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ZXR 400 Probleme mit der Lichtmaschine

Kawasaki ZXR 400
Themenstarteram 24. Juli 2019 um 12:13

Guten Tag,

ich versuche mein Problem einmal zu beschrieben, vielleicht hatte einer von euch ja schon mal ein ähnliches Problem oder kennt sich aus.

Ich hatte 20V im Standgas zwischen meinen Batteriepolen, daraufhin habe ich den Spannungsregler (ein Bauteil zusammen mit dem Gleichrichter) und die Batterie getauscht. Das Problem war behoben und das Motorrad lief mehrere tausend km.

Aus zeitlichen Gründen stand das Motorrad eine kurze Weile, sprang aber beim ersten Startversuch sofort ohne Probleme an. Ich zog mir Helm und Handschuhe an und lies das Motorrad etwas warm laufen da fing sie schon an unruhig zu werden, kurz darauf war sie aus. Bei weiteren Startversuchen war sie schon gleich sehr schwach, der Anlasser hat kaum gedreht. Ich habe sie gebrückt, die paar Meter auf ihren Stellplatz zurück gefahren und abgeschaltet die Batterie hatte dann 12,*V über Nacht habe ich sie geladen und war am nächsten Tag bei 13,3V. Habe sie gestartet und bei laufendem Motor bei ca 3000-4000 U/min 12,3V mit Licht an der Batterie gemessen.

Mein Verdacht war die Lichtmaschine, hierbei handelt es sich um einen Strator, der um die Kurbelwelle sitzt, ein Kabel mit 3 Adern geht ab zum Regler. An diesem Kabel habe ich jeweils zwischen den Adern einen Widerstand von 0,3 Ohm und von keiner der Adern einen Durchlass zur Masse. Also laut Messungen keinen Kurzschluss und geringen Widerstand. Ich habe das Motorrad gestartet und zwischen den 3 Adern der LiMa jeweils 33V Wechselspannung gemessen. Laut Werkstatthandbuch sollten es mindestens 43V sein. Das bedeutet meine LiMa bringt zu wenig Leistung. Jetzt meine Frage, woran denkt ihr könnte es liegen und gibt es vielleicht eine Methode das zu prüfen ohne die Abdeckung vor der LiMa zu öffnen, da ich diese dann auch neu abdichten muss?

Ich hoffe ich konnte mein Problem verständlich beschrieben und habe keine Informationen vergessen.

Vielen Dank im Voraus fürs Lesen und Helfen!!!

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12 Antworten

Schonmal, warmlaufen lassen ist Gift. Anziehen, drauf setzen, starten und los. Dankt dir deine Maschine und deine Nachbarn auch.

 

Das ist aber nicht dein Problem jetzt.

Hast du die 33v bei unterschiedlichen Drehzahlen gemessen bzw bei welcher?

Normalerweise sollte die ansteigen bei ansteigender Drehzahl.

Themenstarteram 24. Juli 2019 um 12:50

Wird grundsätzlich auch so gehandhabt, wie gesagt jetzt durch Helm und Handschuhe. Der Nachbar mag das Motorrad zum Glück auch :D

33V bei 4000U/min

Angabe aus dem Werkstatthandbuch: mindestens 43V bei 4000U/min

Danke für die Hilfe!

Hi. Will auch mal meinen Senf dazugeben.

Spannung gemessen bei abgezogenem Stecker, oder direkt mit angeschlossenem Regler/Gleichrichter?

 

Mfg

Themenstarteram 24. Juli 2019 um 14:17

Hi, ich hab den Stecker zwischen LiMa und Regler/Gleichrichter abgezogen und an dem Stecker gemessen

MfG

Ich fürchte, die Batterie ist im Eimer, was leider auch bei neuen Batterien durchaus vorkommt. Du hast die Stromspannung (Volt) mit der Stromstärke (Ampere) verwechselt. Jede Batterie hat kurz nach dem Laden 12 Volt, aber mangels den Amere kann sie das nicht lange halten und abgeben. Deshalb kannst Du das Mopped kurz nach dem Laden auch starten (oder es versuchen), aber eben nicht oft.

Zitat:

@PL99. schrieb am 24. Juli 2019 um 14:17:16 Uhr:

Hi, ich hab den Stecker zwischen LiMa und Regler/Gleichrichter abgezogen und an dem Stecker gemessen

Gut gemacht. Dann sollte die Vorgabe aus dem WHB auch eingehalten werden, wenn alles passt!

Zitat:

@PL99. schrieb am 24. Juli 2019 um 12:50:26 Uhr:

Wird grundsätzlich auch so gehandhabt, wie gesagt jetzt durch Helm und Handschuhe. Der Nachbar mag das Motorrad zum Glück auch :D

33V bei 4000U/min

Angabe aus dem Werkstatthandbuch: mindestens 43V bei 4000U/min

Danke für die Hilfe!

Mache das nochmals bei ändernden Drehzahlen. Poste bitte dann die Werte.

Wie gesagt, selbst das Anziehen ist schon zu lang.

Einfach drauf setzen, Anlassen und kurz mit dem Ohr hören, ob alle da sind, bei einer guten Maschine sind die sofort da, und mit wenig Gas losfahren.

Themenstarteram 24. Juli 2019 um 21:33

Also erst mal vielen Dank für eure Mithilfe!

Ich habe jetzt noch mal mit einem besseren Multimeter und vorallem mit einer weiteren Person gemessen, da es mich doch verwundert hat, dass die Messungen am Strator stimmen, die Ausgangsspannung aber nicht. Mit zwei Personen hatte ich beide Hände zum messen frei ohne Gas geben zu müssen. Etwas über 4000U/min und erst eine Weile nach dem Starten kommt sie auf 47V jeweils zwischen den Adern, hält sich dort aber dann. Durchlass von dem Stecker an dem ich gemessen habe bis zum Regler ist sehr gut, Regler habe ich gemessen soweit möglich, die Werte passen (der ist ja auch erst vor kurzem getauscht worden). Zwischen Regler - und Batterie - habe ich einen Widerstand. Ich bin guter Dinge, dass ich hier den Fehler beheben kann.

Grüße und nochmal vielen Dank!

Falls nicht melde ich mich nochmal und halte euch auf dem laufenden.

Hast du nun die Messung gemacht, wie ich gesagt hatte? Also bei unterschiedlichen Drehzahlen?

Lichtmaschinen geben auch gerne mal den Saft auf und bringen bei unteren Drehzahlen noch ihre Spannung. bei höheren brechen sie dann ein (Ein Phänomen von vielen)

Auch darf die Spannung nicht langsam ansteigen, sondern genauso schnell, wie die drehzahl sich erhöht.

Wenn also bei 2000 Umdrehung 25VAC anliegt und man erhöht die Drehzahl auf 4000 Umdrehungen und die Spannung geht nur sehr sehr langsam hoch, ist auch was defekt am Stator, Rotor, Kabeln.

Was ist denn die Ausgangsspannung am Regler, vor dem Widerstand? Und was war da für ein Widerstand?

Themenstarteram 25. Juli 2019 um 9:44

Spannung steigt schnell/gleichmäßig mit der Drehzahl, allerdings erst nach kurzem laufen, also nicht sofort nach dem Start, dann aber durchgängig. Untenrum ist die Spannung noch zu niedrig aber knapp über den 4000U/min erreiche ich die angegebenen Werte. Um die Ausgangsspannung am Regler zu messen muss ich mir was basteln, da ich ihn ja anschließen muss und alle 6 Pole zusammen in einem Stecker liegen. Das werde ich machen, wenn dieser Wert dann passt (sollten so um die 14,4V sein, oder?) Liegt es an dem Widerstand. Bei dem Widerstand handelt es sich vermutlich um einen schlechten Kontakt durch Korrosion oder ähnliches. Den muss ich noch suchen.

Was heißt zu niedrig? 20v? Das wäre im standgas noch vollkommen ok

Themenstarteram 25. Juli 2019 um 13:04

Ca 23V, ja für Standgas in Ordnung und normal, wollte es nur erwähnt um nichts auszulassen

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