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Wie komme ich am günstigsten weg?

Themenstarteram 12. August 2010 um 14:26

Hallo, bei mir steht leider ein Autokauf an.

Zu meiner Situation:

Ich bin 23

ich wohne noch zu hause und gebe hier rund 3-400 euro p.M. ab

ich habe gerade ein Studium angefangen und komme nun ins 2. Semester

ich habe einen festen Job bei dem ich ca. 600 im Monat verdiene

ich habe ein weiteres unregelmäßiges Einkommen aus selbstständiger Arbeit, wobei im Durchschnitt doch deutlich mehr als 500 Euro p.M., ich konnte in 2 Jahren 12T Euro daraus sparen und habe bei null angefangen, jedoch ist dieses Geld nicht garantiert und sobald das Studium (BWL) anspruchvoller wird habe ich vielleicht auch nicht mehr die Zeit und das Einkommen könnte sich reduzieren

ich fahre in der Versicherung auf 70 Prozent

ich habe ca. 12000 euro gespart

Die Herausforderung ist, ich möchte das Geld nicht ausgeben. Mein Traum wäre es mich nach dem Studium selbstständig zu machen und dafür brauche ich so viel Eigenkapital wie nur irgendwie möglich.

 

Ich fahre nur ca. 7tkm im Jahr, da ich eine Fahrkarte für den kompletten Nahverkehr in NRW habe und sonst auch echt gerne mit meinem Fahrrad unterwegs bin.

Dabei brauche ich das Auto eigentlich nur um ein mal die Woche in die Disco zu fahren, einkaufen zu fahren und hin und wieder Pakete zur Post zu fahren. Wenn ich irgendwo direkt in der Stadt wohnen würde hätte ich wahrscheinlich gar kein Auto, aber da ich nun mal hier auf dem Land bin brauche ich doch eins und meine persönliche Freiheit zu erhalten.

Bisher hatte ich zwei Opel, einen Astra, der war gut und hatte nach drei Jahren und 180 TKM einen Motorschaden, und einen Vectra den ich jetzt zehn Monate halte und der 225tkm runter hat und ziemlich am Ende ist und auch nicht mehr anspringt. Dieses Auto hoffe ich nun noch zu verkaufen.

Nun habe ich mir drei Varianten überlegt wie ich wieder mobil werden könnte

1. Variante - Rostlaube

Ich suche mir wieder ein altes Auto, wahrscheinlich einen Astra bis ca. 1000 Euro und fahre das Ding kaputt. Bei meinem Vectra sah die Rechnung so aus:

600 Kaufpreis

+300 Versicherung

+270 Steuern

+9 ltr Super/100km (Super 1,43) = 900,90

------

2070,90 Euro aufs Jahr gerechnet, nur ist der Wagen leider nur 10 Monate alt geworden, die allerdings mit null Reparaturkosten

Die nächste Rostlaube könnte länger halten oder noch kürzer, Reparaturkosten verursachen oder auch nicht.

 

2. Variante - Smart CDI

Ich kaufe mir einen gebrauchten Smart CDI von ca.2004 mit etwa 60tkm für ca. 5000 euro. Dieses ist ein Auto was ich sehr schätze seit dem meine Freundin so einen fährt. Nachteile wären aber leider der Platz und null Fahrspaß da ohne Schaltung. Der große Vorteil wäre das ich dieses Auto wahrscheinlich ewig halten würde, auch als Zweitwagen sollte ich mal was größeres irgendwann kaufen. Die Rechnung sieht in etwa so aus.

5000 Kaufpreis/Nutzungsdauer minimal 5 Jahre = 1000 p.A

+250 Versicherung

+120 Steuern

+3,5 ltr Diesel (Diesel 1,25) = 306,25 (ja, der smart verbaucht wirklich so wenig habe ich selbst erfahren)

-------

1676,25 + natürlich Reparaturkosten die ich tendenziell eher unter der Rostlaubenvariante sehe

+ besseres Image

+ Klassenlosigkeit

+ super zu parken

Wie gesagt, ich würde ihn wahrscheinlich ewig behalten.

 

3. Variante - Auto als Investment

Ich habe keine Ahnung ob es solche Autos gibt, aber wäre es nicht cool einen halbwegs soliden und zuverlässigen Oldtimer zu fahren der seinen Wert behält und den ich nach Studium wieder für das selbe Geld verkaufen könnte wie ich ihn angeschafft habe.

5000 kaufpreis/Nutzungsdauer als Sammlerstück ewig, null Wertverlust

+H Kennezeichen ca. 200 Versicherung

+ ebenso ca. 200 Steuern

+10 ltr Benzin (Benzin 1,43) = 1430,-

-----

1830 + eventuelle Reparaturkosten mit sehr exotischen und wahrscheinlich teuren Ersatzteilen

aber

+ Mega Image!! ... und eventuelle Wertsteigerung

Garage habe ich ürbigends auch

 

Also alles in allem ist der Smart wahrscheinlich die vernünftigste Entscheidung und auch am günstigsten. Trotzdem kann ich mich damit irgendwie schwar anfreunden, wirklich stehen tue ich auf alte Autos, oder sowas wie den Alfa 156, irgendwas mit Stil eben. Eigentlich ist mir das Image auch gar nicht so wichtig, aber da ich kürzlich einen Chrysler 300C und einen Mini Cooper als Leihwagen gefahren bin weiss ich das es auch schon was nettes ist so ne dicke Karre zu haben.

Wie würdet ihr entscheiden?

Und vor allem wo würdet ihr kaufen und wie?

Ich habe es nicht so eilig und habe mir überlegt mit mit dem Autokauf erst mal einen Monat oder so Zeit zu nehmen wenn der alte vm hof ist.

 

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15 Antworten

Kannst du denn selbst was an Autos schrauben?

Falls nicht, und auch aus deinen potentiellen Zeitmangel würde ich die 3. Variante schonmal gleich ausschließen.

Wie viel kannst du denn monatlich wirklich zu Seite legen? Nur das Geld aus deiner Selbstständigkeit oder noch mehr?

Wie wärs mit einem Hyunda i30? http://www.hyundai.de/pages/modelle/i30/somo_editionplus.html

13.240, also kannst den mit Rabatt bar zahlen! Hat ESP, Klima, Alufelgen 5 jahre Garantie und ist mit 109ps Benzin sicher nicht untermotorisiert. Er sieht mmn. in weiß richtig gut aus!

Ansonsten würd ich an deiner Stelle eher zu einem jüngeren, sparsamen Gebrauchtwagen tendieren. Keine Rostlaube, er sollte schon ein paar jahre fahren und dich vor unerwarteten Reparaturkosten schützen ;-)

Wenn du die 12.000 als Rücklage nicht brauchst, dann eher den günstigen Neuwagen (Jungwagen).

Zitat:

Original geschrieben von longtermtrader

ich habe gerade ein Studium angefangen und komme nun ins 2. Semester

Aloha,

planst Du denn ein Auslandssemester? Was soll dann mit dem Auto geschehen?

Hast du einen Plan B für den Fall, daß das Studium floppt oder sich doch nicht als Deine Erfüllung erweist?? Mit anderen Worten: Statistik, VWL etc. schon bestanden?

Themenstarteram 12. August 2010 um 17:58

Hi, klar kann mein Studium floppen. Ich habe auch schon gefloppt. Hatte mich direkt mit 18 selbstständig gemacht und war drei Monate später pleite, danach das Abi auf der Abendschule nachgeholt und mich mit Hilfarbeiten über Wasser gehalten. Nun studiere ich halt und das Studium läuft so nicht schlecht, ich habe dieses Semester fünf Prüfungen geschrieben (auch VWL habe ich schon weg, Statistik steht bei mir erst nächstes Semester im Plan) und habe bisher zwei Noten, eine 1,3 in Englisch und 2,3 in Recht.

Nun ist mein Auto kaputt und am liebsten würde ich gar kein neues kaufen. Ich komme ohne Auto hier auf dem Dorf nur nicht aus. Jetzt ist halt die Überlegung wie ich wenn ich mir ein neues Auto kaufe möglichst viel von dem Geld was ich gespart habe erhalten kann. Da kam mir halt in dem Sinn entweder ein möglichst günstiges Auto zu kaufen, was dann leider nur teurer im Unterhalt ist, und eventuell auch ganz schnell kaputt ist, oder den Smart der sich echt super günstig unterhalten lässt, für den man nur ein paar Scheine mehr ausgeben muss, der ansonsten aber auch echt wertstabil zu sein scheint, oder mir eben einen echten Klassiker zuzulegen der sicher auch nicht ganz günstig sein wird, der im Wert aber halt gar nicht mehr verliert, und was auch möglich sein sollte, da ich halt mit 7 tkm im Jahr eine sehr geringe Fahrleistung habe und auf das Auto halt auch nicht angewiesen, da ich damit nicht zur Arbeit oder Uni fahre und es nicht schlimm ist wenn es mal steht. Wermutstropfen ist da für mich nur der vollkommen unberechenbare Unterhalt, ansonsten finde ich so alte Autos wenn Sie gepfelgt sind mega cool und hätte auch Spaß daran den Wagen schön weiter zu pflegen.

Von daher scheidet ein Neuwagen für mich auch ganz aus, da mir da der Wertverlust einfach zu hoch ist. Der Hyundai ist trotzdem glaube ich ein ganz cooles Auto. Ich bin mal mit einem neuen i20 mitgefahren und der hat mir schon gefallen, ging ganz flott und war ein schönes modernes Auto.

Ich arbeite im moment echt viel und bin jeden Tag mit Arbeit oder im Semester auch mit Lernen beschäftigt. Ich habe aber das Gefühl das sich das auf Dauer nicht durchhalten lässt. Ich verdiene die 600 euro fest, und habe halt noch ein nicht ganz bescheidenes Einkommen aus meiner Selbststädnigkeit von ca. 1000 Euro im Monat. Meine Familie unterstütze ich monatlich so mit 3-400 Euro, beziehungsweise dafür lebe ich umsonst eben da. Ich mache eigentlich alle Einkäufe usw. Das soll auch so weiter laufen, also dieses Geld ist futsch. Für mich selber gebe ich noch mal so 300 im Monat aus. Wenn ich selbststädnig nichts verdienen würde, was jeden Tag eintreten könnte, wäre ich finanziell mit meinem Job also am Limit.

Mein Ziel ist es nach dem Studium noch mal von vorn zu beginnen und eine neue Firma zu gründen. Um die Finanzierung zu stemmen brauche ich bis dahin aber möglichst viel Eigenkapital, deshalb spare ich halt auch weiter und will von meinem Gesparten so wenig wie möglich wieder abgeben, weshalb ich halt denke ein Auto was nicht an Wert verliert, auch wenn es in der Anschaffung deutlich teurer ist, könnte hier ein guter Weg sein mein "Vermögen" zu erhalten.

Mich interessieren Meinungen dazu.

mich interessiert warum du "image" und "mega image!" als pros angibst, wenn du mit dem hobel nur zur disse düsen willst. wobei man dann sogar noch nach dem image eines gebrauchten smart CDI fragen müsste ;)

ein investment im falle von auto kannste bei normaler nutzung völlig vergessen.

bevor man aus einem auto ein investment macht braucht es ZEIT.

jetzt nen seltenen youngtimer im ausnahmezustand kaufen, den dann einmotten und in ein paar jahren mit gewinn verkaufen. alles andere ist im bereich auto kein investment sondern konsum.

nur

- durch deine nutzung fällt einmotten flach

- so ein auto kostet ein paar steine und, wenn überhaupt, wirft es erst in jahren was ab

(passt also nicht zu deiner sparidee bezüglich selbstständig machen)

wenn du dein geld behalten willst, wenig monatlich zahlen möchtest und nur 7tsd im jahr dübelst....würde ich persönlich was ganz anderes machen.

lease dir für nen 100er im monat irgendne kleinwagenschleuder.

kostet monatlich nicht viel, dein gespartes bleibt und reparaturen haste auch nicht (garantie)

Hallo..

denk doch mal in eine andere Richtung, denn bei 7000 km im Jahr würde ich mir überlegen, ob ich nicht an einem Carsharing teilnehme. Dies ist viel günstiger und man bezahlt im Monat einen kleineren Fixbeitrag und dann kommen noch variable Kosten dazu, aber dann auch nur eben bei Fahrzeugbenutzung.

Dies kommt natürlich nur in Frage wenn man nicht auf dem Ländle wohnt.

Hier sind weitere Informationen rund um Carsharing.

http://www.carsharing.de/

Ich denke, dass ist die beste Variante um sein Geld für andere Projekte aufzuheben.;)

Gruss Sausetornado

Ganz ehrlich, Oldtimer sind was für die Zeit nach dem Studium, wo das Geld flüssig ist. Kriegt man für nur 5k überhaupt was brauchbares ? Wenn man nicht selber schrauben kann sollte man es lassen und selbst das was man machen lassen muss (wie bei mir z.B: Getriebeüberholung oder Hinterachse) kostet mal locker je um die 2k und auch sonst gibt es immer Kleinigkeiten, das Geld sollte übrig sein, das sehe ich bei den geringen Einkommen wirklich nicht.

Ich empfehle einen gebrauchten 190E vom Opa mit <100tkm, scheckheftgepfegt, gibts für um die 3-4k. Das wäre sinnvoll.

Themenstarteram 12. August 2010 um 19:31

Hi, ja der 190er stand auch ganz oben mit auf meiner Wunschliste, da ich ihn auch für einen zukünftigen Klassiker halte und das einfach eine sehr schicke Limousine ist. Wie teuer kommt so ein Auto in etwa im Unterhalt? Danke!

Nicht nur du, ich werde den Gedanken nicht los mir noch einen 2.5 16V in die Garage stellen zu müssen.

Steuern und Versicherung kannst du selber ausrechnen, 9l beim 1.8er und halt die Verschleißteile, gibts aber auf dem Schrott für kein Geld.

Themenstarteram 12. August 2010 um 20:02

Hallo nochmal,, was würdet ihr von diesem Schätzchen halten?

http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=bsbxicvseyjw

Themenstarteram 12. August 2010 um 20:09

Bei dem 190er mit 1.8er Motor käme ich auf 400 Versicherung im Jahr und 132 Steuer. Geht eigentlich.

Zitat:

Original geschrieben von longtermtrader

Hallo nochmal,, was würdet ihr von diesem Schätzchen halten?

http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=bsbxicvseyjw

Schlecht. Nicht vom Auto her, vom Erhalt. Audi betreibt im Gegensatz zu Mercedes erst seit kurzem eine Traditionsabteilung. Entsprechend ist die Ersatzteilversorgung armselig. Versuche mal Blechteile zu bekommen...

Wenn es darum geht, möglichst kostengünstig wegzukommen, ist meine Empfehlung, sich für einen Tausender einen älteren Japaner zu kaufen, noch einmal einen Tausender hineinzustecken bzw. diesen einzuplanen (Wartungs- und Reparaturstau) und dann ists gut.

Hau die Anforderung "Image" einfach über Bord. Danach tun sich am Gebrauchtwagenmarkt fast unendlich viele günstige und auch noch halbwegs zuverlässige Alternativen im Bereich um die 5.000€ auf. Kauf so etwas im Bereich eines Kleinwagens bis zur Kompaktklasse (von mir aus nen 4er Golf oder nen gebrauchten Focus oder dergleichen mit rund 90 bis 100 Benziner PS). Wenn dann mal ne Reparatur um 500€ ansteht ist das auch kein Problem. Schlechtes Image hat ein Golf, Focus oder Seat Leon (1 Serie) auch nicht, sie sollten zuverlässig sein (wenn nicht verheizt) und du hast nach dem Kauf noch immer 7k Euro auf der Seite, bist trotzdem wärend des Studiums mobil. Was willst du mehr? Ich bin beim Studium Citroen AX und dann Fiat Brava (auch in dem Preisbereich) gefahren und war vollauf zufrieden.

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