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Wirtschaftlichkeit - Vergleich Diesel/Benziner/Gas

Themenstarteram 22. Juli 2008 um 23:11

Da ich gerade vor der Entscheidung stehe, ein neues Gebrauchtfahrzeug zu kaufen, beschäftigt mich auch das Thema Gasumrüstung.

Ich habe meine Vergleichsrechnung Diesel/Gas bzw. Benzin/Gas einmal zusammengestellt. Ich möchte Euch um Kommentare/Hinweise zur Rechnung bitten. Was würdet Ihr anders sehen und ggf. noch in die Betrachtung einbeziehen?

*********Vergleich Diesel/Benziner/Gas*********

Fahrzeug/Fahrprofil:

- 45-50Tkm im Jahr; Wochenendpendler mit 2x500km

- 85% Autobahn, davon ca. 30% mit höherer Geschwindigkeit

- Fahrzeug: bequeme/komfortable Reiselimousine mit Automatik in der Mittelklasse

Annahmen:

Gasumrüstung eine Reiselimousine (z.B. Audi A6, 2.4; BMW 525, Honda Accord 2,4)

Dieselfahrzeug: eigener Honda Accord Tourer (Durchschnittsverbrauch 7,1l/100km)

langfristig: eher Dieselpreis = Benzinpreis; Delta Gas/Benzin und Gas/Diesel bleibt konstant

Umrüstkosten: 2500,-€ (Ansatz: hochwertig Umrüstung eines eher als gasfest bezeichneten 6-Zylinders deutscher Hersteller)

Dieselfahrzeug:

Dieselpreis: 1,55€

Verbrauch: 7,5l/100km (eigener Wert mit etwas Aufschlag)

=> 11.625€/100km

Benziner mit Gasumrüstung:

Gaspreis: 0,75€

Verbrauch: 13l/100km (häufig genannter Wert für Fahrzeuge im relevanten Bereich)

=> 9,95€/100km

Benziner:

Benzinpreis: 1,55€

Verbrauch: 10l/100km

=> 15,50€/100km

Wirtschaftlichkeit der Umrüstung:

Diesel im Vergleich zu Gas: ca. 150Tkm Gesamtlaufleistung

Benzin im Vergleich zu Gas: ca. 45Tkm Gesamtlaufleistung

Fazit:

Beim Vergleich einer Gasumrüstung mit einem Dieselfahrzeug rechnet sich die Gasumrüstung nicht. Selbst wenn man Mehrkosten für das Dieselfahrzeug (Steuer, Versicherung) ins Feld führen würde. Die allerdings bei den von mir genannten Fahrzeugen im Bereich 200,-€ liegen. Ich denke, dass diese durch die Mehrkosten des Gasfahrzeuges (z.B. Ventile regelmäßig kontrollieren, Flashlupe, ...) nahezu "aufgefressen" werden. Insbesondere als Langstreckenfahrer /Wochenendpendler spielt für das Risiko Gasfestigkeit eine entscheidende Rolle, da ich schon einige längere Vollgas-/Hochlastfahrten (Tempo >160km/h) dabei habe, aus diesem Grund habe ich für die Urmüstung auch bewusst einen 6-Zylinder angesetzt, die an div. Stellen eher als gasfest benannt sind.

Für Kurzstreckenfahrer und bei hohem Landstraßenanteil (Betrieb des Fahrzeuges bei niedrigen Drehzahlen) sieht die Rechnung und die Risikobetrachtung sicher anders aus.

Argument höhere Anschaffungskosten für Diesel:

Dieses Argument zählt z.Z. beim Gebrauchtwagenkauf kaum, da auf Grund der Preisentwicklung beim Diesel höhere Nachlässe realisierbar sind. Beim Neuwagenkauf muss man diese sicher berücksichtigten. Die Mehrkosten für Steuer und Versicherung liegen bei den von mir verglichenen Fahrzeugen im Bereich 200€/Jahr.

Spekulative Faktoren:

- Entwicklung der Kraftstoffpreise

- Besteuerung der Fahrzeuge

Der Dieselpreis müsste schon auf 2,-€ bei gleichbleibenden Gaspreis steigen, um auf das Niveau des Vergleiches mit einem Benziner zu kommen. Ich halte es allerdings eher für wahrscheinlich, dass der Gaspreis sich mit Verzögerung analog zum Diesel-/Benzinpreis entwickelt, d.h. das Delta Gas/Benzin bzw. Gas/Diesel wird bleiben und hat keine Auswirkung auf die Wirtschaftlichkeit.

 

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Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 22. Juli 2008 um 23:11

Da ich gerade vor der Entscheidung stehe, ein neues Gebrauchtfahrzeug zu kaufen, beschäftigt mich auch das Thema Gasumrüstung.

Ich habe meine Vergleichsrechnung Diesel/Gas bzw. Benzin/Gas einmal zusammengestellt. Ich möchte Euch um Kommentare/Hinweise zur Rechnung bitten. Was würdet Ihr anders sehen und ggf. noch in die Betrachtung einbeziehen?

*********Vergleich Diesel/Benziner/Gas*********

Fahrzeug/Fahrprofil:

- 45-50Tkm im Jahr; Wochenendpendler mit 2x500km

- 85% Autobahn, davon ca. 30% mit höherer Geschwindigkeit

- Fahrzeug: bequeme/komfortable Reiselimousine mit Automatik in der Mittelklasse

Annahmen:

Gasumrüstung eine Reiselimousine (z.B. Audi A6, 2.4; BMW 525, Honda Accord 2,4)

Dieselfahrzeug: eigener Honda Accord Tourer (Durchschnittsverbrauch 7,1l/100km)

langfristig: eher Dieselpreis = Benzinpreis; Delta Gas/Benzin und Gas/Diesel bleibt konstant

Umrüstkosten: 2500,-€ (Ansatz: hochwertig Umrüstung eines eher als gasfest bezeichneten 6-Zylinders deutscher Hersteller)

Dieselfahrzeug:

Dieselpreis: 1,55€

Verbrauch: 7,5l/100km (eigener Wert mit etwas Aufschlag)

=> 11.625€/100km

Benziner mit Gasumrüstung:

Gaspreis: 0,75€

Verbrauch: 13l/100km (häufig genannter Wert für Fahrzeuge im relevanten Bereich)

=> 9,95€/100km

Benziner:

Benzinpreis: 1,55€

Verbrauch: 10l/100km

=> 15,50€/100km

Wirtschaftlichkeit der Umrüstung:

Diesel im Vergleich zu Gas: ca. 150Tkm Gesamtlaufleistung

Benzin im Vergleich zu Gas: ca. 45Tkm Gesamtlaufleistung

Fazit:

Beim Vergleich einer Gasumrüstung mit einem Dieselfahrzeug rechnet sich die Gasumrüstung nicht. Selbst wenn man Mehrkosten für das Dieselfahrzeug (Steuer, Versicherung) ins Feld führen würde. Die allerdings bei den von mir genannten Fahrzeugen im Bereich 200,-€ liegen. Ich denke, dass diese durch die Mehrkosten des Gasfahrzeuges (z.B. Ventile regelmäßig kontrollieren, Flashlupe, ...) nahezu "aufgefressen" werden. Insbesondere als Langstreckenfahrer /Wochenendpendler spielt für das Risiko Gasfestigkeit eine entscheidende Rolle, da ich schon einige längere Vollgas-/Hochlastfahrten (Tempo >160km/h) dabei habe, aus diesem Grund habe ich für die Urmüstung auch bewusst einen 6-Zylinder angesetzt, die an div. Stellen eher als gasfest benannt sind.

Für Kurzstreckenfahrer und bei hohem Landstraßenanteil (Betrieb des Fahrzeuges bei niedrigen Drehzahlen) sieht die Rechnung und die Risikobetrachtung sicher anders aus.

Argument höhere Anschaffungskosten für Diesel:

Dieses Argument zählt z.Z. beim Gebrauchtwagenkauf kaum, da auf Grund der Preisentwicklung beim Diesel höhere Nachlässe realisierbar sind. Beim Neuwagenkauf muss man diese sicher berücksichtigten. Die Mehrkosten für Steuer und Versicherung liegen bei den von mir verglichenen Fahrzeugen im Bereich 200€/Jahr.

Spekulative Faktoren:

- Entwicklung der Kraftstoffpreise

- Besteuerung der Fahrzeuge

Der Dieselpreis müsste schon auf 2,-€ bei gleichbleibenden Gaspreis steigen, um auf das Niveau des Vergleiches mit einem Benziner zu kommen. Ich halte es allerdings eher für wahrscheinlich, dass der Gaspreis sich mit Verzögerung analog zum Diesel-/Benzinpreis entwickelt, d.h. das Delta Gas/Benzin bzw. Gas/Diesel wird bleiben und hat keine Auswirkung auf die Wirtschaftlichkeit.

 

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Zitat:

Original geschrieben von neu2003

....

PS: Renault ist für mich persönl. Pseudo-Sparen. Allein schon unverkleidete Bremsscheiben auf Kosten der KUnden.... würden mich aus Prinzip stören... naja... ;)

Benutzen die Stuttgarter für Ihre Verstrahlungsmaschine die gleiche Technologie wie für das SBC-System? Oder wie kommt es, dass Mercedesfahrer etwas gegen funktionierende Bremsen haben? Und seit wann kosten Bremsen, die den Namen verdienen, bei Renault extra?

Rätsel über Rätsel, Wolf.

Hallo Wolf, keine Ideologiedebatte, würde ich sagen. Der TE beschäftigt sich mit versch. Marken auf Gas; dazu waren meine Äußerungen bzgl. Renault, womit er auch selbst schon entsprechende Erfahrungen hatte. Austausch persönl. Meinungen und Eindrücke, nicht mehr und nicht weniger. Jeder darf es anders sehen. OT aus, hoffentlich auch bei Dir!

Themenstarteram 28. Juli 2008 um 22:21

Ich denke der Rechner ist hier schon bekannt, aber man kann schön spielen.

http://www.amortisationsrechner.de/

@neu2003

Mit der 7-Gtronic bin ich mir auch nicht sicher. Die ist noch zur kurz am Markt, um wirklich eine Aussage zu den Langzeitqualitäten zu treffen. Dies ist auch der Punkt, warum Audi ausfällt. Es gibt nur die Multitronic und die macht oft ärger.

Aber mit der 5-Gang-Automatik macht man sich nichts falsch. Deine Werte reichen mir erst mal als Anhaltswerte aus. Es gibt ja auch den Spritmonitor.

 

OT - ON und dann lassen wir das Thema Renault im Gasforum

@neu2003 und Wolf

Ich weiß nicht, ob es an den nicht verkleideten Bremsscheiben lag. Meine persönlich Reparaturstatistik Bremsen/Elektronik/Motorschaden. 6-Stätze verzogene Bremsscheiben innerhalb von ca. 40TKm sagen alles und es lag nicht am Fahrer weil zwei Sätze montiert wurden, die die WS gar nicht an mich ausgeliefert hat, die sind schon bei der PRobefahr durchgefallen. Ich habe mit dem Renault einen dicken A4-Ordner gefüllt. Mein Glück: Garantieverländerung und gute Werkstatt.

Trotzdem, wenn sich bestätigt, dass die Qualität bei Renault wirklich besser geworden ist, würde ich auch Renault wieder eine Chance geben.

OT - OFF

Ideologie hin, Erfahrung her - wer ein bestimmtes Auto gefahren hat und seine negativen Erlebnisse damit hatte, dem sollte man nichts schönreden. Gibt immer wieder krasse Ausreißer und leider gehörten recht viele Exemplare des Laguna II in den ersten beiden Jahrgängen zu den Sorgenkindern.

Wenn jemand aber ungefragt irgendein Postscriptum (auch als PS bekannt) unter einen Text setzt, in dem von Renault überhaupt nicht die Rede war, der darf sich über eine entsprechende Antwort nicht wundern wenn er a) keinen Renault fährt und b) aus dem Glashaus W210 heraus mit Steinen wirft.

Aber mal zurück zur eigentlichen Frage - wie weit bist Du denn mit Deiner Entscheidungsfindung? Vierzylinder Diesel oder V6 Gaser? Oder doch ´nen aufgeladener 4-ender mit LPG?

Das hin- und herrechnen, was besser, billiger, zukunftstauglicher oder sonstwie finanziell am klügsten ist, bringt eh´nix. Zu unterschiedlich sind die verschiedenen Faktoren zu bewerten, zu different sind die inneren Einstellungen zu den diversen Möglichkeiten an Fahrzeugen. Hol Dir, was Dir gefällt - ´nen guten Diesel oder ´nen Benziner mit ´ner guten Autogasanlage (von einem fähigen Umrüster eingebaut!) und Du wirst zufrieden sein.

Gruß, Wolf.

PS @neu2003: Würde ich jedem, der in seiner Signatur ein automobiles Produkt aus Stuttgart sein eigen nennt, mit negativen Kommentaren aus dritter Hand antworten, dann machte ich mich nicht besonders beliebt. Da Deine Beiträge, die ich bis jetzt kenne, sehr sachlich sind, habe ich Dich für einen Menschen mit klarem Verstand und dem entsprechenden Verständis für Ironie gehalten. Hört der Spaß bei Dir auf, wenn es um Mercedes geht?

Gerne per PN, da sonst der Treets noch aus den Fugen gerät.

Themenstarteram 29. Juli 2008 um 0:22

Zitat:

Original geschrieben von AutoMensch

Aber mal zurück zur eigentlichen Frage - wie weit bist Du denn mit Deiner Entscheidungsfindung? Vierzylinder Diesel oder V6 Gaser? Oder doch ´nen aufgeladener 4-ender mit LPG?

Ich werde nach dem Urlaub mit ein paar Probefahrten anfangen. Mir ist der Fahrkomfort sehr wichtig. Ich konzentriere mich erst mal auf Benziner, da ich Diesel kenne und ziemlich genau weiß, was ich nehmen würde. Anfangen werde ich mit MB; Audi scheidet leider in Ermangelung einer "richtigen" Automatik aus. Unbedingt will ich LEXUS testen. Bei BMW bin ich noch nicht sicher, da mir der 3er nicht wirklich zu sagt und der 5er doch etwas groß wird. Opel/Saab und Ford/Volvo werde ich mir evtl. auch noch ansehen. Da muss ich mich aber erst mal durch die Motoren wühlen.

Nach dem Urlaub weiß ich auch, wie es dem Mitsubishi geht, d.h. ist viel zu investieren für den TÜV oder nicht.

@AutoMensch

Ich habe gehört / gelesen, dass Renault den Laguna mit Gas ab Werk bzw. mit Umrüstung und voller Garantie anbieten wird. Weiß Du da etwas genaueres? Unser Laguna II war "Liebe auf den ersten Blick". Im neuen haben wir uns nach eine Besichtigung auch gleich wohl gefüllt. Wirklich interessant wäre aber nur die GT -Variante, die es als Diesel aber nicht mit Automatik gibt.

Zitat:

Original geschrieben von Mu Lei

Zitat:

Original geschrieben von AutoMensch

Aber mal zurück zur eigentlichen Frage - wie weit bist Du denn mit Deiner Entscheidungsfindung? Vierzylinder Diesel oder V6 Gaser? Oder doch ´nen aufgeladener 4-ender mit LPG?

Ich werde nach dem Urlaub mit ein paar Probefahrten anfangen. Mir ist der Fahrkomfort sehr wichtig. Ich konzentriere mich erst mal auf Benziner, da ich Diesel kenne und ziemlich genau weiß, was ich nehmen würde. Anfangen werde ich mit MB; Audi scheidet leider in Ermangelung einer "richtigen" Automatik aus. Unbedingt will ich LEXUS testen. Bei BMW bin ich noch nicht sicher, da mir der 3er nicht wirklich zu sagt und der 5er doch etwas groß wird. Opel/Saab und Ford/Volvo werde ich mir evtl. auch noch ansehen. Da muss ich mich aber erst mal durch die Motoren wühlen.

Nach dem Urlaub weiß ich auch, wie es dem Mitsubishi geht, d.h. ist viel zu investieren für den TÜV oder nicht.

@AutoMensch

Ich habe gehört / gelesen, dass Renault den Laguna mit Gas ab Werk bzw. mit Umrüstung und voller Garantie anbieten wird. Weiß Du da etwas genaueres? Unser Laguna II war "Liebe auf den ersten Blick". Im neuen haben wir uns nach eine Besichtigung auch gleich wohl gefüllt. Wirklich interessant wäre aber nur die GT -Variante, die es als Diesel aber nicht mit Automatik gibt.

Derzeit gibt es keine Informationen über LPG ab Werk im Laguna - ich glaube ehrlich gesagt auch nicht daran, dass da was kommen wird. Derartige Gerüchte entstehen nach dem Prinzip des guten alten Kindergeburtstagsspiels "Stille Post" und sollten solange ignoriert werden, bis Informationen von offizieller Seite kommen.

Ob es schade ist, dass es den GT nur als Schaltwagen gibt? Mag sein, jedoch soll dieses Modell die Palette eher sportlich nach oben abrunden und ich bin mir fast sicher, dass die Automatikgetriebe aus dem Baukasten nicht für das hohe Drehmoment ausgelegt sind.

Ich hatte ja schon an anderer Stelle angesprochen, dass es immer noch die Variante 2.0 Turbo (im Laguna3 mit Sechsgang-Automatik) gibt, die auf LPG umgebaut werden kann. Eine Probefahrt kann ich auf jeden Fall empfehlen, da durch die Twin Scroll Technologie das Turboloch fast vollständlig eliminiert wird und sich ein Drehmomentverlauf ergibt, der in etwa einem 2.5 Liter Saugmotor entspricht.

Gruß, Wolf.

Ich möchte an dieser Stelle meine Überlegungen einfließen lassen, die ich im April diesen Jahres angestellt habe und in deren Konsequenz ich mir einen C200 K bestellt habe, der in den nächsten 3 Wochen zur Auslieferung kommt und dann auf eine Vialle LPI umgerüstet wird.

Ich fahre zur Zeit einen C250 TDT der nun mittlerweile 10 Jahre alt ist und 270 Tkm auf der Uhr hat. Da ich Selbstständig bin handelt es sich bei den Preisen um Netto-Beträge

In der Anlage füge ich eine PDF-Datei an in der ich alle Kosten für meine persönliche Entscheidungsfindung gegenüber gestellt habe.

Die Kosten für die Jahre 2002 bis März 2008 sind Echtwerte.

Natürlich spielt in meiner Entscheidung für ein Neufahrzeug der steuerliche Aspekt eine gewisse Rolle (würde ich privat nie tun). Auch bietet MB zur Zeit eine Aktion für monatliche feste Werkstattkosten von 19,-€ pro Monat für die max 4 J oder 120 Tkm an (alles außer Reifen).

Für alle die nicht sich durch Berechnungen durchhangeln wollen, bleibt als Resümee festzuhalten:

Bei einer Fahrleistung von 40 Tkm/Jahr und einer Nutzungsdauer von 6 Jahren ergeben sich Gesamtkosten (zzgl. USt) von:

LPG

C200 K 9.600,- € Gesamtkosten/J oder 0,24 Cent / km bei 11 L Verbrauch und 0,75 €/L

184 PS, 250 Nm

Benzin

C200 K 10.730,- € Gesamtkosten/J oder 0,27 Cent / km bei 8,5 L Verbrauch und 1,50 €/L

184 PS, 250 Nm

Diesel

C200 CDI 10.620,- € Gesamtkosten/J oder 0,27 Cent / km bei 7,0 L Verbrauch und 1,50 €/L

170 PS, 400 Nm

Diesel

C250 TDT 10.170,- € Gesamtkosten/J oder 0,25 Cent / km bei 9,0 L Verbrauch und 1,50 €/L

150 PS, 250 Nm

Auf eine Automatik habe ich in beiden Modellen schweren Herzens verzichtet, da bei einem Schaltgetriebe die größeren Potentiale bei der Senkung des Durchschnittsverbrauchs liegen.

 

Zitat:

Original geschrieben von merkur1966

Bei einer Fahrleistung von 40 Tkm/Jahr und einer Nutzungsdauer von 6 Jahren ergeben sich Gesamtkosten (zzgl. USt) von:

LPG

C200 K 9.600,- € Gesamtkosten/J oder 0,24 Cent / km bei 11 L Verbrauch und 0,75 €/L

184 PS, 250 Nm

Benzin

C200 K 10.730,- € Gesamtkosten/J oder 0,27 Cent / km bei 8,5 L Verbrauch und 1,50 €/L

184 PS, 250 Nm

Diesel

C200 CDI 10.620,- € Gesamtkosten/J oder 0,27 Cent / km bei 7,0 L Verbrauch und 1,50 €/L

170 PS, 400 Nm

Diesel

C250 TDT 10.170,- € Gesamtkosten/J oder 0,25 Cent / km bei 9,0 L Verbrauch und 1,50 €/L

150 PS, 250 Nm

Auf eine Automatik habe ich in beiden Modellen schweren Herzens verzichtet, da bei einem Schaltgetriebe die größeren Potentiale bei der Senkung des Durchschnittsverbrauchs liegen.

Hallo,

Kurz mel ein paar Anmerkungen:

Gasanlage nur 2300€?

Nur 8,5l Benzin bei 7l Diesel?

Startbenzin?

Restwert des Diesels nach 6 Jahren bei 6000€? (Der billigste c220 Bj. 2002 liegt bei Mobile bei 8600€)

Hallo Kneipa, was soll's, es ist doch ohnehin immer eine "Wette auf die Zukunft ". Wer weiss, wo Diesel- und LPG-Preise in 4-5 Jahren stehen? Vielleicht ja Diesel bei 2 EUR und LPG bei 1,20 EUR?

Selbst das o.g. Posting vor Dir zeigt ja, dass der LPG-Benziner nicht Welten günstiger ist als der Diesel.

Menschen entscheiden nicht in erster Linie rational. Wegen dieser paar Hundert EUR wird doch, in angesicht der Gesamtsummen, niemand ein Fzg. nehmen, das ihm eigentlich missfällt.

Wenn die Rechnung so aufgeht, dass man den Benziner in etwa zu den Kosten des Diesels fahren kann,

dann ist das doch eine prima Sache. Bei diesen Summen steckt ja sicher nicht der Zwang dahinter, 5 EUR mehr zu sparen als mit dem anderen Wagen... ;)

Themenstarteram 29. Juli 2008 um 23:56

Na gut, dass Kneipes Rechnung nicht ganz so positiv zu gunsten Gas ausfällt , liegt ja einerseits am kleinen Motor und andererseits - dies ist der Haupteinfluss - am Wertverlust des berücksichtigten Neuwagens. Mit einem gebrauchten Fahrzeug sieht die Rechnung sicher anders aus.

Ich vermute, dass der angegebene Restwert für den 220 der Händler EK ist. Da kann man von dem Mobile-de-PReisen schon mal 20-25% abziehen.

Allerdings würde ich mir eher ein Auto kaufen, welches mir gefällt. Dazu gehört eindeutig eine Automatik. Sind die Unterschiede im Verbrauch den wirklich so dramatisch, dass man gleich auf diesen Komfort verzichten muss?

 

@automensch

Welcher Motor ist da im Laguna - F4R (Angabe für 2l in der Borel-Liste)? Ist das der 2,0 16V Turbo mit 170PS? Da ich den Laguna II nicht möchte, bliebe nur der III und der ist recht teuer

Themenstarteram 3. September 2008 um 0:35

Für mich hat sich das Thema erst einmal erledigt. Unser Mitsubishi Carisma (1.8 GDI) darf nun doch noch bleiben - Dank guter Werkstatt läuft er jetzt wieder besser als je zuvor. Preiswerter geht es im Vergleich zum Ersatz des Fahrzeuges + Umrüstung ohnhin nicht.

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