ZDF Frontal 21: Wie geschmiert - Das Geschäft mit den Ölwechseln
Nach einem Bericht des ZDF-Magazins Frontal21 vom 8. Januar 2008 sind regelmässige Ölwechsel nicht erforderlich.
Hier geht es zum Bericht
Um nicht in den einzelnen Unterforen eigene Diskussionen zu haben, habe ich diesen Thread dazu eröffnet, da das Ganze Jahr Hersteller- und Fahrzeugübergreifend ist.
Beste Grüße
Beste Antwort im Thema
Was passiert mit Dreck und Ablagerungen im Öl? Wieso haben wir oft Autos mit Motorschäden wo das Öl in der Wanne klebt und sich in großen Stücken lösen lässt? Und so weiter. Wieder mal ein total dummer und viel zu oberflächlicher Bericht von Frontal, kennt man aus der Vergangenheit ja schon zur Genüge. Mir solls recht sein, sichert meinen Arbeitsplatz.
158 Antworten
naja - ich finde das sie sich bessern und schon lang nicht mehr so schrullig daher kommen.
Außerdem: wenn man drin sitzt sieht man es nicht - die Japaner waren von Anfang an für Funktionalität ohne SchnickSchnack - nur das dabei was man braucht.
Als Beispiel:
die Japaner haben (fast) alle keine Anzeige für verschlissene Bremsbeläge. Dafür ein Quitschblech im Belag.
Ist A) billiger + B) fehlerlos + c) du musst die Leuchte nicht mit Tester zurück setzen lassen - geht bei BMW nur mit Tester (zumindest bei den neuen)
Zitat:
@Blink_Bling schrieb am 24. Mai 2020 um 21:52:34 Uhr:
Zitat:
@omibock1973 [url=https://www.motor-talk.de/.../...mit-den-oelwechseln-t1684774.html?...]schrieb am 16. Januar 2020 um 12:36:51
Getriebeölwechsel bei AT Getriebe würde ich niemals auslassen.
Bei meinem Subaru ist das so easy, die Japanaer haben da eine super Lösung.Ich hab meinen BMW 520d mit 200tkm verkauft mit der vermutlich 1. Füllung.
Wenn die Japaner nicht immer so hässlich wären hätte ich mir auch längst einen geholt.
Wie bitte? Klasse-Design haben z.B.
Mazda 6
Mazda CX5
Nissan 370Z
Honda NSX
Toyota GT86
Toyota Supra
Subaru BRZ
Ansonsten stelle ich fest, dass die herrschende Meinung im Kraftfahrzeuggewerbe Ölwechsel immer noch für die wichtigste Wartungsmaßnahme hält. Derartige Berichte des rotgrünen Volkserziehungsfernsehens sehe ich kritisch.
Zitat:
@MPSDriver schrieb am 30. Mai 2020 um 09:00:36 Uhr:
Wie bitte? Klasse-Design haben z.B.Mazda 6
Mazda CX5
Nissan 370Z
Honda NSX
Toyota GT86
Toyota Supra
Subaru BRZAnsonsten stelle ich fest, dass die herrschende Meinung im Kraftfahrzeuggewerbe Ölwechsel immer noch für die wichtigste Wartungsmaßnahme hält. Derartige Berichte des rotgrünen Volkserziehungsfernsehens sehe ich kritisch.
Ahja weil also ein paar Sportwagen (Subaru und Mazda 6 ausgenommen) hübsch sind kauf ich mir statt nen Kombi einen Sportwagen.
Mazda 6 und Subaru sind nicht wirklich hübsch, zumindest im Auge des Betrachters.
Hin und wieder Ölwechsel am Motor ist sicherlich kein Teufelskreis.
Tja - ich esse lieber ein leckeres Eis wie ein optisch schönes Eis was nicht schmeckt.
Zum Glück sind ja die Geschmäcker anders / verschieden
ich fahr halt Auto und reparier es nicht dauernd
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Guten Morgen !
Ich fahre einen 207cc RG, der nicht Qualmt beim Fahren.
Aber der so alle ca 1000 Km ein 1/2 L ÖL braucht.
Mein Mechaniker sagt unteranderen, das bei der 207 Serie die Motoren algemein mehr Öl brauchen.
Und die Technik der Motoren. Und das die Qualität der Öle immer besser werden.
Denke ich das die Ölwechsel intervalle übertrieben sind.
LG REINHOLD
Zitat:
@omibock1973 schrieb am 2. Juni 2020 um 12:50:50 Uhr:
Tja - ich esse lieber ein leckeres Eis wie ein optisch schönes Eis was nicht schmeckt.
Zum Glück sind ja die Geschmäcker anders / verschieden
ich fahr halt Auto und reparier es nicht dauernd
Ich hoffe, ich gerate beim Gebrauchtwagenkauf nie an Leute wie Dich.
Rechnet doch mal aus, wie vielen Betriebsstunden die heute bei einigen Herstellern üblichen 30.000 km Wechselintervall entsprechen.
In anderen Motoren wird häufig nach 200-250 Betriebsstunden gewechselt. Und die Bedingungen bei "normal" genutzten Pkw sind alles andere als optimal. Kaltstarts, Kurzstrecken, wechselnde Drehzahlen und Lasten usw.
Lkw Motoren im Vergleich dazu laufen kaum kalt, da sie idR hunderte km am Tag gefahren werden, bei gleichbleibenden, niedrigen Drehzahlen. Natürlich können die Intervalle da länger sein.
Neben der Alterung des Grundöles verlieren die Additive an Wirkung.
Kraftstoffeintrag vermindert die Viskosität und die Schmierfähigkeit drastisch.
Rußeintrag, besonders beim Diesel, wirkt wie Schmirgel.
Die 30 000 km Intervalle sind Wahnsinn und reines Marketing, das Neuwagenkäufer, insbesondere Flottenmanager, anlocken soll, die die Fahrzeuge nach 3 oder 4 Jahren wieder abstoßen.
Wenn ich das Auto länger fahren möchte, wechsele ich deutlich früher das Öl.
Ich hatte die Sendund damals gesehen und frage mich, wie man auf solchen Schmarrn kommen kann. Der Motor verschlammt und die Schmierwirkung läßt nach. Kann sogar zum kapitalen Motorschaden führen, wenn wegen Schmiermangel ein Pleul aus dem Block grüßt... und das nur um in 10 Jahren ein paar hunderter zu "sparen"? Wem das Auto zu teuer ist, sollte auf den Bus umsteigen.
Zitat:
@Olli_E60 schrieb am 23. Juni 2020 um 21:17:45 Uhr:
In anderen Motoren wird häufig nach 200-250 Betriebsstunden gewechselt. Und die Bedingungen bei "normal" genutzten Pkw sind alles andere als optimal. Kaltstarts, Kurzstrecken, wechselnde Drehzahlen und Lasten usw.
Bei kleinen Motoren in Landmaschinen liegt die Herstellervorgabe bei ca. 250 h, bei größeren Dieselmotoren in Booten (z.B. Volvo Penta D9) bei bis zu 400 h / 12 Monaten (wenn Schwefelgehalt <0.5 Vol-%).
Gruß,
SUV-Fahrer
Selbst wenn man 400 Betriebsstunden als für einen PKW Motor geeignetes Intervall annehmen würde, wären das bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von realistischen 50 km/h 20.000 km und keine 30.000.
Danke für die Unterstützung, @SUV-Fahrer
"Dank Coronaverkehr" und auch selbst etwas runter geschraubter Nutzung liege ich Momentan bei ca.440 Betriebsstunden. In der Spitze dürfte ich bei ca. 560, bei voller fast voller Ausnutzung des Intervalls, gelegen haben.
Wenn mein Onkel Ölscheich wäre würde ich alle 10tkm wechseln lassen ... aber so sehe ich keine Notwendigkeit dies zu tun.
Nach 1 Jahr oder spätestens 30tkm gibt's frischen Stoff .... vorher nicht.
Wenn ich - oder mein Onkel - Ölscheich wäre, hätte ich das Geld, mir alle Naselang ein neues Auto zu kaufen. Da ich kein Scheich bin, möchte ich mein Auto noch etwas fahren und investiere deswegen *wenig* Geld in etwas Motoröl. Den Wechsel kann sich nämlich auch ein Nicht-Ölscheich locker leisten.
Auch wenn ich der Ur-Ur-Ur-Ur-Enkel des Ölscheichs bin und mir alle naselang 'nen Opel leisten kann, mache ich das nicht.
Aber jetzt wo ich wieder in meinem Statistikemirat bin kann auch mal genauer hingucken.
Mein aktueller Corsa D 1.3CDTI: 6,5 Jahre; 175,x km; ... hat im Mittel 577 Betriebsstunden zwischen den Ölwechseln (6) gehabt ... bei exzessiver SSA-Nutzung. Der läuft noch wie am 1. Tag und frist immer noch kein Öl ... der kennt aber auch nur wenig Kurzstrecken.
Unser Benziner (Astra 1.6T) dagegen fährt in den letzten Jahren deutlich mehr Kurzstrecken (Frauchen ...), bekommt aber auch nur jährlich frisches Öl. Über die gesamte Laufzeit hat der im jährlichen Mittel knapp 300h, die letzten Jahre liegt er eher bei 190h. Letzteres ist ein Grund warum ich im nun häufiger Ausritte unter meinem Finger gebe.