Wie leistet man sich einen neuen BMW?
hallo forum mitglieder,
erstmal möchte ich mich als neu user rein höflichkeitshalber mal vorstellen. ich heisse stefan und bin 18 jahre alt und mache gerade mein abi. ich lese seit einem jahr regelmässig in diesem forum. zwar besitze ich noch kein auto, aber wenn es soweit ist, wird es zu 100% ein bwm. wieso gerade ein bwm? nun ich arbeite für eine grosse deutsche mietwagen gesellschaft und darf die autos zu den verschiedenen standorten fahren. in dieser zeit habe ich meine vorliebe für bmw entdeckt. wie soll ich es sagen? es macht einfach spass ein bmw zu fahren. aber das muss ich euch ja nicht erzählen......
- zurück zum eigentlichen thema:
ich wunder mich doch, wieviele menschen sich einen neuen premium pkw leisten (können/wollen). zwar ist das forum nicht repräsentativ, denoch wunder ich mich über die hohe zahl an privaten käufer solcher hochpreisigen autos, auch wenns über leasing läuft, wobei beim leasing einem das auto ja auch nicht geschenkt wird, sondern man den wertverlust des wagens über 3 jahre abzahlen kann.
und genau das ist der punkt, der mich erstaunt. man kauft einen wagen für etwa 50.000 - 60.000 und macht in drei jahren einen verlust von 20.000 - 30.000 euro.
da die meisten nicht millionäre sind, frage ich mich wie man so etwas leisten kann!? ich schätze die meisten sind angestellte, wahrscheinlich auch teils arbeiter. spart ihr für euren hobby, verzichtet stattdessen auf urlaub und sonstige sachen, wohnt ihr mietfrei, so dass die freien mittel für das leasing verwendet werden können usw oder bekommt ihr von eurem arbeitgeber die autos als firmenwagen zur verfügung?
selbst wenn ich nach dem studium gut verdienen würde (2.500-3.000 netto), wäre es schwer für mich so einen wagen fabrikneu zu refinanzieren. für leasing und unterhalt kämen etwa 1000 euro, dann möchte ich auch noch gut wohnen, würde auch noch mal mindestens 1.000 euro kosten. macht schonmal. 2.000 euro - bleiben noch etwa 500 euro übrig für essen, klamotten, pflege, kultur usw. kaum mehr als ein hartz 4 empfänger.
ich freue mich über jeden user, der sich einen bmw kauft und seine berichte hier postet (motiviert einen), aber für wen werden solche autos gebaut, wenn selbst ein akademiker nicht im stande wäre (nach meiner moderraten rechnung) sich so ein auto zu leisten?
ich würde mich gern über eure erfahrungen, ohne dass ihr ins detail geht, sehr freuen.
lg stefan
Beste Antwort im Thema
hallo forum mitglieder,
erstmal möchte ich mich als neu user rein höflichkeitshalber mal vorstellen. ich heisse stefan und bin 18 jahre alt und mache gerade mein abi. ich lese seit einem jahr regelmässig in diesem forum. zwar besitze ich noch kein auto, aber wenn es soweit ist, wird es zu 100% ein bwm. wieso gerade ein bwm? nun ich arbeite für eine grosse deutsche mietwagen gesellschaft und darf die autos zu den verschiedenen standorten fahren. in dieser zeit habe ich meine vorliebe für bmw entdeckt. wie soll ich es sagen? es macht einfach spass ein bmw zu fahren. aber das muss ich euch ja nicht erzählen......
- zurück zum eigentlichen thema:
ich wunder mich doch, wieviele menschen sich einen neuen premium pkw leisten (können/wollen). zwar ist das forum nicht repräsentativ, denoch wunder ich mich über die hohe zahl an privaten käufer solcher hochpreisigen autos, auch wenns über leasing läuft, wobei beim leasing einem das auto ja auch nicht geschenkt wird, sondern man den wertverlust des wagens über 3 jahre abzahlen kann.
und genau das ist der punkt, der mich erstaunt. man kauft einen wagen für etwa 50.000 - 60.000 und macht in drei jahren einen verlust von 20.000 - 30.000 euro.
da die meisten nicht millionäre sind, frage ich mich wie man so etwas leisten kann!? ich schätze die meisten sind angestellte, wahrscheinlich auch teils arbeiter. spart ihr für euren hobby, verzichtet stattdessen auf urlaub und sonstige sachen, wohnt ihr mietfrei, so dass die freien mittel für das leasing verwendet werden können usw oder bekommt ihr von eurem arbeitgeber die autos als firmenwagen zur verfügung?
selbst wenn ich nach dem studium gut verdienen würde (2.500-3.000 netto), wäre es schwer für mich so einen wagen fabrikneu zu refinanzieren. für leasing und unterhalt kämen etwa 1000 euro, dann möchte ich auch noch gut wohnen, würde auch noch mal mindestens 1.000 euro kosten. macht schonmal. 2.000 euro - bleiben noch etwa 500 euro übrig für essen, klamotten, pflege, kultur usw. kaum mehr als ein hartz 4 empfänger.
ich freue mich über jeden user, der sich einen bmw kauft und seine berichte hier postet (motiviert einen), aber für wen werden solche autos gebaut, wenn selbst ein akademiker nicht im stande wäre (nach meiner moderraten rechnung) sich so ein auto zu leisten?
ich würde mich gern über eure erfahrungen, ohne dass ihr ins detail geht, sehr freuen.
lg stefan
129 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von KullerBall
Und wenn Du in 10 Jahren in Deinem Traummobil sitzt bist Du auch 10 Jahre älter und denkst zurück an die Zeit vor 10 Jahren und stellst fest, dass Golf-Fahren gar nicht so schlecht war. Es gibt viele, die Ihren 7er gegen den Golf tauschen würden, wenn sie nochmal 10 Jahre jünger wären. Fazit: Genießt Eure Jugend (auch an den TE), der Rest sind nur Autos.
Sehr guter Beitrag, das ist der Punkt. Getreu dem Motto: der Weg ist das Ziel.
Es ist natürlich super, wenn man sich Ziele setzt, aber man darf nicht nur auf einen BMW hinarbeiten oder leben.
Das Leben findet heute statt.
Zitat:
Original geschrieben von sooper_mo
Also mit 5000€ ist man ganz sicher nicht ein normaler Angestellter. Das ist pure Träumerei.
Ja, war mir im Nachhinein (als ich bereits im Bett lag ;-) ) auch aufgefallen.
Eher so 2500-3500 EUR als gutverdienender Angestellte mit 30 Jahren, schätze ich.
Gerade wenn man in einem der Ballungsräume (wie München, Frankfurt, Hamburg, etc.) wohnt, dürfte die Miete dann ein Großteil dessen auffressen, was netto noch rauskommt...
6502
Eigentlich ist das doch bitter, das man für solch ein "normales" Auto wie den 5er heutzutage mehr als 5 T€ ( 10000 ,- DM ) verdienen muß um sich das Fahrzeug leisten zu können. Das war zu E39 Zeiten bei weitem nicht so krass 😕
Ich stelle mir allerdings auch schwer vor, wenn man als Angestellter ein Gehalt bekommt und muß damit haushalten einen Monat lang.
Hallo,
mir kommt vor, dass fast nur Singles mit einem (Reihen)haus einen neuen F1x fahren, denn es wird immer nur von einem Einkommen und nicht vom Haushalts- bzw. Familieneinkommen geredet 😉
Viele Grüße,
Peter
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Um mal die hier aufgekommenen Fragen zu beantworten:
ich wohne zur Miete, meine Frau und ich legen Geld für ein Eigenheim zur Seite. Allerdings hängt es davon ab, ob ich jemals irgendwo "für immer" leben werde. Wir sorgen auch für das Alter vor. Es ziemlich off topic, wenn wir jetzt auch anfangen zu diskutieren, welchen Vorteil Miete und Eigenheim haben, denn tatsächlich rentiert sich eine Wohnung erst nach 28 Jahren und dann muss man noch die Kosten für anfallende Renovierungen und Erneuerungen berücksichtigen. Aber das nur am Rande.
Ich bin Angestellter, kein einfacher, das stimmt, geht eher in Richtung Spezialist aber Hauptgrund ist einfach, dass es in meinem Tätigkeitsbereich wenig Leute auf dem Arbeitsmarkt gibt.
Aber wie ein Vorredner sagte, was bringt es mir, wenn ich alles für mein Alter angespart habe und dann meine Träume, die ich hatte aufgrund irgendeines Gebrechens oder weswegen auch immer, dann nicht mehr ausleben kann? Ich für mich, nur für mich, würde mir selber in den Allerwertesten beissen. Aber das muss letztendlich jeder für sich ausmachen. Interessant ist aber, dass viele ältere Menschen, mit denen ich mich über das Thema gesprochen habe, mir nicht alle widersprochen haben. Es gab einige, die es anders machen würden, wenn sie könnten.
Also die Eingangsfrage des TE hätte man so auch im Ferrari-Forum oder Golf-Forum stellen können. Es ist dann halt immer eine andere Klientel die darauf antwortet. Es gibt immer Gründe, warum sich jemand ein bestimmtes Auto nicht leisten kann. Ich kann mir (vermutlich) keinen Ferrari leisten (nie darüber nachgedacht), aber bezahle meinen 535i jetzt cash und privat. Und ich betrachte es als nicht ganz ehrlich, wenn Leute schreiben, sich nie einen Neuwagen kaufen zu wollen, wegen des hohen Wertverlustes in den ersten Jahren. Fakt ist doch, sie können sich den Wagen dieser Klasse einfach neu nicht leisten. Darum die Ausflüchte, ein Gebrauchter ware ökonomischer. Wobei lezteres nichts anderes heisst als "billiger". Und es hat ja auch Gründe dafür. Das Modell ist eventuell nicht mehr aktuell, keinesfalls up-to-Date, ist innen und aussen abgenutzt(er) und die Reparaturen und Teilewechsel (Reifen, Navi etc.) fangen gerade erst an.
Somit: Jeder wie er kann!
Zitat:
Original geschrieben von kosi3
Eigentlich ist das doch bitter, das man für solch ein "normales" Auto wie den 5er heutzutage mehr als 5 T€ ( 10000 ,- DM ) verdienen muß um sich das Fahrzeug leisten zu können. Das war zu E39 Zeiten bei weitem nicht so krass 😕
Ich stelle mir allerdings auch schwer vor, wenn man als Angestellter ein Gehalt bekommt und muß damit haushalten einen Monat lang.
das war deswegen nicht so krass, weil unsere Ansprüche gewachsen sind. Nimm einen 523i (hat auch schon über 200 PS, mehr als die meisten E39, liegt von der Performance übrigens genau auf dem Level des alten 523i mit 170 PS), statte ihn aus wie einen ordentlichen E39, verhandle gut mit dem 🙂 und Du wirst kaum mehr als 40.000 Euro zahlen. Inflationsbereiningt bist Du dann auf dem Niveau des E39, der damals (vor ca. 15 Jahren) schon weit jenseits der 30.000 Euro mit bisschen Ausstattung lag. Kurzum: das Gejammere, früher war alles besser und billiger, stimmt nicht.
derradlfreak
@Seraphin,
danke für die schilderung deiner lebenseinstellung. so in etwa sehe ich das auch.
und mit mit geld umzugehen, erleichtert einem das leben sehr. ich kenne leute, die mehr geld als ich zur verfügung haben, aber statt sich z.b. den führerschein zu finanzieren oder ein teil des geldes für die ausbildung anzusparen, sofort das geld wieder für rauchen, fast food, alkohol oder party ausgeben.
Ohne jetzt die vielen Antworten gelesen zu haben (so viel Zeit hab ich leider nicht), meine Ansichten zu diesem Thema:
Ich war auch mal jung. Mit 18-20 war kein Hindenken an einen Neuwagen welcher Marke auch immer.
Mein erster war ein 7 Jahre alter 316i, von Pappi gesponsort, der zweite ein ähnlich alter 323i (Was hab ich den geliebt, ging wie die Hölle...)
Damit war ich glücklich, ein Neuwagen stand nicht auf meiner Liste.
Dann den alten 5er vom Papi abgekauft zu sehr moderatem Preis - Dadurch wurde ich 'verdorben' was Komfort betraf. Den hab ich lange gehabt, und dann kam der erste Neuwagen: Ein 316i Kompakt. War relativ günstig und leistbar.
Den hatte ich auch ein paar Jahre, ein Upgrade wurde durch Rückgabe des Kompakt und Aufzahlen auf einen Jahreswagen (320i) ohne gröbere Finanzlöcher geschafft.
Mitterweile ein paar Jahre älter, Einkommen gestiegen, Einkommen der Frau gestiegen, Wohnungskauf über die Bühne gebracht (zumindest was die Anzahlung und Einrichtung betraf), war wieder ein kleines Geldpolster da - Und so hangelte ich mich dann von einem Auto zum nächsten besseren.
Fazit: In jungen Jahren kann man es sich nicht einmal im Traum vorstellen, sich jemals ein Auto um 70 oder 80k kaufen zu können, nicht einmal um die Hälfte....
Das kommt von selbst im Laufe der Zeit wenn man halbwegs sparsam mit seinem Geld umgeht und wenn man nicht andere Prioritäten als Autos hat 🙂
Hey Stefan!
Also ich bin jetzt (in diesem Jahr) 28 geworden; ungefähr gleiche Vorgeschichte wie Du - nur ich machte mir bereits diese Gedanken mit so zwölf Jahren.
Ich hatte Glück und kenne die "richtigen" Leute, mit denen ich zusammen arbeite.
Ich fahre einen 550i GT (siehe: http://www.motor-talk.de/.../...r-gt-bestellt-rabatt-etc-t2456330.html).
Wobei:
Ich kaufte mir mit 18 einen fast neuen Golf (Vorführwagen); den fuhr ich bis Anfang 2010; also 9,5 Jahre.
Nebenbei (ende 2006) baute ich noch ein Haus in München; der Kredit läuft noch so fünf Jahre, dann bin ich da auch fertig.
Urlaub?
Ich war schon auf der Freedom of the Seas (Karibik-Kreuzfahrt auf dem damals größten Schiff der Welt), Huvafen Fushi (Malediven), Shopping in New York, etc.
Wobei ich dazu sagen muss, dass ich nicht das Geld "verbrenne"; bspw. gibt es über American Express immer wieder Angebote (Upgrades in die First Class, etc.).
Für meinen Sohn "haue" ich gut Geld raus; er ist jetzt drei Jahre alt und geht auf eine internationale Schule (Kindergarten-Gruppe, englischsprachig).
Hab ich das Geld geerbt?
Nein, alles sehr hart erarbeitet.
Ich habe in meinem GT auf der "Hutablage" einen Baseball-Schläger liegen - falls jemand damit ein Problem haben sollte (mit meinem GT).
In München gibt es sehr viele Neider - nur ich arbeite eben fast den ganzen Tag durch - ich kann mir zwar die Zeit einteilen; aber nicht allzu selten sitze ich bis 1 Uhr nachts vor dem PC.
Das alles sehen die anderen Leute nicht.
Manchmal beneide ich auch die Leute, die schon um 17 Uhr Feierabend haben... Aber das sieht niemand von denen.
In den letzten drei Wochen war ich bspw. nur im Metro beim Einkaufen; warum?
Ganz einfach, ich bin einfach nicht weg gekommen und musste mich zwingen, um 21 Uhr schnell noch zum Einkaufen zu fahren.
Und wenn ich einmal Zeit habe, dann will ich mein viel zu kurzes Leben auch genießen - wobei ich auch meinen GT recht lange fahren werde.
Mir tut das Geld zu sehr weh, wenn ich gleich nach dem Facelift mir einen neuen kaufe; zuerst wird jetzt das Haus rausgekauft. Dann brauche ich noch ein weiteres Jahr, bis ich Geld für ein neues Auto habe.
Also, wie Du schon siehst...
Ich muss eben Abstriche in Sachen Wagen machen.
Wenn das Geld keine Rolle mehr spielt, würde ich mir immer sofort einen neuen holen.
Jetzt gibt´s ja den GT mit x-Drive; wäre schon toll, aber ist eben jetzt nicht möglich.
Hoffe, dass ich Dir etwas weiterhelfen konnte.
Gruß, Ben!
Zitat:
Original geschrieben von 111BEN111
Ich fahre einen 550i GT...
Also, wie Du schon siehst...Ich muss eben Abstriche in Sachen Wagen machen...
das leben ist eines der härtesten...
by the way, stefan: ein auto sollte kein priores ziel sein noch ist es heutzutage ausdruck eines gesellschaftlichen standings. ich habe in meinem leben genügend schaumschläger kennengelernt, die mit dicken karren geschäfte machen wollten - selten war etwas dahinter.
ich wohne zugegeben nicht in einer der schlechtes ecken mit recht viel über generationen aufgebauten vermögen. gerade hier stelle ich tagtäglich wohltuend fest, dass das auto (geradezu im krassen gegensatz bspw. zur kö in dus oder maximilianstr. in muc.) alles andere als ein statussymbol ist. "erstaunlicher weise" fahren hier die erfogreichsten menschen häufig die unscheinbarsten autos (mini, polo, golf oder 10+ jahre alte größere volvos, mercedes etc.) - vielleicht liegt ja gerade darin ein geheimnis, warum viele der hierzulande hochbegabten "nur" ihr leben lang angestellte bleiben und die wengistens davon wirklich erfolgreiche unternehmer.
m.e. ist es äussert wichtig, im leben eine zufriedene balance zwischen privaten wohlfühlen und beruflichen erfolg zu finden. manche haben das glück, ihre privaten interessen auch beruflich ausleben zu können, nur wer spass an seinem job hat, wird m.e. auch langfristig darin erfolgreich sein. sich dagegen nur mit enormen ehrgeizig zum erfolg zu zwingen und die private balance ausser acht zu lassen, läuft in gefahr, seine sozialen kompetenzen zu verlieren (bzw. nie zu entwickeln) und schlimmstenfalls später unzufrieden auf sein leben zurückzuschauen. für mich bedeutet dieses, dass neben einer gewissen beruflichen zielorientierung auch der spass am leben nicht zu kurz kommen darf - familie und freunde stehen für mich an erster stelle und damit fahre ich gut. das ich nun seit jahren die verschiedensten bmw`s als firmenwagen fahre, war nie ein ziel sondern hat sich aus meiner persönlichen lebensentwicklung ergeben. ich könnte aber auch genau so gut einen mini oder fiat 500 fahren und es wäre mir egal - oft genug hätte ich sogar mehr lust darauf als auf eine typische profillose firmenkarosse. der jetzige F11 ist eher eine vernunftsentscheidung (job/familie) als statussymbol.
was ich damit sagen möchte: definiere nicht auto = erfolg - das hat oft genug nichts miteinander zu tun.
Zitat:
Original geschrieben von 111BEN111
Hey Stefan!Also ich bin jetzt (in diesem Jahr) 28 geworden; ungefähr gleiche Vorgeschichte wie Du - nur ich machte mir bereits diese Gedanken mit so zwölf Jahren.
Ich hatte Glück und kenne die "richtigen" Leute, mit denen ich zusammen arbeite.
Ich fahre einen 550i GT (siehe: http://www.motor-talk.de/.../...r-gt-bestellt-rabatt-etc-t2456330.html).
Wobei:
Ich kaufte mir mit 18 einen fast neuen Golf (Vorführwagen); den fuhr ich bis Anfang 2010; also 9,5 Jahre.
Nebenbei (ende 2006) baute ich noch ein Haus in München; der Kredit läuft noch so fünf Jahre, dann bin ich da auch fertig.
Urlaub?
Ich war schon auf der Freedom of the Seas (Karibik-Kreuzfahrt auf dem damals größten Schiff der Welt), Huvafen Fushi (Malediven), Shopping in New York, etc.
Wobei ich dazu sagen muss, dass ich nicht das Geld "verbrenne"; bspw. gibt es über American Express immer wieder Angebote (Upgrades in die First Class, etc.).
Für meinen Sohn "haue" ich gut Geld raus; er ist jetzt drei Jahre alt und geht auf eine internationale Schule (Kindergarten-Gruppe, englischsprachig).Hab ich das Geld geerbt?
Nein, alles sehr hart erarbeitet.
Ich habe in meinem GT auf der "Hutablage" einen Baseball-Schläger liegen - falls jemand damit ein Problem haben sollte (mit meinem GT).
In München gibt es sehr viele Neider - nur ich arbeite eben fast den ganzen Tag durch - ich kann mir zwar die Zeit einteilen; aber nicht allzu selten sitze ich bis 1 Uhr nachts vor dem PC.
Das alles sehen die anderen Leute nicht.Manchmal beneide ich auch die Leute, die schon um 17 Uhr Feierabend haben... Aber das sieht niemand von denen.
In den letzten drei Wochen war ich bspw. nur im Metro beim Einkaufen; warum?
Ganz einfach, ich bin einfach nicht weg gekommen und musste mich zwingen, um 21 Uhr schnell noch zum Einkaufen zu fahren.Und wenn ich einmal Zeit habe, dann will ich mein viel zu kurzes Leben auch genießen - wobei ich auch meinen GT recht lange fahren werde.
Mir tut das Geld zu sehr weh, wenn ich gleich nach dem Facelift mir einen neuen kaufe; zuerst wird jetzt das Haus rausgekauft. Dann brauche ich noch ein weiteres Jahr, bis ich Geld für ein neues Auto habe.Also, wie Du schon siehst...
Ich muss eben Abstriche in Sachen Wagen machen.
Wenn das Geld keine Rolle mehr spielt, würde ich mir immer sofort einen neuen holen.
Jetzt gibt´s ja den GT mit x-Drive; wäre schon toll, aber ist eben jetzt nicht möglich.Hoffe, dass ich Dir etwas weiterhelfen konnte.
Gruß, Ben!
Dürfte man eventuell wissen womit du Tätig bist? Mit 28 mal eben einen 550iGT Volle Hütte Bar zu bezahlen hat schon was. 🙂
@Fischkopp,
kann dir generell zustimmen, besonders der letzte Satz trifft es oft auf den Punkt.
Auto als Statussymbol ist heutzutage nicht mehr "in". Im Gegenteil, eher sollte man sich lt. der Mehrheit dafür schämen. Wenn Autos generell, so wie bei mir und meiner Frau, dein Hobby sind, dann tut es auch nicht weh, dafür Geld auszugeben. Gibt viele andere Hobbies wo man ebenso zahlt.
Aber fang bei einfachen Dingen an. Ich habe eine monatl. Stromrechnung von 37 Euro, obwohl wir oft abends Fernseh gucken, ne Xbox haben und wir leben nicht asketisch und kochen draussen an der Feuerstelle. Das ist aber alles Kleinvieh, das auch Mist macht. Auch gehört dazu, dass man nicht unbedingt ein Handyvertrag über 50 Euro monatl. hat.
Setz dir EINE Priorität, denn auf allen Gebieten immer up to date zu sein und den Trends hinterzulaufen, dass schaffen nur richtig Reiche.
Zitat:
Original geschrieben von sooper_mo
Dürfte man eventuell wissen womit du Tätig bist? Mit 28 mal eben einen 550iGT Volle Hütte Bar zu bezahlen hat schon was. 🙂Zitat:
Original geschrieben von 111BEN111
Hey Stefan!Also ich bin jetzt (in diesem Jahr) 28 geworden; ungefähr gleiche Vorgeschichte wie Du - nur ich machte mir bereits diese Gedanken mit so zwölf Jahren.
Ich hatte Glück und kenne die "richtigen" Leute, mit denen ich zusammen arbeite.
Ich fahre einen 550i GT (siehe: http://www.motor-talk.de/.../...r-gt-bestellt-rabatt-etc-t2456330.html).
Wobei:
Ich kaufte mir mit 18 einen fast neuen Golf (Vorführwagen); den fuhr ich bis Anfang 2010; also 9,5 Jahre.
Nebenbei (ende 2006) baute ich noch ein Haus in München; der Kredit läuft noch so fünf Jahre, dann bin ich da auch fertig.
Urlaub?
Ich war schon auf der Freedom of the Seas (Karibik-Kreuzfahrt auf dem damals größten Schiff der Welt), Huvafen Fushi (Malediven), Shopping in New York, etc.
Wobei ich dazu sagen muss, dass ich nicht das Geld "verbrenne"; bspw. gibt es über American Express immer wieder Angebote (Upgrades in die First Class, etc.).
Für meinen Sohn "haue" ich gut Geld raus; er ist jetzt drei Jahre alt und geht auf eine internationale Schule (Kindergarten-Gruppe, englischsprachig).Hab ich das Geld geerbt?
Nein, alles sehr hart erarbeitet.
Ich habe in meinem GT auf der "Hutablage" einen Baseball-Schläger liegen - falls jemand damit ein Problem haben sollte (mit meinem GT).
In München gibt es sehr viele Neider - nur ich arbeite eben fast den ganzen Tag durch - ich kann mir zwar die Zeit einteilen; aber nicht allzu selten sitze ich bis 1 Uhr nachts vor dem PC.
Das alles sehen die anderen Leute nicht.Manchmal beneide ich auch die Leute, die schon um 17 Uhr Feierabend haben... Aber das sieht niemand von denen.
In den letzten drei Wochen war ich bspw. nur im Metro beim Einkaufen; warum?
Ganz einfach, ich bin einfach nicht weg gekommen und musste mich zwingen, um 21 Uhr schnell noch zum Einkaufen zu fahren.Und wenn ich einmal Zeit habe, dann will ich mein viel zu kurzes Leben auch genießen - wobei ich auch meinen GT recht lange fahren werde.
Mir tut das Geld zu sehr weh, wenn ich gleich nach dem Facelift mir einen neuen kaufe; zuerst wird jetzt das Haus rausgekauft. Dann brauche ich noch ein weiteres Jahr, bis ich Geld für ein neues Auto habe.Also, wie Du schon siehst...
Ich muss eben Abstriche in Sachen Wagen machen.
Wenn das Geld keine Rolle mehr spielt, würde ich mir immer sofort einen neuen holen.
Jetzt gibt´s ja den GT mit x-Drive; wäre schon toll, aber ist eben jetzt nicht möglich.Hoffe, dass ich Dir etwas weiterhelfen konnte.
Gruß, Ben!
Ich bin in der Immobilienbranche selbständig; nebenbei am Aufbau einer Baufirma.
Was macht Ihr so?
Zitat:
Original geschrieben von Seraphin
[...]Auto als Statussymbol ist heutzutage nicht mehr "in". Im Gegenteil, eher sollte man sich lt. der Mehrheit dafür schämen. [...]
Da kann ich dir leider nicht zustimmen, gerade in der heutigen Zeit ist das Auto mehr den je das Statussymbol Nummer 1. Das sieht man in der Berufswelt sowie auf der Straße. Sobald einer mit einem dicken Auto (Supersportwagen) vorbei fährt schauen ALLE einem hinterher, auch wenn man zu einem Kunden fährt, sollte man aufpassen mit was man auftaucht, es kommt nicht gut mit einer Corvette ZR1 dort an zu tanzen, aber es kommt genauso schlecht wenn man mit einem runtergerockten Fiat Panda erscheint. Autos werden mittlerweile als zweite Persönlichkeiten angesehen und jeder findet tolle Autos gut.
Ich selbst habe es so oft erlebt wenn ich in der Vette z.B. rumgefahren bin das Leute ohne Ende gegafft haben, oft Mädels einem zugewunken haben und auch sehr oft haben wir an der Ampel oder im Stau bzw. an der Tanke beim sauber machen, "tolles Auto", "was hat der an Leistung" usw. usw. zugerufen bekommen.
Das ganze war natürlich nicht anders mit vergleichbaren Fahrzeugen, das einem 5er BMW jetzt keiner hinterher schaut auch wenn er 100.000€ kosten kann, ist natürlich bei dem Aufkommen normal, sobald man aber einem sagt das man so ein Fahrzeug besitzt bzw. mit fährt kommt sofort die Frage: "Bist du Reich?", "woher das Geld?" usw. usw. also kann man nicht sagen das ein Auto kein Statussymbol ist. Sobald einer mit einem Ferarri und co. vorbei fährt weiß man in den meisten Fällen das er / sie es geschafft hat bzw. nicht gerade schlecht betucht ist.
Nun gut, ich selbst als absoluter Autonarr schon seit Kindheit an, sehe das Auto natürlich in erster Hinsicht als Hobby bzw. Leben und mir ist die Freude am Auto das wichtigste, wenn man sich natürlich ein Auto leisten kann welchem Leute hinter her schauen, dann glaube ich keinen zu kennen der Nein sagt, es ist halt ein Bonus und vor allem wenn man das Auto individualisiert und die Leute die Arbeit loben fühlt man sich irgendwie besser dadurch.
Für manche ist und bleibt ein Auto jedoch nur ein Fortbewegungsmittel... :P