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Wann kommt meiner weg?

Themenstarteram 16. Juni 2017 um 2:10

Hallo Leute,

ich bin Besitzer eines Twingos von 2001 aus erster Hand mit derzeitig 135000 km auf dem Tacho. Leider habe ich das Gefühl, dass mich das Auto von Wartung und Reparatur auffrisst - es also langsam zu viel wird für das was er bietet. Da ich auf Spritmonitor vertreten bin und gerne alles aufschreibe: https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/649108.html

Was sagt ihr dazu? Fahren bis nicht mehr ist oder kommt irgendwann der Tag an dem mein gedachtes "Jetzt ist soviel gemacht wurden, da kann nichts mehr kaputt gehen" sich bewahrheitet? Leider werden vielleicht auch 2 neue Reifen im Winter fällig allerdings lässt das Auto einen bisher nie im Stich und der Platz ist einfach unübertroffen: 2 Leute, großer Hund und Koffer - kein Problem.

Noch eine kleine Anmerkung:

Ich finde es aber verblüffend, wie ein Auto mit so wenig Kilometern so abgeranzt aussehen kann im Innenraum (Armaturen kleben von dem Softtouch (wie kommt man auf sowas) und das Lenkrad ist abgegriffen) - das war schon bei 90000 km. Ist das bei den meisten Kleinwagen so, da sie so günstig sind? Für mich sind 200000 km eigentlich nichts wenn man sich manch andere Autos anguckt.

Falls es hier nicht passt, darf es gerne verschoben werden :)

Beste Antwort im Thema

Das war doch jetzt nur ein Bruchteil dessen, was da im Alter so an Reparaturen kommt.

Das ist normal!!!

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Wenn ich das richtig gelesen habe hast du vor 3 Jahren das Auto für 1450€ gekauft und ca. 700€ in Reparaturen Ölwechsel etc. Ist ja keine Reparatur Restwert des Autos jetzt ca. 750€

Sind also ca 20€ Wertverlust im Monat plus das gleiche in Reparaturen.

Billiger geht's nicht Auto zu fahren.

Unter wirtschaftlichen Aspekten weiterfahren bis wirklich eine größere Reparatur kommt und dann noch an einen Exporteur verscherbeln.

Wenn du ein besseres Auto natürlich fahren möchtest kann ich das verstehen. Dann sollte natürlich auch ein Budget über 1500€ zur Verfügung stehen.

Wenn ich mir die Beträge bei deinen Reparaturen anschaue und wieviel da teilweise gemacht worden ist - weiter so. Das ist Preis-/Leistungsmäßig unschlagbar und vieles waren halt doch Verschleissreparaturen. Günstiger kannst du nicht fahren. Beim modernen Wagen zahlst du 300 EUR allein für Inspektion und Ölwechsel, und kannst es in den meisten Fällen auch nicht mehr selbst machen.

Jedes andere Auto wird sehr wahrscheinlich sehr viel höhere Kosten verursachen

Bezüglich der Kosten kannst du nicht meckern, wobei man natürlich auch berücksichtigen muss, dass du wohl selbst Arbeitszeit investiert hast - inwiefern du das gerne machst kann ich nicht sagen. Aber 300 bis 400€ pro Jahr für Wartung und Reparaturen ist doch vollkommen im Rahmen.

Das Auto ist eben jetzt 16 Jahre alt, da stellt sich doch viel eher die Frage, ob du dir mal was Neueres leisten willst. Vor allem auch im Hinblick auf aktive und passive Sicherheit. Rein von den Kosten wird sich das (außer du hast einen Motorschaden oder dergleichen) nicht rechnen, aber vom Fahrkomfort, der Sicherheit, auch dem Ambiente, (du sprichst selbst davon, dass der Wagen einfach abenutzt aussieht und sich wohl auch so anfühlt), usw. wird es deutlich bessere Alternativen geben.

Fraglich ist halt, wie viel Geld dir das wert sein würde. Jetzt wieder ein 12 bis 14 Jahre altes Auto um 1500€ kaufen macht da kaum Sinn (das ist die Katze im Sack, dort kaufst du wohl fast garantiert auch wieder Wartungsstau mit). Da solltest du eher in den Preisbereich 4.000 bis 6.000€ gehen. Bezüglich Platz, Komfort und Sicherheit vielleicht auch eine Klasse darüber schauen (Kleinwagen statt Kleinstwagen). Den Verbrauch (der alte Twingo wiegt einfach nix) wirst du aber wohl so nicht mehr ganz erreichen, bei deinen Fahrgewohnheiten würde ich aber durchaus vermuten, dass so ein Fiesta, Corsa, Polo, Clio, etc. mit vernünftigem Benzinmotor auch mit 5L auf 100km bewegt werden kann.

Das war doch jetzt nur ein Bruchteil dessen, was da im Alter so an Reparaturen kommt.

Das ist normal!!!

Hallo,

ich finde auch dass du damit sehr günstig unterwegs bist. Teile für den Twingo sind günstig, und er ist einfach zu reparieren - bei einem alten Auto kommt einfach hin und wieder mal was, das lässt sich nicht vermeiden.

Bei uns aktuell Ähnlich:

Panda meiner Mutter ist jetzt 13 Jahre alt und muss im August zum TÜV. Dafür muss ein wenig am Auto gemacht werden. Habe mir von mehreren Werkstätten KVAs eingeholt und wir stecken nochmal 900€ in das Auto rein. Hauptsächlich, weil der Wagen in 13 Jahren, bedingt durch lange Krankheit, erst etwas über 30tkm abgespult hat. Zwar hat der Wagen nur einen Restwert von ca. 1500€ und 900€ sind bei dem Restwert eine Hausnummer, aber andererseits bekommt man für das Geld kein Vergleichbares Fahrzeug. Daher stecken wir das Geld rein, zumal der Wagen bisher keine großartigen Wartungskosten verursacht hat.

Mein Tipp:

Weiterfahren.

Moin,

Alles nicht tragisch - alles normale Alterserscheinungen und völlig normaler und unspektakulärer Verschleiß. Das kommt alles bei jedem Auto. Bei den meisten ist es nur deutlich teurer. Von daher solltest du schauen, dass du möglichst lang etwas davon hast.

Wenn der Wagen aber ungepflegt ist - daran kannst du etwas tun.

LG Kester

Ich habe ein Almera BJ. 2003.

Er hat etwas über 90Tkm runter.

Anfang des Jahres stand eine Reparatur an, die etwa 700€ gekostet hat.:(

Im August muss der Almi zum TÜV.

Auspuff ist fällig. Endschalldämpfer und das Mittelstück sind morsch.

Ich investiere inklusive Reparaturen, TÜV Gebühren und einer kleinen Inspektion etwa 500€.

Ich verdoppel mittlerweile den Wert des Autos, aber ich weiß was ich habe.

Zur Zeit noch....

Für weitere zwei Jahre sollte der Almi mein sein.:)

Anders würde es aussehen, wenn ich auf einmal zwei tausend € investieren müsste, damit der Almi

über den TÜV kommt. Oder ein Motor.- Getriebeschaden.

Wenn es durch einen Unfall ein wirtschaftlicher Totalschaden entstanden ist.

Nur irgendwann sollte man sich ein anderes Auto zulegen.

Man möchte etwas moderneres.

Mit gewissen Extras, was man beim Almi damals 2003 nicht zur Verfügung stand.

Es ist nicht nur beim Almera so..;)

Habe neulich mit einem Kollegen gesprochen, der sich ein Clio neu gekauft.

Allein das Fahrwerk kann man zwischen Baujahr 2003 und 2017 nicht vergleichen.

Da liegen Welten dazwischen.

Gruß Hope0815

 

Zitat:

@Metal_Rex schrieb am 16. Juni 2017 um 02:10:48 Uhr:

 

ich bin Besitzer eines Twingos von 2001 aus erster Hand mit derzeitig 135000 km auf dem Tacho. Leider habe ich das Gefühl, dass mich das Auto von Wartung und Reparatur auffrisst - es also langsam zu viel wird für das was er bietet. Da ich auf Spritmonitor vertreten bin und gerne alles aufschreibe: https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/649108.html

Was soll ich denn dann sagen? :o

Wobei selbst ich noch günstig unterwegs bin

am 18. Juni 2017 um 14:08

Wie man an deinen Aufzeichnungen sieht kam halt jetzt mal auf einmal etwas mehr zusammen (am 04.05).

Wenn du dafür jetzt lange Ruhe hast fährst du echt billig, zudem kommt der extrem niedrige Verbrauch.

Halt alles sehr spaßarm.

Wenn es nur darum geht von A nach B zu kommen ist es eigentlich OK, wenn du aber keine Lust hast so eine todhässliche Dreckskarre zu fahren kann eine Neuanschaffung durchaus die vernünftigere Option sein.

Zitat:

@Metal_Rex schrieb am 16. Juni 2017 um 02:10:48 Uhr:

 

Noch eine kleine Anmerkung:

Ich finde es aber verblüffend, wie ein Auto mit so wenig Kilometern so abgeranzt aussehen kann im Innenraum (Armaturen kleben von dem Softtouch (wie kommt man auf sowas) und das Lenkrad ist abgegriffen) - das war schon bei 90000 km. Ist das bei den meisten Kleinwagen so, da sie so günstig sind? Für mich sind 200000 km eigentlich nichts wenn man sich manch andere Autos anguckt.

Falls es hier nicht passt, darf es gerne verschoben werden :)

Dazu nochmal kurz angemerkt.

Die Laufleistung bei dem Alter ist natürlich sehr wahrscheinlich Kurzstrecke ohne Ende.

Da trägt man logischerweise massiv mehr Dreck ins Auto rein (amaturen kleben)

Völlig normal.

Und Lenkrad, Schaltsack etc verschleißen natürlich auch viel viel mehr weil Kurzstrecke für üblich in der Stadt/Ort stattfindet und viel geschaltet und gelenkt wird.

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