ForumKaufberatung
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Kaufberatung
  5. VW Sharan vs Seat Alhambra

VW Sharan vs Seat Alhambra

Hallo! Wir sind auf der Suche nach einem neuen Familienvan. Wir kommen von einem alten A4 Avant und hätten gern mehr Platz und Busfeeling ;-)

Preis: max 20k (schöner wären 17,5k)

Motorisierung: Bitte um Empfehlungen (was brauche ich mindestens?)

Unsere Laufleistung: 7-12.000/Jahr

Ausstattung must have:

- LED oder Xenon

Ausstattung nice to have:

- Automatik

- Getönte Scheiben

- Airplay

- 3 Zonen Klima

Fragen:

Vom Sharan liest man relativ viele unschöne Dinge, die mit der Zeit aufkommen.

Ist das beim Alhambra genau das gleiche?

Welche Motorisierung würdet ihr empfehlen?

Kann ich ruhigen Gewissens ein Exemplar bis 100.000km kaufen?

Beste Antwort im Thema

Sofern Schiebetüren nicht ganz oben auf der Wunschliste stehen:

Ford Galaxy, 2.0 Diesel ab 150PS. Der Wagen soll ja bestimmt auch voll beladen Autobahntauglich sein, da tut man sich doch keine 115PS an.

Einem Benziner fehlt in solch schweren Fahrzeugen einfach die Kraft, und dank OPF ist die bessere Kurzstreckentauglichkeit auch dahin.

Für den Galaxy spricht, dass er 5 Jahre jünger ist als die Shalhambra-Zwillinge, folglich ist er moderner, hat bessere Assistenzsysteme, performt besser im Crash-Test, fährt sich besser und hat, und das steht ja ganz oben auf der Liste, LED-Scheinwerfer mit blendfreiem Fernlicht. Dazu wird er, weil Ford vorne drauf steht, zumeist etwas günstiger gehandelt als die VWs. Und das, obwohl die weder zuverlässiger noch hochwertiger sind.

9 weitere Antworten
Ähnliche Themen
9 Antworten

Hi,

Sharan und Alhambra sind baugleich und daher haben sie auch genau die gleichen Problemzonen.

Seit Mitte 2015 werden in beiden die neuen 1,4l EA211 Motoren mit Zahnriemen statt Kette verbaut. Die sind weitgehend Problemlos und reichen auch für einen großen Van um von A nach B zu kommen.

Vollbeladen haben die aber natürlich schon etwas Mühe. Die 2,0l Benziner wurden da meines Wissen auch verbessert.

 

bei den Diesel würde ich auf jeden Fall nur Euro 6 kaufen, besser wäre Euro 6d gibt es aber erst seit 2018. Außerdem würde ich schon eher auf den 150PS Motor empfehlen. Aber auch mit 115PS kommt man notfalls an.

Gruß Tobias

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 23. November 2020 um 11:20:22 Uhr:

bei den Diesel würde ich auf jeden Fall nur Euro 6 kaufen, besser wäre Euro 6d gibt es aber erst seit 2018.

Danke für die Empfehlungen!

Was hat der Euro 6d im Vergleich zum Euro 6 in der Praxis für Auswirkungen?

Hi,

bei Euro 6d wurden bei der Zulassung auch RDE, also Real Driving Emissions, ermittelt. Es wurde also auch im Straßenverkehr ermittelt ob die Fahrzeuge die Grenzwerte einhalten. bei vielen Modellen musste dazu z.b. eine Harnstoffeinspritzung eingebaut werden. wobei ich glaube der Sharan hatte das auch schon bei Euro 6.

Ob man jemals einen Vorteil von Euro 6d gegenüber Euro 6 hat steht natürlich in den Sternen, derzeit ist nix in Sicht bezüglich Fahrverbote etc.

 

Aber Familienfahrzeuge kauft man ja oft für eine längere Haltedauer da würde ich schon versuchen das aktuellste zu bekommen, aber mindestens Euro 6.

Die Euro 5 Diesel Fahrzeuge sind auch direkt vom Abgasskandal betroffen.

Wobei man klar sagen muss bei maximal 12tkm im Jahr wäre ein Benziner wohl die bessere Wahl

Sofern Schiebetüren nicht ganz oben auf der Wunschliste stehen:

Ford Galaxy, 2.0 Diesel ab 150PS. Der Wagen soll ja bestimmt auch voll beladen Autobahntauglich sein, da tut man sich doch keine 115PS an.

Einem Benziner fehlt in solch schweren Fahrzeugen einfach die Kraft, und dank OPF ist die bessere Kurzstreckentauglichkeit auch dahin.

Für den Galaxy spricht, dass er 5 Jahre jünger ist als die Shalhambra-Zwillinge, folglich ist er moderner, hat bessere Assistenzsysteme, performt besser im Crash-Test, fährt sich besser und hat, und das steht ja ganz oben auf der Liste, LED-Scheinwerfer mit blendfreiem Fernlicht. Dazu wird er, weil Ford vorne drauf steht, zumeist etwas günstiger gehandelt als die VWs. Und das, obwohl die weder zuverlässiger noch hochwertiger sind.

Wir haben den Toyota Sienna (US-Import) genommen und sind sehr zufrieden. Hat alles, was du brauchst.

Aber das ist ne andere Nummer als Shalhambra, Galaxy, etc.

Da er etwas anspruchsvoller sein kann, als ein hiesiges Auto, muss man schon sehr überzeugt sein.

Was hältst du von Ford S-Max?

Zitat:

@Citaron schrieb am 23. November 2020 um 13:02:52 Uhr:

Sofern Schiebetüren nicht ganz oben auf der Wunschliste stehen:

Ford Galaxy, 2.0 Diesel ab 150PS. Der Wagen soll ja bestimmt auch voll beladen Autobahntauglich sein, da tut man sich doch keine 115PS an.

Einem Benziner fehlt in solch schweren Fahrzeugen einfach die Kraft, und dank OPF ist die bessere Kurzstreckentauglichkeit auch dahin.

Für den Galaxy spricht, dass er 5 Jahre jünger ist als die Shalhambra-Zwillinge, folglich ist er moderner, hat bessere Assistenzsysteme, performt besser im Crash-Test, fährt sich besser und hat, und das steht ja ganz oben auf der Liste, LED-Scheinwerfer mit blendfreiem Fernlicht. Dazu wird er, weil Ford vorne drauf steht, zumeist etwas günstiger gehandelt als die VWs. Und das, obwohl die weder zuverlässiger noch hochwertiger sind.

Wir haben uns heute gleich mal einen Ford Galaxy angesehen. Muss gestehen der hat mir echt gut gefallen. Blendfreies Fernlicht hatte der leider nicht (05/2019) aber die Titanium Ausstattung hat schon gut ausgesehen.

Zitat:

@Citaron schrieb am 23. November 2020 um 13:02:52 Uhr:

Sofern Schiebetüren nicht ganz oben auf der Wunschliste stehen:

Ford Galaxy, 2.0 Diesel ab 150PS. Der Wagen soll ja bestimmt auch voll beladen Autobahntauglich sein, da tut man sich doch keine 115PS an.

Natürlich sind 150 PS im vollbeladenen Galaxy besser als 115 PS. Es ist aber nicht so, dass der Galaxy dadurch schlecht fahrbar wäre oder untauglich für die Autobahn.

Fahr mal einen vollbeladenen 109 PS Sprinter, der selber 3,5 tonnen wiegt und noch zusätzlich einen Anhänger zieht, der ebenso 3,5 tonnen wiegt.

Danach kommt dir der Galaxy so vor wie ein Formel 1 Auto. ;)

Zitat:

Einem Benziner fehlt in solch schweren Fahrzeugen einfach die Kraft, und dank OPF ist die bessere Kurzstreckentauglichkeit auch dahin.

Die neueren aufgeladenen Benziner haben zwar immer noch weniger Nm als gleichstarke Diesel, aber der Unterschied ist nicht mehr so viel wie früher mit den Sauger.

Am Ende sind die PS entscheidend und bei Kickdown laufen beide Varianten ähnlich.

Bei ca 9.500 Km jährliche Fahrleistung (die Mitte von 7-12k) sollte ein Diesel definitiv nicht in Frage kommen!

Er kann auch einen Benziner kaufen, der kurz vor der Einführung des OPF gebaut wurde.

Selbst wenn: OPF ist besser als DPF, weil die Benziner deutlich schneller warm werden und dadurch die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Regeneration steigt.

Zitat:

Für den Galaxy spricht, dass er 5 Jahre jünger ist als die Shalhambra-Zwillinge, folglich ist er moderner, hat bessere Assistenzsysteme, performt besser im Crash-Test, fährt sich besser und hat, und das steht ja ganz oben auf der Liste, LED-Scheinwerfer mit blendfreiem Fernlicht. Dazu wird er, weil Ford vorne drauf steht, zumeist etwas günstiger gehandelt als die VWs. Und das, obwohl die weder zuverlässiger noch hochwertiger sind.

Hier stimme ich dir zu.

Zitat:

@munition76 schrieb am 26. November 2020 um 06:17:58 Uhr:

Zitat:

Einem Benziner fehlt in solch schweren Fahrzeugen einfach die Kraft, und dank OPF ist die bessere Kurzstreckentauglichkeit auch dahin.

Die neueren aufgeladenen Benziner haben zwar immer noch weniger Nm als gleichstarke Diesel, aber der Unterschied ist nicht mehr so viel wie früher mit den Sauger.

Am Ende sind die PS entscheidend und bei Kickdown laufen beide Varianten ähnlich.

Bei ca 9.500 Km jährliche Fahrleistung (die Mitte von 7-12k) sollte ein Diesel definitiv nicht in Frage kommen!

Er kann auch einen Benziner kaufen, der kurz vor der Einführung des OPF gebaut wurde.

Selbst wenn: OPF ist besser als DPF, weil die Benziner deutlich schneller warm werden und dadurch die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Regeneration steigt.

Bei einem Neukauf ist mir natürlich klar, dass ich keinen Diesel kaufen würde wegen der Mehrkosten. Aber warum würdet ihr bei einem Gebrauchten keinen Diesel empfehlen? Der Kaufpreis ist ja quasi ident?!

Von wann wären die Modelle (kurz vor Einführung des OPF) dann?

Hi,

Dieselmotoren haben ja einen Rußpartikelfilter. Und dieser Filter muss regelmäßig freigebrannt werden. Dazu braucht es mindestens 500° . Bei längeren Strecken auf der Autobahn kein Problem aber wenn man ständig Kurzstrecken fährt erreicht man diese Temperaturen normal nicht. Da muss sie Motorsteuerung dann diverse Maßnahmen ergreifen um die Abgastemperatur hoch zu bringen.

Wenn man dann noch mitten in einer Regeneration die fahrt unterbricht tut das dem ganzen System auf dauer nicht gut.

Es kann so weit gehen das irgendwann die Abgas Warnleuchte angeht.

 

Beim Benziner ist das ganz nicht so kritisch, da der viel höhere Abgastemperaturen hat erreicht er auch auf kürzeren Stecken öfter mal die benötigten 500-600°

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Kaufberatung
  5. VW Sharan vs Seat Alhambra