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Kaufberatung sehr hoher bremsverschleiß ?

Mercedes E-Klasse W212
Themenstarteram 6. Dezember 2013 um 17:23

Hallo,

Möchte mir wieder einen W212 holen. Habe jetzt zu einem Fahrzeug mal die Hystorie besorgt. Bilder anbei.

Bremsbeläge vorne bei 26 und 102 tkm gewechselt

Beläge hinten bei 26 / 43 und 78 tkm gewechselt

Scheibe vorne bei 26 / 43 und 66 tkm gewechselt.

Federbein hinten undicht bei 20 und 58 tkm.

Braucht man da so viel Bremsbeläge ? Oder sportlicher Fahrer ?

Was sagt Ihr zur reparaturhystorie ?

Gruß

Asprey

Beste Antwort im Thema

Das kann man pauschal nicht sagen..

Man muß schon das ganze sehen und befunden um eine Beurteilung realistisch und Zielführend durchführen zu können.

Das Kommt also immer auf das lastkollektiv des Fahrers und des Fahrzeuges an. Hängerbetrieb und übermässigen Stadtverkehr mit schnelleren Strasen Streckenanteilen die zb auf 60 Km/h begrenzt sind können das schon ermöglichen. Ein schwerer Gasfuss und Charakterlich Ungefestigte Fahrer oder einfach die zunehmende ingnoranz gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern leisten ein Übriges dazu---

Zu geringe Abstände zum Vorausfahrenden die zu permanenntem Bremseingriff provozieren anstatt vorausschauend zu fahren.. und Sicherheitsabstände etwas größer zu wählen.. Uhrzeiten im dichtesten Berufsverkehr und den eingebildeten Zwang schnell von A nach B kommen zu wollen oder zumüssen..

Bei Dienstfahrzeugen kommt das eher häuffiger vor weil der Nutzer die Kosten meist nicht selber zu tragen hat sondern der Betrieb oder die Firma das macht... denn der Kraftstoffverbraucvh dürfte auch deutlich höher gewesen sein.. Von dem Gesichtspunkt her ist das durchaus nachvollziehbar und ein solcher Fahrer wird in Fachkreisen als Verschleißfahrer bezeichnet.

Was nun normal ist liegt im Auge des Betrachters und ist in einer sehr großen Spanne zu finden. Ich habe Kollegen für die es fast als normal ist alle 25000 km einen Satz Reifen zu verschleißen und entsprechend auch andere Verschleißanteile zu verursachen. Antwort ( auf Rückfrage ) des kollegen Zeit ist Geld also ist der Weg auf der Strecke verlorene Zeit und unproduktiv , also muß der Rubel rollen...

Bei über 60 000 km Jahresfahrleistungen eigendlich kaum verwunderlich ... und nebenbei arbeitet der auch noch im Mangement 3 Büros an drei unterschiedlichen Standorten.. jeweils über 300 km entfernt voneinander

Im Rahmen geltender Gesetze versteht sich... . Die fahren auch deutlich schneller in Kurven und das schiebt das Gewicht des Fahrzeuges eben etwas über die Achse was erhöhten Verschleiß verursacht .. Gleiches gilt für Bremsen und Teile der Achsgeometrie wie Spurstangenköpfe und lenkerlagerungen.. Man kann also auch ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen zu Missachten einen heisen Reifen fahren.. Die elktronischen Helferlein werden von diesen Menschen eben auch bis zum Grenzwert getestet und ausgenútzt.

Um solch einen hohen Verschleiß zu erklären muß man auch die extremen Kutscher sehen die es eben auch gibt wobei diese noch immer nicht als Verkehrraudies gesehen werden oder als Raser bezeichnet werden könnten. Bei mit halten Bremsbeläge fast achzig bis Hundertausend km und die reifen ebenso deutlich länger wie hier zu erwarten währe.

Schlechte Strassen wie nach dem Mauerfall im Osten des Landes und einiger jahre später bis die infrastuktur diese Mängel beseitigt wurden leisten ein Übriges dazu und führen zu erhöhtem Belastungsniveau gerade von Dämpfern und Federungen.. Im den letzten jahren werden auch im Westen des landes die überfälligen strassenreparaturen auf sich warten und führen auch zu erhöhtem Verschleiß

Der Fahrer sollte sich sehr gut überlegen ob nicht eine etwas angepasstere Fahrweise das minnimieren kann denn das ist wirklich deutlich billiger was die instandsetzungkosten und verschleißentwiklungen angeht.. ist aber jedermanns eingene Geldentscheidung und wenm es das wert ist der soll das im Rahmen der geltenden Gesetze Regungen und verordnungen auch machen ich muß es ja nicht bezahlen.. Dann hier aber nicht weinen oder sich beschweren.,. Jol.

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Hallo,

also ich habe bei meinem S212er (200 CDI T-Modell 5-G. Automatik, EZ 03/2010) bei 54.000 km noch alle Bremsbeläge und Scheiben im Original drauf. Und beim letzten Wartungsdienst hieß es, alles sei noch völlig in Ordnung! Hinten langen die Beläge noch mindestens 15.000 km, vorne noch länger!

Ich fahre nicht übermäßig sportlich, aber auch nicht extrem verhalten. Halt ganz normal, mal flott und mal eben nicht so flott.

Deine Anführungen zum Wechsel der Bremsen finde ich ziemlich heftig, bei 26 Tkm. schon ein Belagwechsel. 50.000 halten die bei mir schon immer bei E-Klassen. Und die Scheiben wurden schon immer wie folgt gewechselt, 2x Beläge, 1x Scheiben und gut war`s. So auch beim 210er zuletzt.

Gruß Hans-Jürgen

Zitat:

Original geschrieben von asprey79

Hallo,

Möchte mir wieder einen W212 holen. Habe jetzt zu einem Fahrzeug mal die Hystorie besorgt. Bilder anbei.

Bremsbeläge vorne bei 26 und 102 tkm gewechselt

Beläge hinten bei 26 / 43 und 78 tkm gewechselt

Scheibe vorne bei 26 / 43 und 66 tkm gewechselt.

Federbein hinten undicht bei 20 und 58 tkm.

Braucht man da so viel Bremsbeläge ? Oder sportlicher Fahrer ?

Was sagt Ihr zur reparaturhystorie ?

Gruß

Asprey

Das kann man pauschal nicht sagen..

Man muß schon das ganze sehen und befunden um eine Beurteilung realistisch und Zielführend durchführen zu können.

Das Kommt also immer auf das lastkollektiv des Fahrers und des Fahrzeuges an. Hängerbetrieb und übermässigen Stadtverkehr mit schnelleren Strasen Streckenanteilen die zb auf 60 Km/h begrenzt sind können das schon ermöglichen. Ein schwerer Gasfuss und Charakterlich Ungefestigte Fahrer oder einfach die zunehmende ingnoranz gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern leisten ein Übriges dazu---

Zu geringe Abstände zum Vorausfahrenden die zu permanenntem Bremseingriff provozieren anstatt vorausschauend zu fahren.. und Sicherheitsabstände etwas größer zu wählen.. Uhrzeiten im dichtesten Berufsverkehr und den eingebildeten Zwang schnell von A nach B kommen zu wollen oder zumüssen..

Bei Dienstfahrzeugen kommt das eher häuffiger vor weil der Nutzer die Kosten meist nicht selber zu tragen hat sondern der Betrieb oder die Firma das macht... denn der Kraftstoffverbraucvh dürfte auch deutlich höher gewesen sein.. Von dem Gesichtspunkt her ist das durchaus nachvollziehbar und ein solcher Fahrer wird in Fachkreisen als Verschleißfahrer bezeichnet.

Was nun normal ist liegt im Auge des Betrachters und ist in einer sehr großen Spanne zu finden. Ich habe Kollegen für die es fast als normal ist alle 25000 km einen Satz Reifen zu verschleißen und entsprechend auch andere Verschleißanteile zu verursachen. Antwort ( auf Rückfrage ) des kollegen Zeit ist Geld also ist der Weg auf der Strecke verlorene Zeit und unproduktiv , also muß der Rubel rollen...

Bei über 60 000 km Jahresfahrleistungen eigendlich kaum verwunderlich ... und nebenbei arbeitet der auch noch im Mangement 3 Büros an drei unterschiedlichen Standorten.. jeweils über 300 km entfernt voneinander

Im Rahmen geltender Gesetze versteht sich... . Die fahren auch deutlich schneller in Kurven und das schiebt das Gewicht des Fahrzeuges eben etwas über die Achse was erhöhten Verschleiß verursacht .. Gleiches gilt für Bremsen und Teile der Achsgeometrie wie Spurstangenköpfe und lenkerlagerungen.. Man kann also auch ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen zu Missachten einen heisen Reifen fahren.. Die elktronischen Helferlein werden von diesen Menschen eben auch bis zum Grenzwert getestet und ausgenútzt.

Um solch einen hohen Verschleiß zu erklären muß man auch die extremen Kutscher sehen die es eben auch gibt wobei diese noch immer nicht als Verkehrraudies gesehen werden oder als Raser bezeichnet werden könnten. Bei mit halten Bremsbeläge fast achzig bis Hundertausend km und die reifen ebenso deutlich länger wie hier zu erwarten währe.

Schlechte Strassen wie nach dem Mauerfall im Osten des Landes und einiger jahre später bis die infrastuktur diese Mängel beseitigt wurden leisten ein Übriges dazu und führen zu erhöhtem Belastungsniveau gerade von Dämpfern und Federungen.. Im den letzten jahren werden auch im Westen des landes die überfälligen strassenreparaturen auf sich warten und führen auch zu erhöhtem Verschleiß

Der Fahrer sollte sich sehr gut überlegen ob nicht eine etwas angepasstere Fahrweise das minnimieren kann denn das ist wirklich deutlich billiger was die instandsetzungkosten und verschleißentwiklungen angeht.. ist aber jedermanns eingene Geldentscheidung und wenm es das wert ist der soll das im Rahmen der geltenden Gesetze Regungen und verordnungen auch machen ich muß es ja nicht bezahlen.. Dann hier aber nicht weinen oder sich beschweren.,. Jol.

am 6. Dezember 2013 um 18:26

Zitat:

Original geschrieben von asprey79

Hallo,

Möchte mir wieder einen W212 holen. Habe jetzt zu einem Fahrzeug mal die Hystorie besorgt. Bilder anbei.

Bremsbeläge vorne bei 26 und 102 tkm gewechselt

Beläge hinten bei 26 / 43 und 78 tkm gewechselt

Scheibe vorne bei 26 / 43 und 66 tkm gewechselt.

Federbein hinten undicht bei 20 und 58 tkm.

Braucht man da so viel Bremsbeläge ? Oder sportlicher Fahrer ?

Was sagt Ihr zur reparaturhystorie ?

Gruß

Asprey

Die reparaturhystorie deutet auf ein Montagsauto hin.

Meine Belege halten immer über 60000 KM, und ich bin kein übervorsichtiger Fahrer.

Da gibt es bessere Autos von Mercedes auf dem Markt.

Für diesen Wagen würde ich keine Zeit verschwenden, es sei denn er ist enorm billig.:cool:

mfg

diding

Themenstarteram 6. Dezember 2013 um 19:57

Hallo,

Was haben die Bremsen mit einem Montagsauto zu tun ?

Fahrzeug war ein Leasingauto mit Servicepaket dabei also alle verschleißteile werden bezahlt.

Gruß

Asprey

Hat er die gelochten Bremsscheiben vom AMG-Sportpaket oder Optikpaket Exterieur?

Diese Scheiben neigen zu Hitzerissen. Dafür kann schon eine Notbremsung ausreichen, z.b. wenn mal ein LKW vor einem rauszieht. Das eine solche Bremsscheibe deshalb nach 20 Tkm mal hinüber ist, kann vorkommen. Hatte ich selbst schon. So regelmäßig, wie du es berichtest finde ich es aber nicht normal und ich fahre viel und aktiv. Wenn die Scheiben so regelmäßig nach ca. 20 tkm hinüber sind, wäre ich vorsichtig.

Klingt nach sehr sportlich gefahren, oder sehr ungünstigen Tempomat/Distronic-Einsatz.

Scheiben alle 25 tkm zu wechseln ist normalerweise nicht die Regel. Bei dieser Historie würde ich sagen, die Scheiben sind bei Auslieferung auch runter, und es wurden nur schnell die Klötze gewechselt.

Ich würde sagen: Full-Service-Leasing ausgereizt...

Zitat:

Original geschrieben von asprey79

Hallo,

 

Was haben die Bremsen mit einem Montagsauto zu tun ?

 

Fahrzeug war ein Leasingauto mit Servicepaket dabei also alle verschleißteile werden bezahlt.

 

Gruß

Asprey

Das scheint mir der Schlüssel des "Elends" eines Verschleissteils wie die Bremsanlagekomponenten.

Bei geringstem Zweifel der Haltbarkeitsdauer bis zur nächsten Wartung, auswechseln.....

am 7. Dezember 2013 um 10:43

Zitat:

Original geschrieben von asprey79

Hallo,

Was haben die Bremsen mit einem Montagsauto zu tun ?

Fahrzeug war ein Leasingauto mit Servicepaket dabei also alle verschleißteile werden bezahlt.

Gruß

Asprey

Es geht nicht darum ob alles bezahlt wurde, sondern darum das so viele Reparaturen überhaupt waren.

Das war mit "Montagsauto" gemeint.

Ich habe jetzt 72000 Km gefahren und bisher nicht eine, auch nicht die kleinste Reparatur gehabt, und die Bremsen sind immer noch gut.

Außer Inspektion bisher keine kosten !!

mfg diding

 

Ich sehe da nicht viele Reparaturen, die auf Montagsauto deuten. Eigentlich war doch nur der Dämpfer dran?

Die Bremsen sind Verschleiß... da ist es völlig Wurst, wie das Auto vom Band läuft.

Also eher Montagsfahrer. ;)

Bis auf die Reparaturen des Federbeins bei 21 und 58.000 km sind bis >100.000 km keinerlei Reparaturen angefallen.

 

Ein Super-Auto!

Unser 220er CDI mit Automat hat hinten bei 155000 neue Scheiben bekommen. Waren die zweiten Klötze drauf.

Vorne haben die Scheiben und Klötze 95000 Km gehalten. Fahre auch mal schneller aber nur wenn ich nicht laufend wieder bremsen muss. Ansonsten immer eher sanftes Bremsen. Also kein außergewöhlicher Verschleiß.

Unser Vorbesitzer hatte aber einen viel größeren und da mussten die Scheiben vorn schon nach 55000 raus (hatten ihn mit 33000 Km übernommen).

LEjockel

Hallo Gemeinde!

Ich denke schon, dass der W212 einen hohen Bremsenverschleiß hat. Überlegt mal: Fast 2t so schnell zum stehen zu bringen? Wahnsinn. Ich bin mit der Bremsleistung mehr als zufrieden. Als Distronic Fahrer ist es klar, dass auch die hinteren Bremsen leiden.

Zum Nachdenken:

In der Formel1 sind Bremsen manchmal schon nach 100 km fertig! Bundesliga ist schon immer teurer gewesen als Bezirksliga. ;)

Herzliche Grüße

Jock

Ich hatte beim E350 68.000 km runter, bei sehr sportlicher Fahrweise und dementsprechend auch mehreren Vollbremsungen (Fahrtraining). Scheiben sowie Beläge wurden regelmäßig überprüft, mußten aber zu meiner Zeit nicht erneuert werden.

Um den Verschleiß hinzubekommen, muß man immer digital fahren :eek: oder er hat die Scheiben unter der Hand verkauft und nur offiziell gewechselt !! :D

Zitat:

Original geschrieben von staffy

Ich hatte beim E350 68.000 km runter, bei sehr sportlicher Fahrweise und dementsprechend auch mehreren Vollbremsungen (Fahrtraining). Scheiben sowie Beläge wurden regelmäßig überprüft, mußten aber zu meiner Zeit nicht erneuert werden.

Um den Verschleiß hinzubekommen, muß man immer digital fahren :eek: oder er hat die Scheiben unter der Hand verkauft und nur offiziell gewechselt !! :D

geht man noch weiter, da hat jemand in der Werkstatt Scheiben und Beläge auf dieses Fahrzeug "gebucht" und anderweitig dann verwendet. Ausgeschlossen wird das nicht ganz sein. Dieser Verschleiss ist schon enorm, mich würde das abschrecken. Bei unserm 211er 270 CDI hielten die Beläge und Scheiben rund 100 TKM. Meine C-Klasse W 204 hat nun knapp 65 TKM drauf und alles noch ab Werk und ich fahre gerne auch sehr sportlich. Manchmal muss dann auch mal stärker gebremst werden.

Mir kommt der Bremsenverschleiss sehr hoch vor.

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