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Wer kann mir helfen, dieses alte Auto zu identifizieren?

Themenstarteram 14. April 2021 um 17:03

Das beigefügte Bild stammt aus den ersten Jahren des XX. Jahrhunderts und wurde in Straßburg aufgenommen. Ich möchte gerne wissen, um welche Marke es sich handelt und eventuell welcher der Preis des Auto damals war.

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Daniel

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27 Antworten

Zitat:

@Matsches schrieb am 15. April 2021 um 22:05:25 Uhr:

 

Ja, das ist die Krux an irgendwelchen Internetquellen. Diese "schrägen" Luftschlitze habe ich auch auf keinem einzigen anderen Bild gesehen.

Ich würde jetzt die Seiten von Mercedes-Benz nicht als "irgendeine" Quelle bezeichnen. Auf den Bildern dort sind die Hauben oben alle glatt.

 

Grüße vom Ostelch

Zitat:

@Ostelch schrieb am 15. April 2021 um 22:12:10 Uhr:

 

Ich würde jetzt die Seiten von Mercedes-Benz nicht als "irgendeine" Quelle bezeichnen. Auf den Bildern dort sind die Hauben oben alle glatt.

Grüße vom Ostelch

Dann haben wir uns missverstanden, denn genau das gleiche meine ich. Diese "schrägen" Schlitze oben sind nur auf dem Strassbourg-Foto, auf keinem anderen bei Mercedes oder sonstig zu findenden Bildern.

Mit der "Krux" meine ich die ungenauen / falschen Angaben auf autoviva bzw. Wiki.

Zumal es den Parsival 1907 demnach schon gar nicht mehr gegeben haben dürfte.

Viele Bildinfos stecken leider nicht drin, in der alten Schwarte.

Mal ein bisschen geschärft und an den Kontrasten gedreht um vielleicht irgendeinen Schriftzug zu finden.

Nix! Im Endeffekt verstärkt man nur die Struktur des alten Fotopapiers.

Test1
Test2

Hallo zum Freitag,

ich fasse 'mal zusammen, wenn Benz:

01. Die Kühlerform kann passen

02. Die hochgesetzten Luftschlitze gab es nur bei Benz und auch da nur für wenige Baumuster und nur <1905>

03. Der besagte Parsifal war offiziell 1903>06 neu zu haben. Die Produktion lief bereits 1902 an. Letzte Wagen wurden sicher auch noch 1907 verkauft.

04. Die Technik wurde ständig verändert/verbessert, vieles parallel angeboten (Kundenwunsch). Als Zeitgeschichtler kann ich dazu nichts Verlässliches beitragen.

05. Die Anbauteile sind meist Sonderzubehör und fallen deshalb zur Bestimmung von Marke/Modell aus. Auch allgemein hilfreiche Teile wie Motorhaube und Kotflügel können 'mal seriel geändert/getauscht worden sein, sodass sie nicht mehr der (Erst-)Serienoptik entsprechen sondern ledeglich ihrem Einsatzzweck genügen müssen.

06. Eine bestimmte Mindest-Größe in Karosserie und Motor muss dem Wagen zugestanden werden. Schliesslich ist er nahezu voll besetzt mit Personen.

07. Ich bleibe deshalb bei meiner 80%-Wahrscheinlichkeit. Nicht mehr, weil ich mich im benachbarten Kaiserreich-Ausland noch nicht umgesehen habe. Halte ich ob der Zollabgaben auch für nicht notwendig.

Elsass-L. war ehemals deutsch, Strassburg nahe Baden (mit Benz-MA).

08. Überhaupt sollten wir froh sein, wenn es, hier nach ~115 Jahren, begründbare Hinweise auf mögliche Zuordnungen gibt. Nur ähnlich begründet kein Irrtum. Das Suchkind steht für eine private Momentaufnahme, überlieferte Vergleichs-Bilder & -Texte sind Zuordnungs-Vorschläge. Auch Wiki & Ko. können/wollen nicht mehr leisten. Einzig, auch unsere berechtigten (Rest-)Zweifel sollten uns (und werden mich) auch zukünftig nicht am Antworten hindern ...,

... mit den ersten Wochenend-Grüßen, Frank ;) .

Zitat:

@FrankWo schrieb am 16. April 2021 um 10:41:19 Uhr:

...

08. Überhaupt sollten wir froh sein, wenn es, hier nach ~115 Jahren, begründbare Hinweise auf mögliche Zuordnungen gibt. Nur ähnlich begründet kein Irrtum. Das Suchkind steht für eine private Momentaufnahme, überlieferte Vergleichs-Bilder & -Texte sind Zuordnungs-Vorschläge. Auch Wiki & Ko. können/wollen nicht mehr leisten. Einzig, auch unsere berechtigten (Rest-)Zweifel sollten uns (und werden mich) auch zukünftig nicht am Antworten hindern ...,

... mit den ersten Wochenend-Grüßen, Frank ;) .

Ja zu allem.

OK, nicht unbedingt zu den 80%. Aber das ist jetzt nicht wichtig.

Wichtig ist, wir sollten auch bei deutlich unter 80% etwas schreiben.

Ja sogar wenn wir einen ersten Verdacht hatten und den dann ausschließen könnten.

Ich selbst habe noch immer das Gefühl einen Schriftzug auf dem Kühler ahnen zu können.

Ich hatte Mal vor über 20 Jahren (auf dem Amiga?) mit einer Grafiksoftware gespielt, die hatte eine Funktion mit der man so einen erahnbaren Schriftzug vermutlich klarer machen könnte.

Da wurden Änderungen zu Nachbarpixel als Graustufen dargestellt.

Mit niedriger Priorität habe ich mir vorgenommen mal zu sehen was ich mit so einer Funktion mit diesem Bild erreichen kann. Fragt mich nicht welche aktuelle Software das kann und wie die Funktion damals genannt wurde.

Ich habe bereits vor über einem Jahr meinen EDV-Vertrauten gebeten, ein Bearbeitungs-Programm zu finden, mit welchem man über Vergrößerungen mehr sehen als nur Pixel-Punkte zählen kann. Entweder gibt es (noch) nichts, eher vermute ich, das es (noch) an meiner Kosten-Vorgabe (<500;--€) scheitert ...,

-

Die 80% sind mein eigener Anspruch - alles darunter wird über die Wortwahl abgestuft ...,

... FWo.

Es spricht viel für Franks Bestimmung. Wegen der schlechten Bildqualität wird es wohl kaum möglich sein, etwas Endgültiges zu sagen.

 

Grüße vom Ostelch

Zitat:

@FrankWo schrieb am 16. Apr. 2021 um 11:21:04 Uhr:

das es (noch) an meiner Kosten-Vorgabe (<500;--€) scheitert ...,

Das ist das Problem, was viele nicht verstehen. Ein Profiprogramm kostet richtig Geld. Das kapieren die bloß nicht, weil man das ja auch saugen kann. :(

Zitat:

@FrankWo schrieb am 16. April 2021 um 11:21:04 Uhr:

Ich habe bereits vor über einem Jahr meinen EDV-Vertrauten gebeten, ein Bearbeitungs-Programm zu finden, mit welchem man über Vergrößerungen mehr sehen als nur Pixel-Punkte zählen kann. Entweder gibt es (noch) nichts, eher vermute ich, das es (noch) an meiner Kosten-Vorgabe (<500;--€) scheitert ...,

-

Die 80% sind mein eigener Anspruch - alles darunter wird über die Wortwahl abgestuft ...,

... FWo.

Danke für deine Einschätzung.

Mit der Bildbearbeitung ist das schwierig: Man kann halt leider nur die Informationen für den Betrachter mit geeigneten Filtern und Algorithmen darstellen und (wieder) erkennbar machen, die noch im Ausgangsbild drin stecken.

Das können in abgesoffenen Tiefen versteckte Details oder vielleicht auch (für das Auge zu) kontrastarme Inhalte sein. Hier kann man elektronisch nachhelfen und "Krücken" für das menschliche Auge bauen, um dessen Schwächen zu kompensieren.

 

Details die nicht (mehr) im Bild stecken (und bei der verfügbaren Technik um die vorletzte Jahrhundertwende herum sind das halt leider viele) bekommt eine Bildbearbeitungssoftware nicht mehr nachträglich hin. Hier kann man dann zwar im Bereich des Wahrscheinlichen und Inter- bzw. Extrapolation arbeiten, aber selbst das ist dann genau genommen nur "geraten".

Das Bild hier ist aber selbst für die damaligen begrenzten Möglichkeiten "schlecht".

"Hübscher" kann mans machen, mehr Informationen stecken dann deswegen aber nicht drin.

Aus diesem winzigen totkomprimierten jpg Bildchen ist ohnehin nichts zu machen.

 

Das ist eigentlich wie bei einer alten Tonaufnahme:

Rauschen bekommt man weg, den Frequenzgang kann man durch Entzerrung ebenfalls "gefälliger" machen.

Aber z.B: die Obertöne eines Beckens, die die damalige Tontechnik ganz einfach nicht erfassen und schon gleich gar nicht speichern konnte, die bleiben unwiederbringlich weg, denn sie waren (auf der Aufnahme) nie da.

Ich habe mich beruflich früher viel mit Datenreduktion und -kompression befasst. Leider sind diese Prozesse nur sehr sehr bedingt reversibel. Was nicht mehr da ist, ist halt nicht mehr da.

Vielleicht kann man auch noch über das Kennzeichen eine Bestätigung bekommen. Damals gab es teilweise "Adressbücher" von Automobilbesitzern.

Zitat:

@kat2 schrieb am 19. April 2021 um 16:48:39 Uhr:

Vielleicht kann man auch noch über das Kennzeichen eine Bestätigung bekommen. Damals gab es teilweise "Adressbücher" von Automobilbesitzern.

Quasi alte Zulassungsunterlagen.

Nach über hundert Jahren und 2 Kriegen mit hin und her gibt es Gegenargumente.

Aber einen Versuch ist es Wert.

VI = Elsass-L.

A = Unter-Elsass

513 = Stadt Straßburg

Wagen war nicht auf eine Person des öffentlichen Interesses angemeldet (Adel/Stadtführung/Sonstige).

FWo

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 19. April 2021 um 17:12:41 Uhr:

Zitat:

@kat2 schrieb am 19. April 2021 um 16:48:39 Uhr:

Vielleicht kann man auch noch über das Kennzeichen eine Bestätigung bekommen. Damals gab es teilweise "Adressbücher" von Automobilbesitzern.

Quasi alte Zulassungsunterlagen.

Nach über hundert Jahren und 2 Kriegen mit hin und her gibt es Gegenargumente.

Aber einen Versuch ist es Wert.

Ich meinte so etwas:

https://www.siwiarchiv.de/.../

Demnach könnte es dem Apotheker Karl Haushalter aus Strassburg gehört haben. Leider ist der Fahrzeugtyp aber auch nicht angegeben.

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