Würden sich die tragbaren Navigationsgeräte zu Zeiten von LTE und mobiles Netz noch lohnen

huhu

Kauft man sich heute noch TomTom Garmin und so weiter? Wenn man denn eigentlich mit sein Smartphone hervorragend navigieren kann, ?

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Ich sage Nein.

Gibt nichts besseres als Google Maps.

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Da bin ich ganz ehrlich, ich mag weder Navigation übers Smartphone, noch mobile Navigationsgeräte. Ich bevorzuge ausschließlich fest verbaute Navigationsgeräte. Diese liegen meist in einem halbwegs brauchbarem Blickfeld und ich hab keine losen Kabel herumliegen. Zudem ist das Ganze dann auch entsprechend an die Lautstärke der Soundausgabe gekoppelt

Das mit den veralteten Karten trifft dabei aber auch nur auf die fahrzeugherstellerseitigen Geräte zu, da muss man dann eben aller 2 oder 3 Jahre mal ein Update drüberziehen lassen oder eine entsprechende CD kaufen. Wobei meine Erfahrung eher die ist, dass in Deutschland gar nicht so viele neue Straßen gebaut werden, als dass man als Allerweltsfahrer ständig das neueste Kartenmaterial bräuchte. Alle 3 bis 4 Jahre reicht vollkommen und wenn dann wirklich mal eine (neue) Straße im gerade gebauten Wohngebiet fehlt, kann man auch ersatzhalber mal Google Maps auf dem Smartphone bemühen für die letzten Kilometer...

Mit den nachgerüsteten, fest eingebauten 2DIN Navigationssystemen gibt es dererlei Probleme auch nicht, deren Karten lassen sich ebenfalls günstig erneuern oder sind sogar gänzlich kostenlos auf Grund Updatgarantie.

Bei 2Din Nachrüstgeräten, kann man nur raten auf AndroidAuto & Carplay zu achten, dann hat man ja automatisch je nach geschmack google oder Apple maps auf dem Gerät... was übrigens sehr gut funktioniert auch mit gleichzeitigem Telefonieren, zumndest mit Apfel Carplay, kann ich verifizieren 😛😁

Zitat:

@Goify schrieb am 6. Juli 2019 um 07:12:10 Uhr:


Ich navigiere meist mit den Apple Karten, da diese auch Sperrungen enthält. Auch sind die Karten meist aktueller.
Google braucht manchmal Jahre für neue Wohngebiete.

Die Siri hat auch eine wesentlich angenehmere Stimme und Aussprache, als die quäkende google Trudel ...😁😁

Letztendlich haben alle ihre Vor und Nachteile, was mir schon passiert ist, google maps hat nicht immer die korrekten Hausnummerpositionen, Appelkarten hat echt Probleme in großen Städten mit mehren gleichen Straßen, da wird Siri richtig stur und ignoriert die PLZ eingabe und will ständig zur falschen Straße ...😕

Und in Gebieten wo man sich auskennt, merkt man die letzten paar straßen werden nicht optimal gefahren, da geht es lieber um 3 Hauptstarßen mit 3 Ampeln, als zack um eine Ecke Nebenstraße...

Meine Erfahrung nach mehreren 10 Tsd absolvierten Kilometern mit verschiedenen Systemen:

Am besten und am teuersten ist das fest eingebaute Navi Pro mit RTTI in meinem BMW. Es reagiert sehr schnell und zeigt selbst kleinste Staus auf Bundes- und Staatsstraßen an und schlägt auch Umfahrungen über Landstraßen vor, die Google Maps meistens vermeidet. Das Navikartenupdate habe ich für 89,- € erstmals vor 6 Monaten gemacht als das Material bereits über 4 Jahre alt war. RTTTI kostet mich momentan 69,-- € pro Jahr.

Google Maps nutze ich mit meinem neuen Smartphone in meinem Mercedes SL 500, für dessen werkseitig verbauten Navi es schon seit über 10 Jahren kein neues Kartenmaterial zum updaten gibt. GM ist über die letzten Jahre deutlich besser und präziser geworden, kommt aber an das Navi Prof im BMW nicht ganz ran. Natürlich ist der Bedienkomfort bei GM deutlich schlechter als bei neueren stationär verbauten Navigeräten und blieb es auch, als ich es mit Carplay-Funktion bei meinem letzten Trip nach Kanada auf den Controllerbildschirm des gemieteten Chevrolet Impala gespiegelt habe.

Mein mobiles über 4 Jahre altes Navigon-Gerät benutze ich kaum noch, da Dank ausreichend großer LTE-Datenflatrate, die mittlerweile in der ganzen EU und u.a. auch der Schweiz gilt, GM über mein Smartphone für mich die bessere Lösung zur Navigation ist, wenn kein neues Navi mit RTTI fest eingebaut ist.

Wegen Fehlens der RTTI und wegen seines kleinen Bildschirms nutze ich das fest eingebaute MMI-Navi in unserem Audi meist nur auf Kurzstrecken. Es bietet nur TMC für Verkehrsmeldungen und daher auch nicht immer alle sinnvollen Stauumfahrungsmöglichkeiten an.

Vorteil der Smartphone-Navigation:

Man kann die Blitzerapp direkt einbinden (z.B. mit Waze). Das geht bei den fest eingebauten Navis in meinem BMW und dem Audi nicht, sondern da muss das Smartphone dazu parallel mit der Blitzerapp laufen.

Letztlich ist es wie so oft im Leben:

Genau wie Leitungswasser, wenn es denn wie in den meisten europäischen Staaten, in guter Qualität zur Verfügung steht, zum Durstlöschen ausreicht, reicht LTE bei guter Netzqualität zum Navigieren . Der Vielfahrer im Neufahrzeug ab der Mittelklasse, der aber lieber den Durst mit gutem Mineralwasser löschen wird, der wird sich auch nicht mit einer Papp-Navilösung oder GM-Nutzung über LTE zufrieden geben, zumal werksseitig verbaute Navigeräte der neuesten Generation teil einer Gesamtkommunikationslösung sind (eigene SIM-Karte, Festplatte, Connectivity Dienste usw usw.)

Draußen in der Wildnis nutze ich Komoot als Navi-App. Man hört nur ab Tempo 30 auf Schotter die Ansagen nicht mehr.

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Zitat:

@Waqsaqws schrieb am 5. Juli 2019 um 00:54:15 Uhr:


huhu

Kauft man sich heute noch TomTom Garmin und so weiter? Wenn man denn eigentlich mit sein Smartphone hervorragend navigieren kann, ?

Ein Navi:
- Hat AFAIK immer offline das Kartenmaterial dabei (beim Smartphone muss man das von Hand machen - sofern man Speicher hat bzw. ...). Offline-Kartenmaterial hat große Vorteile wenn man an die Grenzen der EU kommt (nicht alle Mobilfunkanbieter behandeln CH wie EU-Länder) oder zu lange im EU-Ausland ist. Bzw. wenn ein Navi eine SIM-Karte hat, bedeutet das AFAIK in der Praxis nie zusätzl. Mobilfunk-Kosten für dich, wenn du in der "falschen" Gegend unterwegs bist. Schlimmstenfalls geht die Mobilfunkverbindung halt nicht.
- Ggf. muss man beim Smartphone zusätzl. für Navi-Apps bezahlen, entweder mit Geld weil sonst eingeschränkt (z. B. kann OSMand in der Gratis-Variante nur 10 Karten obwohl das Kartenmaterial an sich gratis ist - und alleine D besteht IIRC aus 16 Karten) oder man bezahlt mit seinen Nutzungsdaten (z. B. Google).
- Neigt nicht dazu einen verstopften Speicher durch Apps, Fotos, Whatsapp-Nachrichten-Schrott & Co. zu haben.
- Neigt nicht dazu nicht zu funktionieren weil am OS, App, etc. was geändert wurde, weil das auf einer dedizierten Hardware läuft die nur der Hardware-Hersteller bespielt bzw. die Hardware ist eben nicht mit 1000 Apps verstopfbar.
- Neigt nicht so sehr dazu einen leeren Akku zu haben weil der User zuviel mit rumgespielt hat wie ein Smartphone.
- Kann wenn es Internet hat bzw. gehackt wird nicht soviele wichtige Daten wie ein Smartphone ausplaudern.
- Hat tendenziell eine längere Lebensdauer als ein Smartphone.
- Ist tendenziell etwas robuster als ein Smartphone.
- Hat öfter mal eine Nutzung-während-der-Autofahrt-kompatiblere Nutzerführung als ein Smartphone (bzw. höhere DAU-Kompatibilität gerade smartphone-lose Leute angeht, die die gefühlt Mrd. Funktionen von Smartphones nicht ansatzweise kennen).
- Kann man eher daheim lassen wenn es gerade nicht gebraucht wird, wo es weniger geklaut wird als das Smartphone was man immer dabei hat.

BTW: Schon 2014 hat man IIRC bei einem Renault Captur (Clio-SUV) eine Klimaautomatik nur in Kombi mit einem Multimedia-System mit Navi bekommen. Dann brauchst du im Grunde weder TomTom noch Smartphone zum Navigieren, wenn die entspr. Karten drauf sind ;-)

notting

PS: Ich brauche so selten ein Navi dass ich nur mein Smartphone dafür verwendet, wenn im Auto nix verbaut ist.

Also Benutzer die hier mit nein geantwortet haben haben die Antwort gegeben die ich eigentlich hören wollte, ...

Ich sage mal so Navigon hat schon dicht gemacht sein Laden und ich ahne das TomTom auch nicht mehr lange macht...

Zitat:

@Waqsaqws schrieb am 7. Juli 2019 um 22:09:30 Uhr:


Ich sage mal so Navigon hat schon dicht gemacht sein Laden und ich ahne das TomTom auch nicht mehr lange macht...

Das wahrscheinlich eher weniger. Mobile Navigationsgeräte sind ja auch nur ein gewisser Teil deren Geschäftsumfanges. Zudem stammt so manche Herstellernavigation selbst von denen und wenn man bedenkt, dass festeingebaute Hersteller-Systeme vermehrt zugenommen haben, einfach weil es dann oft komplette Soundpakete sind, dürften sich die Verluste für einzelne Kartenhersteller durchaus noch in Grenzen halten. TomTom ist wohl da mit ganz vorn dabei...

Navigon wurde von Garmin aufgekauft, da gab es ne zeitlang noch eine Smartphone App von. Ich bevorzuge noch immer die mobilen Navigationsgeräte, weil eher selten und das meistens nur Innerstädtisch eine Navigation brauche.

Klar ich könnte auch Google Maps benutzen, aber mein Traffic geht für andere Sachen drauf. Im Urlaub nutze ich noch ganz Oldschool Strassenkarten. Da findet man eher schöne Panoramastrecken, als wenn man Stumpf nach Navi fährt.

Becker und Falk sind insolvent und wurden aufgelöst. Der Name Becker lebt aber bei Harman weiter für ansteckbare Navi-Module, die dann das werkseitige Radio ergänzen.
Ist wie mit den Nachrüstradios: in den 90ern ein riesiger Markt und heute nicht mal mehr ne Nische.

Ich habe in meinem derzeitigen Auto (Renault Megane 3 Phase 1) ein festeingebautes Navi (Carminat TomTom live) - und bin von dem absolut nicht begeistert! Umständlich zu bedienen (alleine die Ortseingabe - jeden Buchstaben mit einem Drehdrücksteller "anklicken"😉, und die Navigation/Routenführung war unter aller Sau! Ich wollte von Einbeck (Tiedexer Tor) nach Northeim in die Innenstadt, wo ich mich nicht auskenne. In unmittelbarer Nähe eine Umgehungsstraße, und zwar seit mindestens 16 Jahren. Trotzdem lotste mich das Ding durch die Innenstadt von Einbeck und wollte mich auch noch über die Dörfer schicken. Das ist weder kurz, noch schnell, noch ökologisch - das ist einfach Mist!
Sorry, aber das kann mein Handy mit HERE we go entschieden besser und schneller...

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