VW pusht Ausbau CNG - Bravo!!
Das ging eben durch das WWW:
http://www.gibgas.de/.../...ftlichen-Ausbau-der-CNG-Mobilit%C3%A4t?...
Wenn das mal nicht ein klares Signal ist.
Es grüßt
der "Stevie"
Beste Antwort im Thema
VW liegt nicht am Boden, die treten weiterhin auf als wären sie die absoluten Kings der Automobilität. Kein glaubwürdiges Bedauern, Bekenntnis zur eigenen Verantwortung, keine echten Konsequenzen im Konzern, einfach weiter so. Die Konzernführung und die Eigentümerfamilien gehen davon aus, dass sie "to Big to fail" sind und daher alles weiter so läuft, wie bisher.
Kein Wort des Verständnisses oder des Bedauerns gegenüber den CNG Tankrost-Opfern, gegenüber den betrogenen Diesel Käufern, gegenüber dem millionenfachen Wertverlust gerade bei privaten Autobesitzern, einfach ignorieren, aussitzen und die Opfer vor den Gerichten mit Hilfe gut bezahlter Anwälte unter Ausnutzung aller Möglichkeiten und Instanzen mit Rückendeckung durch die Regierungen auflaufen zu lassen und Entscheidungen endlos zu verzögern.
Ein Versehen kann mal passieren. Nehmen wir den Elchtest damals bei der A-Klasse. Das wurde veröffentlicht und in Ordnung gebracht, ohne dass Kunden geschädigt wurden.
Der Betrug von VW war die bewusst geplante und im Konzern von oben nach unten durchgesetzte Absicht, wissentlich geltende Gesetze weltweit zu ignorieren. Das ist eine ganz andere Qualität als die Betrügereien der anderen mit ihren Thermofenstern!
Besonders abgefahren ist es jedoch von einzelnen VW Fans, den umfassenden VW Betrug mit dem betrügerischen Verhalten anderer zu rechtfertigen.
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Neuer VW Caddy, die stärkste Motorisierung ist der TGI:
https://www.google.de/search?...
Wenn schon ein Caddy dann bitte mit CNG;-)
Zitat:
@tomate67 schrieb am 25. Oktober 2020 um 09:32:55 Uhr:
Ja, die Verteilung der Säulen ist wirklich ungünstig. Auf meinem erweiterten Arbeitsweg liegen fünf auf einer Länge von 15km.
Und ich hab 2 x 10km Umweg in die falsche Richtung vom Wohnort an eine zu kommen. Bei 30km Arbeitsweg indiskutabel. Die unter 1000 Tankstellen sind halt nicht wirklich statistisch sauber über die Fläche verteilt.
Wieso indiskutabel? Du hättest 20 km Umweg pro Woche. Macht 15 Minuten und 80 Cent CNG. Dafür reichen dir aber 18 Euro CNG für die komplette Woche. Zusätzlich sparst du Kräftig bei der Kfz-Steuer und Versicherung. Und dein Umwältgewissen kann sich endlich sehen lassen. Ein Caddy mit 800 km Reichweite mit CNG, ist genauso das richtige Fahrzeug für dich ;-).
Wenn er von Roadster auf Hundefänger umsteigen will. 😉
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Zitat:
@GaryK schrieb am 26. Oktober 2020 um 11:45:23 Uhr:
Zitat:
@tomate67 schrieb am 25. Oktober 2020 um 09:32:55 Uhr:
Ja, die Verteilung der Säulen ist wirklich ungünstig. Auf meinem erweiterten Arbeitsweg liegen fünf auf einer Länge von 15km.Und ich hab 2 x 10km Umweg in die falsche Richtung vom Wohnort an eine zu kommen. Bei 30km Arbeitsweg indiskutabel. Die unter 1000 Tankstellen sind halt nicht wirklich statistisch sauber über die Fläche verteilt.
Einmal die Woche 20km plus würde ich für Biogas in Kauf nehmen. Allerdings ist es wichtig mehr als nur eine Tankmöglichkeit zu haben.
Fairerweise muss ich zugeben, dass bei dieser Strecke ein Plug-in unschlagbar ist. Zu Hause für 20 Cent die KWh aufladen reicht komplett für den Arbeitsweg von 60km. Da liegt man dann bei 2,60€ auf 100km und ist umweltbewusst.
Sorry aber ein PlugIn ist alles andere als umweltbewusst, schleppt er nicht nur den kompletten Verbrenner sondern auch noch 200 kg Batterie + E-Motor mit sich herum. Das ist Murks aus 2 Welten.
Selbst ein Vollhybrid macht da netto mehr Sinn. Man muss den gesamten Lebenszyklus eines Fzg's betrachten und nicht nur das was am Auspuff herauskommt. Im Übrigen verkaufen sie sich überhaupt nur in Ländern (wie D + F) in denen sie subventioniert werden. CNG-Fzge rechnen sich auch ohne Förderung.
Was ist ein Vollhybrid? BEV?
Zur Sinnhaftigkeit eines Plug-in kopiere ich mal was rüber, was ich bereits woanders geschrieben habe.
@notting schrieb am 25. Oktober 2020 um 11:59:31 Uhr:
Zitat:
@tomate67 schrieb am 25. Oktober 2020 um 11:48:58 Uhr:
60km plus ab und zu mal weiter wäre die Paradedisziplin für einen Plug-in. Immerhin spart ein Prius mit seinem 9kWh Akku knapp 7000.000g gegenüber einem BEV mit 77kWh bei der Produktion(von den anderen Giftstoffen mal abgesehen). Der große Akku wäre sinnvoll, wenn es jeden Tag 100-300km wären.
tomate67
Deine Zahlenangabe mit der Einheit "g" macht keinen Sinn. Ganz offensichtl. ist kein Tausender-Punkt gemeint (sonst hätte nach der 7 auch einer sein müssen), sondern ein Dezimal-Punkt (statt dem in D übl. Dezimal-Komma). Ergo geht's um 7kg mit einer Messgenauigkeit von 1mg. Boah ist das unsinnig genau.
Außerdem vergleichst du zwei deutl. unterschiedl. große Fahrzeuge.
notting
Stimmt, es sind 7.000.000g=7000kg=7to. Ich habe den einen Punkt vergessen. Da in g/km gerechnet wird, sollte man auch hier Gramm verwenden. Bei 100 g/km ohne Akku wären das 70.000km fossile Fahrt. Macht diese nur einen Anteil von 10%(20%, 33%) aus, weil man überwiegend elektrisch fährt, kommt man auf 700.000km(350.000km, 210.000km) Gesamtfahrleistung. Ersetzt Du dann noch das Benzin durch Ethanol mit einer Minderungsquote von 80%, dann liegst Du bei 3.500.000 km (1.750.000 km, 1.050.000km). Erst dann ist bei diesem Fahrprofil der BEV umweltfreundlicher..... vorausgesetzt der Akku hält so lange.
Es geht nicht um die Größe der Fahrzeuge, sondern um das Fahrprofil. Elektrisch fahren..... super...... für ab und zu einen riesigen Akku transportieren unsinnig.
Plug-in sind optimiert auf eine Range von 50-60km und ab und zu mal weiter. Plug-in sind für 150-300km täglich unsinnig. Dann BEV oder Biomethan.
Zitat:
@robifobi schrieb am 26. Oktober 2020 um 18:07:00 Uhr:
Sorry aber ein PlugIn ist alles andere als umweltbewusst, schleppt er nicht nur den kompletten Verbrenner sondern auch noch 200 kg Batterie + E-Motor mit sich herum. Das ist Murks aus 2 Welten.
Als wäre eine Riesen-Akku Umwelt- und Ressourcentechnisch so viel besser...
Hybrid mit 100-200km wäre meine Wahl. (Wenn der Ölwechselintervall an den Gebrauch des Verbrenners angepasst werden würde. *zwinker* VW *zwinker* )
CNG ist für mich übrigens Tod.
Zwar mögen sie sich rentieren und ich finde die Technik wirklich gut, aber nachdem Sie hier so viele Tankstellen stillgelegt haben...
Okay, auf dem 50km Arbeitsweg wären 2-3 Stück bei 3-10km Umweg. Würde es auch verkraften mal nur den Strom (bei einem CNG-Hybrid) oder Benzin zu nutzen, wenn ich Urlaub hab (nächste Tankstelle etwa 30km entfernt), aber wer garantiert mir, dass die letzten Tankstellen nicht auch noch stillgelegt werden?
Daher wirds bei mir entweder ein Hybrid, BEV, LPG oder alter Diesel werden.
Zitat:
@irdnal schrieb am 26. Oktober 2020 um 12:08:37 Uhr:
Ein Caddy mit 800 km Reichweite mit CNG, ist genauso das richtige Fahrzeug für dich ;-).
Spritkosten mal drei bis vier sind die wahren Kilometerkosten, unter 15 bis 20 Cent läuft sowas nicht.
Dazu ein Caddy? Seh ich aus wie ein Hundefänger? Ok, kein Fiat Multipla.
Aber irgendwie spüre ich folgenden Dialog auf dem CAN Bus des Gaspedals an das Motorsteuergerät.
Gaspedal an Motor: "Gib Stoff"
Motor: "Antrag zur Erhöhung der Geschwindigkeit wurde erhalten, bitte haben Sie einen Moment Geduld"
Gaspedal: "Hab dich nicht so, das sind gerade mal 150"
Motor: "Sie übermitteln Last- und Leistungswünsche leider außerhalb der Geschäftszeiten. Unsere Geschäftszeiten für alles über 150 km/h sind an jedem 29.Februar zwischen Zwölf und Mittag sowie jeder Wochentag ohne "g" im Namen. Ausnahme: Mittwoch ist Ruhetag".
Gaspedal: "Motor, wlllst du mich verarschen?"
Motor: "Wer hat denn damit angefangen?"
Solche Vehikel sind die wahren Gewinner der batterieelektrischen / hybriden Fahrzeugtechnik. Weil du für so ein Gewicht und gute Rekuperation etwa 70-100kW Peak brauchst. Und dann bewegen die sich auch leidlich vorwärts.
Genau, weil die Mehrheit ja auch unbedingt mit 180 über die Autobahn knattern muss. Nicht. Die Autos, die mich bei 145 km/h Tempomat in einer Stunde überholen, kann ich an einer Hand abzählen.
Stell dich Mal nicht so an, mit dein Youngtimer LPG Roadstar würde ich maximal noch Sonntags zum Brötchen holen fahren. Mehr als ein paar Brötchen passen sowieso nicht rein ;-)
https://m.youtube.com/watch?v=brMC93_T32M
Dieser 1.5 TGI wird im neuen Caddy verbaut :-)
40€ Kfz-Steuer im Jahr und dir Versicherung kostet ca. die Hälfte als beim Diesel. Der Treibstoff kostet ca. 5 € auf 100km.
Und hört auf hier im CNG Forum über Elektroschrott zu diskutieren. Der lohnt sich nur mit viel staatlicher Förderung und mit einer geschenkten Fotovoltaik Anlage auf den eigenen Hausdach. Und beim nächsten kalten Winter muss der teure Elektroschrott abgeschläppt werden, weil die Reichweite nicht mehr ausreicht.
Zitat:
@GaryK schrieb am 26. Oktober 2020 um 22:20:49 Uhr:
Zitat:
@irdnal schrieb am 26. Oktober 2020 um 12:08:37 Uhr:
Ein Caddy mit 800 km Reichweite mit CNG, ist genauso das richtige Fahrzeug für dich ;-).Spritkosten mal drei bis vier sind die wahren Kilometerkosten, unter 15 bis 20 Cent läuft sowas nicht.
Dazu ein Caddy? Seh ich aus wie ein Hundefänger? Ok, kein Fiat Multipla.
Aber irgendwie spüre ich folgenden Dialog auf dem CAN Bus des Gaspedals an das Motorsteuergerät.
Gaspedal an Motor: "Gib Stoff"
Motor: "Antrag zur Erhöhung der Geschwindigkeit wurde erhalten, bitte haben Sie einen Moment Geduld"
Gaspedal: "Hab dich nicht so, das sind gerade mal 150"
Motor: "Sie übermitteln Last- und Leistungswünsche leider außerhalb der Geschäftszeiten. Unsere Geschäftszeiten für alles über 150 km/h sind an jedem 29.Februar zwischen Zwölf und Mittag sowie jeder Wochentag ohne "g" im Namen. Ausnahme: Mittwoch ist Ruhetag".
Gaspedal: "Motor, wlllst du mich verarschen?"
Motor: "Wer hat denn damit angefangen?"Solche Vehikel sind die wahren Gewinner der batterieelektrischen / hybriden Fahrzeugtechnik. Weil du für so ein Gewicht und gute Rekuperation etwa 70-100kW Peak brauchst. Und dann bewegen die sich auch leidlich vorwärts. Beim nächsten kalten Winter dürft Ihr den Elektroschrott abschleppen lassen, weil die Reichweite nicht mehr ausreicht.
Ab 2021 wird es keine Diesel im Kleinwagen bis Mittelklasse Segment mehr geben. Schon jetzt werden Bestellungen nicht mehr angenommen. Nur noch CNG, Benzin oder Elektro.
Ich bin gerade weg von CNG, für mich war das in den vergangenen drei Jahren aber wirklich eine sehr gute Lösung und ich finde es schade, dass diese Technologie in Deutschland so stiefmütterlich behandelt wird.
Matthias
Bedank dich beim Dieselbetrug. Vor etwa 10-15 Jahren Anfang/Mitte der 2000er wäre genau der Moment gewesen, wo die "Kurzstrecke" Fahrer auf gas hätten umschwenken müssen. Stattdessen habs nen Diesel. Weil hält "bekanntlich" ewig, hat Drehmoment und kostet quasi nix.
Scheisse wars. Vor allem, wenn man bei einem modernen Diesel um 200.000 km herum mal AGR, DPF, Injektoren & Co renovieren durfte. Mit einem häufiger benutzten AGR kommt dieses deutlichst früher. Zwischen 100€ und "kommt leicht ran" bis "bau bitte die halbe Achse aus und senk den Motor ab, weil außer von hinten/unten kein rankommen".
Zitat:
@Pianist28 schrieb am 17. November 2020 um 10:00:00 Uhr:
Ich bin gerade weg von CNG, für mich war das in den vergangenen drei Jahren aber wirklich eine sehr gute Lösung und ich finde es schade, dass diese Technologie in Deutschland so stiefmütterlich behandelt wird.Matthias
Totgesagte leben länger..... und auch wenn VW und die Politik bei weitem nicht das Erhoffte getan haben, so hat diese Initiative mindestens das CNG Dasein soweit verlängert, dass ich die Hoffnung habe, dass Busse und LKWs zum Erhalt der Tankstellen führen. Das große Säulensterben scheint erstmal gebremst.