Wälzlagerfett mit Korossionsinhibitoren
Für ein Wälzlager (Lenkkopflager), das durch Feuchtigkeitseintritt in der Vergangenheit sehr oft ausgefallen ist, suche ich ein Wälzlagerfett, das Korrosionsinhibitoren enthält.
Hat jemand einen Tip?
21 Antworten
Normalerweise sind da Abdeckkappen drüber oder sogar flache Dichtscheiben. Sind wohl verloren gegangen. Ich hatte schon total verrostete Lenkkopflager, aber ausgefallen sind die trotzdem nicht. Hatten nur einen schlechten Geradeauslauf, wenn man den Lenker losgelassen hat.
Ich machte bisher gute Erfahrungen mit Fett, das auf die Auflageplatte und den Bolzen von Sattelaufliegern kommt. Davon gibt dir garantiert jede LKW- oder Baumaschinenwerkstatt gegen 1 Flasche Pils ein Marmeladenglas voll ab.
Zitat:
@4Takt schrieb am 14. August 2020 um 16:37:55 Uhr:
Normalerweise sind da Abdeckkappen drüber oder sogar flache Dichtscheiben. Sind wohl verloren gegangen. Ich hatte schon total verrostete Lenkkopflager, aber ausgefallen sind die trotzdem nicht. Hatten nur einen schlechten Geradeauslauf, wenn man den Lenker losgelassen hat.
Die Dichtscheiben sind natürlich drauf. Aber die sind eben nicht zu einhundertprozent dicht, sondern nur zu 99%. Ist ja auch nachvollziehbar, da sich das alles ja bewegen können muss. Ich habe jetzt mehrere Hersteller durch. Es ist jetzt das dritte mal, dass ich wechsle ind fünf Jahren. Und da Rost und in Folge Rastpunkte da sind, muss auch Wasser dran gewesen sein. Ursache wahrscheinlich, weil das Mopped im Freien steht und nicht immer konsequent abgedeckt wurde.
Ich dachte kurz daran, die Originalen Lager von Yamaha zu verbauen, aber mit 95 EUR für zwei simple Kugellager (nicht mal Kegellager) ist mir das zu teuer. Am liebsten hätte ich ja nichtrostende Lager aus Edelstahl oder Keramik, aber soetwas gibts wohl nicht, oder?
Wälzlager aus Edelstahl gibt es nicht, das Material ist zu weich dafür. Keramik, keine Ahnung, aber wahrscheinlich zu spröde für die punktuelle Belastung.
Entweder die Abdichtung verbessern oder einen Schmiernippel einbauen und regelmäßig nachschmieren, bis das Fett austritt.
Wälzlagerfett ist an sich schon korrosionshemmend, wenn genug davon da ist.
Zitat:
@warnkb schrieb am 14. August 2020 um 21:08:16 Uhr:
Wälzlager aus Edelstahl gibt es nicht, das Material ist zu weich dafür. Keramik, keine Ahnung, aber wahrscheinlich zu spröde für die punktuelle Belastung.Entweder die Abdichtung verbessern oder einen Schmiernippel einbauen und regelmäßig nachschmieren, bis das Fett austritt.
Wälzlagerfett ist an sich schon korrosionshemmend, wenn genug davon da ist.
Nicht dein Ernst, oder? Es gibt alle gängigen Lager aus nichtrostendem Stahl, umgangsprachlich Edelstahl genannt.
Wenn der TE und verraten würde welches Lager genau er benötigt, könnte man evt. hilfreich sein.
Zitat:
@HD-Moos schrieb am 14. August 2020 um 21:26:14 Uhr:
Zitat:
@warnkb schrieb am 14. August 2020 um 21:08:16 Uhr:
Wälzlager aus Edelstahl gibt es nicht, das Material ist zu weich dafür. Keramik, keine Ahnung, aber wahrscheinlich zu spröde für die punktuelle Belastung.Entweder die Abdichtung verbessern oder einen Schmiernippel einbauen und regelmäßig nachschmieren, bis das Fett austritt.
Wälzlagerfett ist an sich schon korrosionshemmend, wenn genug davon da ist.
Nicht dein Ernst, oder? Es gibt alle gängigen Lager aus nichtrostendem Stahl, umgangsprachlich Edelstahl genannt.
Wenn der TE und verraten würde welches Lager genau er benötigt, könnte man evt. hilfreich sein.
Danke für die Tips. Ich würde dieses mal dennoch gerne auf einen Schmiermittel mit chemischen Korossionsschutz zurückgreifen.
Es handelt sich, wie gesagt, um ein Lenkopflager. Modell Yamaha FZ6S.
Originallager war Kugel, die Austauschlager waren alles Kegelrollenlager, alle made in Japan.
In Edelstahlausführung ist mir dazu nichts bekannt. Wenn jemand dazu eine Quelle hat, nur zu, würde mein Problem lösen.
Wenn Auskunft gewünscht wird, ist man hier gut aufgehoben. https://www.emilschwarz.de/
Gehört nicht lkl Kontrolle und fetten in die regelmäßige Wartung? Vllt ist diese aufgrund des abstellortes enger zu planen? Grundsätzlich, da wo fett ist, ist kein Wasser...
Normal setzt man da ein Lithiumseifenfett ein, solange man da nicht mit dem Kärcher rangeht gibt's da keinen Rost und das Fett bleibt lange frisch.
Moin,
die Frage hierzu wäre:
Wenn das Lager mal wieder gewechselt gehörte. War das Lager dann rostig aber trotzdem voller Fett oder war das Lager zu dem Zeitpunkt nach nichtmal 2 Jahren nach dem letzten Wechel&frischen fetten dann schon eher trocken. Du weist doch bestimmt wie viel Fett Du bei der Montage verwendet hast, ist es noch vorhanden oder hat es sich verflüchtigt?
viele Grüße,
Oliver ...der hierfür irgendein grünes CastrolLagerfett aus der Tube verwendet
Das liegt Garantiert nicht an dem Fett sondern an den billigen Lagern die du ggf. sogar falsch Eingebaut hast. Das habe ich ja noch nie gehört das man alle 2 Jahre neue Schrägrollen Lager benötigt. Ganz normales LK 2 Lager Fett, nur kein Grafit Fett nehmen, das bekommst du, 2 Esslöffel, in jeder Auto Werkstatt deines Vertrauen, das nehmen die auch für die Radlager am Auto. Ich bezweifel auch sehr Stark das Wasser hier die Ursache sein soll auch wenn sie draußen steht. Wenn du genug Fett dran geschmiert hast, kann da überhaupt kein Wasser eindringen. Son Blödsinn mit Edel oder Keramik habe ich auch noch nie gehört, Kaufe dir mal gescheites Material, schmiere da normales Lagerfett dran u. dann ist Ruhe.
Ich benutze seit Jahrzehnten! BelRay Waterproof Grease, für die Lenkkopflager, für die Wälzlager der Schwinge und der Umlenkung zu Hinterradfederung, auch zum Nachfüllen bei Radlagern.
Hatte dort niemals Probleme mit Rost, Korrosion oder mangelnder Schmierung.
Das Produkt ist nicht billig, so ein 450Gramm Topf hält dafür bei mir ca. 2 bis 3 Jahre, (Habe 8 Wettbewerbsmotorräder, darunter eine stark modifizierte Yamaha TY Trial).
Hier:
https://www.fc-moto.de/.../?...
Für Bolzenverbindungen die drehend gelagert sind und permanenter Feuchtigkeit ausgesetzt z.B. der Kettenarm des Kettenspanners, gibt's noch Never - Szeez, das ist allerdings nicht für Druckg Walz- oder Kugellager geeignet, für alles andere schon.
Stimmt schon...das Problem muss woanders liegen...sonst halten solche Lager eine kleine Ewigkeit...🙄