Z22XE blauer Qualm - aber nur manchmal
Hallo zusammen,
seit einer Woche bin ich stolzer (das bleibt abzuwarten...) Besitzer eines Omega B, Facelift 2,2 16V, 155.000 gelaufen, Landi-LPG-Anlage seit 50.000km drin.
HU/AU wurden Ende Januar neu gemacht, dann habe ich ihn von privat gekauft. Ölwechsel (vor 5 Tagen, war eh fällig) und Ventildeckeldichtung (gestern, da laut Werkstatt Ölverlust (war sichtbar)) wurden gemacht.
Das Problem
Vor einigen Tagen fiel mir auf, das meiner ab und zu blaue Wolken ausstösst. Seit dem beobachte ich das so oft es der Verkehr zulässt im Rückspiegel, wann genau es qualmt. Manchmal beim Anfahren, aber auch nicht immer. Beim Vollgas-Beschleunigen z.B. von 1.500 - 4.000 u/min kam bei ca. 2.500 u/min einmal kurz eine blaue Wolke, dann wars wieder gut. Beim nächsten Mal trat es nicht wieder auf. Ich bemerke keinen Leistungsverlust - auch wenn ich ihn erst seit ein paar Tagen fahre "fühlt" es sich dem schweren Wagen entsprechend "normal" an, wenn ich beschleunige.
Ölstand wurde kontolliert, es wurde nicht zu viel Öl eingefüllt. Ich habe jetzt 0,75l Öl auf 300km verbraucht. Es ist kein Wasserverlust zu beobachten.
Das sagt die Werkstatt
Meine Werkstatt meint Motor auseinandernehmen, ZKD und/oder Ventilschaftdichtungen und/oder Abstreifringe - ich soll mir am besten eher einen neuen gebrauchten Motor besorgen. Die Schrottis in der Nähe haben gerade keinen, weiter weg bekomme ich einen für 1750, bei ebay für 1099. Mein Budget für vierstellige Reparaturen am Auto ist allerdings nicht vorhanden. Was meint ihr - in den sauren Apfel beissen und lieber einen AT-Motor, oder erstmal die genannten Teile tauschen? Was sollte denn so ein Wechsel ZKD, Ventilschaftdichtungen und Abstreifringe ungefähr kosten...?
Ich habe jetzt den Tipp vom Meister bekommen, erstmal mit einem Additiv zu versuchen die Abstreifringe wieder gescheidiger zu machen (?) und abzuwarten ob es sich bessert...
Eine Rückabwicklung des Kaufs ist aus verschiedenen Gründen nicht möglich, ich würde den eigentlich auch gerne weiter fahren und es gescheit machen lassen und möglichst noch 100.000 mit fahren wollen.
vielen Dank für Eure Hinweise
Gruß
Timo
27 Antworten
Wie sieht den das Stahhlrohr aus?
Das kann auch zugewachsen sein.
Der dünne Stutzen im Deckel muß durchgängig sein.
hallo! war das öl zufällig shell helix ultra oder shell helix hx7(5w/30 oder 5w/40,synthetisch)?das ist eine sorte die mein motor,y22xe,nicht mag(ölverbrauch bis 1,5 liter auf 1000 km,einmal ostsee hin-und zurück,nicht geheizt!,fast 2liter nachgefüllt,dachte ich werde blöd)).hatte es auch mal versuchsweise(kostenlose beigabe vom lieferanten) drin(shell helix),nach 2000km wieder raus,auf mein altes würth öl 10w-40(teilsynthetisch) zurüchgewechselt,seit dem wieder alle 3000-4000 km ca.1 liter(wenn die ölstandsanzeige kommt)öl.manche motoren mögen shell helix aber mein omi bestimmt nicht! mfg p.s. wechsel erstmal auf ein gutes 10w/40 öl!wie gesagt,meine erfahrung mit synthetischen ölen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!vielleicht findest du ja noch einen alten ölwechselzettel im motorraum,mit der vorgängersorte!
@kurtberlin
Super das Du immer die Bilder angibst! Schaue ich mir an und gebe Bescheid
@rosi03677
Ich habe auch meinen Vectra A mit 0W40 gefahren und gute Erfahrungen gemacht was Öl und vor allem Kraftstoffverbrauch anging - Jetzt habe ich erstmal Total Quartz 9000 5W40 drin da das die Standardmarke von meinem lokalen Dealer und Schrauber ist.
Mir wurde der Tipp mit 10W40 schon gegeben, ich verbrauche jetzt noch den Kanister (dauert ja nicht lange :-), mache einen Ölwechsel und dann habe ich hier schon Original Opel/GM 10W40 rumstehen (wow, nur 12 Euro der Kanister!).
gruß
Timo
hallo! wichtig ist vor allem der kleinere schlauch vom ventildeckel zur drosselklappe,der ist meistens mit ölkohle zu(er fast sich dann,wie krümmelig an,läst sich nicht zusammendrücken) da paßt auch benzinschlach 7-8 mm innendurchmesser,wenn der zu ist sammelt sich bei jedem y/z22xe das öl unterhalb der drosselklappe im ansaugkrümmer und der motor kann hinten rauchen,wie kurt es schrieb.das öl wird dann über den vorderen(grösseren) schlauch mit angesaugt! nebenbei kommt es dann durch das öl zu leerlaufproblemen(motor sägt im stand,weil durch das öl eine refernzbohrung der drosselklappe sich zusetzt -1mm durchmesser-,diese bohrung wird zur berechnung der angesaugten luftmenge benötigt,MKL geht dadurch an!).man kann auch einen topfkratzer(aus metall) in den grösseren schlauch vom ventildeckel einsetzen(topfkratzer kleiner machen und ca,3-5cm in den schlauchanschluss(bis zum schlauchbogen) gleich nach dem ventildeckel einsetzen.der topfkratzer wirkt wie ein ölfänger und fast das ganze öl was über diesen schlauch angesaugt werden könnte,geht dann wieder zurück in den kopf,den schlauch kann man am ventildeckel noch ein kleines stück nach oben biegen,das verbessert die wirkung! hab ich bei mir auch schon lange eigebaut. mfg p.s. am besten den kleinen schlauch wechseln und den ölfänger einbauen und dann testen!
Ähnliche Themen
So - ich hab die Anleitung zur Reinigung des Blow-by-Zeugs durchgearbeitet incl. Ölabscheider.
Drosselklappe gereinigt, Öffnung (DroKla unten, Ansaugschlauch zum KWG) auf 2,5mm aufgebohrt (die war total zu).
Dazu habe ich das Öl gewechselt, Original GM 10W40 statt 5W40.
Was soll ich sagen? Nach weiteren 2000km qualmt der immer noch und haut sich ca. 2l Öl auf 1000km weg.
Das Qualmen kann ich jezt besser eingrenzen, meistens beim anfahren an der Ampel wenn der Motor warm ist.
Ich habe auch das Gefühl, das er mehr qualmt wenn ich nach Ölmessstab bei max bin (nein - nicht drüber...)
obwohl das ja eigentlich egal sein sollte.
Habe mich schon "gefreut" das es mit der Blow-by-Reinigung getan sein könnte aber so wie es aussieht scheint es
noch etwas anderes zu sein. Ich hoffe nur nicht die Abstreifringe sondern nur die Ventilschaftdichtungen.
Kann mich leider erst im Mai drum kümmern, aber dann sehen wir mal weiter...
vielen Dank für Eure Kommentare noch
vG
Timo
Die Schaftabdichtungen kannst du ja machen ohne viel zu demontieren.
Aber die Kolbenringe bekommst du -ohne den Motor komlett zu zerlegen- auch nur mit Glück und nur ganz langsam über Jahre frei, wenn du auf Synhetik-Öl umstellst.
so - ich habe wieder etwas Zeit mich ums Auto zu kümmern.
Aktueller Stand: Verbrauch von 2l Öl auf 1000km.
Druckverlusttest: Zylinder 1-4 ca. 12%-15%.
"Werte wie beim Neuwagen" meinte der Mechaniker.
Abstreifringe werden demnach ausgeschlossen
(Auch nach Test mit Mecacyl-blau obs die Abstreifringe waren - wen es interessiert wieso-weshalb-warum ich den gemacht habe - einfach melden. Aufgrund der bisherigen Diskussionen zu dem Zeug - bitte einfach ignorieren und keine Schlangenöl-Flame-Wars, Danke).
Werde nächsten Monat die Schaftdichtungen erneuern lassen -
trau mich selber nicht dran - und dann mal berichten.
gruß
Timo
so - wen es interessiert, das Thema ist endlich durch.
Der Vorbesitzer hatte die Schaftdichtungen vor nicht allzu langer Zeit wechseln lassen, die Werkstatt hatte aber geschlampt und wohl die Dichtungen nicht richtig eingesetzt. Dadurch war auch kein positiver Effekt mit den Additiven bemerkbar.
Habe jetzt die Schaftdichtungen und wenn man schon mal dabei ist ZR, Spannrollen, Wapu etc. wechseln lassen.
Qualm ist weg.
Geld auch.
gruß
timo
hallo!
sei froh,das das thema adacta gelegt ist!
schade nur das dein geldbeutel geleert ist!
hätte eigentlich gedacht,das einer werkstatt so etwas nicht passiert.aber es gibt
überall schafe und lämmer...
mfg
Moin
Rechnung gut aufbewahren, ich hab öfter mitgekriegt das solche Schafterneuerungen nur kurzfristig halten, gleiches gilt für Simmeringe..warum auch immer😕
Bei mir fliegt ein Ölfresser raus und der nächste kommt rein in der Hoffnung das....
Bisher gings gut🙂
Gruss Willy
Für alle die den Thread später mal lesen: Es waren nicht die Schaftdichtungen, sondern die Kolbenringe...
Ich hatte sogar Ölkohle auf den Einlassventilen.
Motor wurde in Eigenleistung überholt, jetzt habe ich einen Verbrauch von 0,2l auf 3000 km mit 0w40...
gruß
timo
Danke Timo,
Aber so eine Arbeit machen lassen lohnt beim Omega fast nie.
Die Werkstatt Preise würden dir da ein riesen Loch ins Portemonaie brennen.
Oft sind bei einem "Pumper" auch die Ringnuten ausgearbeitet und es müssen dann auch neue Kolben verwendet werden.
Dann ist ein guter gebrauchter Motor -auch beim selber machen- die bessere Alternative.
Hast du noch im Kopf, was du für alles zusammen letztlich bezahlt hast?
Ich schätze mal, gute 600€ waren es ohne neue Kolben auch, oder?
Hallo Kurt,
Du hast natürlich Recht - Werkstatt wäre wirtschaftlicher Totalschaden gewesen.
Hab nur schon was reingesteckt, hätte zuwenig aus einem Weiterverkauf bekommen um
mir ein anderes gescheites Gas-Auto zu holen wo ich als 2m-Mann reinpasse... das übliche Dilemma halt.
Also alles was möglich war in Eigenleistung mit extrem starker Freundschaftshilfe (=voor noppes)
eines Freundes, der wiederum die richtigen Freunde hatte und noch gute Teile-Einkaufskonditionen...
Dafür musste ich halt 2 Wochen aufs Auto verzichten und habe noch weniger als von Dir geschätzt
hinblättern müssen.
gruß
Timo