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Verschraubung Bremstrommel

VW Fox 5Z
Themenstarteram 19. November 2011 um 11:24

Habe heute versuchet, eine der Bremstrommeln zwecks Bremsbelagwechsel am Hinterrad zu demontieren. Mit einer 30er Nuß und Ratsche mit Verlängerung habe ich es nicht bewerkstelligen können, die zentral sitzende Mutter auch nur um einen Milimeter zu bewegen. Anstelle dessen fing mein Werkzeug sich an zu verbiegen. Bevor ich mir nun Gedanken mache, ob und womit ich zum Lösen der Mutter noch mehr Gewalt anwende sollte stellen sich zwei Fragen: A) handelt es sich bei der Verschraubung am Fox um eine Links- oder eine Rechtsgewinde ? B) Gibt es ein spezielles Werkzeug hierfür bzw. mit welchem Werkzeug würde eine Werkstatt da heran gehen ? Danke vorab für jede hilfreiche Antwort.

10 Antworten

Hallo kilogixxer2

Die Radnabe wird nicht ausgebaut, ich hoffe du hast die Staubkappe nicht beschädigt.

Diese ist auch Zuständig das keine Feuchtigkeiteindringt. Es ist ein bischen umständlich

die Backen zu wechseln aber es geht. Erst in der mitte der Backen die Federn lösen,

und die Stifte herausziehen danach die untere Feder und das Bremsseil lösen.

Alles gute

Themenstarteram 21. November 2011 um 8:30

Hallo binoo59,

danke für dein feed back. Die Staubkappe läßt sich beim Fox absolut unproblematisch entfernen und anschließend auch wieder aufsetzen. Und unter dieser Staubkappe befindet sich ja die besagte Verschraubung des Radlagers. Wenn diese Verschraubung gelöst wird, läßt sich die Trommel erfahrungsbemäß herunternehmen.

Also stellt sich mir nun neben den ursprünglich gestellten Fragen zusätzlich noch eine: Wie können denn die Bremsbeläge gewechselt werden, ohne die Radnabe auszubauen ? Die Trommel läßt sich doch auf andere Art und Weise gar nicht abnehmen, oder ?

Eben schon!!!

 

Die Radnabe braucht nicht ausgebaut werden!!!!  Die kleine Torxschraube demontieren, danach durch diese Bohrung die Bremse "resetten" und dann die Trommel ab ziehen!!

 

Der Zusammenbau ist nicht ganz einfach!!! Ich empfehle eine Fachwerkstatt die machen das schnell und günstig!!!!

Hallo kilogixxer2

Ich merke schon du hast so was noch nie gemacht.

sonst wüßtest du das da wo die Radschrauben drin sitzen auf der Trommel

sich auch eine Senkschraube befindet ,bei einigen ist es eine kleine Torxschraube

bei mir ist es eine Kreuzschlitzschraube und die muss raus. Was dommi123 mit

resetten meint, ist das die Bremse zurückstellt werden muß (Keil), damit sich die Backen

von der Bremstrommel lösen sonst bekommt man die Bremstommel sehr schlecht

herunter. Ich kann dir auch nur die Werkstatt empfehlen oder einen Bekannten

der sich auf jeden Fall damit auskennt.

Alles Gute

Oh Gott, mir wird schon wieder schlecht, weil sich hier Laien ohne grundsätzliche Sachkenntnis über den Aufbau einer Trommelbremse hier an die Erneuerung der Beläge machen wollen, was im allg. etwas "komplizierter" weil mit mehr Teilen versehen ist als bei einer Scheibenbremse.

Wenn man weiß, was man da macht, dann braucht man auch keine Anleitung dafür, weil die Logik des Aufbaus und die Kenntnis dieser Logik die notwendigen Maßnahmen bestimmt.

Wenn man´s nicht weißt, sollte man es jemanden überlassen, der´s weiß, gerade bei einer Trommelbremse, weil deren Zerlegung eben aufwändiger ist, siehe oben.

Ich werde hier natürlich gleich wieder Schimpf und Schande für meinen Beitrag ernten,

aber bei der Bremse hört für mich persönlich der Spaß nun mal auf, sorry!

Themenstarteram 22. November 2011 um 11:21

Zunächst mal herzlichen Dank für eure Unterstützung. Um sich auszutauschen –auch kontrovers- , ist ein Forum da und auch wenn man es kaum glauben mag, ich habe so etwas schon mal gemacht, aber vor längerer Zeit und einem anderen Fahrzeug. Die kleine Torxschraube hatte ich ja schon entfernt und danach ließ sich die Trommel nach wie vor problemlos drehen aber halt nicht runternehmen. Daher meine Annahme über den Ansatz mit der Radnabe. Wie auch immer, ihr habt mir sehr geholfen und mir einiges klargemacht – auch, wenn es dabei so manchem schlecht geworden sein mag.

hi,

also ich weiß jetzt nicht genau wie es bei vw ist aber bei renault is es so das man die große mutter von radnarbe abschrauben muss damit man die trommel runterbekommt!falls das bei vw auch so ist musst aber aufpassen das das lager, was in der bremstrommel ist, sauber bleibt!

Themenstarteram 22. November 2011 um 15:26

Liebe Freunde !

wir haben heute Mittag unser Thema hier im Kollegenkreis weiter diskutiert und ich wollte nun rückwirkend endgültig Klarheit haben und habe über einen Bekannten einen Mitarbeiter einer namhaften Bonner VW Werkstatt konsultiert. Der sagte mir klar und deutlich, dass man sehr wohl die große Mutter von der Radnabe entfernen muß, um die Trommel abmachen zu können, denn hiermit wäre ja letztendlich auch das Radlager, anders als am Vorderrad, befestigt. Nun frage ich mich ganz ernsthaft: Habe ich mich a) so falsch ausgedrückt, dass kein Mensch verstehen konnte, um was es mir eigentlich ging oder b) muß ich einige der Aussagen hier im Forum oder aber die des o. a. VW Mitarbeiters anzweifeln ? Vielleicht könnt ihr mir helfen, da mal Klarheit reinzubringen. Im übrigen: Ich werde mich nun trotz allem dem Rat der Forumsmitglieder entsprechend an die Werkstatt wenden. Das ist mir angesichts dieser Konfusion mittlerweile wirklich sicherer.

Hallo Ch1986

Beim Fox braucht man die Narbe nicht entfernen die Bremstrommel ist seperat.

Man muss noch das Handbremsseil lösen und wenn die Trommel zu fest sitzt (Rost),

vorsichtig mit Hammer schläge von der Narbe trennen.

An kilogixxer2 schau mal in dein Postfach.

Gruß

Es gibt offenbar zwei konstruktive Varianten:

Bei der einen Version (grundsätzlich früher an allen älteren VWs mit Bremstrommeln an der HA, also wohl bis Golf III) wird die Bremstrommel über das äußere Radlager (Schrägrolle) gehalten bzw. durch den davor sitzenden Anlaufring und die abermals davor sitzende Radlagermutter mit dem Krönchen oben drauf und dem Sicherungssplint quer durch den Achsstummel.

Wollte man hier an das Innenleben der Trommel, musste man also die Staubschutz-/Fettkappe über der Mutter durch gleichmäßiges Klopfen rundherum (es gibt auch Abzieher, aber ein geübter KFZ-Mechaniker bekommt das Ding auch so aus dem Nabenstumpf heraus, ohne dass es die kleinste Beule bekommt...) abnehmen, danach den Splint ziehen (der grundsätzlich zu erneuern war), das Krönchen=Sicherungsblechmutter über der Mutter abnehmen, die Mutter abschrauben, das äußere Lager entfernen und die Trommel mitsamt innerem Lager und Simmerring entfernen.

Damit man die Trommel überhaupt herunterbekommt, hier gleichen sich die beiden Bauweisen, muss man aber die Bremsbeläge erstmal wieder manuell etwas zurückstellen, denn aufgrund des Belagverschleisses, der autom. Nachstellung und der einlaufenden Trommel kommt es hinter den beiden halbmondförmigen Belägen zu einer Einlaufkante in der Trommel (logisch), so dass man mit dieser hinter den beiden Belagträgern hängenbleibt und die Trommel im allg. nicht von der Bremsträgerplatte herunterbekommt...

Der Aus- und Einbau gestaltet sich aufgrund der div. Halte- und Zugfedern der Belagträger im allg. etwas schwieriger als bei einer Scheibenbremse, man sollte schon verstehen, was wozu dient (Belaghaltestifte, die in der Gegenplatte der Feder für die Belagträgerfixierung an der Grundplatte "verriegelt" sind), die Zug- und ggf. Druckfedern, die autom. Belagträgernachstellung, die manuelle Verstellung, die Grundeinstellung etc.)

Bei Einbau wird der Simmerring innen erneuert, die Lager werden gereinigt und neu gefettet, die Nabe innerhalb der beiden Lager erhält eine neue Fettpackung.

Im Repsatz sind im allg. alle Teile enthalten, teilweise sogar ein neuer Lagersatz innen und außen.

Gerade beim Einstellen des finalen Radlagerspiels durch die Anlaufscheibe und Mutter des äußeren Radlagers ist etwas "Kennerschaft" und Feingefühl gefragt und vor allem das gewusst-wie!

Sonst ist das Radlagerspiel final entweder zu groß (schlecht) oder gar zu klein (noch schlechter!).

Ich hab mir schon mal einen abgeglühten LKW-Anhänger-Radlagerstumpf angesehen, sah gar nicht gut aus und man glaubt gar nicht, dass das auch einen Stumpf mit einem Durchmesser locker über 100mm locker killen kann...

(obiges aus der Erinnerung geschrieben, hier aus dem Büro)

Bei der neueren Variante dürfte, so vermute ich mal aus der Ferne und ohne eigene Ansicht und Kenntnis der Bauweise, die Trommel nur noch über die festen Radlager gestülpt sein, vergleichbar mit der Scheibe bei einer Scheibenbremse.

Ggf. ist die auf dem Radlagerstumpf, der die Gewinde für die Radbolzen enthält, dann ggf. Verdrehen bei Radmontage mit einer kleinen Torx- oder Kreuzschlitzschraube gesichert, vergl. auch hier die Schreibenbremse.

Halten tut diese kleine Schraube nix, sie ist eine reine Verdrehsicherung...

Aus der o.g. Problematik der Einlaufkante der Trommel ergibt sich aber auch hier prinzipiell die Notwendigkeit, die Belagträger zunächst aus der autom. Anstellung wieder manuell etwas einwärts zustellen, damit man die Trommel über die Belagträger hinweg abziehen kann.

Der Rest dann sinngemäß, wie oben.

Will sagen: Wenn man weiß, wie´s funktioniert, dann kann man´s auch aus der Kenntnis heraus beschreiben, ohne Selbst-mach-Buch.

Den anderen rate ich: Finger weg, gerade bei der Trommelbremse, die eigentlich noch mehr Fehlerpotential hat als die Scheibenbremse.

Generell sollte man aber an die Bremse nur gehen, wenn man weiß, was man macht (wie zahlreiche Schilderungen von möchtegern-Golf-VI-Schraubern zeigen, die hinten den Kolben an der Scheibenbrems-Zange ZURÜCKDRÜCKEN wollen / wollten...:D)

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