Vialle Direkteinspritzeranlage im Dodge Ram 5.7l Hemi

Hi,
ich habe vor 2 Wochen meinen Dodge Ram 1500 mit 5.7l Hemi V8 Bj. 2005 auf Gas umrüsten lassen. (Was ich bis heute bereue) Nachdem der Wagen abgeholt wurde leuchtete 2 Tage später die Motorkontrollleuchte. Also zurück in die Werkstatt Fehlerspeicher auslesen. Ergebnis: Fehler am 5. Zylinder. Genaueres konnte nicht festgestellt werden, also wurde der Fehlerspeicher gelöscht und ich sollte weiter fahren. Einen Tag später ging die Motorkontrollleuchte wieder an. Einen weiteren Tag später blieb ich beim Ziehen eines Anhängers liegen und es leuchteten 2 weitere Lampen (ein roter Blitz und Control Dorage) zudem war der Kühler leer gekocht. Komischerweise lief aber selbst nach Abkühlen des Fahrzeugs keine Kühlflüssigkeit aus dem Ausgleichsbehälter nach. Dann wurde ich mit dem ADAC abgeschleppt in die Werkstatt. Seitdem steht der Wagen dort und es gibt immer noch keine Info. Es wurde ein Kompressionstest durchgeführt wobei festgestellt wurde, dass der 2. Zylinder keine Kompression aufbaut. Achso der Umbau wurde übrigens bei der Dodge-Vertretung der RKG in Auftrag gegeben und die haben den Umbau dann bei einem Vialle-Partner machen lassen. Also nicht in Polen ;-) . Gestern sollte dann einer von Vialle raus kommen zu der Werkstatt um gemeinsam mit denen den Fehler zu suchen. Die haben dann angeblich die Einstellung der Gasanlage geprüft und die sei komplett in Ordnung. Nur könnte es ja genauso gut sein, dass die jetzt nur die Einstellung korrigiert haben um sich aus der Verantwortung zu ziehen. Die Vermutung die der Werkstattleiter mir gegenüber geäussert hatte war, dass ein Ventil verbrannt wäre. Das sollte angeblich daran liegen, dass der Motor nicht mehr neu ist... (44000 Meilen) !? Was soll man davon halten? Daraufhin habe ich gefragt seit wann denn wegen einem defekten Ventil der Kühler leer kocht. Da hatte er dann auch keine Antwort mehr und sagte das würde nicht zusammen passen. Was mich wundert: Es wurde noch kein Co Test am Kühlwasser gemacht, als ich den Verschlussstopfen geöffnet habe war ein ganz kleines bisschen Schnodder an der innenwand des Kühlers, was aussah wie die typische Öl / Wasser Emulsion bei ner defekten Kopfdichtung, was ja auch das Leerkochen des Kühlers erklären würde. Daran scheint aber bei denen keiner zu denken oder denken zu wollen, da ich nachdem ich darauf hingewiesen habe gesagt bekam das wären bestimmt Kalk ablagerugen vom Kühlerfrostschutz!!! Hallo!? Also der Frostschutzzusatz ist normal dafür da das sich sowas nicht ablagert und ganz ehrlich hab ich das so auch noch nicht gesehen. Kommenden Dienstag soll wohl ein Gerät kommen für eine Druckverlustprüfung und ein Endoskop um die Ventile anzuschauen. Bis dahin soll soweit nichts passieren.
Ich meine es kann ja vielleicht sein das zusätzlich noch ein Ventil verbrannt ist aber selbst wenn das so wäre würde das ja dafür sprechen, dass die Gasanlage schuld ist oder? Weil wieso sollte sonst ein Ventil einfach verbrennen? An zu wenig Ventilspiel kann es normalerweise bei einem Motor mit Hydrostößeln nicht liegen und soweit ich weiss gibt es mit dem Ventiltrieb bei diesem Motor normal keine Probleme. Das einzige was ich mir vorstellen könnte ist, dass die Lambda-Regelung bei der Gasanlage nicht richtig funktioniert hat und somit eine zu magere Verbrennung stattfand (oder man hat vielleich auch ein sehr mageres Gemisch eingestellt um gute Verbrauchswerte zu erreichen?). Das wäre ja das einzige, was mir so spontan einfällt wieso jetzt auf einmal ein Ventil verbrennen könnte. Aber der Mann wollte ja erstmal garnicht hören das das mit der Gasanlage zusammen hängt.. das könnte ja ein schleichender Prozesse gewesen sein, der sich jetzt durch die Gasanlage geäussert hat.

Hat vielleicht jemand irgendwelche Erfahrungen oder Informationen dazu? Und was haltet ihr von dem Schaden? Und wieso kommen die selbst nicht auf die Idee das eventuell die Kopfdichtung kaputt ist? Die haben den Motor ja noch laufen lassen um die Einstellung zu prüfen... bei defekter Kopfdichtung kann da ja unter Umständen ein Wasserschlag entstehen mit hohen Folgekosten...

Danke. Mfg, Peter und Claudia

Beste Antwort im Thema

Nach 2 Jahren ist entweder das Probelm gelöst oder der Motor hinüber... 🙂

Immer diese Leichenschänder😎

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Zitat:

Original geschrieben von Erdgaser



Zitat:

Original geschrieben von ICOMworker


Die Frage offiziell oder inoffiziell stellt sich nicht, da ALLE Komponenten der R6701 entsprechen und bei ALLEN Fahrzeugtypen gleich ist.
Nach 115 wäre es eine bebilderte Zusammenstellung aller R6701 Komponenten
die 67R01 hat doch damit gar nichts zu tun. Man könnt ja damit auch sagen, ein Verdampfer mit 1000mbar reicht auch für den V8 aus da er ebenfalls die 67R01 besitzt 😉

Den Hemi V8 wie auch jeden anderen V8 findest Du auf keiner Vialle Liste, daher gibt es auch kein File für das Auto. Wenn ja würde ich mich über einen Screenshot freuen auf dem klar erkennbar ist für welchen Motor das File gemacht wurde !

Das verstehe ich unter offiziell !

Hör zu Nörgler, mit der vialle ist es ebenso wie mit der icom, es geht nur bis zu einer gewissen KW-Leistung pro Zylinder.

Wird der erforderliche Bereich abgedeckt ist es machbar. Bei der Vialle allemal, da Pumpendruckregelung. (Nicht zu vergleichen mit Verdampferanlagen)

Zudem hast Du gehört, daß

NUR Vialle

das Programm schreiben kann, dem zur Folge gibt es nur ein PASST.

Also KW pro Zylinder sind entscheidend und damit der Durchsatz (Nicht zu vergessen regeln tut das Motorsteuergerät, Feinheiten zusätzlich das Gassteuergerät mittels Ausgleich durch variablem Pumpendruck)

Du solltest lernen das System zu verstehen !

Wir sollten einfach mal Ergebnisse abwarten und kein leeres Stroh dreschen......

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von ICOMworker


Hör zu Nörgler,

Mensch bleib doch mal locker hier.....🙂

Wenn man anderer Meinung ist, ist man bei Dir gleich ein Nörgler ?

Immerhin wurde meine Auffassung von offiziell und nicht offiziell seitens des Herstellers bestätigt. Dies habe ich Dir schon in anderen Threads gesagt und Du hast Deine Aussage "Offizielle Lösung" darauf korrigiert(Lernprozess nennt man sowas). Ich dachte das wäre Schnee von gestern......

Wenn der Rüsselsheimer, wie Du sagst, selbst einen 5.7 Hemi fährt, dann ist ja alles in Butter und der Fehler dürfte schnell lokalisiert sein.

Hallo,

ja Fehler war tatsächlich schnell lokalisiert als jemand von Vialle raus gekommen ist.
Zündkerzen sind sauber und Motor ist auch nicht zu heiß geworden.
Leider ist der Defekt nicht genau so schnell zu beheben. Zylinderkopfdichtung.
Durch Zufall kam heraus das der Tachostand nicht mit dem km Stand der Steuergeräte überein stimmt.
Statt 44000 milen, 75000milen. Offensichtlich hat der Motor wohl den deutschen Belastungen nicht stand gehalten (offene Autobahnen). Ist wohl bei der km Laufleistung und dem Alter(2005) nicht unnormal wie mir von der RKG und dem Sachveständigen von Vialle versichert wurde.
Da die die Profis sind und nicht ich, muss ich das jetzt wohl so glauben.
Tu ich auch. :-)

Nun werden wir uns wohl mal an den Verkäfer wenden. Das ist ja nicht ganz in Ordnung mit der Laufleistung. Hat da zufällig jemand Erfahrungswerte, oder Urteile?

MfG
Claudia und Peter

P.S.
Besonders lg an die RKG Euskirchen und den netten Herrn von Vialle.

Hi,

"nicht ganz in Ordnung" ist aber etwas untertrieben: Das ist handfester Betrug!

Schönen Gruß
Jürgen

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Ist das so? Wenn ja wo steht das?
Mein Anwalt hat gesagt, Betrug heisst Vorsatz und Vorsatz muss nachgewiesen werden.
Wie kann ich das in dem Fall?

Lg
Claudia

§22 StVG:

§ 22b Missbrauch von Wegstreckenzählern und Geschwindigkeitsbegrenzern

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1.
die Messung eines Wegstreckenzählers, mit dem ein Kraftfahrzeug ausgerüstet ist, dadurch verfälscht, dass er durch Einwirkung auf das Gerät oder den Messvorgang das Ergebnis der Messung beeinflusst,

...

Der Nachweis ist m.E.n. durch den internen Stand des Steuergerätes möglich. Problem ist dann natürlich, herauszubekommen, WER den KM-Stand manipuliert hat - hier kann ggf. ein Kontakt mit dem Vorbesitzer helfen.

Gibt es ein Serviceheft oder alte Rechnungen? Gibt es Unterlagen über den Vorbesitzer?

Falls du den Wagen relativ frisch gekauft hast (auch als Gebrauchten) und dies bei einem Händler geschehen ist, müsste m.E.n. auch das Gewährleistungsrecht greifen können: Der Wagen hat eine beim Kauf zugesicherte Eigenschaft (die KM-Leistung) nicht. Da keine Nachbesserung möglich ist, kommt theoretisch eine Rückabwicklung des Vertrages in Frage. Oder eben eine Kaufpreisminderung.

Dein Anwalt sollte da noch mal drüber nachdenken...

Schönen Gruß
Jürgen

Hi,

kleiner Nachtrag noch: Ich habe hier ein Urteil gefunden, dass ein Verkäufer IMMER für einen manipulierten Tachostand haften muss.

Schönen Gruß
Jürgen

Hey danke,
das ist ja super! Werd ich direkt mal meinem RA faxen.
Die Geschichte geht aber noch weiter. Hab jetzt über die Tage mal'n bischen gestöbert und bin dabei auf dieses CARFAX gestoßen. Hab ich natürlich direkt mal kommen lassen. Komischerweise bestätigt dieses CARFAX aber nicht den KM Stand von den Steuergeräten, sondern den aus'm Tacho!?!?!?
Und nu? Der Verkäufer von dem Wagen versichert mir das das selbe auch nocheinmal von Chrysler selber existiert, und er mir das aus Amerika zukommen lässt. Der Wagen war vorher ein leasing Fahrzeug und ist danach direkt von Chrysler zu dieser Auktion gegangen, auf der mein Händler ihn ersteigert hat. Das Fahrzeug ist also quasi checkheft gepflegt.
Das ganze wird irgendwie immer merkwürdiger.
Da weiss langsam kein Mensch mehr was er noch glauben soll/kann.

Lg
Claudia

Sieh zu dass du die Kiste loswirst.
Übergib das dem Anwalt, soll der sich drum kümmern

Wie viele CARFAX Einträge mit km/mls-Stand gibt es denn?
Nur einen als der Pick Up ausgeführt wurde?

Ich vermute der Leasing-Nehmer in den USA, der den Wagen als erstes hatte, hat den Tachostand angleichen lassen, damit er nach der Rückgabe keine Strafe wegen zu vielen gefahrenen Meilen zahlen muss.
Komisch, dass Chrylser das beid er Rücknahme nicht gemerkt hat.
Dein Händler ist dann vermutlich auch drauf reingefallen...

Gruß
Hendrik

Zitat:

Original geschrieben von redmex


Ich vermute der Leasing-Nehmer in den USA, der den Wagen als erstes hatte, hat den Tachostand angleichen lassen, damit er nach der Rückgabe keine Strafe wegen zu vielen gefahrenen Meilen zahlen muss.
Komisch, dass Chrylser das beid er Rücknahme nicht gemerkt hat.

Da wird nur der Kilometerstand laut Tacho gecheckt, ist gängige Praxis. Ausgelesen wird da nix.

Spielt auch keine Rolle, rechtlicher Anspechpartner ist der Händler der verkauft hat. Inwieweit er zurückgreifen kann ist seine Sache.
Natürlich war für die Kaufentscheidung des Halters, auch die der Umrüstung vom Wert des Fahrzeuges abhängig, wozu Laufleistung und Baujahr die Rolle spielten.

Sinnvoller Weise geht das Fahrzeug komplett an den Verkäufer zurück, nebst Erstattung der Kosten Gasanlage.
Gut daß beides aus einer Rechnungshand kommt.

Grüße

Ich fahre auch einen ram 5,7 mit LPG (jetzt 82tkm) + habe immer wieder als Fehler das Motoremblem. Ruf Josef Misik an, vielleicht kann der weiterhelfen.Aus meiner Erfahrung weiß er mehr als die meisten LPG-Fachleute!
Tele 09431799756 www.Pro-Autogas.de in 92442 Wackersdorf Ludwig v. Beethovenstr. 5. Ist bei Nürnberg
Mit einem Gruß von Jochen T. aus Berlin
Wenn Dich meine Erfahrungen interessieren ruf an 030-2161715 oder schick mir eine Mail.
Grüße Jochen

Nach 2 Jahren ist entweder das Probelm gelöst oder der Motor hinüber... 🙂

Immer diese Leichenschänder😎

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