Welche Rostprobleme gibt es wirklich und wie verhindert man das?
Hallo, ich habe bisher bei meinem 210er noch keinen Rost feststellen können, aber wenn ich im Forum lese mache ich mir doch Sorgen. Ich wäre sehr dankbar wenn mir die unten stehenden Fragen beantwortet werden könnten.
1.Welche konkreten Rostprobleme gibt es wirklich.
2.Welche Möglichkeiten habe ich dieses Problem einzudämmen? -Kann man normalen Unterbodenschutz verarbeiten?
-Kann man es problemlos selber machen oder sollte es ein -Fachmann ausführen.
-Was kostet dann der Spass?
-Kennt ihr eine gute Adresse in Berlin?
Mein Auto ist Scheckheft gepflegt und wurde regelmäßig bei MB vorgestellt. Ist eine Rostuntersuchung bestandteil der Wartung und werden etwaige Probleme gleich behoben?
Für Eure Antworten möchte ich mich vorab bedanken.
Gruß Andreas
Beste Antwort im Thema
Also ich möchte zum Thema Rost nur anmerken, dass ich nicht daran denke bei einem Auto dieser Preisklasse auch noch selbst für die notwendige Rostbehandlung zu sorgen.
Ich habe insgesamt vier Autos in der Familie (W210, Golf III, Toyota, Ford) und keiner bis auf den Mercedes hat derartige Rostprobleme. Sogar der günstige Golf der nicht in der Garage steht hat vergleichsweise nur Flugrost.
Bei meinem W210 sind nach 10 Jahren und bereits erfolgter Rostkullanz schon wieder beide Kotflügel, zwei Türen und diverse Teile am Unterboden stark befallen.
Meine nüchterne Bilanz schaut so aus, dass ich den Mercedes bei nächster Gelegenheit abstoße und mir ein anderes Fabrikat zulege. Nachdem das Service bei DB auch nicht das gelbe vom Ei ist werde ich eher einen Volvo oder noch einen Toyota ins Auge fassen.
Mich erheitert an dieser eher traurigen Rostgeschichte nur, dass viele hier im Forum es als das normalste der Welt ansehen, sich mehrmals im Jahr im Blaumann unter ihr Auto zu legen und daran zu arbeiten.
Wenn ich sowas machen will, dann restauriere ich mir einen Klassiker und keinen W210.
Nachdem bei mir ein Auto eine Arbeitsmittel ist werde ich aus heutiger Sicht sicher keinen Stern mehr fahren, abgesehen davon lachen Freunde von mir sowieso über meine Rostschüssel wenn ich damit ankomme.
Die Zeiten als ein Stern hell leuchtete sind schon lange vorbei, schade denn beim Kauf war ich noch voller Freude und Begeisterung.
15 Antworten
das mit den Käufergruppen trifft es ganz gut.
Bei uns wird ein Auto als Neuwagen gekauft und dann so 7-8 Jahre gefahren.
Dies funktioniert schon seit Jahrzenten super. Bei der Anschaffung der E-Klasse hat es dann von Beginn an Probleme gegeben. Neben einigen technischen Mängeln (ABS, Schiebedach, ESP, LMM usw.)die Anfangs noch in Garantie- bzw. Kullanz behoben wurden gab es immer wieder kleine aber ärgerliche Dinge die mein Vertrauen in MB nicht gerade verstärkt haben.
Als dann noch grobe Dinge wie Achsträger und Federbruch dazugekommen sind und DB von altersbedingten Mängeln gesprochen hat war es mit meiner Geduld am Ende.
Nachdem der Wagen mit 8 Jahren nicht mehr verkäuflich war (zumindest zu einem akzeptablen Preis) habe ich nochmals alles für einen Verkehrssicheren Zustand investiert und fahre ihn nun bis ins nächste Frühjahr. Dann werde ich ihn eintauschen und einen Markenwechsel vornehmen.
Bei allen anderen Marken in unserem Haushalt hat es auch hin und wieder Probleme und Mängel gegeben, aber eben nicht in dieser vielfalt und teilweise solche groben Sachen.
Da lob ich mir den Toyota Avensis meiner Frau, der hat 240.000 km drauf und bis auf Ölwechsel, Reifen und einen Kupplungstausch wurde nix investiert. Kein Rost kein poltern nix. und das alles obwohl meine Frau nicht gerade sorgfältig damit umgeht und eher rassant fährt.
Deshalb meine Enttäuschung über mein ach so tolles E-Klasse Modell.
Wie gesagt ich persönlich brauche nur ein Auto zum fahren und kein Hobby zum schrauben.
Aber wie auch schon richtig bemerkt wurde, jedem das sein
schönen Sonntag