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Z19DTH, 1.9CDTI Drosselklappe P1125(21) und P0638(04)

Opel Signum Z-C/S
Themenstarteram 4. Januar 2012 um 19:49

Hallo,

ich hatte seid einiger Zeit Probleme mit der Drosselklappe in meinem Signum (siehe Signatur).

In unregelmäßigen Abständen wurden die folgenden Fehler gesetzt:

  • P1125(21): Drosselklappensteller Istwert nicht im Sollbereich
  • P0638(04): Drosselklappensteller Stromkreis offen, Unterbrechung

Dies äußerte sich dann auch in einem kurzen Ruckeln des Motors. Das Problem trat sowohl beim Beschleunigen als auch bei konstanten Geschwindigkeiten auf.

Draufhin habe ich die zunächst ausgebaut und gereinigt, sowie mir den Stecker angesehen. Dort war nichts zu erkennen. Alles wieder eingabut, Fehler blieben aber bestehen. Nach einigem Stöbern im Netz habe ich in einem englischen Forum einem Hinweis gefunden, dass man die Verbindungen der Steckerkontakte auf der Platine nachlöten solle. Lange Rede kurzer Sinn, das habe ich (genauer ein Kollege von mir, danke Jörg!) gemacht und der Fehler scheint der Vergangenheit anzugehören (werde in einer Woche nochmal berichten).

Im Anhang findet ihr Bilder. Man kann sehr gut die "alten" Lötstellen erkennen. Zum Vergleich habe ich auch nochmal alt und neu gegenübergestellt. Ich hoffe, dass hilft dann auch dem ein oder anderen Drosselklappen geplagtem und man kann sich die ca. 200 Euro für das Teil im Zubehör (FOH nimmt ja deutlich mehr) sparen.

Gruß

Brochterbeck

Drosselklappe
Drosselklappengehäuse Unterseite
Drosselklappengehäuse Oberseite
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Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 4. Januar 2012 um 19:49

Hallo,

ich hatte seid einiger Zeit Probleme mit der Drosselklappe in meinem Signum (siehe Signatur).

In unregelmäßigen Abständen wurden die folgenden Fehler gesetzt:

  • P1125(21): Drosselklappensteller Istwert nicht im Sollbereich
  • P0638(04): Drosselklappensteller Stromkreis offen, Unterbrechung

Dies äußerte sich dann auch in einem kurzen Ruckeln des Motors. Das Problem trat sowohl beim Beschleunigen als auch bei konstanten Geschwindigkeiten auf.

Draufhin habe ich die zunächst ausgebaut und gereinigt, sowie mir den Stecker angesehen. Dort war nichts zu erkennen. Alles wieder eingabut, Fehler blieben aber bestehen. Nach einigem Stöbern im Netz habe ich in einem englischen Forum einem Hinweis gefunden, dass man die Verbindungen der Steckerkontakte auf der Platine nachlöten solle. Lange Rede kurzer Sinn, das habe ich (genauer ein Kollege von mir, danke Jörg!) gemacht und der Fehler scheint der Vergangenheit anzugehören (werde in einer Woche nochmal berichten).

Im Anhang findet ihr Bilder. Man kann sehr gut die "alten" Lötstellen erkennen. Zum Vergleich habe ich auch nochmal alt und neu gegenübergestellt. Ich hoffe, dass hilft dann auch dem ein oder anderen Drosselklappen geplagtem und man kann sich die ca. 200 Euro für das Teil im Zubehör (FOH nimmt ja deutlich mehr) sparen.

Gruß

Brochterbeck

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Hallo,

du hast nur die 8 Kontakte nachgelötet vom letzten Bild?

Dieser Ruckler - war der von der Drehzahl unabhängig? Wie hat sich der Ruckler angefühlt?

Viele Grüße

Themenstarteram 5. Januar 2012 um 6:56

Hallo,

ja ich habe genau diese acht (8) Kontakte vom letzten Bild nachgelötet.

Die Ruckler waren Drehzahl unabhängig. So ruckelte es sowohl beim Gasgeben dann und wann als auch bei konstanten Geschwindigkeiten, egal ob es nun 60 km/h im vierten Gang waren oder 120 km/h im 6. Gang. Es fühlte sich an als wenn man kurz das Gas wegnehmen würde, obwohl das Gegenteil der Fall war. Zudem wurden die Beschriebenen Fehler im Fehlerspeicher abgelegt, so dass die MKL anging, wenn man die Zündung einschaltete jedoch erlosch (da die Fehler nicht permanent vorhanden waren), sobald der Motor gestartet wurde.

Gruß

Brochterbeck

Ich fahr zwar keinen Signum und hab das Problem zum Glück (noch) nicht, aber trotzdem NiceToKnow als Z19DTH-Fahrer.

Vielen Dank für die Fehler-, Ursache- und Lösungsbeschreibung!

Themenstarteram 6. Januar 2012 um 23:17

Hallo,

seit der Reparatur bin ich nun ca. 500 km gefahren und der Fehler ist definitiv behoben.

Vor der Reparatur hatte ich mindestens alle 60 km die Fehler gesetzt.

Ein Dank nochmal an die Briten!

Gruß

Brochterbeck

Super Beitrag, Danke!!

Auf dem Foto sind ja mind. 3 kalte Löstellen zu erkennen. Immer da, wo unterhalb der Spitze ein Ring zu sehen ist, ist meistens das Probleml.

Möchte den Thread nochmals hervorheben,

um es vorweg zu nehmen es HILFT auch beim Z19DT!!!

Seit dem Kauf meines Wagen vor 25tkm habe ich das Problem des verdammten Ruckelns - wobei es sich bei mir nicht wie eine Gaswegnahme anfüllte, sondern eher wie ein ruckartiges (zum Teil starkes) Verzögern. Nur durch dieses starke Verzögern bin ich überhaupt auf die Drosselklappe als Fehlerquelle gekommen, weil Probleme mit den Injektoren bzw. Steckern oder AGR usw vielleicht zu schlagartigen Leistungsverlust führen kann, jedoch nicht zu dem starken Verzögern.

Das Problem an der ganzen Sache ist das bleifreies Lot bei der Herstellung der Drosselklappenplatine verwendet wurde, das bekommt einen kristallin optischen Tatsch - stellt eine schlechte Verbindung mit der Zeit her und ist einfach beschissen - und in Summe, aus meiner Sicht, ökologischer UNFUG.

Ich habe die Kontaktstellen nicht "nur" nachgelötet sondern habe das alte - bleifreie Lot per Entlötpumpe abgesaugt und alle Kontakte mit bleihaltigen Lot wieder nachgelötet. Das in das Platinengehäuse eingedrungene Öl aus dem Ansaugtrakt habe ich abgewischt. Anschließend habe ich noch die gespeicherten Fehler im Fahrzeug gelöscht.

Letzendlich bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden, weil der Fehler nach knapp 600km nicht mehr auftrat.

Themenstarteram 25. Februar 2012 um 12:14

Zitat:

Original geschrieben von schneider88

 

Das Problem an der ganzen Sache ist das bleifreies Lot bei der Herstellung der Drosselklappenplatine verwendet wurde, das bekommt einen kristallin optischen Tatsch - stellt eine schlechte Verbindung mit der Zeit her und ist einfach beschissen - und in Summe, aus meiner Sicht, ökologischer UNFUG.

Ich habe die Kontaktstellen nicht "nur" nachgelötet sondern habe das alte - bleifreie Lot per Entlötpumpe abgesaugt und alle Kontakte mit bleihaltigen Lot wieder nachgelötet. Das in das Platinengehäuse eingedrungene Öl aus dem Ansaugtrakt habe ich abgewischt. Anschließend habe ich noch die gespeicherten Fehler im Fahrzeug gelöscht.

So habe ich es auch gemacht (machen lassen). Bleihaltiges Lot genommen.

Mein Kollege meinte noch das wir jetzt den RoHS Aufkleber entfernen müßten :D

Bei mir hält das ganze jetzt schon seit über 5000 km.

Hi ich bin neu dabei und hab ne Frage

Ich hab nen 1.9 cdti (150 PS ) war letzte Woche in der Werkstatt dort hat man die Ansaugbrücke + Steuerventil + Einlasskrümmer gewechselt!

jetzt hab ich schon wieder keine Leistung an der Maschine ???

hab 79000 auf der Uhr was kommt noch

 

LiMa musste auch schon gewechselt werden

Sicher ???

Was war der Defekt ???

Drallklappen defekt ???

Dann wird das Ansaugrohr = Einlasskrümmer und der Stellmotor erneuert ...

Wenn Leistung nicht da ist .... reklamieren ....

Aber wenn auf Deiner Rechnung Ansaugrohr und Einlasskrümmer als Teile berechnet wurden, hat man Dich schon übers Ohr gehauen ;)

HAt aber mit diesem Thema hier nix zu tun und gehört in einen Extra-Thread...

Hallo zusammen,

 

ich wollte noch mal den Thread aufleben lassen, weil ich auch so ungefähr die gleichen Symptome habe. Ich habe zwar keinen Signum, sondern einen Astra, aber auch die 1.9 CDTI Maschine (Z19DTH). Bei mir ist es so das im Stand manchmal die Drehzahl zwischen dem letzten und der 1000 hin und her schnellt. Nach kurzer ist es vorbei und die hat sich stabilisiert. Es kann auch mal in Einzelfällen dazu kommen dass das Auto im Stand ausgeht. Ist aber selten. Dann tritt ein Ruckeln zwischen 1000 und 2000 U/Min auf. Ab und zu wenn man Gas gibt ist es so als ob der nicht zündet, also die Leistung fällt ab, und dann kommt der wieder. Oberhalb von 2500 U/Min ist alles normal und dort konnte ich das noch nicht feststellen. Ich dachte erst das AGR Ventil ist wieder hin aber das habe ich jetzt verschlossen und es tritt immer noch auf. Der einzige Fehler den ich habe ist:

 

Zu 063804 finde ich:

P 0638 Drosselklappensteller Spannung zu groß C-019

P 0638 Drosselklappensteller Spannung zu klein B-021

P 0638 Drosselklappensteller Stromkreis offen B-021

P 0638 Drosselklappensteller Endstufe Temperatur zu groß C-019

Also einer von denen, und 112521:

P 1125 Drosselklappensteller Spannungsversorgung Spannung zu klein C-019

P 1125 Drosselklappensteller Istwert Stromkreis Funktionsstörung C-019

P 1125 Drosselklappensteller Funktionsstörung C-019

P 1125 Drosselklappensteller Istwert nicht im Sollbereich C-019

P 1125 Drosselklappensteller Istwert Endstufe Temperatur zu groß C-019

 

Kann es auch an der Drosselklappe liegen? Ich hatte die noch nicht ausgebaut und wollte es am Samstag mal machen. Kann es auch sein dass die nur verdreckt ist? Regelt die Drosselklappe die Frischluftzufuhr oder was genau macht die?

Bis dann 

Andreas

Deine Probleme, vorallem die des komisches Leerlaufs und gelegentlichen absterben. Beim fahren fühlt es sich fast wie ein Schlag an... also nich wie eine Gaswegnahme sondern wie ein Verzögern.

Die Fehler deuten schon auf einen Defekt der Drosselklappe hin. Diese steuert die Luftzufuhr, regelt diese aber nicht! D.h. sie dient einzig dem kontrollierten Absterben beim Ausschalten des Motors. Die Klappe schließt --> Unterdruck in den Zylindern --> ohne viel Geruckel geht der Motor aus. Manche meinen noch das sie im Schubbetrieb schließt - ich glaube es nicht, aber lass es so stehen.

Die Reinigung der Drosselklappe, wenn sie einmal ausgebaut ist, ist aus meiner Sicht selbstverständlich. Achte vor allem auch darauf, dass das Öl aus dem Gehäuse der Drosselklappe (also dort wo die Platine sich drin befindet) entfernt wird.

Zitat:

Original geschrieben von schneider88

.... Manche meinen noch das sie im Schubbetrieb schließt - ich glaube es nicht, aber lass es so stehen.

....

das wird sie auch nicht, denn dann bräuchte man keine Unterdruckpumpe für den Bremskraftverstärker ;)

Themenstarteram 26. März 2012 um 21:42

Hallo,

wenn Du sie eh ausbaust, löte die Verbindungen gleich nach, reinige sie und probiere es aus, das kostet Dich nichts und wenn Du Glück hast geht dann alles wieder.

Die Fehler deuten ja schon auf die Drosselklappe hin vor allem Spannung zu klein etc. deutet auf die defekten Lötverbindungen hin.

Gruß

Brochterbeck

Hallo,

danke für eure beiträge. Werde es am Samstag mal probieren. Löten dürfte auch kein Problem sein. Noch eine Frage dazu. Ist es eigentlich dann auch möglich die Drosselklappe raus zubauen? Wenn die nur für das kontrollierte Absterben des Motors zuständig ist, dann könnte man doch auch ohne dieser Klappe fahren oder? Gut der Motor würde eventuell nicht mehr so ruckelfrei ausgehen aber das war es doch dann? Bevor ich mir nämlich, wenn es nicht klappt, für knapp 500 Euro ne neue kaufe, würde ich die dann eher ausbauen. 

Gruß

Andreas

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