BMW will drastisch an Materialkosten sparen

BMW 5er E60

Der BMW Vorstand hat intern beschlossen zukünftig 8 Mrd. Euro beim Bau von Fahrzeugen einzusparen. Rund 60 % davon sollen durch geringere Materialkosten hereinkommen, die restlichen 40 % durch "effizientere Prozesse". Ziel ist es natürlich die Gewinnmargen zu erhöhen und den Aktienkurs von BMW (der ja mehr oder weniger lustlos dahindümpelt) anzuheizen. Da wird das Plastik zukünftig noch etwas dünner werden, die Sitze noch flacher gepolster, das Ersatzrad völlig eingespart und die Motorhaube wieder per Haltestange geöffnet. Natürlich werden gleichzeitig die Premiumpreise nach oben angepasst, das kann ja heiter werden.

Rufus24

71 Antworten

Macht doch jeder!

Ich frag mich nur, wo das Enden soll?

Schon heute muss man im Ver Golf selber Hand anlegen, wenn er im Innenraum ruhig sein soll,
im IVer ging es von Werk aus...

Da werden wieder die Zulieferer ausgepresst und dann kann man dreimal raten wo bei denen dann wieder gespart wird (natürlich am Personal).

Es wird dadurch KEIN Auto billiger, sondern die Preise werden (wie in der Vergangenheit) nach oben gehen.

Jetzt kommen gleich wieder die Hardliner die sagen: tja, das ist halt Wirtschaft...🙄

BMW ist einfach nicht exklusiv genug, um nur von den Super-Reichen zu leben, wenn sich die Mittelschicht solche Produkte nicht mehr leisten kann.

Wenn ich mir z.T den Plastik-Scheiss angucke, der in den Fahrzeugen verbaut wird kann einem echt schlecht werden (z.B beim 5er dir Ummantelung der Lenksäule hinter dem Lenkrad, Dekorleisten Titan Dunkel, Sitzschienenabdeckungen etc..).

Spart mal schön weiter!!

Am Ende sparen sich die Käufer den Kauf eines BMWs 🙂

Gruß

Cossor

das sehe ich genau so!
wenn ein BMW wie ein Koreaner aussieht, dann kann ich mir ja gleich einen Koreaner oder japaner kaufen!

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Aus welcher Quelle stammt dieser interne Beschluß?

Zitat:

Original geschrieben von Rufus24


Der BMW Vorstand hat intern beschlossen zukünftig 8 Mrd. Euro beim Bau von Fahrzeugen einzusparen. Rund 60 % davon sollen durch geringere Materialkosten hereinkommen,...

Da wird das Plastik zukünftig noch etwas dünner werden, die Sitze noch flacher gepolster, das Ersatzrad völlig eingespart und die Motorhaube wieder per Haltestange geöffnet.

Rufus24

Na dann bleibt für mich persönlich nur noch zu hoffen, daß mein kürzlich bestellter 525i, der ca. ende feb./anfang märz ausgeliefert werden soll, von solchen einsparungen in der materialqualität verschont bleibt.

würde mich als kunden schon ziemlich ärgern, wenn ich ein minderwertigeres fahrzeug bekomme, als es mir vom händler vorgestellt wurde und was ich eigentlich auch so bestellt habe.

gruß vom Lachgas, der solche einschnitte in der qualität für den falschen weg hält...

Es wäre traurig, wenn es so wäre. Gerade mein neuer hat mich eigentlich vom Begriff "Premium" überzeugt. Erst spielt gegenüber meinem vorherigen 525i 03/04 verabeitungsmäßig in einer anderen Liga.

Hat keiner einen Quellennachweis für diese Meldung?

anscheinend spart BMW schon bei den IT-Kosten

zumindest wird auf der homepage noch fröhliche Weihnachten gewünscht. 😕

peinlich ... 😁

Quelle:FTD

Das ist schon heftig. So kann man den Abstand zu den asiatischen Herstellern auch verringern...

Zitat:

@BMW
Rund 4,8 Mrd. Euro sollen (jährlich) durch geringere Materialkosten hereinkommen.

Dies bei jährlichen Umsatzkosten (u.a. Kosten für Personal, Material) von ca. 37 Mrd. Euro.

Nur diesem Herrn : José Ignacio López de Arriortúa
war es schon einmal gelungen, Materialkosten in ähnlicher Höhe einzusparen. Das Ergebnis ist noch immer unter der Bezeichnung "Lopez-Effekt" bekannt und zwar als Negativimage für billige und oft mangelhafte Bauteile.

Zitat:

@sueddeutsche.de "Lopez und die bösen Folgen" 13.10.2004
Der als Kostenkiller bald zu Berühmtheit gelangte Spanier José Ignacio Lopez quetschte als Verantwortlicher für den Einkauf die Zulieferer aus wie nie zuvor. Bald standen die Opel-Fahrzeuge im bösen Ruf, häufig ihren Dienst aufzukündigen. Rostschäden häuften sich bei den alten Astra-und Omega-Modellen und folgerichtig stürzten die Modelle in den Pannen- und Mängelranglisten von ADAC und TÜV ab.

Nach dem Lopez weg war, brachte Opel den Slogan "Wir haben verstanden"

Leider zu spät muss man heute sagen.
Hoffentlich versteht das BMW-Management was es tut.

Hier ein weiterer Fall von: "Wir haben zu spät verstanden"
Die drastischen F&E Einsparungen der letzten 5 Jahre bei MB z.B. haben dazu geführt, dass MB bis Ende 2009 keinen 4 Zylinder Benzin-Direkteinspritzer anbieten kann und die 4 Zylinder Diesel noch immer ohne Piezo-Injektoren gebaut werden. Bei MB gab es auch schon Überlegungen F&E in Indien zu betreiben.

Immerhin, der Rendite hatte es gut getan und jetzt sucht man Hilfe beim Nachbar BMW und auch das ist gut so. Wenn MB dann noch diese fixe Idee mit Indien vergisst (in 2008 wieder ca. 10% erwartete Reallohnsteigerungen bei indischen Ingenieuren und Kostenexplosion in Bangalore), haben sie es wirklich verstanden.

Die Einsparungen an Materialien finde ich sind schon laenger sichtbar.
Z.B das einfachste Leder beim E60 wirkt auf mich einfach nur wie Plastik, sieht weder wie richtiges Leder aus noch fuehlt es sich so an....beim E39 war e shingegen noch ein sehr angenehmes Leder.....Und fuer mich personlich sind da nich viele andere Details die beim E60 einfach viel billiger wirken.

BMW hebt sich in der 3er und 5er Reihe nach meinem Empfinden bezüglich der Materialqualität doch von seinen deutschen Premium-Mitbewerbern ab. Die billigen Schalter im neuen A4 für die Fensterheber oder anderen Drucktaster bzw. die ungepolsterte Armlehne in der neuen C-Klasse sind nicht premium.
Da lobe ich mir den neuen 3er bzw. insbesondere den 5er nach dem Facelift. Das fasst sich alles an, wie aus dem vollen geschnitzt.

Grüße, Ted

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