Wie viel darf der Polo kosten? Erstes Auto
Hallo,
ich will mir mein erstes Auto kaufen und habe mich für einen Polo entschieden.
Wie viel darf dieser Polo kosten? Angeboten wird er mir für ca. 3500€
69 PS Diesel, Baujahr 2005
neuer TÜV, neue Sommer- und Winterreifen, VW Soundanlage, Sitzheizung, Einparksensoren, Klimaanlage
Mehr Infos habe ich noch nicht.. Ist der Preis OK?
Wäre nett, wenn ihr mir sonst noch Tipps geben könntet.
Eine zusätzliche Frage noch:
Ist folgender "Plan" möglich?
Mutter hat 30 Jahre Schadenfrei Teilkasko und damit ihren UP versichert.
Wenn ich dann meinen Polo als Zweitauto bei ihr versichere und sie als Fahrzeughalter eintrage, können wir dann diese 30 Jahre Schadenfrei Teilkasko auf mein Auto übertragen damits billiger wird?
Würde mich sehr über eure Antworten freuen!
LG 🙂
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Texas_Lightning schrieb am 8. Dezember 2014 um 20:18:03 Uhr:
[IRONIE]Muss es wirklich ein VW Polo sein? Es gibt so viele andere und viel tollere Autos die nicht aus dem VAG-Konzern stammen [/IRONIE]
Wiedermal ein Beitrag, der den TE in seiner Entscheidungsfindung irgendeinen Mehrwert bringt. Ich habe nur geschrieben was mein Eindruck ist, aber da, sobald man mal was gegen ein Produkt der VAG schreibt ist man ja direkt jemand, der immer nur den "sich-Reifen-plattstehenden-Einheitsbrei" alá Toyota,Opel, Ford usw. schreibt...Sorry, dass ist mir viel zu einfach.
Der 1.4er TDI der Pumpe-Düse-Generation der auch im Polo 9N noch Verwendung fand war ein 3-Zylinder Motor, der von Werk an rappelt und nicht sonderlich angenehm zu fahren ist und das der 9N nicht unbedingt das beste ist in Sachen Wartung und Qualitätsanmutung ist jetzt auch nichts grundlegend neues.
Aber um was positives zu diesem Fahrzeug zu sagen: Für die Ausstattung scheint der Preis (je nach KM-Leistung/Pflegezustand) fair eingepreist. Wobei der 1.4er TDI mWn nur die gelbe Plakette bekommt,oder?
21 Antworten
Ich finde die Konstellation "10 Jahre alter Diesel" und "100000" km auch interessant.
Man sollte auch prüfen, ob die Laufleistung plausibel ist.
Der Motor an sich ist ok. Gut, ein dreizylinder ist von Haus aus nicht der ruhigste, das ist prinzipbedingt so. Aber über Ausgleichswellen wird da schon einige erreicht. Ansonsten: fahre den Wagen mal zur Probe. Auf Äußerungen wie "der Motor ist nicht geeignet"/"macht keinen Spaß"/"nur kurzstrecke" würde ich rein garnichts geben. Ich selber fahre in meinem Alltagsauto eines der langsamsten Karren die man überhaupt so kaufen kann (Lupo SDI) und habe damit überhaupt noch nie irgendwo probleme wg. zuwenig Leistung gehabt sodass ich im Verkehr nicht mitgekommen bin. Höchstens in den Bergen ist es etwas müßig wenn man nicht schalten will. Aber alles in allem waren 2000km Alpenstrecken auch nicht problematisch. Wenn du den Diesel fährst, so wie man es der Effizienz zurliebe tut (Vollgas Beschleunigen (wenn der Motor warm ist 😉 )), wirst du den meißten Leuten am Heck kleben, weil die nicht in die Puschen kommen. Von daher: keine Sorge wegen zuwenig Leistung.
Wenn du es richtig krachen lassen willst ist es natürlich klar, da reißt das nicht die Wurst vom Teller. Aber das tun auch 200 PS nicht, falls es sich nicht um einen superleichten Sportwagen handelt.
Beim 1,4 TDi mit PD sollte man allerdings die Nockenwellen mal im Auge behalten, da kann es schon mal vorkommen, dass die Einlaufen (gleiches Problem wie beim 1,2 TDi). Ansonsten recht unauffällig. Von mir eine klare Empfehlung für den Wagen an sich. Preis ist zu prüfen.
Wenn du den Wagen als Zweitwagen deiner Mutter versicherst steigst du meist mit Sf 1/2 ein was meist ca. 70-75% sind.
Habs auch so gemacht, und das ist immerhin schon mal nur noch die Hälfte von dem was du zahlen würdest, wenn du ihn auf dich versicherst 😉
MfG
Wenn du dir mit den Versicherungskosten unsicher bist, dann probiere es mal mit dem Kostenrechner deiner Versicherung. Dort kannst du das ganze Szenario mal durchnudeln. Den Kostenrechner solltest du auf der Homepage deiner Versicherung finden. Ich bin 19 und habe es genauso gemacht wie du es vorhast. Meine Mutter ist Halterin und Versicherungsnehmerin. Du bekommst zwar in der Zeit keine schadensfreie Jahre angerechnet, aber gerade in der Schulzeit oder Studium kommt man anfangs ganz billig davon.
Zum Auto lässt sich sagen: Der Polo ist etwas schwer für 69ps. Man kann damit klar kommen aber deine Freude wird sich beim Fahren (gerade im Stadtverkehr) wahrscheinlich in Grenzen halten. Besser wäre wahrscheinlich der 1.4. Mit 80 ps oder mehr.
Hoffe ich könnte helfen
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@ Anthosche: Diese Ansicht kann ich beim besten willen nicht Teilen. Selbst mit dem noch langsameren Lupo SDI kommt man, GERADE im Stadtverkehr, perfekt mit. Du hängst selbst mit dem ollen Saugdiesel dem Vordermann ständig hintendrauf, wenn du immer verbrauchsoptimal beschleunigen würdest. Zumal der 1,4 TDi wirklich ordentlich durchzieht. Guck dir einfach mal die Leistungskurven von dem und von einem Benziner an, die kannst du so direkt garnicht vergleichen.
Moin,
Naja - wenn die meisten halt gemütlich wollen ... dann schon. Sonst ist das schon etwas dürftig. Vorteil hier - der potentielle Käufer hat wenig Vergleiche - wird das also nicht unbedingt als negativ einstufen und anderen reichen ja auch 60 PS als Benziner aus. Ist also kein Weltuntergang.
Wenn dir das Auto gefällt und dir der Motor nicht zu rappelig ist - der Zustand gut und das Auto nicht schon durch zig Hände gegangen ist finde ich den Preis ganz ok.
Stell dir aber selbst die folgenden Fragen - fährst du genug Strecke im Jahr, damit sich die höheren Steuern, Versicherung und Wartungskosten für dich über die gesparten Kraftstoffkosten wieder reinfährst und bekommst dieser Polo eine Plakette, die du brauchst?! Denn ein Autondas nur die gelbe Plakette bekommt, kannst du nicht nutzen wenn du in eine grüne Umweltzone musst.
MfG Kester