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Warum 500ps und mehr

Themenstarteram 13. November 2015 um 19:28

Hallo ,

Zur Zeit wechsele ich betriebsbedingt von meinem 2 Jahren alten Scania R500 auf einen 16 Jahren alten 420er Hauber der jetzt über 1 Million Kilometer auf der Uhr hat . Da wir immer die gleichen Strecken fahren kann ich das gut vergleichen . Mein Kollege mit dem 490er , der Rentner mit meinem 500erter und ich mit dem 420er fahren gemeinsam von der Ladestelle weg ( Fahrstrecke 150 km ) Nach 500 Meter fahren wir auf die N4 auf und wir müssen den ersten kleinen Anstieg nehmen . Die Kollegen überholen mich aber ich bleibe immer hintendran . Da der Hauber seine 92 macht habe ich sie bei beachten des Überholverbotes vor Metz ( nach ca.90 km ) wieder überholt . An unserer Autobahnabfahrt ( danach schwere Strecke ) mache ich kurz halt und lasse sie vorbei . Auf den letzten 40 km können sie jetzt dank ihrer Leistung mir maximal 2 Minuten abholen . Vom Verbrauch her liege ich sogar unter dem 490er . Wo ist jetzt der Fortschritt ??

Klar die neuen sind leichter zu fahren und nehmen einem auch einiges an Arbeit ab aber das Altertum macht mir einfach Spaß und schaltet wie ich es will .

Martin

 

31 Antworten

Interessant wäre vielleicht auch ein Vergleich der Verbräuche ...

Außerdem dürfte der Millionär bei der Maut in D etwas heftiger auftauchen.

Hieß es nicht mal in der Fahrschule "Alles über 380 PS ist unnötig, da das Leistungsspektum im gegensatz zum Verbrauch abnimmt"...ach mal zu bedenken.

Es gibt nix besseres als ein Schaltwagen...Automatic schon und gut aber ein Schaltwagen-Fahrer ist immer efficienter als ein Automatic Fahrer!

Zitat:

@TheJoey902 schrieb am 13. November 2015 um 20:37:44 Uhr:

Hieß es nicht mal in der Fahrschule "Alles über 380 PS ist unnötig, da das Leistungsspektum im gegensatz zum Verbrauch abnimmt"...ach mal zu bedenken.

Es gibt nix besseres als ein Schaltwagen...Automatic schon und gut aber ein Schaltwagen-Fahrer ist immer efficienter als ein Automatic Fahrer!

Stimmt leider beides nicht immer.

Bei der Motorleistung macht es schon einen Unterschied, wieviel Tönnchen zu bewegen sind.

Und was in Ostfriesland schon übermotorisiert ist, quält sich vielleicht schon in der Schwäbischen Alb ....

Und beim Bus möchte ich das automatisierte Getriebe nicht mehr missen.

Zitat:

@ConvoyBuddy schrieb am 13. November 2015 um 20:45:25 Uhr:

Bei der Motorleistung macht es schon einen Unterschied, wieviel Tönnchen zu bewegen sind.

Und was in Ostfriesland schon übermotorisiert ist, quält sich vielleicht schon in der Schwäbischen Alb ....

Und beim Bus möchte ich das automatisierte Getriebe nicht mehr missen.

Das stimmt, die Einsatzlage machts aus, aber man kann doch sagen so 450/500 PS für einen Fernverkehrszug 40Tonnen Silo oder sowas ist das schon sehr gut motorisiert, natürlich Schwerlast und so lassen wir aus da lohnen sich dann 730 PS z.B. alle mal.

Kommt drauf an beim Bus, die meisten Busfahrer die Ich kenne fahren Reisebus und 80% davon Schaltwagen...gut des sind auch alte Hasen die wissen wie man Fahrgastfreundlich fährt, in dem Fall ist Automatic alle mal besser für den Fahrgast...egal ob frisch aus de Fahrschule oder schon kurz vor de Rente.

Bei LKW und PKW bin Ich wie gesagt der Meinung das Ich z.B. efficienter mit Schaltwagen fahren kann als z.B. mein Onkel mit seiner Automatic.

Zitat:

@ConvoyBuddy schrieb am 13. November 2015 um 20:45:25 Uhr:

 

Stimmt leider beides nicht immer.

Bei der Motorleistung macht es schon einen Unterschied, wieviel Tönnchen zu bewegen sind.

Und was in Ostfriesland schon übermotorisiert ist, quält sich vielleicht schon in der Schwäbischen Alb ....

Und beim Bus möchte ich das automatisierte Getriebe nicht mehr missen.

Und wenn Einer quasi Linie über die Alpen fährt dürfte Leistung kein Hindernis sein.

150km sind nun mal auch keine Strecke wo sich die höhere Durchschnittsgeschwindigkeit der stärkeren Motoren großartig auswirken kann. Aber wenn die Strecke mal an die 1000km geht und ein paar Berge dazwischenkommen sieht die Lage anders aus.

Die Spediteure würden sicher keinen LKW mit 500PS kaufen wenn es 380 auch tun würden.

Ex-Kollege ist mal in den letzten Zügen seiner Zivi- Zeit nebenbei für eine Spedition gefahren die Granitplatten transportierte, Ladestelle irgendwo am Bodensee und Ziel irgendwo bei Stuttgart. Üblicherweise hatte Er den Reserve-LKW mit 380PS und schon einem 420er war Er spürbar schneller aber immer noch deutlich Langsamer als der Kollege der diese Tour üblicherweise mit einem 480PS LKW fuhr, wobei der 380er mit Abstand am Meisten schluckte.

Themenstarteram 15. November 2015 um 9:37

Ich fahre Kipper und pendele zwischen Deutschland , Frankreich und Luxemburg . Leerfahrten liegen bei ca. 35% .

Die Maut spielt keine Rolle da ich aus dem Saarland komme und die Deutsche Autobahn fast nicht benutzten muss .

Der " Ausreißer " in diesem Trio ist der V8 mit 35 ltr . Der 490er liegt bei knapp 34 und der Oldie hält sich tapfer in der Mitte . Dank der etwas höheren Endgeschwindigkeit könnte ich den Zeitverlust in den Bergen ausgleichen ( freie Fahrt vorausgesetzt ) Ach so , Fahrstrecke täglich über 600km bei 3mal laden und abkippen .

Den 490er kann man prima mit der Automatik fahren denn er schaltet astrein ,

Den 500erter fahre ich im manuellen Modus . Trotz 100 U/min mehr schaltet er unnötig in den Bergen runter was der 490er nicht macht . Rein Im Automatikmodus liegt er bei mindestens 37ltr.

Den Oldie schalte ich rein auf Gehör da der Drehzalmesser meistens seine Mitarbeit verweigert .

Wären da nicht die Trommelbremsen gäbe ich ihn nicht mehr her .

Na ja , am Montag lerne ich einen neuen Fahrer drauf an und bin dann wieder mit dem " spa8freien " 500erter unterwegs .

Martin

...mit den vielen PS, das hat ökonomische Gründe. Je besser motorisiert man als Spediteur die Autos kauft -am besten V8, Schwerlast-SZM und son Zeugs fürn normalen 40Tonner- und je mehr Lampenkrempel man dranschraubt, desto weniger Lohnkosten hat man, weil da draußen genügend Angeber & Idioten rumlaufen, für die es das wichtigste ist mit so einem aufgemöbelten LKW rumzufahren.

Zum Spritverbrauch... ich hab in 5 Jahren verschiedene SZM aller möglichen Marken von 400 bis 510PS gefahren. Bei der ersten Spedition, wo ich angefangen hab zu fahren hatten wir erst einen alten TGA 18.480 und einen alten DAF XF 95.430 -beide jenseits der 700.000km und später 2 neue Volvo FH 480. Als ich zu einer Spedition die durchwegs mit 400 PS (MAN TGX), 410 PS (MB Actros bzw. DAF XF 105) gefahren sind hats mich fast umgehauen... die Spritverbräuche waren bei ähnlichen Strecken (A9 zwischen München und Leipzig) und Ladungsgewichten durchwegs um gut 5 Liter niedriger.

Automatik... is leider inzwischen Alltag. Ich war immer froh, wenn ich mal ein Auto mit normaler Handschaltung fahren konnte, hab aber auch die Erfahrung gemacht -hab oft welche zum Anlernen, bzw. Bewerber auf nen Job aufm Auto gehabt-, dass eine ganze Reihe von Fahrern da draußen unterwegs sind, denen man nur idiotensichere Sachen in die Hand geben kann.

Die Automatisierten Schaltgetriebe fahren effizienter wie jeder Handschalter. Die Technik ist mitlerweile so weit das das Fahrzeug einfach besser weis wie es Sparsammer fährt als der Fahrer hinter dem Lenkrad.

Themenstarteram 15. November 2015 um 14:28

Zitat:

@Zoker schrieb am 15. November 2015 um 13:53:04 Uhr:

Die Automatisierten Schaltgetriebe fahren effizienter wie jeder Handschalter. Die Technik ist mitlerweile so weit das das Fahrzeug einfach besser weis wie es Sparsammer fährt als der Fahrer hinter dem Lenkrad.

Da habe ich allerdings andere Erfahrungen gemacht .

Lasse ich den 500erter selbst schalten ( der ist 2 Jahre alt ) braucht er , da er unnötig runterschaltet , fast 3ltr. mehr auf 100 km als wenn ich ihm selbst schalte

Der 490er ( gleiches Alter ) schaltet sauber und benötigt nur wenig Eingriffe .

Martin

...da muß der Fahrer, dessen Fahrweise als Referenzwert herangezogen wird schon eine gewaltige Pfeife sein. Sparsame Fahrweise hat meiner Meinung nach relativ wenig mit Automatik oder Manuell zu tun... bei der Automatik reinsetzen und stur die Technik machen lassen ist bringt nix.

Kann ja auch nicht gehen, denn im Vergleich zur Technik hat der Fahrer den Vorteil vorrausschauend zu fahren und so die Topographie, Verkehrssituation, Wetterbedingungen, usw. in seine Entscheidungen einzubeziehen. Und ja, ich weiß schon, da gab es schon Versuche von Herstellern die die Topographie öfter befahrener Strecken aufzuzeichnen, so dass die Steuergeräte praktisch das Streckenprofil vorliegen haben... aber das ist halt auch wieder nur einer von vielen Parametern.

Zumal -bis auf Volvo- keiner der Hersteller, deren LKWs ich gefahren hab ein brauchbares / annehmbares Automatikgetriebe hatte... egal ob DAF XF, MAN TGX / TGA, IVECO Stralis oder Mercedes Benz Actros... einfach grausam, da warste nur ständig am rumkorrigieren. Wobei Mercedes mit dem EPS nicht mal eine vernünftige manuelle Lösung hatte... da hat man nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Für einen guten Fahrer ist die beste Lösung eine ganz normale Handschaltung... zumal man sich viel unnötige & anfällige Technik spart, die schlimmstenfalls das gesamte Fahrzeug außer Gefecht setzt... haben wir damals bei unseren MB Actros gesehen - da standen wir mit unseren neuen SZM, der eine 80.000km, meiner knapp 200.000km machtlos auf der Bahn und haben Batterien ab- und angeklemmt, mit diesen Anlernprozeduren rumgemacht, auf dass vielleicht irgendwas funktioniert, ein Gang reingeht und wir irgendwie ohne Abschlepper von der Stelle kommen.

Dagegen hab ich in der ersten Spedition den alten DAF selbst mit ausgefallener kleiner Gruppe noch bis zur nächsten Entladestelle und anschließend problemlos in die Werkstatt gebracht - notfalls hätte man als Fahrer lt. Bedienungsanleitung am Getriebe zwei Luftanschlüssen umdrehen können um in die kleine Gruppe zu gelangen und die SZM damit in die Werkstatt zu fahren. Und selbst als etliche Monate -nachdem eine "Fachwerkstatt" dran rumgemurkst hatte, aber das ist eine andere Geschichte- später die Kupplung überhaupt nicht mehr getrennt hat war es möglich die SZM solo auch ohne Kupplung aus eigener Kraft etliche Kilometer in die nächste Werkstatt zu fahren.

PS: ...das hier (klick) ist zwar der Reiserechner von einem Automatik Actros 1844, aber selbstständig schalten durfte der relativ wenig... da war "Adlerauge Fahrer" ständig am Kontrollieren und Eingreifen... und den wahren Grund für diese Verbrauchswerte erkennt man hier (klick) (EZ war Nov. 2011, Originalsatz Bremsbeläge ab Werk!) - wer bremst verliert.

Früher dachte man auch einmal das man im Schubbetrieb durch die Null Förderung am meisten Sprit spart. Heute weis man das wenn man den LKW einfach Rollen lässt mehr Diesel einspart. Im ersten gedanken ist das gegen jede Logik. Und so ist nunmal auch nur noch der Fahrer und sein Fahrstiel eine Variable die den Spritverbrauch negativ beeinflusst. Auch wenn es dir vielleicht nicht passt, der Zukunft gehört der Automatik mit Eco Roll und GPS Tempomat. Das Fahrzeug weis mitlerweile einfach besser wie es Spritsparend fährt als der Fahrer. Der Elektronik wird immer versuchen den Motor in dem Bereich laufen zu lassen wo er am Effizentesten Arbeitet.

Zitat:

@Zoker schrieb am 15. November 2015 um 14:58:32 Uhr:

Früher dachte man auch einmal das man im Schubbetrieb durch die Null Förderung am meisten Sprit spart. Heute weis man das wenn man den LKW einfach Rollen lässt mehr Diesel einspart. Im ersten gedanken ist das gegen jede Logik. Und so ist nunmal auch nur noch der Fahrer und sein Fahrstiel eine Variable die den Spritverbrauch negativ beeinflusst. Auch wenn es dir vielleicht nicht passt, der Zukunft gehört der Automatik mit Eco Roll und GPS Tempomat. Das Fahrzeug weis mitlerweile einfach besser wie es Spritsparend fährt als der Fahrer. Der Elektronik wird immer versuchen den Motor in dem Bereich laufen zu lassen wo er am Effizentesten Arbeitet.

Das stimmt sicher! Ich fahre jetzt seit drei Wochen den neuen R450 von Scania! Das Automatic Getriebe ist mit dem Navi gekoppelt und das Fahrzeug "weiß" scheinbar genau wann es in den Eco Roll übergeht, wann es runterschaltet und wann hoch. Ist allerdings gewöhnungsbedürftig das Fahrzeug machen zu lassen da es selbst an steilen Wegstrecken vom Gefühl her Untertourig fährt. Aber er zieht und schaltet bei Bedarf auch zwei oder drei Gänge runter. Im Vergleich zum alten R420 Handschalter locker fünf Liter weniger.

@ @Zoker schrieb am 15. November 2015 um 14:58:32 Uhr:

Das gilt vielleicht für den (unterirdischen) Durchschnitt der Fahrer, wie man ihn zur Zeit auf den Straßen vorfindet. Das was diese katastrophalen "Lenkradhalter", verbocken... da schaffen es die paar vernünftigen mit Hirn und Verstand, die es noch gibt auch nicht mehr das Ruder noch rumzureißen.

Hab ich ja oben schon geschrieben, dass es nur noch mit Automatik geht, weil die meisten schlicht zu blöd sind eine manuelle Schaltung zu bedienen... bevor ich etliche Getriebeschäden in Kauf nehme, würde ich als Spediteur auch die idiotensichere Automatik kaufen.

Zitat:

@Zoker schrieb am 15. November 2015 um 14:58:32 Uhr:

...Und so ist nunmal auch nur noch der Fahrer und sein Fahrstiel eine Variable die den Spritverbrauch negativ beeinflusst. Auch wenn es dir vielleicht nicht passt, der Zukunft gehört der Automatik mit Eco Roll und GPS Tempomat. Das Fahrzeug weis mitlerweile einfach besser wie es Spritsparend fährt als der Fahrer. Der Elektronik wird immer versuchen den Motor in dem Bereich laufen zu lassen wo er am Effizentesten Arbeitet.

Die Variable, die den Fahrstil eines Fahrers ausmacht ist so groß, das kann keine Technik der Welt ausmerzen was der Fahrer an der Stelle verbockt.

Mal ehrlich... "den Motor in dem Bereich laufen zu lassen, wo er am effizientesten arbeitet"... die meiste Strecke läuft ein Fernverkehrs-LKW im höchsten Gang auf gerader Strecke mit nahezu konstanter Geschwindigkeit & Drehzahl auf der Autobahn dahin... da gibts getriebeseitig nicht viele Entscheidungen zu treffen.

Da hat der Mechaniker, der in der Werkstatt die Entscheidung trifft, welche Reifengröße draufgeschraubt wird und damit auch die sich ergebende Drehzahl bestimmt noch mehr mit dem Spritverbrauch zu schaffen als irgendeine Automatik... und ja deshalb komme ich da drauf, wir hatten eine SZM, die mit weit überhöhter Drehzahl lief -jeder Fahrer mit Hirn & Verstand hat sich an den Kopf gelangt was das für ein Mist ist... mein Verdacht war, da hat man aus einer Standard-Maschine einen LowLiner gemacht indem man kleinere Reifen aufgezogen hat ohne die Getriebübersetzung bzw. die des Diffs. anzupassen und hat damit aus der SZM eine Drehorgel gemacht hat.

Richtig Sprit sparen, das kann ein vernünftiger Fahrer mit Hirn & Verstand erheblich besser... genau so wie es ein Depp hinkriegt mit der besten Automatik Spitzenverbräuche -nach oben- zusammenzufahren.

Wir hatten den Fall... identische Fahrzeuge (MB Actros 1844 Automatik gleiches Alter), identische Auflieger ebenfalls neu, identische Ladung (ca. 10 Tonnen Autoblech), identische Strecke zwischen 2 Automobilwerken... der eine lag gut unter 30 Liter/100km der "Lenkradhalter ala Aushilfsfahrer" bei 46 Liter / 100km... am nächsten Tag und auch zuvor der Stammfahrer lag zwar auch nicht weit unter der 30 Liter Marke, aber auch nie viel drüber.

PS: ...ich hab schon Verbräuche gesehen, die hat damals der Chef in der ersten Spedition in der ich gefahren bin mit unserem alten DAF XF 95.430 reingefahren... 25 Tonnen Pepsi aus Leißling mitm alten Kühler, Gesamtgewicht über 40 Tonnen -also ein paar Tonnen überladen- die A9 runter nach München und das mit 20 bis 23 Liter/100km. Dachte mir fallen die Augen raus... aber als "Chef-Aushilfs-/Gelegenheitsfahrer" hatte der das Privileg Lenkzeit im Überfluß zu haben, dazu die Dieselkosten ständig im Nacken... das war für den ein Sport um jeden Liter zu kämpfen der nicht durch die Einspritzdüsen geht... der hats ins Extreme getrieben und z.B. über Kuppen rigoros die Geschwindigkeit zurückgenommen bzw. in Senken den Schwung in die nächste Steigung mitgenommen... usw. usw.

Zitat:

@gast356 schrieb am 15. November 2015 um 15:31:16 Uhr:

 

Richtig Sprit sparen, das kann ein vernünftiger Fahrer mit Hirn & Verstand erheblich besser...

Eben das stimmt halt nicht mehr. Auch wenn du ein super Spritverbrauch hast, die Technik holt noch mal bis zu 1% mehr raus. Einfaches Beispiel. Du fährst einen Berg hoch, die Automatik gekoppelt mit GPS Tempomat und Eco Roll haut mitten im Berg den Gang raus, schaltet in Neutral und lässt den LKW über die Kuppe rollen. Du mit deinem Handschalter würdest nie auf die Idee kommen den LKW in Neutral rollen zu lassen, du fährst den Berg hoch, und gehst vor der Kuppe vom Gas und lässt ihn drüber rollen. Der Unterschied ist, das durch die Motorbremswirkung bei eingekuppeltem Triebstrang bei dir die Geschwindigkeit schneller und stärker abnimmt als wenn man ihn mit geöffnetem Triebstrang rollen lässt. Was passiert? Du musst entweder im Berg länger Gas geben, oder du hast nachher einen höheren Geschwindigkeitsabfall und musst wieder beschleunigen um auf deine Reisegeschwindigkeit zu kommen. Sicher bist du damit Sparsamer wie einer der den LKW Vollgas über den Berg fährt, aber die Technik holt im Gegensatz zu dir das letzte bisschen voll raus. Anderes Beispiel, es geht auch mal wieder Berg ab. Mit dem Handschalter gehst du vom Gas, lässt ihn über die Kuppe rollen, Berg runter rollen, dann kommt die ebene und irgendwann gehst du aufs Gas und beschleunigst. Die Automatik geht vor dem Berg in Neutral, nutzt den Schwung bis zur Kuppe, lässt ihn einfach in Neutral den Berg runter rollen, nimmt dabei Geschwindigkeit auf, und nutz den Schwung in der Ebene bis er soweit abfällt das wieder eingekuppelt wird und der LKW fährt normal weiter. Auch wenn das im ersten blick unlogisch klingt da der LKW ja im Standgas läuft und Sprit verbraucht, verbraucht er durch das Rollen lassen weniger als du der durch die Motorbremswirkung den Schwung schneller verliert und früher wieder beschleunigen muss.

P.s. Und langsamer bist du mit der Technik auch nicht.

Das bei Fahrzeugen ohne GPS Tempomat und Eco Roll funktion der Fahrer besser Sprit sparen kann als die Technik, weil er sieht was kommt ist klar. Aber die Technik hat sich nunmal weiter entwickelt.

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