Welches Motoröl?

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

Original geschrieben von HL66


Man sollte generell überhaupt keine Öle mit stark abgesenktem HTHS verwenden weil bei sehr hohen Temperaturen die Schmiersicherheit nicht unter allen Bedingunen 100% gesichert ist... die Spriteinsparung dagegen ist eher minimal, das Risiko lohnt sich also nicht

Die Hersteller sind gezwungen solche Öle vorzuschreiben, da sie sonst Schwierigkeiten hätten die Abgasnormen einzuhalten.

Zitat:

Original geschrieben von wvn


Die Hersteller sind gezwungen solche Öle vorzuschreiben, da sie sonst Schwierigkeiten hätten die Abgasnormen einzuhalten.

Das ist ausgemachter Blödsinn. MB, BMW und neuerdings auch VW/Audi machen das auch nicht. Informier Dich bitte mal richtig.

Ausserdem sind ja "für den Notfall" Öle nach ACEA A3/B3 zugelassen.Der Grund für die Vorgabe eines ÖLs nach ACEA A1/B1,bzw darauf aufbauenden Hausnormen,dürfte im theoretischen Verbrauchsvorteil liegen,der allerdings bestenfalls auf dem Prüfstand vorhanden ist.Mein Auto verbraucht im Schnitt von über 70000km im Moment 0,2L mehr als der Gesamtverbrauch nach DIN obwohl mein Fahrstil sicher nicht viel mit der Norm zu tun hat.😁 Vor allem jetzt im Winter bei massivem benützen sämtlicher Heizungen des Autos,die wären Standheizung,Sitzheizung,Front-und Heckscheibenheizung.Die beheizbaren Aussenspiegel und Waschdüsen lassen wir mal aussen vor.Und das alles bei Verwendung des "falschen" Öls,ist nämlich das M1 0W40.
Da wäre es mal interessant wieviel Verbrauchsunterschied auf dem Prüfstand rauskommen würde wenn man statt der Fordbrühe eines der sehr guten Öle nach ACEA A3/B3 verwenden würde.Das die Fordsnorm aus Amerika kommt und auf die dortigen Anforderungen abgestimmt ist hat SD ja schon mal erwähnt.Vielleicht sollten die europäischen Motorenspezialisten in diesem Punkt mal etwas selbstbewuster werden und die Vorgaben den hiesigen Anforderungen anpassen,wenn nötig auch gegen den Wiederstand aus dem Mutterkonzern,wenn denn der überhaupt vorhanden wäre.

@ Sir Donald

Die Wahlmöglichkeit wird einem gelassen aber die Messungen für das Erreichen von Normen (z.B. Euro 4) werden mit verfülltem LL Öl mit abgesenkter HTHS Viskosität gefahren - somit hat alles seine Richtigkeit und die Autobauer haben dadurch ein klitzewenig Spielraum gewonnen.

Um jetzt die Kurve zu SDs Äusserungen bezüglich des Ford Öls zu bekommen ....

Aus welchem Grund senkt man die HTHS Viskosität wirklich ab? Würde ein Motorenentwickler selber Öl mit abgesenktem HTHS Wert in seinem eigenen Fahrzeug (Privatfahrzeug 😁 ) fahren?

Wenn nicht .... warum gibt es dann sein Arbeitgeber den Endkunden vor .... (LL mit WIV ist inzwischen eigentlich die Regel)?

Tja .... und jetzt kommt wieder meine "indirekte" Frage an SD zum tragen, aus welcher Motivation heraus man dem Kunden ein (schlechteres) Produkt auferlegt/vorgibt (ehrlich)... 😁

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Zitat:

Original geschrieben von wvn


Die Hersteller sind gezwungen solche Öle vorzuschreiben, da sie sonst Schwierigkeiten hätten die Abgasnormen einzuhalten.

Bitte melde Dich in diesem Thread unter einem anderen User an oder sieh zu, daß man Mods auch auf Ignore setzen kann. Danke.

Zitat:

Original geschrieben von wvn


Nicht das wir uns hier falsch verstehen, ich lese mit Bewunderung die Ausführungen von Sterndoctor (was macht er eigentlich beruflich?), doch wird hier eigentlich nur über Probleme geredet, welche eigentlich noch nicht aufgetreten sind. Oder she ich das falsch?

Hallo wvn,

ich habe jetzt auch lange gezögert bevor ich nun antworte, ich habe in meinem ersten Posting ja auch zugegeben, dass ich nicht den ganzen Thread an einem Stück gelesen habe, hab trotzdem einige Zusammenhänge begriffen. Klar, hab ich dadurch auch den Einen oder Anderen genervt.

Aber du stellst ja mit wenigen Kommentaren alles in Frage. Gut das verbietet dir niemand, aber du machst es dir trotzdem ziemlich einfach. (Mod. Status hin oder her) 🙁

Bei mir besteht der Verdacht, dass die häufigen NW-Schäden (Audi 2,5 TDI, Forum 4B) in Verbindung mit dem LL-Öl stehen könnten. Ich werde auf alle Fälle das Öl wechseln und auf 15000 km Intervall umstellen lassen.

Habe auch den riesen Thread im Mercedes Motoren Forum (2 Takt Öl in den Diesel) ausführlich gelesen und bin seit dem auch begeisteter 2 T. Öl Beimischer. Kann hier alle Aussagen von SD nur bestätigen. 😉

Ich denke, dass die Leute die wirklich was "drauf" haben es nicht nötig haben damit zu protzen 😉

http://www.motor-talk.de/t744297/f164/s/thread.html

***Staubwirbler***-> hier viel gelernt hat von verschiedenen Experten und hofft, dass dies auch weiterhin so bleibt 🙂

PS Sterndocktor, ich könnte es sehr gut verstehen, wenn du nun keine "Lust" mehr hast dich hier rechtfertigen zu müssen, aber hoffe trotzdem, dass du MT erhalten bleibst 🙂

@ Staubwirbler

Zitat:

Aber du stellst ja mit wenigen Kommentaren alles in Frage. Gut das verbietet dir niemand, aber du machst es dir trotzdem ziemlich einfach. (Mod. Status hin oder her)

Also der Mod Status tut hier primär nichts zur Sache - alleinig wenn der Umgangston nicht stimmt, erlaube ich mir dazu was zu sagen ...

Was SD betrifft so scheint hier auch ein kleines Mißverständnis vorzuliegen - ich zweifele seine Ausführungen in keinster Weise an - die Bemerkung bezüglich das Ford Öls war aus rechtlicher Sicht gedacht....

Was die Ölqualität betrifft, so bleibe ich bei der Meinung das es ab einer gewissen Qualitätsstufe mehr oder weniger egal ist, welches Öl man verfüllt.

Meguin - Rowe - Performer - Fuchs .... alle haben sie nahezu die identische Produktpallette und ich bin mir sicher das es bei den Herstellern keine gravierenden Qualitätsunterschiede gibt.

Das darf ich doch wohl äussern dürfen 🙂

Ich hatte in meinem Leben noch keinen Motorschaden, kenne im Moment auch keinen und die Motorschäden die ich hier bei m-t kenne, haben konstruktionsbedingte Ursachen ...

Was SD beruflich macht, war eine ernstgemeinte Frage - schließlich möchte ich wissen auf welcher Seite er in dem Geschäft sitzt und aus welcher Sicht er seine Erfahrungen schildert.

@ wvn
Auch Mods können sich an die Forenregeln halten.Wenn dieser Titel unterm Namen steht sollte man vielelicht seine Wortwahl zweimal überlegen.Ansonsten steht es einem nicht mehr an Andere deswegen zu kritisieren.Des weiteren haben sicher auch Mods die Möglichkeit die Suchfunktion zu nutzen oder einfach mehr von einem Threath zu lesen,wenn du das getan hättest wüsstes du was SD macht.Ich bin mir ziemleich sicher das er das hier nicht nochmal durchkaut da man seinen Beruf und seine Qualifikation relativ einfach aus seinen Beiträgen rauslesen kann.

Er hat auch schon mal geschrieben aus welchen Gründen der HTHS-Wert abgesenkt wurde,wenn du seine Beiträge gelesen und verstanden hättest wüsstet du auch das Euro 4 keineswegs einen abgesenkten HTHS Wert erfordern.Mercedes zb gibt gar keine Freigaben für solches Öl und sie verwendes auch keins und trotzdem erreichen ihre Autos Euro 4.Weshalb dann Andere meinen dieser Schrott sein unabdingbar dürfte ihre Ursache in den einzelnen Firmen haben.Sei es weil die dort Verantwortlichen nicht soviel Einblicke in die Ölforschung haben,zb sich nicht dieselbe Arbeit machen wie Mercedes und selbst Versuchsreihen im Labor,auf Prüfständen und mit Fahrzeugflotten amchen oder ganz einfach weil ihnen Normen vorgegeben werden die aus Amerika kommen.Das ein Öl das auf amerikanische Verkehrsverhältnisse und die dortigen V8 Motoren ausgelegt wurde in Deutschland bei Dauervollgas und hohen Drehzahlen Probleme machen kann dürfte klar sein.Die meisten Motoren halten das trotzdem aus da sie nie oder selten über längere Zeiten gefordert werden und wenn dann trotzdem bei einem älteren Auto oder bei einem hohen Kilometerstand der Motor kaputtgeht werden kaum welche die Ursache dafür suchen.Mangesls Wissen schon gar nicht beim Öl da man ja davon ausgehen sollte das erstens dessen Qualität ausreicht wenn es den Vorgaben entspricht und zweitens geht man bei Werkstattgewarteten Fahrzeugen davon aus das die wissen was sie tun.Leider wurde das mittlerweile in beiden Fällen in Motor-Talk des öfteren wiederlegt.

PS.Schau mal in die Abteilung Ford-Mondeo,da ist ein Fall bei der der Motorschaden ziemlich sicher auf das Öl zurückzuführen ist.

>Die Hersteller sind gezwungen solche Öle vorzuschreiben, >da sie sonst Schwierigkeiten hätten die Abgasnormen >einzuhalten.

Ja genau ... meiner (Renault) ist Euro4 und ich darf auch A3/A4 Öle einfüllen, und bei den Benzinern damit solange fahren wie VW mit seinem Hyper Duper Spezial Ölen .. wenn ich denn wollte... die Aussage wird wiederlegt durch Autos und Hersteller die auch ohne abgesenkte HTHS Euro4 erreichen...das absenken der HTHS mach einen theoretischen Minderverbrauch aus der sich aber in ähnlichen Meßtoleranzen befinden dürfte wie der angebliche Leistungsvorteil der 100 Oktan Kraftstoffe... trotzdem schreiben es manche Hersteller vor, sei es aus Marketinggründen oder eben um auch diesen winzigen Verbrauchsvorteil mitzunehmen... daß VW & Co jetzt wieder Öle mit höherer HTHS vorschreiben zeigt doch, daß da irgendwas nicht so toll sein kann...

Zitat:

Original geschrieben von tunguska


aus welchem Grund?

Zwei IR Analyse:

1.)
Zum Vergleich ob M1 0W40 aus dem Handel ident ist mit dem von einem Ebay Händler (= ist ident)

2.)
Ob ein anderes vollsyn Öl (Shell Helix Ultra 0W40) ein anderes Ergebnis liefert als M1 (= tut es, ist also nicht ident
--> Punkt 1. ist somit aussagekräftig)

Grüße

die Frage war an wvn gerichtet. Speziell auf den Teil wieso der die Aussagen für sehr gewagt hält, das hat er ja schon beantwortet.

Zitat:

Original geschrieben von tunguska


...das hat er ja schon beantwortet.

Ach was, wo denn?

Ich denke, daß er damit auf die Einhaltung der Abgasnormen angespielt hat.

btw ich hab mir grad 8l M1 oW-40 besorgt scheint momentan sehr günstig zu sein.

Hallo werte "Öl-Gemeinde",

ich muss da 'mal eben quer kommen mit einer "ganz speziellen" Frage:

Ich möchte gerne meine Öl-Reste aufbrauchen, ehe ich auf vollsynthetisches Öl umsteige. Nun habe ich noch ca. 2,3 l vom Liqui Moly Diesel High Tech 5W-40 und ca. 1,5 l LM Super Leichtlauf 10W-40.

Das Diesel High Tech hat Freigaben nach VW-Norm 500 00 und 505 00 sowie 505 01 (für PD), ausserdem MB 229.1, ... und entspricht ACEA B3-98.

Das Super Leichtlauf hat ebenfalls Freigaben nach VW-Norm 500 00 und 505 00, ausserdem MB 229.1 und entspricht ACEA-A3-98 sowie B3-98.

Da die Menge des PD-Öls nicht mehr für unseren Golf IV (siehe Sig.) ausreicht, würde ich die beiden Öle gerne in unserem alten Vento (ebenfalls siehe Sig.) "aufbrauchen", da die Gesamtmenge dafür auch noch ausreichend ist.

Bisher dachte ich auch, das sei eine gute und vernünftige Idee. Nun aber kommen mir Zweifel, speziell nachdem ich in der Zusammenfassung von Sterndocs Beratungen gelesen habe (Zitat): "500 00 bedeutet, dass es sich um ein Leichtlauf-Mehrbereichsöl handelt. Dieses ist sowohl für Benziner wie auch für Dieselmotoren (außer PD) freigegeben." und "505 00 steht ebenfalls nur für einfache Mehrbereichsöle, welche sowohl in Saug-, wie auch für Turbodiesel (ohne PD) freigegeben sind. Für Benziner aber nicht!".

Was mich nun irritiert, ist die Tatsache, daß das beide Öle (bis auf 505 01) die gleichen VW-Normen erfüllen, mithin auch für Benzinmotoren geeignet sind, das zweitgenannte Öl jedoch nicht dem ACEA-A3-Profil (das für Benziner) entspricht.

Kann ich nun das "Diesel High Tech" bedenkenlos in der o. a. Mischung in unserem Vento fahren, oder spricht da etwas dagegen?

Danke für jeden fundierten Tipp.

Schönen Gruß

Sicher kannst Du das, warum sollte das Diesel High Tech dem Benziner schaden? Dass das nicht die optimalen Öle sind, weißt Du ja selbst, aber es gibt schlechtere.

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