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Vectra Z 22 YH, Baujahr 2004 - Defekte, Reparaturen - Kulanz duch Opel?

Themenstarteram 5. August 2009 um 19:57

Moin,

ich möchte hier mal von meinen Erfahrungen mit meinem Vectra-C Caravan Elegance, Z 22 YH, 2198 cm, Baujahr 2004 berichten:

Das Fahrzug ist scheckheftgepflegt, wurde mit regelmäßig durchgeführten Jahresinspektionen gewartet und hat eine durchschnittliche Laufleistung. Bislang traten - trotz regelmäßigen Inspektionen beim FOH - folgende Defekte auf:

05/2004, 12150 km: Auspuffrohr auseinandergerutscht, geschweisst.

07/2007, 51589 km: Abgasrückführungsventil und Verschlußplatte defekt (kostenpflichtig).

07/2007, 51589 km: Störung Klimaelektronik

08/2007, 55000 km: Metallstück am Ölpeilstab abgebrochen und ins Innere des Motors gefallen (wurde entfernt, kostenpflichtig)

08/2007, 55000 km: Klimaanlagensensor defekt und ersetzt (kostenpflichtig).

08/2008, 68021 km: Steuerkette oben defekt, ersetzt (nach "Kampf" Kostenerstattung durch Opel)

10/2008, 71374 km: CIM-Lenkstockmodul defekt (kostenpflichtig, Kulanzanfrage wurde durch Opel abgelehnt)

05/2009, 78520 km: Steuerkette oben erneut defekt, ersetzt (Garantieleistung des FOH aus Reparatur in 08/2008), Steuerkette unten defekt, ersetzt (Kostenpflichtig)

08/2009, 82920 km: heute: Klimakompressor defekt, ersetzt (kostenpflichtig, wieder um die 900 EUR Reparaturkosten)

Ich denke das ist weit ausserhalb des Normalen und das Fahrzeug ist aus meiner Sicht insgesamt gesehen mangelhaft. Mittlerweile steht die Kiste - trotz Inspektionen - alle paar Monate in der Werkstatt.

Ich bin angesichts dieser Defekte und Kosten nicht mehr gewillt hinzunehmen weitere Reparaturkosten zu zahlen, weil immer andere Teile den Geist aufgeben.

Daher meine Frage: Ist nach Euren Erfahrungen im Hinblick auf die Gesamtumstände ein Kulanzantrag für den Klimakompressor erfolgversprechend? Wenn ja, wie ist das am beten begründbar?

Danke für Eure Antworten und Tipps.

Beste Antwort im Thema

gegenfrage:

was soll opel noch alles zahlen?

alle reparaturen bis zur verschrottung?

opel ist schon sehr kulant, aber irgentwo müssen grenzen gezovgen werden.

in den heutigen fahrzeugen steckt halt viel teure technik drin die teure reps nach sich ziehen kann.

da muss man mit leben, leider.

8 weitere Antworten
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Ähnliche Erfahrungen habe ich mit meinem Vectra auch.

Gekauft 02/2006 mit 34.000 km

05/2006 Stoßdämpfer hinten rechts defekt (beide kostenlos getauscht)

07/2006 Klimakompressor defekt (Opel 100% Material, Lohn ich)

04/2007 Spurstangenköpfe defekt (kostenlos getauscht)

05/2007 Motorsteuergerät defekt; Tausch nur mit Einspritzpumpe möglich. (Opel will 30 % der Materialkosten (3500 EUR) übernehmen) Bekomme ich billiger bei ECOTEC-DBILAS

09/2007 Turboschlauch gerissen (kostenpflichtig)

2008 hatte ich gar nix :confused:

06/2009 Zweimassenschwungrad defekt; Tausch inkl. kompletter Kupplung (kostenpflichtig)

So, und jetzt zur Frage. Kulanzantrag an OPEL gestellt. Antwort: Ihr Auto ist im 6. Betriebsjahr und hat über 120.000 km gelaufen ... tut uns leid, Ihnen keine ...

Alles klar?

Aber wegen des Klimakompressors würde ich genauer nachfragen. Da hatte OPEL schon recht kulant bei mir reagiert.

Gruß

Christoph

gegenfrage:

was soll opel noch alles zahlen?

alle reparaturen bis zur verschrottung?

opel ist schon sehr kulant, aber irgentwo müssen grenzen gezovgen werden.

in den heutigen fahrzeugen steckt halt viel teure technik drin die teure reps nach sich ziehen kann.

da muss man mit leben, leider.

Zitat:

Original geschrieben von slv rider

opel ist schon sehr kulant,

Ich glaube mit der Meinung stehst Du relativ einsam da.

Nach einer solchen Auflistung an defekten in solch kurzen Abständen, und dazu noch null Kulanz... Also bitte. Derjenige wird sich da wohl keinen Opel mehr kaufen.

Wenn meiner solche Spielchen machen würde, hätte ich schnell ein anderes Auto. Eine normale Bilanz sieht anders aus.

MfG

W!ldsau

Ich fahre seit 3 Wochen das selbe Auto. Mußte jetzt das Fangband Fahrerseite wechseln lassen. Kostenpunkt : € 105.-.

Auf meine Frage zwecks Kulanz wurde mir geantwortet : Kulanz wird nicht gewährt.

Themenstarteram 6. August 2009 um 18:27

Zitat:

Original geschrieben von slv rider

gegenfrage:

was soll opel noch alles zahlen?

alle reparaturen bis zur verschrottung?

opel ist schon sehr kulant, aber irgentwo müssen grenzen gezovgen werden.

in den heutigen fahrzeugen steckt halt viel teure technik drin die teure reps nach sich ziehen kann.

da muss man mit leben, leider.

Hi slv rider,

hm, das Thema dabei ist die Nachweisbarkeit und Vergleichbarkeit. Meine Argumentation dabei ist:

- *Nicht* auf Kosten des Herstellers gehen ganz klar Teile, die klassische Verschleissteile sind (z.B. Bremsbeläge, Reifen etc.), da diese der individuell verschiedenen Abnutzung unterliegen und bei denen es üblich und bekannt ist, dass zu der Zeit oder zu dem Verschleiss-Stand, zu dem das Verschleissteil gewechselt werden muss, im Durchschnitt der Marke und des Modells bei vergleichbarem Gebrauch ein Wechsel notwendig ist.

 

- Grundsätzlich müssen allerdings diejenigen Teile ersatzfähig sein, die bei durchschnittlichem Gebrauch des Fahrzeugs aufgrund nachweisbarer konstruktiver Mängel oder aufgrund von Mängeln in der Produktion ohne Verschulden des Eigentümers vorzeitig schadhaft werden.

- Konkret also alles das, was

- *vor* einer dem Durchschnitt entsprechenden Mindestlaufzeit eines Nicht-Verschleissteils

- bei normalem Gebrauch kaputt geht

- minus einer Toleranz und einem Abzug nach Umständen des

Einzelfalls, der gutachterlich zu bewerten ist.

Mit teurer Technik hat das denke ich nichts zu tun. Ich zahle als Kunde auch teuer dafür und erwarte, dass der Hersteller und der Service in der Werkstatt das so im Griff haben, dass bei regelmäßigen Inspektionen die Teile eben nicht *vor* der oben genannten vergleichbaren durchschnittlichen Laufzeit den Geist aufgeben. Andernfalls hiesse das, dass der Hersteller die Fahrzeuglebensdauer oder die Lebensdauer der Teile nur für die Laufzeit der Garantie bemessen hat... :-)

Wenn mir einer nachweisbar erklärt, dass ein Teil im Durchschnitt der Marke und des Modells/Typs eben immer so früh über die Wupper geht, dann muss ich das wohl akzeptieren. Ist das im Vergleich zu anderen Typen/Marken aber schlechter, dann hat sich der Hersteller aus meiner persönlichen Sicht allerdings ein Armutszeugnis ausgestellt.

Ich weiss dass das schwierig nachzuweisen ist und ein generelles "alles muss gezahlt werden" gibt es natürlich nicht, das wäre unverhältnismäßig. Allerdings muss es möglich sein, das im Einzelfall überprüfen zu lassen. Und das bedeutet eben Informationen für die Vergleichbarkeit und Nachweisbarkeit zu sammeln.

Schau in die threads, da sind (meine persönliche Meinung) sehr oft die gleichen Probleme bei diesem Modell und Motortyp zu lesen.

Ich habe auch einen Kratzer im Lack,aber Opel hat es gewagt den nicht auf Kulenz zu entfernen......:rolleyes:

Sagt mal wollt ihr euch eventuell noch einkomplettes Auto von Opel zusammenstellen lassen,natürlich auf Kulanz!?:rolleyes:

Also ein Fangband auf Kulanz gewechselt zu bekommen,krenzt schon an Idiotie.

omileg

also kostenloses ersetzen aller nicht-verschleissteile bis zum ende des autolebens?:D

Themenstarteram 7. August 2009 um 14:23

Zitat:

Original geschrieben von slv rider

also kostenloses ersetzen aller nicht-verschleissteile bis zum ende des autolebens?:D

Bis zum Erreichen der durchschnittlichen Laufzeit eines Nicht-Verschleissteils: ja.

Diese Argumentation lässt sich übrigens auch in Urteilen nachlesen... ;-)

Und noch ein Nachtrag zum letzten Defekt. Anruf des FOH:

Nach zweimaligem Aus- und Einbau des angeblich defekten Klimakompressors und Einbau eines neuen Kompressors sei das rasselnde Geräusch immer noch da. Zitat: "Es geht wieder in Richtung Steuerkette".

Also alter Kompressor wieder rein und Steuerkette bestellt, die dann ab Montag zum dritten mal gewechselt wird (Und hoffentlich auf Gewährleistung, die aus dem vorhergehenden Wechsel noch läuft. Die Steuerkette soll übrigens laut Hersteller wartungfrei sein...). Wieder 5 Tage Mietwagenkosten wegen Werkstattaufenthalt.

Ich hoffe der FOH holt sich sämtliche Kosten von Opel zurück und die belasten das dann intern direkt ihrer Motorenkonstruktionsabteilung weiter. Dann fällt die Entscheidung diese Abteilung einzusparen leichter, da nutzlos und unrentabel... >:-]

 

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