W124 200E Drehzahlbereich und Toleranz des Motors?

Mercedes E-Klasse W124

Hallo,
ich fahre seit ein paar Wochen wieder mit dem alten W124, welcher jetzt eine zeit lang gestanden ist.

Dadurch das es nur der 200 ist und auf knapp 100kw bei 5500 u/min kommt ist der jetzt nicht das sportlichste Auto... Was mich aber wundert sind die scheinbaren "Schaltempfehlungen" auf dem Tacho (wie auf dem Bild zu erkennen). Weil dadurch das es ein Saugmotor ist brauch der ja ziemlich viel Umdrehungen um etwas zu Beschleunigen aber wenn man die Gänge bis zu denn Markierungen ausfährt grenzt das am Roten Drehzahlbereich. Dadurch das das Auto nächstes Jahr 30 wird wollte ich fragen wie viel das dem Motor ausmacht, bzw. dem Motor zusetzt. Er hat bald 200.000km auf dem Tacho und ist dadurch das er bei perfekten Bedingungen 17 Jahre gestanden ist und nur ab und an bewegt wurde in einem technisch perfekten Zustand mit sehr minimalem Rost. Natürlich will ich das das auch so bleibt und nicht wegen "Sinnloser" Belastung des Motors einen Schaden hervorrufen. Natürlich weiß ich das die Belastung bei hohen Drehzahlen höher ist aber ich will wissen inwiefern der Motor das verkraftet.

Tacho W123
29 Antworten

Mehr Leistung? Dann brauchst einen 220er oder gleich einen Sechsender.
An diesem Motor herumzufummeln würde ich abraten.
Wegen dem Motoröl nochmal: Ich würde ein 10W-40 empfehlen. Das ist ausreichend dünnflüssig.
Zum Premiumkrafstoff: hier sind wirklich zusätzliche Reinigungsaddidive enthalten, die sogar vorhandene Ablagerungen abbauen. Sehr empfehlenswert!

Zitat:

@Frank Drebbin schrieb am 20. Februar 2022 um 19:45:45 Uhr:


Schneller machen ? Meinste du hast bei der Wahl des Autos die richtige Entscheidung getroffen?

Also ich habe das Auto ja nicht gekauft... ich bin bis vor 13 Tagen eine Mercedes G-Klasse V8-Biturbo gefahren, welcher dementsprechend flotter unterwegs war... Da ich ihn verkauft habe und ein Auto brauchte nahm ich halt eins was sowieso zuhause rumsteht und das wäre der werte W124 gewesen... Aber durch den umstieg geht mir jetzt bisschen der dampf unter der Haube ab...

Zitat:

@Hutchison123 schrieb am 20. Februar 2022 um 20:00:34 Uhr:


Mehr Leistung kriegst du durch den Ausbau eines größeren Motors 😉

Ja aber einen Motor kaufen ist sicher nicht billig und den alten rausbauen der eigentlich noch sehr gut ist und das ist mir alles bisschen zu riskant und schwammig... und der Motor aus dem 500er bekomm ich da eh nicht hinein... hätte der 200e wenigstens einen Kompressor könnte man mit einer größeren Riemenscheibe mehr ladeluft erziehlen aber keine ahnung was man bei einem sauger machen kann..

Zitat:

@Ludwig911 schrieb am 20. Februar 2022 um 20:05:45 Uhr:


Wegen dem Motoröl nochmal: Ich würde ein 10W-40 empfehlen. Das ist ausreichend dünnflüssig.
Zum Premiumkrafstoff: hier sind wirklich zusätzliche Reinigungsaddidive enthalten, die sogar vorhandene Ablagerungen abbauen. Sehr empfehlenswert!

Ok... Danke. Bei dem ganzen Motoröl blicke ich leider nicht ganz durch... ich kenn zwar was welche Zahl aussagt aber ich kann nicht sagen welcher motor wie davon provitiert oder was dann besser kann usw...

Bei den derzeitigen Preisen würde ich das auch hoffen... es gibt ja von castorl das GTX Öl welches Schlamm abbauend sein soll... wäre das eine Überlegung wert?

Also, die Markierungen im Tacho sind eher weniger ein Indikator für die Beschleunigung.

Die sollen eher aufzeigen ab welcher Geschwindigkeit welche Bremsschaltung (also herunterschalten) möglich ist ohne den Motor zu überdrehen.
Praktisch wenn man nen schweren Hänger dran hat.

Zumal ein Automat von alleine hochschaltet beim Beschleunigen 😉

Wenn du den trittst Kipp kein 30er Öl rein.
Selbst die modernen computer Autos mit xw-30 wollen bei flotter Fahrt ein 40er Öl haben.
Noch sportlicher Motoren wollen ein xw-50 haben wegen den hohen Temperaturen.

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Wenn du mehr Leistung haben willst, dann kauf dir nen 220er Motor 😁
Motorruning an nem 200er ist komplett sinnfrei und im allgemeinen kann man sagen, dass 1 Tuning PS 100€ kostet.

@VACmeister:
Zum Hintergrund des sinnfreien Motortunings:
Was du wrs vermisst, ist der Turbo der ordentlich anschiebt.
Selbst ein V8-Sauger wird dir gegenüber einem V8 BiTurbo lahm vorkommen. Ein Saugmotor hat eine ganz eigene Charakteristik.
Dann ist es auch so dass im Gegensatz zu einem Turbomotor nur sehr wenig per Einstellung/Software zu machen ist. D.h. Saugmotoren bekommt man quasi nur klassisch über Umbauten getunt (scharfe Nockenwelle, Fächerkrümmer, Einspritzanlage, etc.). Das bringt aber immer nur überschaubaren Leistungszuwachs und ist aufwändig.
Was du bräuchtest wäre ein Turboumbau aber das ist technisch extremst aufwändig und wirtschaftlich utopisch.
Auch ein Motorumbau auf den 150 PS Benziner lohnt sich imho nicht, die Mehrleistung ist zwar spürbar aber auch kein riesen Schritt. Wirtschaftlich ist es auch in keinster Weise, außer du kannst alles selbst machen und hast ein 2. Spenderfahrzeug.
Kauf dir ein anderes Auto wenn dir die Leistung nicht ausreicht, das ist das einzig Senkrechte.

Warum fährst du nicht einfach nach Gefühl, so zwischen 2 u. 3.000 U/min..
Dann läuft der Motor geschont, ungequält und obendrein wirtschaftlich.

Schon interessant auf welche Ideen manche kommen.

Zitat:

Auch ein Motorumbau auf den 150 PS Benziner lohnt sich imho nicht, die Mehrleistung ist zwar spürbar aber auch kein riesen Schritt.

Ich finde dass ist n riesen Schritt. Weniger von der 14PS Leistung aufm Papier, aber der 220er fährt wie n Auto und der 200er ist ne absolute Krücke... Grade durch die Nockenwellenverstellung geht der 220er untenrum erheblich besser, wo man den 200er ständig ausdrehen muss um irgendwie im Verkehr mit zu kommen (zumindest im Kombi als Automatik). Handschalter geht son bisschen...

Nur mit nem Motor ist es natürlich nicht getan, man braucht auch alles drumherum incl. Kabelbäume, Steuergeräte, etc. und die Kabelbäume müssen dann auch erst überholt werden, usw. usf.

Wie Motortuning beim Saugmotor richtig geht hat doch Mercedes beim 300-24V gezeigt.
(300-24V = M104 Evo 1 die 280 und der 320 sind M104 EVO 2 laut dem schönen Schriftstück wo der m103 und der 300-24V verglichen wird.)
der 300-24V ist ja im Enddefekt ein getunter m103 Motor.
Der Motorblock ist ja ein m103 Block beim 300-24V

Zusammengefasst die m103 Tuningmaßnahmen beim 300-24V:
höherer Benzindruck
4 Ventile pro Zylinder
Nockenwellenversteller
größere Drosselklappe
kürzere Ansaugbrücke
optimierte Luftführung
höhere maximale Drehzahl

Der m111 2,2 Motor hat ja schon den Nockenwellenversteller und die 4 Ventile pro Zylinder,
dann kann man da nun mit dem weiteren Tuning fortfahren wie es Mercedes beim 300-24V getan hat.

Man kann das alles auch an einem m111 2,0 Motor machen aber der 2,2 hat halt schon den Nockenwellenversteller und die Elektrik dazu und auch dem LMM der zum tuning besser geeignet ist wie das Druckmessverfahren beim m111 2,0

Dann kannste besser gleich nen 230 SLK Kompressormotor einbauen 😁

Der 300-24V ist kein M103 Block, die Blöcke sind anders.

Zitat:

@rainerseiner schrieb am 21. Februar 2022 um 14:35:07 Uhr:


Warum fährst du nicht einfach nach Gefühl, so zwischen 2 u. 3.000 U/min..
Dann läuft der Motor geschont, ungequält und obendrein wirtschaftlich.

Schon interessant auf welche Ideen manche kommen.

Ich hoffe jetzt mal nicht das du denkst das ich nur weil es laut Tacho so steht im 2ten gang mit einen 50er durch das Ortsgebiet fahre... natürlich fahre ich nach Gefühl und Gehör, alles andere wäre für rein Automatik-fahrer.

Schon interessant auf welche Gedanken manche nur wegen einer Frage für die Belastbarkeit des Motors um situativ maximal beschleunigen zu können.

Zu den ganzen Beiträgen bezüglich der Leistungsoptimierung... ich werde das Auto so lassen wie es ist... mein Ziel war es ja nicht ein Sportwagen daraus zu machen, sondern wenn eine einfache Modifizierung zu etwas mehr Leistung zum allgemein flüssigeren fahren verholfen hätte, wäre ich dieser nicht abgeneigt gewesen.

Übergangsweise bis zum nächsten Auto reicht er vollkommen und dann kommt er wieder in die Garage, damit sich vielleicht mein Enkel in 60 Jahren mal einen Verbrennungsmotor ansehen kann. 🙂

Wenn du den nicht regelmäßig bewegst und das Kühlwasser tauscht ist in 60 Jahren kaum was übrig was man ansehen kann ausser ein Rostklumpen

Mein Zweitwagen ist 63 Jahre alt und darin sitzt heute die 4. Generation...

@Mallnoch danke... aber das ist mir schon bewusst... obwohl er bis jetzt ca 20 jahre in der garage war... wurde er dennoch über ein wechselkennzeichen bewegt, pickerl gemacht etc. Rostprävention wurde auch immer geschaut darum steht er au heute so da wie er es tut...

@Mark-86 ja ursprünglich hatte mein opa den 124er gekauft... dann ist mein vater damit gefahren... die letzte fahrt mit dem auto bevor es in die garage kam war die fahrt vom krankenhaus nach meiner geburt nach hause... und jetzt sitze ich hinter dem steuer... sogesehen eine nachhaltigere mobilität wie due meisten heutigen autos...

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