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Was muss ich beachten beim Verkauf meiner Transalp XL600V, Baujahr 1998 ?

Honda
Themenstarteram 10. Januar 2023 um 18:10

Hallo Forum,

ich möchte mich demnächst von meiner geliebten Transalp XL600V trennen und hier mal fragen, auf welchen Online-Börsen man so ein Motorrad am besten verkauft, habe das noch nie gemacht.

Die Transalp ist technisch o.k., die letzten Wartungen wurden von einer Honda Werkstatt durchgeführt. Batterie neu, Reifen und Kette in gutem Zustand. Hat jetzt knapp 90000km auf der Uhr.

Letzes Jahr hat sie ein neues, kompaktes Topcase von SHAD bekommen.

Ein paar Blessuren sammeln sich natürlich in 24 Jahren an:

Eine kleine Delle am Tank, teiweise sind Haltezapfen der Verkleidung abgebrochen. Nichts was die Fahrtauglichkeit in irgendeiner Form einschränkt.

Im 2. Jahr habe ich mich gleich hingelegt, das wurde alles fachkundig in einer Honda Werkstatt repariert (bis auf die kleine Delle im Tank ...)

Selbst der TÜH Prüfer war letzes Jahr regelrecht begeistert von dem guten Zustand und die Plakette gabs dann natürlich problemlos.

Welche Fallen lauern da auf einem beim Privatverkauf?

Ist es besser, das Motorrad im Sommer zu verkaufen oder ist die Jahreszeit dafür ohne Bedeutung?

Eine erste Suche in den bekannten Verkaufsportalen ergab eine große Spannweite des Preises.

Welchen Preis würdet Ihr ansetzen?

Danke für jeden Tipp.

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8 Antworten

Saisonbeginn ist immer super, du kannst sie ja vorher einstellen aber beim Preis hart bleiben. Musst dir überlegen, wen du unter welchen Bedingungen Probefahrt machen lässt, Verträge gibts im Netz, zb beim ADAC. Preis würde ich mal nen Händler fragen, was er dir empfiehlt.

Themenstarteram 11. Januar 2023 um 0:20

Zitat:

@B196BerlinScooter schrieb am 10. Januar 2023 um 21:08:24 Uhr:

.... Musst dir überlegen, wen du unter welchen Bedingungen Probefahrt machen lässt ....

Was meinst du damit? Muss man eine Probefahrt irgendwie rechtlich absichern?

Findet man genug Käufer, wenn keine Möglichkeit der Probefahrt gegeben ist?

Verkauft man ein Motorrad besser abgemeldet ohne Nummerschild?

Alternative:

Will mir einen Motorroller kaufen, Favorit ist aktuell die Honda SH 150i. Wenn ich mir den neu kaufe, könnte ich dabei die Transalp in Zahlung geben. Muss mal unverbindlich beim Händler fragen, welchen Betrag er mir für meine Transalp anrechnet.

Hängt davon ab, wie bereit du bist, ein Risiko zu tragen. Mindestens das würde ich nutzen: https://assets.adac.de/.../vereinbarung-probefahrt_ybsz9t.pdf

 

Vorher mal checken, wie sicher der Käufer ist, ggf einen Ort auswählen, ohne viel Verkehr, etc., gutes und trockenes wetter nutzen.

Ja, frag mal deinen Händler, ist natürlich einfacher aber der kann dir keinen guten Preis bieten, der muss ja Gewinn machen und muss selbst investieren.

Es ist übrigens ein Irrglaube, das ein abgemeldetes Fahrzeug für den Verkäufer völlig risikolos zu veräusern ist.

Beispiel aus dem Leben: Verkäufer Fritz verkauft seinen abgemeldeten ollen Opel für einen Apel und ein Ei an Iwan.Nummernschilder sind keine dabei, deshalb hat I.neue mitgebracht, denn das Auto soll in den Export.

Fritz streicht die Kohle ein und freut sich.Unterdessen kurvt I.besoffen mit geklauten Schildern durch die Gegend und hat an ein paar geparkten Autos Feindkontakt.

Frage: wer zahlt den Schaden?

Richtig, Fritz seine Versicherung und nimmt ihn gleich in Regreß.

Versicherungsnachhaftung nennt sich das Gesetz und galt in diesem Fall auch länger als einen Monat.

Vorsicht bei Angeboten wie: kaufe, schicke Scheck und hole ab. Schecks können z.B. in England zurückgebucht werden. Dann ist beides weg.

Nur Bargeld zählt, wer ganz sicher gehen will, zahlt das bei Übergabe SOFORT in Beisein der Käufers in den Automaten der Hausbank ein.

Ich würde nur ein abgemeldetes Fahrzeug verkaufen, obwohl ich es früher öfters anders gemacht habe und nie reingefallen bin.

Ist natürlich alles Schwarzmalerei, die Regel ist wohl, dass alles glatt geht.

Als Verkaufsplattform mobile.de oder ebay Kleinanzeigen

Zu dem Thema Gebrauchtverkauf gibt es auch zahlreiche interessantes Threads hier auf MT im Unterforum V&S.

Die Inzahlunggabe bei Neukauf eines anderen Motorrads ist zwar eine Möglichkeit bringt aber meist einen geringeren Erlös.... allerdings ohne Arbeit und ohne Risiko.

Und manche Händler nehmen Motorräder gar nicht erst in Zahlung. Das musste vorher abklären!

Auf jeden Fall einen rechtlich wasserdichten Kaufvertrag-Vordruck verwenden, gibt es beim ADAC oder deiner KFZ-Versicherung als Download.

Hintergrund ist, dass da Punkte wie: "Der Käufer verplichtet sich das Fahrzeug innerhalb von drei Tagen umzumelden", etc. drinstehen.

Ich habe damals mein Auto verkauft und zwei Wochen später hat mich die Polizei Nachts um 3 Uhr aus dem Bett geklingelt und was von Fahrerflucht erzählt.

Der Käufer/Fahrzeugführer hatte einen Unfall verursacht, danach sind wohl drei Leute aus dem Auto gesprungen und abgehauen. Den Wagen haben die einfach mitten auf der Kreuzung stehen gelassen (noch immer auf mich angemeldet!).

Als ich der Rennleitung den Kaufvertrag vom ADAC gezeigt hatte sind die wieder abgezogen, ohne hätte ich wohl das Nachsehen gehabt.

Verkauf über Mobile.de oder ähnliche Portale funktioniert meiner Meinung nach gut.

Angemeldet verkaufe ich ein Fahrzeug nur an jemanden mit deutschem Personalausweis. Die PersoNr. Ist im Kaufvertrag zu notieren. Abgemeldet verkaufe ich auch an Leute, die mir ihren Reisepass vorlegen. In beiden Fällen nur gegen Bargeld. Bargeld auf Echtheit prüfen, ggf. mit eigenen Scheinen vergleichen. Die Seriennummer muss fühlbar erhaben sein. Und nicht alleine sein - ein guter Freund sollte dabei sein.

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