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15.09.2011 23:42    |    furbofabien    |    Kommentare (73)    |   Stichworte: 3C (B6), Passat, VW

Vorwort:

Beschrieben habe ich nur die m.E. nach wesentlichsten Punkte. Wie man Radmuttern löst und anzieht setze ich voraus. Ebenso was ich tun muß um das Auto so weit hochzubekommen dass ich den Kopf drunter stecken kann. Eigensicherungsmaßnahmen setze ich ebenso voraus.

Ihr macht Euch ziemlich dreckig - als raus aus dem Konfirmandenanzug.

Eigentlich benötigt man nur das Werkzeug welches unten aufgeführt ist. Aber ein gut ausgerüsteter Werkzeugkasten ist trotzdem hilfreich.

In 4h sollten die Arbeiten erledigt sein.

 

Werkzeug:

  • Radkreuz (Das Rad muß ab!)
  • Ringschlüssel 21er (Bremssattelträger VA)
  • Inbus 7er (Bremssattel VA)
  • Gabelschlüssel 13, 15 (Bremssattel HA)
  • Vielzahn 14er (Bremssattelträger HA)
  • Torx T30 (Zentrierschraube Bremsscheibe)
  • Schlitzschraubenzieher groß und klein
  • Drahtkleiderbügel o.ä. (um den Bremssattel zu entlasten)
  • Metallrohr oder irgendeine Verlängerung um die Schrauben vom Bremssattelträger zu lösen.
  • Drehmomentschlüssel
  • Batterieladegerät
  • Licht
  • Irgendeine Absaugvorrichtung um Bremsflüssigkeit abzusaugen (ich habe so eine Plastikölflasche mit Schwanenhals genommen)

 

Let's get it on...

Euer Fahrzeug steht noch auf dem Werkstattboden

1. Schlüssel stecken lassen

2. Batterieladegerät anschließen

3. Bremsflüssigkeitsbehälter aufdrehen und ca. 200ml absaugen

4. VCDS anschließen

5. Radmuttern etwas lockern.

 

Erst dann hoch mit dem Bock und die Räder abmontieren.

Das Rad ist ab (in diesem Fall VL) und dann sieht es so aus (PR-Nr. 1LH,

312mm Bremsscheibe VA, 286mm HA)

 

Blick auf die VABlick auf die VA

 

Erstmal lösen wir die Klammer mit einem Schraubenzieher o.ä.

 

Klammer abKlammer ab

 

Dann lösen wir die Steckverbindung von dem Bremsbelagsverschleißanzeiger. Den gibts aber nur an der VA links. Mit einem kleinen Schraubenzieher von hinten in die Öse und vorsichtig abziehen.

 

Blick von obenBlick von oben

 

Dann ziehen wir die Staubkappen ab und widmen uns den zwei 7er Inbus-Schrauben die den Bremssattel am Bremssattelträger halten.

 

Nochmal von obenNochmal von oben

 

Staubkappe abStaubkappe ab

 

Das geht eigentlich recht einfach nur irgendwann drehen sie durch und

kommen nicht weiter raus. Das kommt daher, dass das Gewinde nur in das erste Fünftel der Schraube gefräst ist. Der Rest hat einen größeren Durchmesser und paßt sprichwörtlich saugend in die Aufnahme. Dh. man muß die Schraube drehend rausschieben. Dazu habe ich die Schraube mit einem Schraubenzieher am Gewinde rausgedrückt und gleichzeitig gedreht.

 

Nochmal von obenNochmal von oben

Bremssattelschraube IBremssattelschraube I

 

Der Bremssattel ist dann frei...

 

Bremssattelschraube IIBremssattelschraube II

 

...und kann am Federbein abgehängt werden.

 

Bremssattel, hängendBremssattel, hängend

 

Nun offenbaren sich die Bremsbeläge.

 

Bremsbelag dranBremsbelag dran

 

Diese lassen sich ohne größere Kraftanstrengung herausziehen.

 

Bremsbelag abBremsbelag ab

 

Danach bleibt nur noch der Bremssattelträger (BST) über. Alle die nur die Bremsbeläge wechseln wollen tun dies jetzt und überspringen einfach den Teil mit der Demontage des BST und setzen dort wieder ein wo ich den Bremskolben zurückdrehe.

Wie der Spaß von Vorne aussieht sehen wir. Nun heißt es Birne einziehen und sich der Angelegenheit von hinten nähern. Nicht irritieren lassen - ich habe das Foto gemacht NACHDEM ich die Scheibe gewechselt hatte. Auf der Rückseite des BST befindet sich oben und unten jeweils eine 21er Maschinenschraube die ab Werk mit 200NM angezogen ist. Des isch fei sauviel!!!

 

BST-Befestigungsschraube VABST-Befestigungsschraube VA

 

Den Biestern bin ich nur mit einem 21er Ringschlüssel Herr geworden, den ich mit einem 50cm langen Rohr verlängert habe. Danach hängt der BST lose an der Scheibe und kann beiseite gelegt werden.

Die Bremsscheibe wird nur durch die Zentrierschraube gehalten. Diese ist ziemlich locker und kann mit einem Torx T30 einfach rausgeschraubt werden.

Runter mit der alten und rauf mit der neuen Bremsscheibe. Diese bitte genau nach Anleitung des Herstellers handhaben! Manche müssen noch entfettet werden, andere sind schon einsatzbereit.

Jetzt läuft eigentlich alles analog rückwärts wieder ab. Besonderes Augenmerk liegt auf den Schrauben - diese halten die Anlage in Position und müssen mit den vorgeschriebenen Drehmomenten angezogen werden. Hierbei gilt die Regel: nach zu kommt ab!

 

Spätestens wenn ihr den Bremssattel auf den BST schieben wollt stellt ihr fest, dass das nicht geht. Was ist passiert? Die Bremsbeläge nutzen sich mehr oder weniger kontinuierlich ab und verlieren an Dicke. Dieser Abtrag wird durch die Bremsanlage ausgeglichen indem der Bremszylinder einfach immer weiter ausgefahren wird.

 

BremskolbenBremskolben

 

Die neuen Bremsbeläge sind aber wieder dicker und so muß ich den Zylinder um mindestens die Differenz von altem zu neuem Bremsbelag zurückschieben. Jetzt machen wir ein schlaues Gesicht, schnappen den Bremskolbenrücksteller (BKRS) und drehen den Kolben EXAKT soweit zurück bis...es nicht mehr weiter geht.

 

BKRSBKRS

 

Neu justiert werden diese automatisch wenn ich am Ende ein paar Mal auf die Bremse trete.

Die rechte Seite der VA läuft genauso ab, nur dass ich den Stecker für die Bremsbelagverschleißwarnung nicht habe.

 

"And now for something completely different!" - Die Hinterachse!

 

Besonderheit hier ist neben der schwimmenden Aufhängung des Bremssattels, die Elektrische Parkbremse (EPB). Diese muß ich vor dem Wechsel des Bremssattels zurückfahren. Dazu greife ich zu VCDS (Geht auch manuell mit Schrauben - bitte selber danach suchen. Ich weiß nicht wie das geht!)

 

In VCDS gehen wir zu "Steuergerät 53 - Feststellbremse"

Dann auf die Funktion: "Grundeinstellung - 04"

Man kann jetzt entweder manuell den Block wählen, oder einfach das DropDown-Menü und da die Auswahl „Kolben der Feststellmotoren

(V282/V283) vorstellen/öffnen“

Das hört man dann und die Stromstärke der beiden Motoren flimmert fröhlich vor sich hin bis 0.000A dransteht und der Status "EIN" am oberen Fensterrand erscheint.

 

Wenn das Rad dann mal ab ist sieht es so aus:

 

Blick auf die HABlick auf die HA

 

Sieht bekannt aus, aber irgendwie auch nicht!?!

Nun wieder Rübe einziehen und von hinten ran.

 

EPBEPB

 

Um den Bremssattel abschrauben zu können muß ich die 13er mit der 15er kontern:

 

bild20bild20

 

ACHTUNG! Diese 13er Maschinenschrauben müssen ausgetauscht werden - bei mir lagen diese den Bremsbelägen für hinten bei!

Sind die Schrauben mal gelöst, dann hängen wir den Bremssattel in bekannter Manier ans Federbein bzw. hier an den Dämpfer.

Nun ist der Blick frei auf....richtig: die Bremsbeläge:

 

Bremsbelag HABremsbelag HA

 

Die sehen bei mir nicht so sauber aus, weil ich meinen Wagen so reinlich halte, sondern weil das schon die neuen sind. Diese lassen sich ebenso einfach wechseln wie an der VA. Wenn ihr neue Federn habt, tausch diese auch gleich.

 

Will ich auch hier die Bremsscheibe wechseln, komme ich an den 14er-Vielzahnschrauben nicht vorbei die den BST halten. Beide habe ich mit einer Ratsche und Verlängerungsrohr befreit, wobei man für die untere eine Verlängerung der Ratschenaufnahme benötigt.

Wieder zu beachten: die sind genauso fies angezogen wie an der VA!

 

BST-Befestigungsschraube HABST-Befestigungsschraube HA

 

Bremsscheibe lösen und wechseln wie an der VA.

Dann die ganze Geschichte hier retour, inkl. zurückdrehen der Kolben.

 

Wenn die Chose wieder eingebaut ist, müssen wir noch die EPB zurückstellen:

In VCDS gehen wir zu "Steuergerät 53 - Feststellbremse"

Dann auf die Funktion: Grundeinstellung - 04

Man kann jetzt entweder manuell den Block wählen, oder einfach das DropDown-Menü und da die Auswahl „Kolben der Feststellmotoren (V282/V283) zurückstellen/schließen“ und danach noch die "Funktionsprüfung".

Danach auf "Fertig, zurück" und noch einen Blick in den "Fehlerspeicher - 02" werfen.

 

Räder wieder drauf und Bock wieder runter.

Bremsflüssigkeit wieder einfüllen und Behälter schließen. Aber halt...jetzt ist ja irgendwie mehr Flüssigkeit drin als am Anfang? Ruhig bleiben - die Kolben haben wir ja quasi auf "Null" zurückgestellt. Wir treten jetzt ein paar Mal auf die Bremse und dann nivelliert sich das System wieder.

Trotzdem bleibt der Füllstand über dem vor dem Wechsel. Wenn NICHT, waren entweder die Bremsbeläge nicht verschlissen oder ihr habt ein Leck!

 

Diese Beschreibung erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Sie dient lediglich der Erklärung der einzelnen Schritte wie ich sie nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt habe. Wenn ihr den Erklärungen folgt, macht Ihr das auf eigene Gefahr und Verantwortung!

Wie man wo und was anzieht, schmiert, reinigt, ölt und fettet liegt im persönlichen Ermessen bzw. sollte bei Unsicherheit vom Fachmann unterstützt werden! Es ist kein Hexenwerk, aber Euer und das Leben anderer kann durch Fehler an der Bremsanlage abhängen!

Solltet Ihr noch hilfreiche Hinweise und Anregungen haben - nur her damit.

 

Viel Erfolg!


16.09.2011 00:13    |    bstid20

die arbeit ist für jeden machbar aber eine sauerei dass heutzutage alles codiert ist....

 

naja, glückwunsch für alle die es noch vorhaben ;)


16.09.2011 02:00    |    dodo32

Sehr interessanter und gut geschriebener Artikel! 200 Nm! :eek: Das ist ne Ansage..

 

Frage: könnte man die Beläge der HA auch ohne "VCDS" erneuern? Was ist "VCDS" für ein Gerät bzw. was bedeutet die Abkürzung? Sry für die laienhafte Fragestellung aber ich bin nur Hobbyschrauber ;)


16.09.2011 07:04    |    thom20

Super Anleitung ! Spitze, Vielen Dank


16.09.2011 07:51    |    Käfer1500

Gut gemacht, vielen Dank! Ich werde an die Bremsen aber trotzdem weiterhin nur den Fachmann ranlassen, Sicherheit meiner Familie geht vor.


16.09.2011 08:05    |    Psychobiken

:eek:200nM für die Trägerschrauben? steht das im Machs dir selbst? also ist ja quasi die selbe Bremse...selber Aufbau wie meine Bremse und die bekommt nur 125nM....dann bekommt man sie nämlich auch wieder lose! oder liegt das an der 312er Anlage?


16.09.2011 09:02    |    JeanLuc69

Die Rippschrauben der Bremssattelträgerbefestigung erhalten bei der FN3 in 16"-Ausführung (also 312x25er Scheiben) laut VW-Reparaturanleitung ein Anzugsmoment von 190 Nm.


16.09.2011 10:27    |    furbofabien

Aloha,

 

1. Das mit dem Moment von 200NM habe ich aus dem Buch "So wirds gemacht".

2. VCDS ist das (Diagnose-)Tool mit dem man die verbauten Steuergeräte ansprechen kann. Man kann die EPB auch manuell zurückdrehen. Wie das genau geht müßtest Du googlen. Genaueres erfährst Du z.B. bei PCI-Tuning.de

3. Wie im Artikel schon geschrieben - es ist kein Hexenwerk, aber ein höchst sicherheitsrelevantes Bauteil!!! Also nur Hand anlegen wenn man weiß was man tut. Wobei ich den Belagwechsel als weniger kritisch ansehe als den Ausbau des Trägers.

 

FF


16.09.2011 12:16    |    Schattenparker35358

Das gibt mir mal einen Einblick wieviel Aufwand es bei "neueren" Autos nun doch macht, die Bremsen zu tauschen. Mit 4 Stunden Zeitansatz hätte ich da nun nicht gerechnet. ;-) Aber ich gehe davon aus das du die komplette Zeit für Vordere und hintere Achse nimmst. Bei meinem 91er Ford Sierra gestaltet sich das alles wesentlich einfacher und schneller.

Ich besitze nicht mal einen Kolbenrücksteller. :D

In dem Fall hilft bei mir der Einfallsreichtum weiter.

Für die Vorderachse benötige ich bei mir etwa 1,5 Stunden mit Kaffeepause. *grins*


16.09.2011 12:27    |    hades86

Öhm, wozu braucht man zum Bremsenwechseln ein Batterieladegerät? Ich hab das jetzt schon gelesen, aber irgendwie erschließt sich mir das nicht. Muss man da die ganze Zeit über die Zündung anlassen?


16.09.2011 13:33    |    furbofabien

Ja, die 4h sind m.E. die Obergrenze. Das sind eigentlich einfache mechanische Arbeiten.

Für vorne links habe ich knapp 2h gebraucht, für rechts dann nur ne Halbe (klassische Erfahrungskurve). Bis ich wußte wie ich welches Werkzeug wo brauche bin ich natürlich hundert Mal ums Auto gerannt. Beim nächsten Mal schaff ichs bestimmt in unter 2h.

 

Das mit dem Batterieladegerät habe ich nur gemacht, weil ich die Zündung anhatte (VCDS kann sonst die Steuergeräte nicht ansprechen), Radio gehört habe und die Motoren der EPB auch Saft brauchen. Normalerweise sollte das ne anständige Batterie verkraften.

Is halt blöd wenn man fertig is und der Bock macht keinen Mucks mehr. ;-)

 

FF


16.09.2011 18:45    |    Rostlöser144

Ist das Entfernen der Bremsflüssigkeit wirklich Pflicht? Normalerweise sollte da doch nichts übergehen wenn man die Kolben langsam zurück drückt?


16.09.2011 18:49    |    hades86

Es seidenn, man hat zwischendurch was nachgefüllt ;)


16.09.2011 19:06    |    furbofabien

Pflicht ist es nicht. Aber wenn Du bis aufs blanke Metall runtergebremst und Bremsflüssigkeit nachgefüllt hast, dann bist Du über Max - und das ist auf Dauer auch nicht gut.

 

FF


16.09.2011 21:02    |    Psychobiken

Zitat:

es ist kein Hexenwerk, aber ein höchst sicherheitsrelevantes Bauteil!!! Also nur Hand anlegen wenn man weiß was man tut. Wobei ich den Belagwechsel als weniger kritisch ansehe als den Ausbau des Trägers.

ich denke wenn man nicht gerade 2 linke Hände hat und es nach Buch wieder alles schön festzieht, kann man das auch alles wunderbar selber machen! man weiß wenigstens das es gemacht wurde!

wenn man dann noch beachtet, dass gegen Quitschen kein Plastilube auf der Bremscheibe hilft, dann ist auch keine Gefahr vorhanden:D

 

Zeit bekommt man damit auf jeden Fall schnell tot, wenn man es zum ersten Mal macht und alles fein säubert und die Beläge mit Plastilube einschmiert! wenn man dann noch auf lackierte Bremsträger und Sättel aufpassen muss, dann dauerts nochmals:D


16.09.2011 21:34    |    Goify

Guter Bericht. Ich hatte letztes Wochenende vorne getauscht und morgen ist hinten dran. Mal sehen, wie lange ich dafür brauchen werde.

 

Wenn man bedenkt, die Teile kosteten von Textar für vorne und hinten 175 €. Bei MB komme ich nicht unter 500 inkl. Arbeitslohn weg. Die gesparten 325 € investiere ich lieber in einen schönen Ausflug und nettes Hotel, anstatt Leuten zu spenden, die eh schon genug haben.

 

Dann auf gut Brems, Goify.


16.09.2011 21:51    |    Psychobiken

Zitat:

Die gesparten 325 € investiere ich lieber in einen schönen Ausflug und nettes Hotel, anstatt Leuten zu spenden, die eh schon genug haben.

naja genug haben hin oder her.....aber man muss erstmal selber gucken wie man klar kommt mit den Geld...bei den Zeiten wo alles immer teurer wird....und die Qualität in den meisten Werkstätten passt einfach nicht! Man weiß nicht, ob die das aufgeschriebene überhaupt gemacht haben....

da mache ich es lieber selber und spare und weiß was wirklich gemacht wurde!


16.09.2011 21:53    |    dodo32

Zitat:

und die Qualität in den meisten Werkstätten passt einfach nicht!

Kann ich ein Lied von singen :rolleyes::mad::mad:


16.09.2011 21:57    |    Psychobiken

Zitat:

Kann ich ein Lied von singen

kommt in dem Lied zufällig die Abkürzung ATU vor?:D

ATU sieht mein KFZ nie wieder...auch wenn ich fürs vermessen woanders 10eur mehr bezahlen muss...

aber was bringt es mir wenn die meinen Dicken vermessen und die Karre volles Brett nach links zieht:rolleyes:....was sagt ATU....muss wohl irgendwas an der VA sein....vorab sagte man mir aber, das das KFZ nur vermessen wird, wenn alles iO ist!:o


16.09.2011 22:01    |    dodo32

Zitat:

kommt in dem Lied zufällig die Abkürzung ATU vor?

Nein, bei denen war ich noch nie. Das zieht sich quer durch alle Marken bzw. Freien Werkstätten. Mittlerweile hab ich Kontakte denen ich vertraue, die sich wirklich Mühe geben. Brauchte letztens eine Bremsleitung für meinen 2er. Der erste hat das Ding viel zu kurz gebogen. Ok, nur 15 Oiro. Dann bin ich zum nächsten (macht auch Motorsport) - die war perfekt und sehr nett war der auch. Wir haben eine gute Stunde über Vergaser und alte Rennwägen gesprochen! Zu dem geh ich gerne wieder :)


16.09.2011 22:19    |    Goify

So sehe ich das auch. Wenn ich es gemacht habe, weiß ich, dass es ordentlich gemacht wurde und weiß dann auch, wie alle umliegenden Komponenten genau aussehen, um die notfalls gleich mit zu tauschen oder weiter zu beobachten.

Ich traue meinen eigenen Fähigkeiten mehr, als Fachwerkstätten, gerade, wenn es um sicherheitsrelevante Teile geht.

 

Am Sonntag oder Montag gibt es dann einen netten Blog über meinen frisch reparierten und lackierten Wagen. Ich denke, die Bremsen kommen auch drin vor. :D Vom wirtschaftlichen Totalschaden zum Liebhaberfahrzeug.


16.09.2011 22:21    |    dodo32

Zitat:

Am Sonntag oder Montag gibt es dann einen netten Blog über meinen frisch reparierten und lackierten Wagen. Ich denke, die Bremsen kommen auch drin vor. Vom wirtschaftlichen Totalschaden zum Liebhaberfahrzeug.

Na da bin ich ja mal gespannt! :):)


24.09.2011 14:37    |    Faltenbalg33841

Echt der Knaller deine Anleitung, 1000 Punkte, 100% und ein dickes Dankeschön


23.10.2011 22:41    |    Trackback

Kommentiert auf: VW Passat B6:

 

Hätte eine Frage zum Wechsel von Bremsklötzen ???

 

[...] Wie Du es selber machen kannst habe ich >hier< beschrieben.

 

Ansonsten gibts immer mal wieder Angebote bei ATU oder VW selbst.

[...]

 

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06.02.2012 23:30    |    Shanny

Kann ich die Bremskoleb auch mit einer Schraubzwinge zurückdrehen? So ein Drher kostet sonst ja 20€. Und für das eine mal könnte doch auch eine Schraubzwinge reichen oder?

 

Wie sieht es eigentlich mit Kupferpaste/Keramikpaste aus? Wo muss die hin, brauche ich die? Will kein Quitschen haben.


17.02.2012 23:44    |    Trackback

Kommentiert auf: VW Passat B6:

 

Feststellbremse mit VCDS reparierbar?

 

[...] Hier findest du alles was du brauchst: http://www.motor-talk.de/.../...heibe-wechseln-passat-3c-t3488658.html

[...]

 

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22.04.2012 13:36    |    Trackback

Kommentiert auf: VW Passat B6:

 

Bremsen hinten wechseln

 

[...] Oder hier auf Deutsch.

 

FF

[...]

 

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15.10.2012 11:31    |    Trackback

Kommentiert auf: VW Passat B6:

 

Bremsen Hinten wechseln

 

[...] Ja brauchst du, wenn du nichts kaputt machen willst.

Ohne würde ich es nicht machen.

 

http://www.motor-talk.de/.../...heibe-wechseln-passat-3c-t3488658.html

[...]

 

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20.01.2013 14:15    |    Rostlöser22423

Hallo,

kann mir jemand sagen wie man die Beläge der vorderen Bremse bei der 345mm Anlage wechselt?

Hinten ging das relativ einfach wie beschrieben.

Vorne habe ich das Problem, dass wenn ich die zwei 7er Imbus löse, den Bremssattel nicht einfach wegnehmen kann. Muss ich die komplette Einheit (Sattel und Sattelträger) abnhemen? Hinten im Bremssattel sind noch 4 große Torx-Schrauben...

 

Vielen Dank.


20.03.2013 23:36    |    Martinc

Ich habe es heute gemacht. Dank der ausführlichen Anleitung, VCDS und mit Hebebühne kein Problem.

 

Die 14er Vielzahnschrauben sind auch recht problemlos aufgegangen, ich habe jedoch eine ziemlich lange Ratsche.

 

Eine Bremsscheibe war auf der Radnabe festgerostet. Kriechöl, Kaffeepause und ein paar Hammerschläge haben geholfen.

 

In Summe habe ich etwa 1h 45min benötigt.

 

Martin Cargnelli


25.06.2013 17:00    |    Trackback

Kommentiert auf: VW Passat B6:

 

wie wechselt man die Bremsscheiben vorne und hinten

 

[...] mir schon vorstellen, war bis jetzt bei jedem Auto so wo ich das gemacht habe!

habe das hier gefunden:

http://www.motor-talk.de/.../...heibe-wechseln-passat-3c-t3488658.html

 

Dort scheint es ja so das man vorne und hinten auch drehen muss!

[...]

 

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25.06.2013 19:37    |    Trackback

Kommentiert auf: VW Passat B6:

 

wie wechselt man die Bremsscheiben vorne und hinten

 

[...] mir schon vorstellen, war bis jetzt bei jedem Auto so wo ich das gemacht habe!

habe das hier gefunden:

http://www.motor-talk.de/.../...heibe-wechseln-passat-3c-t3488658.html

 

Dort scheint es ja so das man vorne und hinten auch drehen muss!

Den Bremskolben zurückdrehen muss [...]

 

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11.09.2013 16:46    |    Antriebswelle15175

Hi wollte gerne wissen den Kolbendurchmesser der hinterer Bremse und ob Mann den Dichtsatz selber wechseln kann meiner ist leider undicht geworden und der Stellmotor der EPB am Gehäuse unten gerissen


18.11.2013 13:53    |    Rostlöser20480

Muss ich den Bremskolben, nachdem ich ihn mit VCDS zurückgefahren habe, trotzdem noch von Hand zurückdrücken/drehen?

Falls ja, geht das mit einem entsprechenden Rückstellwerkzeug ohne Schäden am Elektromotor der Handbremse ab oder gibt es hier noch etwas besonderes zu beachten?


18.11.2013 13:55    |    Rostlöser20480

Muss ich den Bremskolben, nachdem ich ihn mit VCDS zurückgefahren habe, trotzdem noch von Hand zurückdrücken/drehen, um die neuen Beläge einsetzen zu können?

Falls ja, geht das mit einem entsprechenden Rückstellwerkzeug ohne Schäden am Elektromotor der Feststellbremse ab oder gibt es hier noch etwas besonderes zu beachten?


10.03.2014 16:27    |    rikki007

ja . . . die musst du noch zurück drücken . . . wichtig ist halt, das sie bevor du loslegst die efb auf wartungsmodus setzt . . . sprich die bremse "offen ist" bzw. für den wechselmodus noch weiter eingefahren werden . . .

die Elektromotor bzw. die Mechanik von den Elektromotoren drückt dann sozusagen auf deine "normale" als Feststellbremse . . .

 

die bremskolben müssen dann ganz normal zurück wie an der Vorderachse, was auch ganz gut geht mit entsprechendem Werkzeug.

 

wichtig, darauf achten, das sowohl bei der Reinigung des bremssattels die gummitüllen der gleitschienen nicht beschädigt werden durch zb. die Drahtbürste . . . und auch beim zurückstellen des bremskolbens ebenso die gummitülle um den bremskolben herum auch nicht beschädigt wird.

 

an der Vorderachse gehen die 21iger maschinenschrauben mit einem großen schlüssel gut und entspannt runter - man kann das rad dazu einschlagen und kommt an alles gut heran - überhaupt ist es vorn kein akt finde ich . . . beim aufziehen der feder zum schluss sollte man sich ein bissel zeit nehmen . . . die federenden nicht zu tief in die Aussparungen hineindrücken - damit sie auch wirklich noch plan aufliegen . . .

 

hinten ist es fieser . . . besonderst fies so finde ich zumindest beim 4 Motion - da noch eine Antriebswelle im weg ist und man somit noch weniger platz hat den schlüssel irgendwo anzusetzen . . .

zu empfehlen ist hier wirklich eine bühne . . . wer keine hat, der kann sich vielleicht damit behelfen - in dem man den oberen trägen an der achse auf macht ( eine sehr lange maschinenschraube 21iger ) so kann man ein wenig die achse mobilisieren - sprich man kommt dann auch besser an die sattelträger heran.

 

man beachte hier wieder die passenden anzugsmomente . . . die wirklich schon einiges an kraft abverlangen ;-)

 

es empfielt zu der Sache wirklich einen freund der menachiker etc. um hilfe zu bitten . . . so kann man bei der Gelegenheit noch einiges lernen und ein Mechaniker kann auch gleich nochmal schaun ob alles passt . . .

 

die neuen bremsen nicht gleich auf der ersten probefahrt "voll ausprobieren" . . . die müssen sich langsam einlaufen und anpassen . . . ;-)


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