben kann. (Wobei ich jetzt trotzdem was dran machen lasse, aber auch erst nach 4 Jahren). Aber den Sattel habe ich recht früh aufpolstern lassen... Und ich bin nur 1,86.
Klobig war hier vielleicht auch wiederum der falsche Begriff. Grundsätzlich hatte ich sie als günstiges Wiedereinsteiger-Mopped auserwählt, was grundsätzlich auch sehr gut funktioniert hat - wohl wissend, dass sie nicht wirklich noch für meine Größe geeignet ist.
Für kurze Strecken ist sie allerdings "klobig" aufgrund des Startverhaltens bzw. der Unzuverlässigkeit des Vergasers. In Taschen oder sonstige Stauraumerweiterung möchte ich nicht investieren, da sie für Langstrecken zumindes für mich auch nicht ideal ist, da mir spätestens nach 30min die Beine einschlafen.
Die Reifen sind etwas älteren Semesters und vielleicht etwas hölzern. Fahrwerk habe ich überarbeit mit progressiven Gabelfedern, also das passt sehr gut.
Die Street Triple gefällt mir optisch nicht ganz so gut :-/.
Die MT09 soll ja in Serie auch ein sehr weiches Fahrwerk haben. Werd ich alles mal testen müssen, wobei die etwas über Budget wäre...
690er Duke ist da aber auch kein Schnäppchen.
Gibt es einen Fachbegriff für den Abstand zwischen Sitz und Fußrasten?
Bzw. wo findet man am ehesten maßliche Angaben? Auf den Herstellerseiten findet sich dazu nicht viel 🙁
Sieh Dir mal http://cycle-ergo.com an, da kannst Du die Sitzpositionen testen und vergleichen.
Gruß Michael
Danke für den link, das ist ja toll 🙂!
Und ergibt folgende Maße (bei placement on center):
GS500E:
seat height: 784mm
forward lean: 16°
Knee angle: 66°
Hip angle: 66°
MT09:
seat height: 819mm
forward lean: 0°
Knee angle: 69°
Hip angle: 90°
690 Duke:
seat height: 874mm
forward lean: 0°
Knee angle: 73°
Hip angle: 92°
690 Duke R:
seat height: 865mm
forward lean: 0°
Knee angle: 69°
Hip angle: 89°
Jetzt bräuchte ich nur etwas Hilfe bei der Interpretation...
Gibt es gewisse (Min-Max)Maße, an denen man sich orientieren sollte?
Der aktuell geringe Hüftwinkel von 66° wird wohl die einschlafenden Beine verursachen, oder? Hat der forward lean da auch mit Einfluss?
Für 20 Km? Das wird ja immer alberner...wenn du keine verkalkten Adern im Bein hast, gehen 20 Km sogar mit einer
Bultaco Sherpa. Sonst nimm ein Damenrad + Trombosestrumpf.
Für mehrstündige Touren geben diese Überlegungen absolut Sinn.
Für kleine einstündige Runden kannst Du jedes Motorrad nehmen, was Dir nach kurzem Probesitzen und minimaler Probefahrt irgendwie bequem vorkommt.
Zitat:
@TDIBIKER schrieb am 11. Februar 2016 um 19:53:41 Uhr:
Für 20 Km? Das wird ja immer alberner...wenn du keine verkalkten Adern im Bein hast, gehen 20 Km sogar mit einer
Bultaco Sherpa. Sonst nimm ein Damenrad + Trombosestrumpf.
Wenn es dir zu albern wird, wieso liest & postest du dann noch mit?
Für die Kurstrecke würde ich mir auch den Roller kaufen.
Sollte es doch ein Motorrad werden möchte ich, wenn mich das schon mehr kostet, auch die Möglichkeit haben länge Touren zu machen. Außerdem möchte ich die "grundsätzlichen Zusammenhänge" verstehen.
Schon wieder ein guter Tipp und Du ignorierst ihn.
Kauf ein Fahrrad, tut Deinen Knochen gut. Und die Beine schlafen nicht ein!
Hör zu, Inspire: Du magst ein anständiger Kerl sein, aber zum Moppedfahrer fehlt dir zumindest zur Zeit noch jegliche Grundlage. Und wir können hier über 100 Seiten weiterlabern oder Kniewinkel berechnen, daran wird sich nichts ändern.
Es gibt hier ein Forum, das heisst Kaufberatung. Die machen auch 2, 3 und 4-Räder. Das dürfte eher deine Kragenweite sein.
Aber ist nur meine Meinung. Jetzt willst Du plötzlich Touren fahren? Auch mit dem Quad, oder doch lieber mit dem Roller? Du hast ganz recht, ich bin 'raus....