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Die Pure Unvernunft

Aus dem Alltag eines PS-Junkies

08.10.2015 14:49    |    knolfi    |    Kommentare (3)

Hallo Bloggemeinde,

 

heute Morgen rief mich mein VW-Händler an und teilte mir mit, dass er seitens VW die Mitteilung bekommen hat, dass mein Up! in sechs Monaten aus dem Leasing läuft. Nicht dass ich das nicht auf dem Schirm gehabt hätte, aber da es sich beim Up! um einen Kleinstwagen handelt und nicht um ein begehrtes Luxusmodell, bin ich davon ausgegangen, dass ich mit der Bestellung des Nachfolger noch etwas Zeit hätte.

 

Somit ging meine Frage auch direkt in Richtung der Lieferzeit. Der Verkäufer meinte, dass diese rd. 4 Monate beträgt. Dann sei ja noch Zeit entgegnete ich.

 

Allerdings gibt es gerade mal wieder eine "Verkaufsaktion" oder Absatzoffensive (hat VW ja gerade dringend nötig :D) mit ziemlich guten Rabatten, meinte der Verkäufer, und so wurde ich hellhörig.

 

Erst wollte er mir irgendein tolles Sondermodell aufschwatzen, ich teilte ihm aber gleich mit, dass ich ein Stadtauto für meine Hausmeister für Besorgungsfahrten brauche. Diese brauchen weder bunte Außenspiegel, noch tolle Soundanlagen oder fette Alufelgen, sondern eher einen Mikrotransporter.

 

Ich wollte einen Load-Up.

 

Der Load-Up unterscheidet sich vom normalen TakeUp! dadurch, dass er keine Rücksitzbank hat. Diese brauchen wir auch nicht wirklich, da die Hausmeister eh immer nur allein oder max. zu zweit unterwegs sind. Meist haben die Hausmeister sowieso nur über die Rückbank geflucht, denn der Kofferraum des Up ist ja winzig und die Rückbank ist eh immer umgelegt.

 

Statt einer Rücksitzbank ist also ein ebener Laderraumboden und ein dachhohes Trenngitter verbaut. Des weiteren gibt es den Load-Up nur als Viertürer, mein aktueller TakeUp ist ein Zweitürer.

 

Den Load-Up gibt es in drei Motorvarianten: als 1,0l-Benziner mit 60 PS, mit einem Erdgasmotor und mit einem Elektromotor als e-Load-Up. Letzterer hätte mich wirklich gereizt, da der Wagen eh nur max. 5 km pro Tag bewegt wird was ja als E-Mobil dann Sinn macht und umweltfreundlich ist. Rein wirtschaftlich betrachtet ist der E-Up! aber Unsinn, da er mehr als das Doppelte des Benziners kostet und ich die Sprit- und Steuerersparnis bei einer geschätzten Gesamt-Laufleistung von 15.000 km in vier Jahren nie reinfahren könnte. Also flog dieser aus der Auswahl raus.

 

Auch der Erdgasantrieb ist keine Alternative für uns, da die nächste Erdgastankstelle 20 km entfernt ist. Da muss man zum Tanken weiter fahren, als für die eigentlichen Besorgungen.

 

Somit blieb die in der Anschaffung günstigste Variante übrig: der 1,0l-Benziner. Dieser hat allerdings gegenüber dem Vorgänger nur noch 60 PS statt 75 PS, aber diese reichen wohl locker für Fahrten in der näheren Umgebung, zumal man hier im Umkreis von 20 km eh nicht schneller als 80 km/h fahren darf.

 

Dafür habe ich in der Ausstattung noch etwas nachgelegt. Neben Klimaanlage und Radio bekommt der Load-Up auch noch Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und el. Fensterheber.

 

Hier die Daten:

 

- load up! 1,0 l 44 kW (60 PS) 5-Gang

 

- Lackierung: white

 

- Ausstattung: anthracite/anthracite/black/light grey

 

- comfort pack

• 1 Funkklappschlüssel

• Doppelton-Signalhorn

• Fahrersitz mit Höheneinstellung

• Fensterheber vorn elektrisch

• Zentralverriegelung ohne Safe-Sicherung, mit Funkfernbedienung und 1 Funkklappschlüssel

 

- cool & sound

• Klimaanlage

• Staub- und Pollenfilter

 

- radio

• 2 Lautsprecher

• Antenne für AM/FM-Empfang

• Radio "RCD 215" mit MP3-Wiedergabefunktion inkl. CD-Player und Multimediabuchse AUX-IN

 

- Winterräder (zusätzlich) 4 Stahlräder 5 J x 14 Winterreifen 165/70 R 14 T

 

Interessant ist, dass der Loadup im Leasing trotz besserer Ausstattung und kürzerer Leasinglaufzeit (36 Monate statt 48 Monate) günstiger ist als der aktuelle takeUp. Macht in Summe zwar nur 18€ pro Monat aus, aber immerhin. Die Leasingrate zwischen der Laufzeit von 36 und 48 Monaten unterscheidet sich nur noch durch rd. 5€ pro Monat, weswegen ich mich diesmal für die kürzere Laufzeit entschieden habe.

 

Ein Wartungspaket ist wieder dabei, allerdings gibt es für den Loadup! kein Verschleißpaket, was sich bei der Gesamt-Laufleistung von geschätzt rd. 10.000 km auch nicht lohnt.

 

Für den Loadup spricht noch, dass er als NFZ bzw. Kleinst-LKW zugelassen werden kann.

 

Am 11.03.216 sollte er auf dem Hof stehen, wenn man jetzt bestellt, sollte das wohl kein Problem darstellen.

 

Bis bald

 

euer knolfi

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