• Online: 4.151

Skoda Kamiq 1.0 TGI - eine komfortable Spardose

07.12.2020 10:41    |   Bericht erstellt von 1Autofahrer

Testfahrzeug Skoda Kamiq TGI Style
Leistung 90 PS / 66 Kw
Hubraum 999
HSN 8004
TSN AUD
Aufbauart SUV/Geländewagen/Pickup
Kilometerstand 52193 km
Getriebeart Handschaltung
Erstzulassung 8/2020
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer mehr als ein Jahr
Gesamtnote von 1Autofahrer 4.0 von 5
weitere Tests zu Skoda Kamiq NW anzeigen Gesamtwertung Skoda Kamiq NW (seit 2019) 4.0 von 5
Hat Dir dieser Testbericht geholfen?
einer fand das hilfreich
Hilfreich Nicht hilfreich

Einleitung

Letzte Überarbeitung: 07.12.2023

 

Der Kamiq ist das erste Fahrzeug in meinem Leben, welches ich kaufte, ohne zuvor eine Probefahrt mit der von mir gewählten Motorisierung zu absolvieren. Klingt kompliziert? Ist es nicht!

 

Den Kamiq fuhr ich zur Probe mit einem 1.0 TSI mit 85 kW (116 PS) und Handschaltung, aber gekauft habe ich letztlich einen 1.0 TGI "G-TEC" in der Ausstattungslinie "Style", mit 66 kW (90 PS), zwangsweise mit Handschaltung, weil ein Automatikgetriebe leider nicht angeboten wurde. Der Grund für die Probefahrt mit dem Benziner war denkbar einfach: Kein Autohaus in meiner Nähe konnte oder wollte ein CNG-Fahrzeug für eine Probefahrt auftreiben, daher konnte ich die Probefahrt nur mit einem TSI statt TGI absolvieren. Und diese Probefahrt überzeugte mich von der Qualität der Karosserie, der Ausstattung und des Fahrwerks. Beim Motor, das war mir klar, würde ich leistungsmäßig Abstriche machen müssen, aber das störte mich nicht.

 

Was bewog mich nun, den TGI zu kaufen? Ganz einfach: Zum einen ist CNG (compressed natural gas, also komprimiertes Erdgas = Methan) deutlich günstiger als Benzin und auch preiswerter als Diesel. Zum anderen verbrennt Methan deutlich schadstoffärmer als Kraftstoff aus Mineralöl. Und schließlich reduziert die Verwendung von sogenanntem Bio-Methan den CO2-Ausstoß in die Atmosphäre um ca. 90 %. Bio-Methan ist Methan, welches beim Zersetzen von Pflanzen, Bio-Abfällen und anderer Biomasse wie Gülle unter Ausschluss von Sauerstoff entsteht. Man spart mit Bio-Methan nicht nur Geld und vermindert den Schadstoffausstoß, man verringert auch noch seinen "ökologischen Fuß- bzw. Reifenabdruck" und trägt deutlich mehr zum Klimaschutz bei als Fahrer von Benzinern, Dieseln oder Hybriden.

 

Nachtrag: Wie es mir in den vergangenen 40 Monaten mit dem Kamiq erging, davon habe ich euch hier berichtet. Mit mehr als nur einer Träne im Auge gab ich am 07.12.2023 das Fahrzeug beim Händler wieder ab, weil die Leasingfrist maximal ausgereizt war. Leider bietet der VAG-Konzern aktuell keine Erdgasfahrzeuge mehr an, so dass der Nachfolger wieder ein "ganz normaler Benziner" wurde.

Galerie

Karosserie

4.0 von 5

Der Skoda Kamiq will weder ein SUV noch ein Geländewagen sein, sondern ein sogen. Crossover, also ein für den Stadtverkehr tauglicher Kleinwagen, der jedoch das Aussehen eines kleinen Geländewagens mit dessen Vorteil einer erhöhten Sitzposition und besseren Übersicht über den Verkehr bietet. Für diese Aussage spricht, dass selbst gegen Geld und gute Worte weder ein Allradantrieb noch individuelle Differenzialsperren oder sonstige Ausstattungsmerkmale erhältlich sind, die für Ausfahrten in unwegsames Terrain abseits unbefestigter Feldwege erforderlich sind, die aber andererseits auch den Verbrauch kräftig nach oben treiben.

 

Nun bietet der Kamiq eine wohlgeformte, sehr gut verarbeitete Karosserie mit exakten Spaltmaßen, bei der nichts rappelt oder klappert. Die Übersichtlichkeit über die Karosserie ist, vor allem nach hinten, eher mäßig, doch dank der Rückfahrkamera ist alles im noch grünen Bereich. Die Qualität der Lackierung ist tadellos.

 

Der Einstieg in den Innenraum gelingt mühelos dank ausreichend dimensionierter Türen, auch ans Gepäckabteil gelangt man leicht dank einer nicht zu hohen Ladekante und einer ausreichend dimensionierten und weit öffnenden Heckklappe. Ein schönes Detail, eine Skoda-typische "Simply-clever"-Lösung, ist der optionale automatisch ausfahrende Türkantenschutz. Mit dem bewahrt man einerseits die gelungene Seitenlinie des Fahrzeugs vor optischen Beeinträchtigungen durch das Anbringen hässlicher aufgeklebter seitlicher "Rammschutzleisten" aus Plastik. Andererseits muss man auf engen Parkplätzen oder in Parkhäusern nicht darauf verzichten, die Türen des eigenen Fahrzeugs wie auch fremder Autos gegen den "Einschlag" zu weit geöffneter Türen zu schützen. Und da wir gerade bei "Simply clever" sind: selbstverständlich findet sich in der Fahrertür auch der berühmte kleine Regenschirm.

 

Dieser ausgezeichnete Eindruck setzt sich im Innenraum fort: Durchweg gelangen hochwertige Materialien zum Einsatz, zumindest gemessen an der Fahrzeug- und Preisklasse. An der Verarbeitungsqualität gibt es nichts mehr zu meckern: Seit einem Software-Update am 25.05.21 läuft auch das Infotainmentsystem zumindest halbwegs ordnungsgemäß, lästige Aussetzer und Abstürze kommen nur noch ein- bis zweimal im Monat vor.

 

Ansonsten vermag der Kamiq auch mit seinem Raumangebot zu überzeugen, zumindest bei dem für die Passagiere. Vorne wie hinten herrschen üppige Platzverhältnisse, selbst Insassen mit Gardemaß haben reichlich Kopf- und Beinfreiheit auf den straffen, aber komfortablen und insgesamt sehr guten Sitzen, die auch genügend Seitenhalt bieten.

 

Dass auch die Ingenieure von Skoda nicht zaubern können, zeigt ein Blick in den Kofferraum, wobei die Bezeichnung "Handschuhfach 2.0" eigentlich angemessener wäre. Gerade einmal knappe 280 Liter Volumen stehen hier zur Verfügung, der Ladeboden lässt sich nicht herausnehmen oder hochklappen, weil der Platz, der bei den anderen Kamiq-Motorisierungen unter dem Laderaumboden zur Verfügung steht, beim CNG-Modell von den Gastanks eingenommen wird. Bedauerlich, dass es im Gepäckabteil des Kamiq ab dem Modelljahr 2021 (gebaut ab Juli 2020) nicht mehr ganz so "Simply clever" zugeht wie zuvor, denn die zweite Gepäckraumleuchte, die man als herausnehmbare und wiederaufladbare Taschenlampe verwenden konnte, fiel dem Rotstift der Controller zum Opfer. Schade.

 

Dass der Kamiq nicht nur schön und praktisch, sondern auch sehr sicher ist, bewies er beim NCAP-Crashtest, bei dem er selbst die Anforderungen für das Maximum von fünf Sternen übererfüllte. Auf persönliche Testergebnisse mit meinem eigenen Fahrzeug verzichtete ich allerdings aus naheliegenden Gründen. ;)

 

Nachtrag vom 13.03.2024: Dass der Kamiq ein ausgesprochen sicheres Auto ist, kann ich nunmehr auch aus persönlicher Erfahrung bestätigen. Am 09.03.24 wurde ich mit meinem Kamiq (dem Nachfolger des hier beschriebenen) auf der Autobahn von einem Transporter, der ungebremst in genau das Stauende raste, an dem ich mich befand, von hinten rechts gerammt, wie eine Billardkugel quer von rechts nach links über die komplette Fahrbahn geschossen, wobei sich mein Wagen überschlug, gegen die Mittelleitplanke krachte und dann auf dem Dach liegen blieb. Mit drei gebrochenen Rippen, aber davon abgesehen vollkommen unverletzt, konnte ich aus dem Wrack selbständig heraus klettern und nur staunen, dass mir bei einem derartigen Horror-Unfall nicht mehr passiert war. Der Wagen selbst war natürlich ein Totalschaden, aber die Fahrgastzelle blieb stabil und der Wagen hat seine Aufgabe, in erster Linie für den Insassenschutz da zu sein, absolut vorbildlich erfüllt. Danke an dieser Stelle an die Ingenieure von Skoda!

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Für Passagiere geräumige Karosserie
  • + Gute Verarbeitung
  • + Umfangreiche Ausstattung
  • + Hervorragende aktive und passive Sicherheit (5 Sterne im NCAP-Crashtest)
  • - Winziger Kofferraum (besser: Handschuhfach 2.0)
  • - Eingeschränkte Übersichtlichkeit, dank Rückfahrkamera aber akzeptabel

Antrieb

3.0 von 5

Knapp 1,3 Tonnen Gewicht, dabei gerade einmal 66 kW (90 PS) Leistung und 160 Nm Drehmoment aus einem Dreizylinder-Motörchen mit weniger als 1 Liter Hubraum, wenngleich beatmet durch einen kleinen Turbolader - das klingt nicht gerade nach einem Rezept für üppigen Leistungsüberschuss. Und das ist es auch nicht!

 

Während die Benzinmaschine mit 85 bzw. 81 kW (116 bzw. 110 PS) den Kamiq sehr ordentlich antreibt, fährt sich der kleine Crossover von Skoda mit dem CNG-Motor im nüchternen Vergleich so, als hätte man einen weiteren Zylinder weggelassen. Subjektiv kommt dieses Gefühl allerdings nicht auf, denn der Turbolader bringt den Wagen durchaus in einer akzeptablen Zeit auf Touren. Ab 1.500 U/Min liegt das Schlimmste hinter einem, dann kommt sogar ein Gefühl von kontrolliertem Vorwärtsdrang auf.

 

Bis 3.000 U/Min ist die Maschine relativ leise, vom typisch kernig-brummigen Dreizylinder-Klang einmal abgesehen, doch dringt dieser dank einer guten Geräuschdämmung zumindest nicht allzu deutlich in den Innenraum ein. Jenseits der 3.500 Touren wird der Motor akustisch recht präsent, aber da sind wir im sechsten Gang bereits bei 130 km/h und verlassen den Komfortbereich. Hinzu kommen die Fahrgeräusche, vor allem der Fahrtwind. Auch wenn der Wagen theoretisch etwa 180 km/h fährt, so macht mir der CNG-Kamiq jenseits der 130 km/h aufgrund der Geräuschentwicklung keinen großen Spaß mehr. Aber ganz ehrlich: Auf welcher Autobahn in einem Ballungsgebiet kann man heutzutage noch länger als zwei, drei Kilometer am Stück schneller als 130 km/h fahren?

 

Hervorragend ist das Getriebe, auch wenn es "nur" eine manuelle Sechsgangschaltung ist. Doch die Gangwechsel gehen locker und leicht von der Hand, die Schaltwege sind kurz, sehr präzise und knackig, die Kupplung angenehm leichtgängig und mit einer klar definierten Trennung. Die Abstufung ist kurz übersetzt, was der etwas trägen Motorcharakteristik entgegenwirkt, auch wenn es etwas häufigere Gangwechsel nötig macht. Dies wiederum macht nichts, weil das Getriebe sich so fantastisch schalten lässt. So machen Handschalter Spaß, dafür gibt's volle Punktzahl!

 

Volle Punktzahl gibt's auch für den geringen Verbrauch, verbunden mit dem geringen Schadstoff- und Kohlendioxidausstoß. Der CNG-Motor erfüllt die Euronorm 6d, wobei Motoren mit Erdgasantrieb noch viel weniger Schadstoffe emittieren als Benzin- oder Dieselmotoren. Bei der Verwendung von Bio-Methan reduziert sich der Ausstoß von fossil gebundenem CO2 noch einmal um etwa 90 %. Man fragt sich schon, warum sich dieses Antriebskonzept nicht viel früher wesentlich stärker durchgesetzt hat. Am Tanken kann es nicht liegen. Hinter der Klappe, selbstverständlich mit dem "Simply clever" Eiskratzer mit Lupen- und Reifenprofilmessfunktion, im hinteren rechten Kotflügel verbergen sich die beiden Einfüllstützen für Benzin und CNG. Das Tanken von CNG ist dabei noch einfacher und vor allem sauberer als das von Benzin: Tankklappe öffnen, die Gummikappe vom Einfüllstutzen des Fahrzeugs entfernen, das Einfüllventil der CNG-Tanksäule auf den Einfüllstutzen setzen, je nach System per Druck oder Drehen verriegeln, den Startknopf an der Tanksäule drücken und einfach warten, bis der Tank vollständig befüllt ist. Dann das Einfüllventil lösen und in die CNG-Zapfstelle zurück hängen. Gummikappe auf den Einfüllstutzen des Fahrzeugs aufsetzen, Tankklappe schließen und Bezahlen nicht vergessen. Liebe Benzin- und besonders liebe Dieselfahrer, jetzt fangt bitte nicht an zu weinen, wenn ich euch sage, dass man für ca. 20 € den Tank des Kamiq mit CNG-H (H = hoher Brennwert mit einem Methananteil zwischen 95 und 100 %) befüllen kann und mit einer solchen Füllung bei normaler Fahrweise ca. 350 km weit kommt. Versucht mal, mit einem Kamiq 1.6 TDI mit Diesel für 20 € 350 km weit zu fahren. Aber nicht ärgern, wenn ihr bei den gegenwärtigen Preisen die letzten 100 km schieben müsst. :D

 

Einen kleinen Nachteil hat der Skoda Kamiq mit dem CNG-Motor dennoch, und der betrifft in der Tat die Reichweite. Mehr als 350 km Reichweite mit CNG sind nur in Ausnahmefällen möglich, und das auch nur bei Verwendung von CNG-H. Für ein Fahrzeug, das überwiegend im Kurzstreckenbetrieb eingesetzt wird, ist dies aber völlig in Ordnung, längere Strecken sollte man ggf. planen (CNG-Tankstellen lassen sich mittels entsprechender Smartphone-Apps finden). Die geringe Reichweite ist allerdings nicht dem übermäßig hohen Verbrauch des kleinen CNG-Motors geschuldet, sondern den insgesamt recht kleinen Tanks mit ca. 15 kg Fassungsvermögen. Falls es hart auf hart kommt und mitten auf der Strecke das Gas ausgeht, stehen noch etwa 9 Liter Benzinreserve zur Verfügung.

 

Allerdings "nuckelt" der Kamiq auch im CNG-Betrieb gelegentlich ein wenig Benzin, nämlich direkt nach dem CNG-Tanken, weil das Motormanagement erst einmal die Qualität des frisch getankten CNG analysieren muss und in der Zwischenzeit auf Benzin läuft. Ebenso wird bei kalten Temperaturen der Motor mit Benzin gestartet. (Dies führte zu einem Verbrauch von ca. 37 l E10 auf 52.200 km, was einem Durchschnitt von 0,07 l/100 km entspricht. Damit konnte ich gut leben.) Merken tut man als Fahrer vom Umschalten zwischen CNG und Benzin übrigens gar nichts. Es lässt sich auch nicht manuell zwischen Gas- und Benzinbetrieb umschalten, wie es bei Fahrzeugen mit Autogas (LPG = liquified petroleum gas wie verflüssigtes Propan oder Butan) möglich ist. Der Kamiq G-TEC fährt solange mit CNG, wie noch komprimiertes Erdgas bzw. Bio-Methan im Tank ist, danach wird automatisch auf Benzin umgeschaltet. Benzin ist für den kleinen Skoda also nur eine Notreserve, um es bis zur nächsten CNG-Tankstelle zu schaffen. Alles andere wäre auch nicht sachdienlich, denn der Sinn eines Fahrzeugs mit CNG-Antrieb besteht darin, mit umweltfreundlichem Erdgas bzw. umweltfreundlichem und klimaschonendem Bio-Methan zu fahren, nicht mit vergleichsweise "dreckigem" Benzin oder gar Diesel.

 

Noch ein abschließender Hinweis zum Thema CNG: das Gas wird an der Tankstelle mit ca. 200 bar Druck in die Behälter gepresst. Das hört sich so an, als würde ein CNG-Fahrer sozusagen auf einer unter hohem Druck stehenden "Bombe" sitzen, die jederzeit hochgehen kann. Aber die Sorge ist unbegründet. Die Tanks verfügen über Sicherheitsventile, die notfalls kontrolliert Gas entweichen lassen, wenn aus irgendeinem Grund der Druck im Inneren zu hoch werden sollte. Darüber hinaus sind die Tanks mit 600 bar geprüft worden, d. h. sie halten viel höheren Drücken stand als sie an der Tankstelle oder im Alltagsbetrieb jemals entstehen. Seit einigen Jahren werden die CNG-Tanks aus Edelstahl gefertigt, können also nicht mehr durch Korrosion beschädigt oder geschwächt werden. Und wer sich Sorgen macht, dass bei einem Heckaufprall etwas passieren könnte: die Tanks haben eine Wandstärke von ca. 10 mm. 10 mm Edelstahl wohlgemerkt, kein Kunststoff. Diese Tanks sind sogar kugelsicher, wenn man mit einer .44 Magnum darauf schießt. ;)

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • + Schwacher Motor trägt zu einer Entschleunigung des Autofahrer-Lebens bei
  • + Sparsamer Motor
  • + Ausgezeichnetes Schaltgetriebe mit hervorragender Abstufung
  • + Fortbewegung mit umweltfreundlichem Erdgas oder umwelt- und klimafreundlichem Bio-Methan
  • - Motor im unteren Bereich etwas zäh und träge, im oberen Bereich laut
  • - Kleine Tanks, daher unterdurchschnittliche Reichweite (max. 350-380 km mit CNG)

Fahrdynamik

4.0 von 5

Die eher unterdurchschnittliche Beschleunigung ist der einzige negative Aspekt, was die Fahrdynamik betrifft. Man kann es natürlich auch ins Positive wenden: Mit dem kleinen Erdgas-Skoda findet Autofahren sanft entschleunigt statt. ;) Ansonsten schneidet der Kamiq gut bis sehr gut ab.

 

Das Fahrwerk ist straff, aber komfortabel abgestimmt und harmoniert gut mit der direkten Lenkung, einem grundsätzlich sicheren Kurvenverhalten und agilem Fahrverhalten, wenn der Wagen erst einmal auf Touren gebracht wurde. Dazu passen auch die standfesten Bremsen, die den Wagen sicher zum Stehen bringen und keineswegs zum Fading (= Nachlassen der Bremswirkung bei häufiger Bremsbetätigung) neigen.

 

Der tschechische Crossover ist nicht nur emotional, sondern auch objektiv eine ausgezeichnete Wahl, wenn man ein stadtverkehrtaugliches Fahrzeug benötigt, bei dem man auch auf Landstraßen und nicht allzu langen Autobahnfahrten (bis 500-600 km) nie das Gefühl hat, das völlig falsche Gefährt gewählt zu haben. Eine Hochgeschwindigkeits-Reiselimousine ist der Kamiq selbstverständlich nicht, aber bis zur Richtgeschwindigkeit 130 km/h absolviert er auch lange Autobahnfahrten durchaus souverän. Mehr als 160 km/h fuhr ich mit dem kleinen Skoda nie, und basierend auf diesen Erfahrungen kann ich sagen, dass ich selbst jenseits der 130 km/h auf Autobahnen nie das Gefühl hatte, der kleine Crossover sei fahrwerksseitig überfordert.

 

Noch eine Bemerkung zu den elektronisch geregelten Assistenzsystemen, die bei Bedarf ins Fahrverhalten bzw. Motormanagement eingreifen. Da gibt es eine Reihe von Systemen, und die meisten davon sind mittlerweile so selbstverständlich, dass wir sie kaum noch als Assistenten wahrnehmen. ABS (Anti-Blockier-System), ASR (Antriebsschlupfregelung, Traktionskontrolle). MSR (Motorschleppregelung), ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm) sind so normal geworden wie Airbags und lassen sich, von ASR und Beifahrer-Airbag abgesehen, auch nicht vom Fahrer deaktivieren.

In den letzten Jahren sind Systeme wie ein Frontradar zur Verhinderung von Auffahr- und Fußgängerunfällen oder Spurhalteassistenten hinzugekommen und selbstverständlich verfügt heutzutage jeder Wagen mit Verbrennungsmotor aus Gründen der Vermeidung von umwelt- und klimaschädlichen Emissionen über eine Start/Stopp-Automatik. Diese Systeme lassen sich mehr oder weniger einfach nach dem Start des Fahrzeugs vom Fahrer deaktivieren. Und dennoch reißt in vielen Foren das Gemecker - ich kann es wirklich nicht als etwas anderes bezeichnen - darüber nicht ab, dass sich diese Systeme mit jedem Start des Motors wieder einschalten. Ich wünsche denjenigen, die zu diesen Meckerfritzen gehören, wirklich nicht, dass jemand ihr Kind oder ihren Partner in der Stadt anfährt oder gar überfährt, und dieser Unfall durch ein aktives Frontradar zu vermeiden gewesen wäre, wenn der Fahrer dieses System nicht bloß deshalb deaktiviert hatte, weil's angeblich ach so sehr "nervt" und den Fahrer angeblich seiner freien Willensentscheidung am Steuer beraubt. Ebenso bin ich der Ansicht, dass sich Start/Stopp-Systeme zur Kraftstoffeinsparung gar nicht abschalten lassen sollten. Jeder Tropfen Benzin oder Diesel, der durch die Start/Stopp-Automatik eingespart wird, schont unsere Umwelt und das Klima. Das Gemecker, dass Start/Stopp-Systeme "nerven", weil man z. B. beim Kavalierstart an der Ampel "wertvolle" Sekundenbruchteile einbüßt - etwas anderes als das Gefühl, dass "es nervt" und man sich "bevormundet" fühlt, wird kaum als "Argument" genannt - gehört m. E. daher in die Rubrik "Fakten ignorierendes Gelaber", welches man getrost außer Acht lassen sollte.

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Ruhiges, ausgeglichenes Fahrverhalten
  • + Gutes Fahrwerk
  • + Gute Bremsen mit kurzem Bremsweg und geringer Neigung zum Nachlassen (Fading)
  • + Direkte und präzise Lenkung
  • + Gutes Kurvenverhalten
  • - Beschleunigung? Wohl eher Entschleunigung!

Komfort

4.5 von 5

Das Thema "Komfort" ist die Paradedisziplin des kleinen Skoda. In diesem Bereich leistet er sich nur ganz wenige Schwächen, von denen keine gravierend ist.

 

Das fängt mit der Federung an, welche sehr gut abgestimmt ist. Straff genug ist die Federung, um eine sichere Straßen- und Kurvenlage zu gewährleisten und sich auf langen Bodenwellen nicht aufzuschaukeln. Weich genug ist sie, um harte Stöße z. B. durch Schlaglöcher oder kurze Bodenwellen nicht ungefiltert an die Passagiere weiterzugeben. Den Skoda-Ingenieuren ist es gelungen, ein durchweg komfortabel gedämpftes Fahrwerk zu entwerfen, welches glücklicherweise auf eine allzu sänftenartige Weichheit verzichtet, ohne "sportlich straff" (= bretthart und unkomfortabel) zu werden. Mit den serienmäßigen Sommerreifen 205/55 R 17 91V der Marke Goodyear Efficientgrip Performance ist das Fahrverhalten ein Winzigkeit straffer und direkter als mit den von mir nachgerüsteten Ganzjahresreifen Continental Allseason Contact 205/55 R 17 95V XL, wobei der Komfortgewinn mit den Allwetterpneus faktisch vernachlässigt werden kann

 

Zum entspannten Fahren trägt auch die sehr gute Geräuschdämmung bei, die bis 130 km/h Motor-, Fahrwerks- und Windgeräusche hervorragend ausfiltert. Erst über diese Geschwindigkeit hinaus werden Motor- und Windgeräusche allmählich dominanter, aber da es sich beim Kamiq um ein klassisches Stadt- und Pendlerauto für kurze und mittlere Strecken handelt, ist diese leichte Schwäche durchaus verzeihlich.

 

Zum Komfort gehört auch das bei der Style-Ausstattung serienmäßige Infotainment-System Bolero, welches sich dank der zwei klassischen Drehregler gut bedienen lässt, jedenfalls um Längen besser als das größere Amundsen, welches nur noch mittels Touchscreen bedient werden kann, was z. B. beim Einstellen der Lautstärke nicht sehr intuitiv ist. Auch das Scrollen durch längere Sender- oder Musikstücklisten geht mit einem Drehregler deutlich besser als mit den Fingern über das Display zu wischen. Der Klang der serienmäßigen Lautsprecher ist gut, wenn auch nicht Hi-Fi-verdächtig. Allerdings ist ein Auto auch kein Konzertsaal auf Rädern; Musik genieße ich lieber auf meiner heimischen Anlage, weil ich mich dort nicht auf den Verkehr zu konzentrieren brauche - zumindest nicht auf den der Straße. ;)

 

Die Sitze sind ein weiterer Pluspunkt für den kleinen Tschechen. Selbst für großgewachsene Personen sind sie gut geeignet, denn Sitzflächen und Rückenlehnen sind lang genug, straff, dabei nicht zu hart, bieten guten Seitenhalt und lassen sich in jeder Position perfekt einstellen. Auf der im Verhältnis 60:40 geteilt umklappbaren Rücksitzbank muss man beim Seitenhalt leichte Abstriche machen, aber auch hier ist der Sitzkomfort für einen Crossover ausgezeichnet. Als Minuspunkt muss man allerdings die Mittelarmlehne zwischen den Vordersitzen verbuchen, denn sie ist weder in der Höhe noch in ihrer maximal nach vorne geschobenen Position überhaupt als Armlehne zu gebrauchen, sondern ist eher als dekoratives Element anzusehen, welches zusätzlich als Abdeckung eines kleinen, praktischen Staufachs zwischen den Vordersitzen dient. An der Mittelarmlehne auf der Rücksitzbank gibt's dagegen nichts zu meckern, denn sie ist gar nicht vorhanden. Was weder serienmäßig eingebaut noch gegen Aufpreis bestellbar ist, bietet keinen Anlass zur Kritik. ;)

 

Da wir gerade bei Staufächern sind: Das Handschuhfach vor dem Beifahrer ist ausreichend groß, ebenso das Platzangebot in den Türen, in deren vorderen Fächern man sogar 1,5-l-Flaschen verstauen kann. Zwei Getränkehalter zwischen den Vordersitzen nehmen immerhin Dosen und Flaschen bis 0,5 l auf, wobei der vorderste Halter, ganz "Simply clever", eine Getränkeflasche mit den Noppen am Halterboden fixiert, so dass der Drehverschluss der Flasche mit nur einer Hand geöffnet werden kann. Das Fach in der Mittelkonsole lässt sich gegen Aufpreis auch mit einer induktiven Lademöglichkeit ausstatten und fasst auch Smartphones mit einer Displaygröße von 7" (knapp 18 cm) in der Diagonalen. Nachteil: Obwohl Googles Android Auto inzwischen die drahtlose Anbindung geeigneter Smartphones unterstützt, geht's trotz aktueller Software beim Bolero nie ohne eine Vebindung per USB-Kabel - das können andere Hersteller inzwischen besser!

 

Gemeinsam mit einem kleinen Staufach zwischen den Vordersitzen, im Cockpit links unterhalb des Lenkrads und einem Fach für Brillen in der Leuchteneinheit oberhalb der Frontscheibe, welches leider entfällt, wenn man sich für das aufpreispflichtige und m. E. entbehrliche, weil nicht zu öffnende Glas-Panoramadach entscheidet, steht insgesamt ausreichend Platz für Kleinteile ("Gedöns und Krimskrams") zur Verfügung.

 

Zum Wohlgefühl im Innenraum trägt auch die ausgezeichnet arbeitende Heizung/Lüftung/Klimatisierung bei. Einfach die Klimaautomatik einschalten, im Klima-Menü wählen, ob die Luftmenge "sanft", "normal" oder "intensiv" dosiert werden soll und fertig ist die Laube. Es ist zwar zugegeben etwas mühsam, die Klimaautomatik während der Fahrt über das Menü auf dem Touch-Display grundlegend zu konfigurieren, weil die direkten Tasten oder Drehregler für alles außer Temperaturwahl (links und rechts getrennt), Klimatisierung an oder aus, Umluftbetrieb, Sitzheizung und Heckscheiben-Defroster fehlen. Aber ganz ehrlich: Wie oft verstellt man während der Fahrt die Klimatisierung seines Fahrzeugs grundlegend? Ich habe die wenig intuitive Bedienung angemerkt, ziehe sie aber mangels Praxisrelevanz bei der Bewertung nicht weiter in Betracht. Schließlich bin ich ein an der täglichen Praxis orientierter Autofahrer, kein professioneller Autotester, der schon aus Prinzip aus jeder winzigen Mücke einen veritablen Elefanten machen muss, weil sich so etwas besser verkauft.

Testkriterien
Federung (komfortabel): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Gut funktionierende Klimaautomatik
  • + Bequeme Sitze vorne und hinten
  • + Komfortables Fahrwerk
  • + Niedriger Innenraumgeräuschpegel bis ca. 130 km/h
  • + Einfache Bedienung, mit Ausnahme der Klimatisierung
  • - Innenraumgeräuschpegel wird unangenehm jenseits von 140 km/h
  • - Bedienung der Heizung/Klimatisierung wenig intuitiv
  • - Mittelarmlehne ein schlechter Witz, da viel zu niedrig

Emotion

4.5 von 5

Abgesehen vom anfangs etwas unzuverlässigen Infotainment-System gibt es für mich am Skoda Kamiq 1.0 TGI G-TEC in der Style-Ausstattung eigentlich nichts, was mich wirklich stört. Ich hatte eindeutig das Gefühl, das für meine Bedürfnisse praktisch perfekt entwickelte Automobil zu fahren.

 

Ich habe seit jeher komfortable Fahrzeuge bevorzugt und nie das Bedürfnis nach "sportlichen" Fahrzeugen verspürt. Ich möchte sicher, sparsam, bequem und mittlerweile auch möglichst klimaschonend von A nach B reisen, nicht rasen.

 

Das Design des Kamiq empfinde ich als durchaus attraktiv, und auch ansonsten wird der Hersteller seinem Image und seinem selbst proklamierten Anspruch gerecht, "Simply clever" zu sein.

 

Nachtrag: Gegenwärtig, also am 7. Dezember 2023, bin ich noch einmal so froh wie bisher, mich für ein nicht nur umweltfreundliches, sondern auch preiswert zu fahrendes Fahrzeug mit CNG-Motor entschieden zu haben. Schade, dass der Leasingvertrag heute ausläuft und es den Kamiq G-TEC nicht mehr zu leasen, sondern nur noch gebraucht zu kaufen gibt.

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (komfortabel): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + Attraktives Design
  • + Hersteller erfüllt alle Erwartungen an sein Image
  • + Billiger kann kann ggw. kein Auto mit Benzin oder Diesel fahren

Unterhaltskosten

KFZ-Steuer pro Jahr bis 100 Euro
Verbrauch auf 100 km 4,5-5,0 Liter
Inspektionskosten pro Jahr bis 100 Euro
Gebrauchtwagengarantie keine vorhanden
Werkstattkosten pro Jahr bis 200 Euro
Versicherungsregion (PLZ) 4
Haftpflicht bis 200 Euro (35%)
Vollkasko bis 200 Euro 35%

Gesamtfazit zum Test

  • + Kompaktes Fahrzeug mit viel Platz für die Passagiere
  • + Gut gestaltete und verarbeitete Karosserie
  • + Exzellente aktive und passive Sicherheit
  • + Ausgezeichnetes Fahrwerk
  • + Sparsamer Motor mit sehr geringen Schadstoffemissionen im CNG-Betrieb
  • + Passgerechte Sitze mit gutem Langstreckenkomfort
  • + Sehr gut funktionierende Klimaautomatik
  • - Kleiner Kofferraum
  • - Bedienung mittels zentralem Touchscreen lenkt während der Fahrt ab
  • - Motor wird bei hohen Drehzahlen laut
  • - Unbrauchbare Armauflage zwischen den Vordersitzen
  • - "Absturzfreudiges", unzuverlässiges Infotainment-System (Software?)
Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

Der Skoda Kamiq 1.0 TGI ist ein m. E. attraktiv gestaltetes Fahrzeug mit umfangreicher Ausstattung. Eine angemessene Material- und ausgezeichnete Verarbeitungsqualität, ein sehr ordentliches Raumangebot für die Passagiere, ein komfortables Fahrwerk mit einer präzisen Lenkung, eine exzellente Handschaltung und ein sparsamer, mit Bio-Methan klimaschonend betreibbarer Motor stehen auf der Habenseite des Skoda Kamiq. Zudem ist die LED-Beleuchtung mit dem optionalen Kurvenlicht ein echter Sicherheitsgewinn, die zusätzlich erhältliche Scheinwerferreinigungsanlage wird empfohlen.

Die Klimaautomatik funktioniert i. d. R. einwandfrei und bedarf nur selten manueller Eingriffe. Das Infotainment-System ist grundsätzlich gut, auch wenn der Klang der serienmäßigen Lautsprecher gerne etwas besser sein dürfte.

Wer ein mit 4,24 m sehr kompaktes, komfortables, sparsames und überdies - wenn mit Bio-Methan betrieben - umwelt- und klimafreundliches Fahrzeug für den Stadtverkehr und das tägliche Pendeln zwischen Wohn- und Arbeitsstätte sucht, das sich mittels Rückfahrkamera und Parksensoren (beide empfohlen) hervorragend einparken lässt (Einparkassistent optional verfügbar), dem sei eine nähere Beschäftigung mit dem Kamiq G-TEC empfohlen. Auch für zwei bis drei Personen mit nicht allzu viel Gepäck und für längere Strecken ist der kleine Crossover von Skoda gut geeignet.

Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

Der Motor ist sparsam und umweltfreundlich, aber recht durchzugsschwach und wird ab 3.500 U/Min brummig. Der Kofferraum gleicht eher einem "Handschuhfach 2.0", denn die unter dem Kofferraum verbauten CNG-Tanks reduzieren den Platz fürs Reisegepäck erheblich, von klassenüblichen 400 auf magere 280 l.

Die detaillierte Einstellung von Heizung, Klimatisierung und Lüftung ist wenig intuitiv, weil über ein Menü auf dem zentralen Touchscreen zu steuern, was bei der Fahrt enorm ablenkt. Nur wenige Funktionen lassen sich über direkte Taster oder Drehregler erreichen. Die Armlehne zwischen den Vordersitzen ist ein schlechter Scherz, denn sie eignet sich kaum als Armauflage. Sie ist zu tief platziert und lässt sich nicht weit genug nach vorne verschieben. Alles in allem ist das aber Meckern auf hohem Niveau.

Berechtigt war vor allem die Kritik an der Unzuverlässigkeit des Infotainment-Systems "Bolero", welches immer wieder mit Abstürzen "glänzte" oder vom Nutzer Neustarts verlangte, weil es immer wieder in Fehlfunktionen festhing. Seit dem 25.05.2021 war diese Unzuverlässigkeit zwar weitgehend, aber leider nicht vollständig beseitigt. Ich erhielt von meinem freundlichen Skoda-Händler ein komplettes Software-Update. Seitdem waren, von ein paar Aussetzern der Rückfahrkamera und einigen nicht vom Nutzer ausgelösten Neustarts abgesehen, keine größeren Probleme mehr mit Abstürzen oder Fehlfunktionen aufgetreten. Ganz fehlerfrei funktionierte das System jedoch nicht. Und gegen Ende der Leasingzeit traten wieder gehäuft Probleme mit Aussetzern und regelrechten eigenständigen Neustart-Orgien auf, die manchmal bis zu drei, vier Minuten dauerten, bis das System wieder nutzbar war.

Gesamtwertung: 4.0 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 4.0 von 5 möglichen Sternen
Hat Dir dieser Testbericht geholfen?
einer fand das hilfreich
Hilfreich Nicht hilfreich

Kommentare: 0