Wörauf achtet der TÜV bei unseren W124ern Kombi & Limo ?

Mercedes E-Klasse W124

Hatte neulich ein Gespräch mit einem Bekannten.

Ich fragte ihn, worauf achtet der TÜV bei "unseren" Modellen ?

Ob Limo, Kombi oder Cabrio.

Er meinte .. solche Dinge wie Scheinwerfer-Höhenverstellung, Hardyscheiben, Fahrwerk und Bremsen.

Klar, dass tragende Teile (Rost) I.O. sein sollten.

Was wurde bei Euch so bemängelt ?

Was ist wichtig ?

Abgesehen und Augen zudrücken bei dem Fahrzeugalter....

Wo hattet Ihr so Eure Probleme und Ärger ?

😎

17 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von maunzer


Merke: bei so einem alten Fahrzeug immer eine Kleinigkeit zum Finden geben

Anscheinend dürfen ältere Fahrzeuge nicht ohne Mangel vom Hof fahren.

Eben, die meisten älteren Autos haben halt hier und da einen geringen Mangel. Das hat nichts damit zu tun dass die nicht ohne Mangel vom Hof fahren dürfen. Entweder bei der Prüfung wird ein Mangel gefunden oder nicht. Wenn nicht´s dran ist fährt auch ein 20 Jahre und älteres Fahrzeug ohne Mängel vom Hof.

Meist sieht man schon wenn ein Auto auf den Hof kommt ob der Mängel hat oder nicht. Ein gut gepflegtes Auto ist i.d.R. auch regelmäßig gewartet und daher auch häufig mängelfrei.

Habe meinen 300TDT im November mit 508000 Km getüvt. Vorher meine Durchsicht gemacht und Bremsscheiben mit Belägen ( versteht sich von selbst ), Spurstangen ausgetauscht. Die Bremsleitungen wie Hydraulikleitungen und Dieselleitungen wurden entrostet und gesandert. Das liebt mein Tüv Prüfer. Der Motor bekam einen Ölwechsel mit neuem Filter. Vorher wurde der Motor etwas gereinigt ( leichter Ölverlust ). Auch das Diff abgewischt ;-). Er bekam auch noch einen neuen Hauptbremszylinder. Der ging beim entlüften hopps.

Ab zum Prüfer, und keine Plakette. Ich habe an den vorderen Bremsschläuchen die Rissbildung übersehen.
Am selben Tag noch die vier Bremsschläuche ausgewechselt, und die Plakette ohne Mängel bekommen.

Wenn man sein Fahrzeug auf dem Tüv vorführt und vorher die defekten Teile austauscht, sollte es keine Probleme geben. Mein Prüfer kennt die Schwachstellen an den W124ziger, aber er kennt meinen Dicken und das Lottchen und erfreut sich immer wieder an ihrem Zustand. Ich lasse die Fahrzeugflotte ( 8 Fahrzeuge meiner Verwandtschaft ) nur dort prüfen ( KÜS ). Er gibt mir auch hilfreiche Tipps. KÜS ist zwar nicht ganz so billig, aber man kennt sich. Wobei mir das keine Vorteile bringt.

Was er nicht ausstehen kann, wenn ihn jemand hinters Licht führen will, und verschmuddelte Autos. Das geht ihm gar nicht ab.

Das schöne bei uns hier an der Saar, bei uns wird nicht zurückdatiert. Wollte meinen Dicken ja nicht mehr fahren. Hatte den Tüv Termin um 8 Monate überschritten. Aber mich dann doch dazu überwunden, noch einmal Tüv. Auch in der Hoffnung der Wechselkennzeichen.
Gibt es keine Wechselkennzeichen, bekommt er eine Saisonzulassung. Beide Fahrzeuge fahre nur ich, und ich kann halt nur mal einen fahren.

Winterliche Grüße von der Saar ..... Frank

PS. Worüber ich immer schmunzeln muss, wie viele neue Fahrzeuge er nach dem ersten Tüv nach drei Jahren zurück in die Werkstatt schickt, weil die Abgaswerte nicht stimmen. Und das wird meistens teuer. Da lobe ich mir unsere Stinker.

Zitat:

Original geschrieben von W124cc


KÜS ist zwar nicht ganz so billig, aber man kennt sich. Wobei mir das keine Vorteile bringt.

Die Preise differieren zwischen den Organisationen kaum, die HU ist vom Preisrahmen her über die Gebührenordnung relativ stark beschränkt.

Das kennen bringt durchaus Vorteile. Der Prüfer guckt sich das Auto ggf. genauer an und gibt auch Tips zu Dingen die (noch) kein Mangel sind.

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