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22.08.2021 21:08    |    Dynamix    |    Kommentare (5)

Lange war es ruhig in diesem Blog. Dies lag hauptsächlich daran das ich zum einen alles mögliche Andere zutun hatte, zum anderen daran das es nicht wirklich was zum aufbereiten gab. Der Kuga war dank Perleffektlack nicht sonderlich kratzempfindlich und da reichte waschen und Versiegelung nachlegen immer aus. Nicht sonderlich spektakulär also ;)

 

Allerdings stolperte letzte Woche ein "neues" Auto auf den Hof welches ein bisschen Liebe gebrauchen konnte. Wie man am Titel schon erahnen kann handelt es sich hierbei um einen Opel Zafira A. Den hat sich mein bester Kumpel als Übergansauto gekauft weil sein Focus mit Motorschaden ausgefallen ist und der bestellte Firmenwagen erst in Q1 2022 fertig sein wird. Die Suche dauerte ein bisschen, da man in der Preisklasse naturgemäß auf viele Grotten stößt. Meist voller Wartungsstau oder anderer potenziell teurer Macken.

 

Nach diversen Besichtigungen stieß uns meine Frau auf das Inserat mit dem Zafira. Eckdaten:

 

- Gut 180.000 km gelaufen

- 1.8er Benziner mit 125 PS

- Kllimaauotmatik

- CD-Radio

 

Die Besichtigung verlief relativ positiv und auch während der Probefahrt fiel nichts gravierendes auf.

 

Vorteile:

 

- Gut Platz für eine Familie mit 1-5 Kindern

- Alles funktioniert soweit

- Die Wartungshistorie ist lückenlos nachvollziehbar

- Sogar die verdammte Klimaanlage läuft und die ist in der Preisklasse fast immer kaputt bzw. leer.

 

Fertig :)Fertig :)

Für die Low-Budget Klasse ein fairer Deal! So wie der Wagen durchgehend gewartet wurde, so wenig Pflege hat er die letzten Monate scheinbar erhalten. Er war nicht nur dreckig, er setzte zum Teil schon Moos an gewissen Stellen an. Also bat mich mein Kumpel, im Austausch dafür das er meinen Rechner repariert incl. einer neuen Festplatte und einem Arbeitsspeicher Upgrade, den Zafira mal nach allen Regeln der Kunst hübsch zu machen. Das wird in dem Falle ein richtiges Stück Arbeit das mich einige Tage bzw. Nachmittage kosten wird, aber was macht man nicht alles für gute Freunde ;)

 

Farbe müsste Starsilber sein wenn mich nicht alles täuscht. Also farblich eher ein langweiliger Kandidat, aber dafür umso dankbarer weil man auf Silber nun mal wirklich kaum Kratzer sieht. Entsprechend okay wirkt der Lack auch auf den ersten Blick. Aber da ich versprochen hatte einmal den kompletten Rundumschlag zu machen, bereitete ich einen Schlachtplan vor:

 

- Waschen

- Kneten

- Schleifpolitur

- Feinschliff

- Finish

- Plastikteile an der Karosserie mit Nano Magic Plast Care versorgen

- Fenster reinigen

- Innenraum saugen

- Innenraum weitestgehend reinigen

- Scheiben versiegeln

- Lack versiegeln

 

Ganz schön lang die Liste, aber ich bekomme ja ausnahmsweise mal was dafür :) Im Zuge dieser Aufbereitung will ich auch mal eine ungefähre Vorstellung davon geben wie lange so eine komplette Aufbereitung eigentlich dauert, da ja immer gerne die Frage kommt wie lange man denn für so eine Arbeit braucht. Ich werde mir also im Zuge der Aufbereitung notieren wie viel ich für die jeweiligen Arbeitsschritte benötige. Außerdem gibt es einen kleinen Überblick darüber ob ein Aufbereiter ordentlich arbeitet oder nicht. Dazu am Ende des Artikels aber mehr wenn wir zu der Zeitaufstellung kommen. Also legen wir los!

 

LuftfilterLuftfilter

Ganz am Anfang steht aber in diesem Falle nicht der Lack, sondern ausnahmsweise mal die Technik. Der Luftfilter sollte noch getauscht werden sowie der Inneraumfilter. Der Luftfilter war schnell erledigt, allerdings wurde es beim Innenraumfilter schon etwas komplizierter. Um an den Filter zu kommen müssen erst einmal das Handschuhfach und anderer Kleinkram aus dem Weg. Nachdem der ganze Kram aus dem Weg war musste ich dann feststellen das der Filter den mein Kumpel bestellt hatte nicht passte. Kurzer Quercheck ergab allerdings das der Filter für den Zafira explizit gelistet ist und auch auf der Verpackung stand es so drauf. Ich vermute das der Filter für das Vorfacelift gedacht war und Opel da im Laufe des Modellzyklus etwas geändert hat. Also schnell zum örtlichen ATU und den Filter besorgt, zum Glück haben die so Kleinzeug immer auf Lager. Dann wieder alles zusammengebaut und weiter mit dem nächsten Schritt.

 

FoamFoam

Am Anfang jeder Aufbereitung steht nämlich eine gründliche Wäsche. Also fing ich bei dem Wagen mit einer ordentlichen 2-Eimer Wäsche an. Als ich am Dach anfing bemerkte ich schon das in den Falzen, an denen das Dach mit den Seitenteilen verschweißt ist, so braunes Zeug klebte. Bei näherer Betrachtung stellte ich fest das der Wagen dort ein kleines Feuchtbiotop hatte in dem sich alles mögliche an Dreck gesammelt hat. Also einmal gnadenlos mit dem Kärcher da durch und raus mit allem was keine Miete zahlt. Neben kleinen Holzstücken sowie anderem undefinierbarem Kram kam da vor allem einiges an Erde/Dreck mit raus. Uff, dass war mal höchste Zeit! Die Felgen hatten es auch mal bitter nötig. Nach gut zwei Stunden war ich dann mit der Wäsche durch. Sah schon gar nicht mehr so ranzig aus, selbst die ausgebleichten Zierleisten sahen gar nicht mehr so schlimm aus.

 

Kneten, war bitter nötigKneten, war bitter nötig

Am nächsten Tag wurde der Wagen dann in der heimischen Garage geknetet und da ging auch noch mal gut was runter. Besonders auf dem Dach fand ich noch ein paar stärkere Ablagerungen! Das Gleitmittel färbte sich schnell braun und die Knete war entsprechend schnell kontaminiert. Auch an der Haube und am Rest des Auto gab es einiges zu holen. Das Ergebnis konnte man danach mit den Fingern schon spürbar ertasten. Danach bereitete ich schon mal die Karosserie für die Politur vor indem ich Sie abklebte. Mit der Politur begann ich aber erst am Tag danach, da mir einfach die Zeit fehlte.

 

Aus Zeitgründen beschloss ich von meinem üblichen Prozedere abzuweichen und im Prinzip alle drei Politurschritte pro Bauteil nacheinander zu machen. So kann ich mir die Arbeit einfach besser über die Tage aufteilen weil ich dann schon weiterarbeiten kann während dann an den fertigen Bauteilen schon die Versiegelung aushärten kann und so weiter. Also fing ich mit dem Dach an, die mit Abstand größte Fläche am Auto. Die perfekte Gelegenheit meine neuen Koch Chemie Polituren mal zu testen :cool: Bisher habe ich immer Meguiars Polituren verwendet und jede Politur hat so Ihre Eigenheiten in Sachen Polierleistung und Verarbeitung.

 

Der erste Gang ist angerichtet :cool:Der erste Gang ist angerichtet :cool:

Ich startete mit der Heavy Cut 09.01. Erste Lektion: Man muss höllisch mit der Dosierung aufpassen, da die Politur sonst Würste wirft. Das kannte ich so von den Meguiars Polituren nicht. Also eher in kleinen Sektionen arbeiten und die Politur entsprechend sparsam verwenden. Das hat mal mehr, mal weniger gut geklappt. Ist wohl einfach eine Gewöhnungssache. Danach ging es an die Haube, auch hier wieder schön in kleineren Sektionen arbeiten. Danach ging ich zur Fine Cut 06.01 über und fing auch hier wieder mit dem Dach an, danach wieder die Haube und das gleiche mit der Micro Cut 03.01. Danach versorgte ich die betroffenen Flächen noch mit Versiegelung, damit diese schon einmal Ihr Werk tun kann. Damit war dann mein Werk für den Nachmittag/Abend auch getan.

 

Am nächsten Tag steckt ich mir das Ziel die 3-fach Politur für die vorderen Kotflügel, die vordere Stoßstange sowie die vorderen Türen durchzuziehen. Dazu am Ende natürlich wieder das Ganze versiegeln! Ich fing mit den Kotflügeln an und arbeitete mich dann an die jeweilige Hälfte der Stoßstange vor. Danach kamen die Türen dran. Hierbei beschloss eins der Spiegelgläser auf Wanderschaft zu gehen und abzufallen. Zum Glück blieb das Glas dabei unversehrt! Also musste ich den Spiegel später nur wieder ankleben. Da ich den Kram sowieso später putzen muss ließ ich das Glas erst einmal so wie es war. So war dann die erste Runde nach gut 1,5 Stunden rum, standen noch zwei bevor! Also ging es mit dem Feinschliff weiter, was wieder gut 1,5 Stunden verschlungen hat. Dafür ging dann das Finish umso fixer :) Das Ganze danach noch mit der ersten Schicht Liquid Glass versorgen und dann ablüften lassen. Damit war mein Soll für den Tag erfüllt und zur Belohnung ging es zum Italiener :cool: Hat schließlich schon lange genug gedauert ;)

 

Am nächsten Morgen standen die hinteren Türen, die hinteren Kotflügel sowie der Kofferraum auf dem Programm. Auch hier das volle 3-stufige Programm! So arbeitete ich mich wieder mit der Heavy Cut Politur erstmal an Türen und Kotflügeln entlang, die Heckklappe hebe ich mir für das große Finale auf. Nach diesem Schritt legte ich auf den bereits fertigen Teilen die nächste Schicht Liquid Glass auf. Diese Arbeitsweise spart mir etwas Zeit, da ich so den Rest polieren kann während die Schichten jeweils aushärten! Weiter ging es dann wieder mit der Fine Cut Politur. Vor dem Finish war aber erst einmal eine Pause angesagt. Zeit für ein klein wenig Service!

 

Inspektion zurücksetzenInspektion zurücksetzen

In der Zeit checkte ich noch einmal das Öl und füllte dieses entsprechend nach. Der Kumpel hat beim Ölwechsel eher zu vorsichtig nachgefüllt und ein guter halber Liter war noch Luft. Gleichzeitig habe ich die Inspektionsleuchte mal zurückgesetzt, da der Wagen ja nun wirklich jegliche Form von Service bekommen hat. Öl neu, Filter neu, Kühlmittel neu, Bremsflüssigkeit neu, Luftfilter neu und sogar einen neuen Innenraumfilter gab es. Da darf man ruhigen Gewissens die Anzeige auch selber zurücksetzen ;) Mal davon ab das es mich persönlich massiv stören würde wenn der Quatsch ständig leuchten würde obwohl alles vorschriftsmäßig erledigt ist!

 

Jetzt ging es ans Finish, das geht immer relativ zügig weil sich diese schwach abrasiven Polituren relativ fix ausfahren lassen im Vergleich zum Rest. Danach noch die nächste Schicht Liquid Glass auflegen und die weiteren Leisten mit dem Plastcare bearbeiten. Danach geht es endlich an den Endspurt! Stoßstange und Heckklappe bekamen jetzt auch noch einmal das volle Verwöhnprogramm und natürlich auch eine Schickt Liquid Glass und die Behandlung mit dem Plastcare. Danach hab ich mir noch die Scheiben vorgenommen, da die durch den ganzen Polierstaub ganz schön schmutzig geworden sind. Dann nur noch das ganze Klebezeugs abziehen und schon mal ein wenig die Garage aufräumen. Für diesen Tag war meine Schuldigkeit getan. Für den nächsten Tag hatte ich mir nur noch Kleinigkeiten wie die fehlenden Schichten Versiegelung, etwas Kosmetik an den Felgen und vielleicht noch ein bisschen saugen vorgenommen. Nichts mehr wildes, den schlimmsten Part hatte ich jetzt endlich hinter mir :cool: Ach ja, der Spiegel wollte ja auch wieder an seinen Platz ;) Hier half starkes doppelseitiges Klebeband den Spiegel in Position zu halten.

 

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Damit war der Wagen dann auch soweit fertig. Der Besitzer war mit dem Ergebnis zufrieden und das war die Hauptsache :) Zwischenzeitlich bekam der Wagen noch etwas mehr Liebe in Form eines neuen Thermostates, Scheibenwischer und noch mehr Kleinkram. Somit sollte der Wagen die Übergangsphase locker ohne große Probleme überstehen und der zukünftige Besitzer darf sich über ein gut durchgewartetes Auto im Low Budget Bereich freuen, auch wenn das in der Preisklasse so gut wie niemand zu schätzen weiß! Aber wichtig ist das mein Kumpel mit dem Wagen erst einmal zufrieden ist.

 

Und weil ich es erwähnt hatte, hier mal die Aufstellung der gemachten Arbeiten mit einem ungefähren, gerundeten (der Übersicht zuliebe) Zeitwerten:

 

Waschen plus dem ganzen Wartungskram: Ca. 240 Minuten

Kneten mittelhart, komplettes Auto: Ca. 100 Minuten

Abkleben: Ca. 25 Minuten

Politur Hart: Ca. 250 Minuten

Politur Mittel: Ca. 250 Minuten

Politur Soft: Ca. 200 Minuten

Stoßleisten bearbeiten: Ca. 25 Minuten

Scheiben reinigen: Ca. 20 Minuten

Innenraum saugen: Ca. 15 Minuten

Lack versiegeln: Ca. 90 Minuten

 

Macht also Summa Summarum über 20,25 Arbeitsstunden die ich in den Wagen investiert habe, real war es noch einmal eine gute Stunde mehr. Hier sieht man dann auch mal wo bei der Aufbereitung die ganze Zeit hingeht, da sich viele Leute gar nicht vorstellen können wie viel Arbeit die mehrstufige Politur eines Autos bedeutet. Gerade Laien und Anfänger unterschätzen den Aufwand oft gewaltig. Daher rührt wohl auch der Glaube das so eine Aufbereitung nicht mehr al 150€ kosten darf ;)

 

Rechnen wir jetzt mal hier den Aufwand auf einen Stundenlohn um kommen wir auf etwas über knapp 7€ die Stunde. Fällt was auf? Jepp, dass ist nicht einmal Mindestlohn! Welche Schlüsse kann man daraus also ableiten?

 

1. Der Aufbereiter, der davon eine Firma am laufen halten muss, zahlt sich entweder selbst oder seinen Mitarbeitern ein Gehalt von dem man nicht leben kann

 

2. Für die 150€ bekommt man beim "Profi" nicht das was sich viele davon versprechen ;)

 

Da ein Aufbereiter der Ersteres praktiziert schnell weg vom Fenster ist, da er mit den Einnahmen nicht mal die laufenden Kosten decken kann, geschweige denn davon leben wird es bei den Meisten auf den zweiten Punkt hinauslaufen.

 

Wir haben bei uns in der Firma ja schon Partner die nur für mal schnell durch die Waschanlage und aussaugen gut 60€ pro Auto nehmen, wie soll da für 150€ eine mehrstufige Aufbereitung drin sein? Klingt unwirtschaftlich, oder? Ist auch so ;)

 

Nicht umsonst kostet so eine umfangreiche Aufbereitung beim Profi in dem Umfang gerne mal, grob gesagt, zwischen 500 und 900€. Für Extrawünsche wie Keramikversiegelung usw. kommen wegen des Aufwands und der Materialkosten noch mal ein paar Hunderter obendrauf. Ich hoffe das schärft bei dem ein oder anderen das Verständnis was das Thema Kosten und Aufwand angeht.

 

Mehr Bilder gibt es in der Bildergalerie!

 

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23.08.2021 10:33    |    Goify

Eine Aufbereitung später und jeder würde bestätigen, dass es sich um ein sehr gepflegtes Fahrzeug handelt. So einfach kann es gehen.

 

Ich habe dieses Jahr aus einem extrem verdreckten Bauauto auch einen gepflegten Gebrauchtwagen gemacht. Es hat dafür nur zwei Tage Arbeit gebraucht.


23.08.2021 11:00    |    Dynamix

Er war jetzt nicht extrem ranzig, zum Glück! Man hat halt gemerkt das der Wagen nur mal wieder etwas Liebe gebrauchen kann und da ist die Kiste auch relativ dankbar. Gekümmert hat sich der Vorbesitzer schon um das Auto, zumindest technisch ist wohl alles bis zu letzt erledigt worden. Davon zeugt das durchgestempelte Checkheft.


23.08.2021 12:02    |    woife199

Der Aufwand steht halt in keinen Verhältnis zum Fahrzeugwert.

Darf man Fragen was er dafür bezahlt hat und wie lange die HU noch gültig war bei Kauf?

 

Aber man sieht was man aus einem Auto "rausholen" kann.

Und hier einen seriösen Aufbereiter von einem schwarzen Schaf zu unterscheiden wird schwierig.


23.08.2021 12:09    |    Lumpi3000

Was für eine Arbeit. Aber das Ergebnis überzeugt!


23.08.2021 12:09    |    Dynamix

Ist ja nicht meine Auto ;) Für so eine kurze Haltedauer würde ich mir den Aufwand wohl auch nicht machen. War eher so Kategorie Freundschaftsdienst. Meine der Wagen hat knapp 2000€ gekostet. Gemessen am Zustand und der nachvollziehbaren Wartung okay. Alles solider als für 2000€ nen runtergeranzten Luxushobel mit der doppelten Laufleistung und 12-fachem Wartungsstau zu kaufen nur weil halt das "richtige" Markenlogo auf der Haube prangt.


Deine Antwort auf "Aufbereitungsbericht: Der silberne Großraumblitz"

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Als Autonarr geboren und bei US-Cars hängengeblieben, so könnte man meinen automobilen Werdegang wohl am besten beschreiben ;) Meine Leidenschaft gehört allen US-Cars, aber meine Technikliebe erstreckt sich eigentlich auf alles was Räder hat, also auch Zweiräder, egal ob mit oder ohne Motor :D

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