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Corsa C - Bremse fest

Blockierende Bremsanlage beim Corsa C Bj 10/2007 durch klemmenden Pedalboc

04.02.2018 18:38    |    xantos144    |    Kommentare (2)

Hallo

Hier meine Erfahrung mit dem Schlüsselgehäusetausch bei meinem 5 1/2 Jahre altem Astra J Klappschlüssel

Zuerst habe ich mal beim FOH geschaut, ein Ersatzgehäuse Fehlanzeige, und ein neuen Schlüssel mit Platine weit über 150 Eur. Habe dann ein neues im Internet gefunden und für unter 8 Eur incl. Porto zugeschickt bekommen. Das Gehäuse unterscheidet sich optisch kaum, außer dass es leicht zu öffnen war nachdem man an der Stelle wo beim alten Gehäuse das Opelzeichen ist, eine kleine Kreuzschlitzschraube herausgedreht hatte. Zum Öffnen des alten Gehäuses habe ich mir vorab einige YouTube Videos angeschaut. Dort zeigte man, dass es aufgebrochen werden musste , ev. mit einer Pucksäge vorgesägt werden soll. Was ich dann auch vorsichtig gemacht habe um die Platine nicht zu beschädigen. Allerdings gestaltete sich das doch etwas schwieriger als ich gedacht hatte. Das Gehäuse ist von Opel derart gut verklebt und verschweißt, dass ich, um es zu öffnen eine Schneidspitze in meinen Lötkolben steckte und es damit rundherum auftrennte. Erst danach bekam ich die beiden Hälften einigermaßen sicher auseinander. Ein weiteres kniffeliges Problem war der Schlüsselbart. Dieser musste gewechselt werden, auch wenn man erst meint, man könne einfach den Klappmechanismus 1 zu 1 tauschen. Das passt zwar, aber der Schlüssel bleibt nicht eingerastet da doch eine winzige Nocke anders funktioniert. Also mit einem 1,5 mm Bohrer den Sicherungssplint heraus treiben, den Schlüsselbart wechseln und den Sicherungsstift wieder herein hämmern. Nun die Platine ins neue Gehäuse legen, das Schlüsselteil und die Feder mit einer Vorspanndrehung zusammen stecken und das ganze mit dem Gehäusedeckel zusammen drücken. Das wird im Video sehr schön gezeigt. Achtet beim Spannen der Feder auf die richtige Drehrichtung. Erst wird im Uhrzeigersinn gedreht bis der Mitnehmer der Feder ins Oberteil einspringt und dann wieder gegen den Uhrzeigersinn gespannt. Ich habe das beim ersten mal nicht richtig gesehen und der Schlüssel sprang nun im geöffneten Zustand zum Gehäuse … Gut dass das Ersatzgehäuse leichter wieder auseinander ging. Wenn es denn aber alles richtig wieder zusammen ist und funktioniert kommt die kleine Schraube wieder an ihre Stelle. Fertig: Ein kleiner Tipp zum Schluss. Da beim neuen Gehäuse das Opelzeichen nicht dabei ist, habe ich es aus dem Alten herausgehebelt. Es ist aus Metall. Nun habe ich es mit dem Lötkolben erhitzt und es in die dafür vorgesehene Vertiefung gepresst. Es hält, ist nicht so schön wie im Original aber besser als ohne …

Der Wechsel hat gut und gern 1 Stunde gedauert. Den nächsten schaffe ich aber sicher in 15 Min.

Bei einer Ersparnis von über 140 Eur schnell gemacht

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04.02.2018 18:38    |    xantos144    |    Kommentare (0)

Bei meinem letzten Werkstattaufenthalt mit meinem Astra J , ein Bremsbelag war fest

wurde auch diese Rückrufaktion mitgemacht.

 

Kampagne 15-p-109

Am Tankeinfüllstutzen wurde wegen nicht vorhandenem Rostschutz ein Loch

direkt unter dem Tankstutzen gebohrt. Dann wurde der Holraum durch das Loch

mit Wachs versiegelt und mit einem Gummipropfen verschlossen. Gummiproppen hinter TankklappeGummiproppen hinter Tankklappe

Kotfluegel innen WachsaustrittKotfluegel innen Wachsaustritt Soweit so gut.Nun… 3 Wochen später bemerke ich, dass es aus dem Radkasten heraus sabbelt.Kotfluegel  außen WachsaustrittKotfluegel außen WachsaustrittNa toll. Das Zeug fühlt sich an wie hartgewordenes Baumharz. Auf dem Reifen ist es auch getropft.Ein Versuch es mit heißem Hochdruckreiniger an der Tanke abzusprühen misslang.

Habe nun einen Termin beim FOH. Sollen die das mal fachgerecht reinigen .

 

Bin auch mal gespannt wie sich das Zeug im Sommer verhält wenns warm wird :-)

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21.10.2012 19:36    |    xantos144    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Corsa D, Kunststofflager, Ope Corsal, Pedalbock

Im Sommer 2012 fuhr mein Sohn in unserem Corsa D Bj 10/2007 von Warstein nach Dortmund. Es war ein sehr heißer Sommertag. Der Corsa hatte vorher über Stunden in der Sonne geparkt. Im Autobahnkreuz Kamen passierte es dann … Mein Sohn befand sich auf der linken Spur. Die Geschwindigkeit verringerte sich plötzlich drastisch. Es waren noch viele Hunderte Meter bis zur nächsten Nothalteplatz. Nur mit Glück klappte der Spurwechsel ohne Unfall. Mein Sohn vermutete dass der Leistungsabfall mit der Klimaanlage bzw. hohem Stromverbrauch zu tun hätte und schaltete alle Verbraucher aus. Es wurde aber immer schlimmer. Beim erreichen der Pannenbox schaffte der Wagen nur noch Schritttempo. Vorne rauchte es stark aus beiden Radkästen, beide Bremsscheiben glühten. Nach einen einstündigen Nothalt und mehrfachem rütteln des Bremspedals fuhr mein Sohn dann vorsichtig und langsam zum nächsten FOH. Man stellte dort fest dass die Bremsanlage blockiert hatte und stellte einen vorab Kostenvoranschlag von ca. 1.300 - 1.400 Euro aus. Pedalblock, Bremsscheiben und Klötze mussten gewechselt werden. Ich stellte später einen Kulanzantrang da der Wagen erst 52.000 Km gefahren war. Einige Tage später war alles repariert. Der Kulanzantrag wurde berücksichtigt und ich sollte nur die Bremsscheiben und Bremsklötze + Arbeitslohn in Höhe von 403 Euro bezahlen. Zu Hause angekommen schaute ich in meine Unterlagen und stellte fest dass ich bei ca. 45.000 Km schon mal einmal die Bremsscheiben gewechselt hatte. Alle 7000 Km neue Bremsscheiben ???? Nun googelte ich und stieß auf mehrere Artikel von Corsafahrern mit gleichem Problem. Wieder beim FHO angekommen fragte ich nach. Man wusste (angeblich) nichts von einem Fehler oder einer Ruckrufaktion. Man würde sich aber mal erkundigen. Ein neuer Kulanzantrag wurde gestellt. Tage später erhielt ich einen Anruf von FOH ich solle meine Rechnung über 403 Euro wegschmeißen.

 

Ich hoffe das viele Corsafahrer mit gleichem Problem diesen Block lesen und sich nicht vom FHO verarschen lassen und ihre erste ausgestellte Rechnung widerstandslos bezahlen.


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