Zafira B CNG (Erdgas); Erfahrungen

Opel Zafira B

Hallo,

habe diese Thema erstellt für Erfahrungen, Probleme und Infos rund um den Erdgas-Zafira B.
Meinen habe ich am 14.02.2007 als Vorführwagen mit 5500km gekauft. Ausstattung: Edition, Starsilber, CD30 mp3, elektronische Klimaautomatik. Gibt es Mitstreiter?

21 Antworten

Wir hatten den Cng im Zafira A.
Da Opel - Vorsprung durch Technik(Ok andere Marke) - nach 10 Jahren immer noch den gleichen veralteten Motor benutzt kann man also durchaus den Motor auch im Zaff B beurteilen.

Wir sind den A CNG bis knapp 300.000 Km als Taxi gefahren. Probleme waren echt überschaubar aber wenn dann gleich extrem teuer.
Wir mußten 2 mal nen Einspritzventil tauschen ca. 150 € pro stück für nen Bauteil was bei anderen Fahrzeugen vieleicht 1/3 kostet.

Und irgendeinen Druckregler direkt unten an den Tanks da dieser undicht wurde,- weiß aber nicht mehr genau was das gekostet hatt.

Sonst mal defekte Zündkerzen oder Zündmudule was aber den Benziner wahrscheinlich auch erwischt hätte.
Wir hatten eigentlich immer mehr Probleme mit dem Getriebe als dem Motor.

Ansonsten ist die Technik zwar alt aber deutlich unauffälliger wie andere Hersteller in dem Bereich.
Die Ventilproblematik ist vorhanden, tritt allerdings wie bei fast allen Gasern nur bei falscher Behandlung auf. Vollgas - Autobahn etc...

Allerdings ist der Motor für diesen Wagen absolut untermotorisiert. es fehlt sowie an Leistung und erst recht an Drehmoment.

Jeder der sich für ein solches Fahrzeug interessiert sollte es unbedingt probe fahren.
Ist nichts jedermanns sache.
Selbst wenn Überland ein Lkw überholt werden soll braucht es dafür Platz, Mut und ein runterschalten in den 4. Gang.

Für das Cruisen überland Ok auf der Autobahn wird man zum Opfer.

Der Verbrauch lag im Mix so bei 6 bis 7 Kg Gas und ca 9 Liter Benzin. Absolut Ok für ein Fahrzeug dieser Klasse.

Mfg Mario

Mein Verbrauch lag bei der gesamten KM-Leistung etwas unter 4,5 Kg/100 Km. Das lässt auf die Fahrweise schließen. Alle defekten Regelteile wurden während der Garantiezeit ausgetauscht.
Bei Kaprun den Berg hinauf hatte er Probleme das im 1. Gang zu schaffen (mit 6 Personen besetzt). Auch an anderen steilen Bergen musste ich mit der Kupplung im 1. Gang arbeiten (Voll besetzt mit Gepäck und 6 Fahrrädern). Der 1. Gang schaffte es nicht !!
Wer nach Frankreich fahren möchte sehe sich vor. Ein Benzin-Reservekanister ist zu empfehlen, speziell für Nachtfahrten wenn die Tankstellen zu haben und man trotzdem fahren möchte - 150 Km mit dem Benzintank sind schnell verbraucht. Gas gibt es nur bei öffentlichen Autobus-Gastankstellen - nicht jedoch in Paris: Die weigerten sich hinter meterhohen Toren.
Parkhäuser sind allgemein in der Regel Tabu für ein CNG-Auto. Und Förderung gibt es heute auch nicht mehr. - Also wozu Ventilrisiken eingehen (für Vielfahrer), Suchaktionen außerhalb der geplanten Route für Gastankstellen und Parkschwierigkeiten in Parkhäusern?

Nur um den Lobeshymnen etwas entgegen zu setzen die ich am Anfang gelesen hatte von Leuten die 450 Km gefahren sind und Erfahrungsberichte geschrieben haben.

Es grüßt der Mövenvater

Zitat:

Original geschrieben von moevenvater


Mein Verbrauch lag bei der gesamten KM-Leistung etwas unter 4,5 Kg/100 Km. Das lässt auf die Fahrweise schließen. Alle defekten Regelteile wurden während der Garantiezeit ausgetauscht.
Bei Kaprun den Berg hinauf hatte er Probleme das im 1. Gang zu schaffen (mit 6 Personen besetzt). Auch an anderen steilen Bergen musste ich mit der Kupplung im 1. Gang arbeiten (Voll besetzt mit Gepäck und 6 Fahrrädern). Der 1. Gang schaffte es nicht !!
Wer nach Frankreich fahren möchte sehe sich vor. Ein Benzin-Reservekanister ist zu empfehlen, speziell für Nachtfahrten wenn die Tankstellen zu haben und man trotzdem fahren möchte - 150 Km mit dem Benzintank sind schnell verbraucht. Gas gibt es nur bei öffentlichen Autobus-Gastankstellen - nicht jedoch in Paris: Die weigerten sich hinter meterhohen Toren.
Parkhäuser sind allgemein in der Regel Tabu für ein CNG-Auto. Und Förderung gibt es heute auch nicht mehr. - Also wozu Ventilrisiken eingehen (für Vielfahrer), Suchaktionen außerhalb der geplanten Route für Gastankstellen und Parkschwierigkeiten in Parkhäusern?

Nur um den Lobeshymnen etwas entgegen zu setzen die ich am Anfang gelesen hatte von Leuten die 450 Km gefahren sind und Erfahrungsberichte geschrieben haben.

Es grüßt der Mövenvater

Na, da wurde ja so einiges an Unsinn geschrieben. Es gibt kein Verbot für CNG- Fahrzeuge in Parkhäusern und die Förderung durch unseren Gasversorger haben wir auch vor einigen Tagen erhalten. Und das nach 230 TKM eine grössere Reparatur ansteht kann auch mit einem Diesel-bzw. Benzinfahrzeug passieren. Wenn man dann noch berücksichtigt, welche Summe an Kraftstoffkosten durch den Erdgasbetrieb eingespart wurde dann sollte auch etwas für etwaige Instandsetzungen übrig sein. Wäre bei mir zumindest so.

Und wenn ich mir vorstelle, daß man sein Fahrzeug so an die Belastungsgrenze bringt das Berge sogar nicht mehr im ersten Gang erklommen werden können( oder sollte dies ein Witz sein ?) dann wollte ich unter Ihnen auch kein Auto sein. :-)

Zitat:

Original geschrieben von tallcaddy


Und das nach 230 TKM eine grössere Reparatur ansteht kann auch mit einem Diesel-bzw. Benzinfahrzeug passieren. Wenn man dann noch berücksichtigt, welche Summe an Kraftstoffkosten durch den Erdgasbetrieb eingespart wurde dann sollte auch etwas für etwaige Instandsetzungen übrig sein.

Natürlich, jetzt erkennt man natürlich den Sinn auf einen günstigeren Kraftstoff umzusteigen.😁

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Zitat:

Original geschrieben von tallcaddy



Zitat:

Original geschrieben von moevenvater


Mein Verbrauch lag bei der gesamten KM-Leistung etwas unter 4,5 Kg/100 Km. Das lässt auf die Fahrweise schließen. Alle defekten Regelteile wurden während der Garantiezeit ausgetauscht.
Bei Kaprun den Berg hinauf hatte er Probleme das im 1. Gang zu schaffen (mit 6 Personen besetzt). Auch an anderen steilen Bergen musste ich mit der Kupplung im 1. Gang arbeiten (Voll besetzt mit Gepäck und 6 Fahrrädern). Der 1. Gang schaffte es nicht !!
Wer nach Frankreich fahren möchte sehe sich vor. Ein Benzin-Reservekanister ist zu empfehlen, speziell für Nachtfahrten wenn die Tankstellen zu haben und man trotzdem fahren möchte - 150 Km mit dem Benzintank sind schnell verbraucht. Gas gibt es nur bei öffentlichen Autobus-Gastankstellen - nicht jedoch in Paris: Die weigerten sich hinter meterhohen Toren.
Parkhäuser sind allgemein in der Regel Tabu für ein CNG-Auto. Und Förderung gibt es heute auch nicht mehr. - Also wozu Ventilrisiken eingehen (für Vielfahrer), Suchaktionen außerhalb der geplanten Route für Gastankstellen und Parkschwierigkeiten in Parkhäusern?

Nur um den Lobeshymnen etwas entgegen zu setzen die ich am Anfang gelesen hatte von Leuten die 450 Km gefahren sind und Erfahrungsberichte geschrieben haben.

Es grüßt der Mövenvater

Na, da wurde ja so einiges an Unsinn geschrieben. Es gibt kein Verbot für CNG- Fahrzeuge in Parkhäusern und die Förderung durch unseren Gasversorger haben wir auch vor einigen Tagen erhalten. Und das nach 230 TKM eine grössere Reparatur ansteht kann auch mit einem Diesel-bzw. Benzinfahrzeug passieren. Wenn man dann noch berücksichtigt, welche Summe an Kraftstoffkosten durch den Erdgasbetrieb eingespart wurde dann sollte auch etwas für etwaige Instandsetzungen übrig sein. Wäre bei mir zumindest so.

Und wenn ich mir vorstelle, daß man sein Fahrzeug so an die Belastungsgrenze bringt das Berge sogar nicht mehr im ersten Gang erklommen werden können( oder sollte dies ein Witz sein ?) dann wollte ich unter Ihnen auch kein Auto sein. :-)

Die Antwort auf den Vortext:

Es stellt sich da die Frage wer hier Unsinn schreibt.

Nur eines von vielen Beispielen: Parkhaus Richthalle Fulda: Erdgasverbot.

Tiefgarage Finanzamt Frankfurt am Main (Behördenzentrum): Erdgas-Pkw-Verbot.

Werden Einsparungen gemacht um sie wieder für Reparaturen auszugeben? Sollen damit schlechte Motorkonstruktionen reguliert werden ? Es ist bekannt dass Opel Probleme mit den Erdgasventilen hatte (oder hat), das H-Erdgas mit seiner Oktanzahl über/um 120 liegt.

Wenn ich einen Berg hoch fahre und die Auto´s hinter mir hupen weil der 1.Gang Probleme mit dem Vorwärtskommen hat wo ist da der Witz? Oder wenn andere beladene Kombi´s vorbeifahren und man an die Behinderung der Anderen denkt wenn die Straße wieder einspurig wird. Wenn nätürlich nur von Essen nach Oberhausen gefahren wird sieht das als ein Witz aus. Das Ganze ist nur ein Hinweis auf Untermotorisierung, dass man 7 Sitzplätze zur Verfügung stellt, wo jeder auch einen Koffer hat und das Fahrzeug im ersten Gang nicht in der Lage ist einen außerordentlich steilen Berg hoch zu fahren den Andere ohne Problem bewältigen. Man sollte beladen mit einem CNG-Zafira mit unter 100 PS eben von steilen Bergen weg bleiben oder ein anderes Auto fahren.

Rechthabereien möchte ich nicht weiter folgen. Hier ging es um Erfahrungen und keine Meinungen oder Spekulationen wie "Wenn ich mir vorstelle.." und "..dann wollte ich.." ist mir zu banal ebenso das Postulieren von Unrichtigem (s. Erdgasvebot).

Es grüßt Mövenvater
PS: Mit gemachten Erfahrungen. Von dem Thema melde ich mich ab.

Oh, es lag mir fern, dem Herrn "Mövenvater" auf den Beamtenschlips zu treten. Ich wollte nur den pauschalen Behauptungen entgegentreten, daß Parkhäuser für Gasfahrzeuge grundsätzlich tabu sind. Da mag es noch die ein oder andere Ausnahme geben aber leider kenne ich nicht alle Parkhäuser in Deutschland. Ich war in den letzten fünf Jahren über 300Tkm in verschiedenen Erdgasfahrzeugen ohne technische Probleme unterwegs. Und habe alle Berge erklommen ohne ein Verkehrshindernis zu sein. Allerdings möchte ich im hügeligen Gelände nicht unbedingt Sparrekorde aufstellen.

Euch allen ein gesundes und unfallfreies Jahr 2013.

tallcaddy

Mittlerweile gibts im b den turbomotor mit 150 ps. Da gibt's vollgeladen keine Probleme mit Bergfahrten oder bei Überholmanöver.

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