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Umleitung und Navi

Themenstarteram 13. August 2018 um 7:55

Bei uns ist die Bundesstraße wegen Umbaumaßnahmen voll gesperrt, es ist eine großräumige Umleitung(sehr schlecht) ausgeschildert.

Die meisten Autos fhren aber nach Navi, heisst bei uns die kleinen Straßen über die Dörfer, die zwar für den Verkehr gesperrt sind, Anlieger frei, aber da richtet sich keiner nach.

Gibt es eine Stelle wo man eine Strecke für Navis sperren kann?

Das Problem ist das die Menschen nach Navi fahren, Sie verlassen die Bundesstraße, das Navi versucht dann sofort wieder auf die alte Strecke zu kommen, da aber zwei Baustellen sind sind Sie wieder falsch.

Wie kann man dea ändern?

freundliche Grüße

Eckhard

Beste Antwort im Thema

In Deutschland gibt es 2 Firmen, welche sich um die Aktualisierung der Karten für Navigationsgeräte kümmern. Denen müsste man dies melden. Oft haben die Hersteller der Navigationsgeräte auf Ihrer Seite einen Meldebutton.

Als Sachbearbeiter für Arbeitsstellen auf Straßen einer kleinen niedersächsischen Stadt melde ich alle Arbeitsstellen mit Auswirkung für den Verkehr auf den relevanten Durchgangsstraßen an eine zentrale Meldestelle der Landesverwaltung. Wir geben dabei auch die offizielle Umleitung mit an. Diese Daten sollen dann auch die beiden Firmen weitergegeben und für die Zeit der Arbeiten eingepflegt werden.

Die Erfassung von dauerhaften Beschilderungen , z.B. Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Einfahrtverboten außer für Anlieger übernehmen die Firmen nach meiner Kenntnis selbstständig. Allerdings erfolgt dies sehr schleppend.

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:D :D :D

Nicht dein Ernst oder?

Kurz: Garnicht!

Die Funktion nennt sich Strecke sperren. Muß direkt im Navigationsgerät vor der Baustelle aktiviert werden. Danach nur noch die Anzahl der gesperrten Km eingeben.

Oder nach der alten Methode den Schildern folgen.

Zitat:

@R-Sch schrieb am 13. August 2018 um 08:14:03 Uhr:

Die Funktion nennt sich Strecke sperren. Muß direkt im Navigationsgerät vor der Baustelle aktiviert werden. Danach nur noch die Anzahl der gesperrten Km eingeben.

Oder nach der alten Methode den Schildern folgen.

Er will nicht in seinem Navi die Strecke sperren, sondern in ALLEN Navis der Autofahrer, die die unzulässige Umleitung nutzen ;)

Nichts, da eine Steckensperrung nur bei Aktualisierung der Karten übernommen werden würde. Allenfalls bei Navis, die Echtzeit wie RTTI oder TMC etc. nutzen, könnte es etwas bringen.

 

Jedoch ist es wohl sinnlos, so etwas durchzusetzen, da könnte nur die Polizei die Anliegerstrassen besser kontrollieren. Oft hat diese dazu aber keine Zeit bzw. ist es im Sinne des Verkehrsflusses sogar gewünscht.

 

Wir haben auch eine Anliegerstrasse vor der Tür, jedoch wurde hier trotz massiver Nutzung von Nicht-Anliegern noch nie kontrolliert. Einzig einmal wurde Tempo 30 geblitzt, da regelmässig mit 70 durchgefahren wird.

 

Als die nahe Bundesstrasse kürzlich wegen Unfall gesperrt wurde, fuhren dann alle bei uns vorbei. Nach Anruf eines Nachbarn bei der Polizei, was denn los sei, wurde ihm gesagt, dass die anderen Ausweichrouten alle überlastet seien und daher die Polizei nicht die Anliegerstrasse kontrollieren wollen würde.

Zitat:

@zille1976 schrieb am 13. August 2018 um 08:13:35 Uhr:

:D :D :D

Nicht dein Ernst oder?

Kurz: Garnicht!

Was ist denn daran so lustig? Mit Live-Daten sollte das nach ein paar Minuten oder Stunden ganz automatisch funktionieren und das funktioniert ja auch bei Google, TomTom oder Garmin. Mit einer reinen Offline-Nutzung des Gerätes muss man wohl Daten anderer Nutzer über den PC geladen haben, z.B. mapshare von TomTom. Darüber (per PC oder direkt vom Navi) kann man eine Sperrung auch melden.

Natürlich erreicht man damit keine Navinutzer, die weder Livedaten noch gelegentliche Online-User-Daten nutzen.

In Deutschland gibt es 2 Firmen, welche sich um die Aktualisierung der Karten für Navigationsgeräte kümmern. Denen müsste man dies melden. Oft haben die Hersteller der Navigationsgeräte auf Ihrer Seite einen Meldebutton.

Als Sachbearbeiter für Arbeitsstellen auf Straßen einer kleinen niedersächsischen Stadt melde ich alle Arbeitsstellen mit Auswirkung für den Verkehr auf den relevanten Durchgangsstraßen an eine zentrale Meldestelle der Landesverwaltung. Wir geben dabei auch die offizielle Umleitung mit an. Diese Daten sollen dann auch die beiden Firmen weitergegeben und für die Zeit der Arbeiten eingepflegt werden.

Die Erfassung von dauerhaften Beschilderungen , z.B. Geschwindigkeitsbegrenzungen oder Einfahrtverboten außer für Anlieger übernehmen die Firmen nach meiner Kenntnis selbstständig. Allerdings erfolgt dies sehr schleppend.

Zitat:

@Florian333 schrieb am 13. August 2018 um 08:30:59 Uhr:

Zitat:

@zille1976 schrieb am 13. August 2018 um 08:13:35 Uhr:

:D :D :D

Nicht dein Ernst oder?

Kurz: Garnicht!

Was ist denn daran so lustig? Mit Live-Daten sollte das nach ein paar Minuten oder Stunden ganz automatisch funktionieren und das funktioniert ja auch bei Google, TomTom oder Garmin. Mit einer reinen Offline-Nutzung des Gerätes muss man wohl Daten anderer Nutzer über den PC geladen haben, z.B. mapshare von TomTom. Darüber (per PC oder direkt vom Navi) kann man eine Sperrung auch melden.

Natürlich erreicht man damit keine Navinutzer, die weder Livedaten noch gelegentliche Online-User-Daten nutzen.

Jajaja...probier doch mal mit Livedaten einfach mal deine Strasse zu sperren.

Klappt bestimmt.

 

Ich schrieb, dass das "ganz automatisch" geht, wenn nämlich keine Daten mehr von dort kommen und stattdessen alle vorher links oder rechts abbiegen. Das funktioniert natürlich umso schlechter, je mehr Fahrer das Verbot ignorieren. Da im Falle des TE immer noch Anliegerverkehr erlaubt ist, erscheint es auch logisch, dass die Straße nicht als vollständig gesperrt erscheint.

Zitat:

@zille1976 schrieb am 13. Aug. 2018 um 08:33:57 Uhr:

Jajaja...probier doch mal mit Livedaten einfach mal deine Strasse zu sperren.

 

Klappt bestimmt.

Stell dein Auto quer in die inoffizielle Umleitungsroute und kaum eine Stunde später zeigen die live-Daten der Navis eine dicke dunkelrote Linie vor deinem Auto und berechnen eine andere Umleitungsroute. Zweck erfüllt.

Nur machen würde ichs definitiv nicht.

Ich habe bisher noch kein Navi besessen oder benutzt, was Anliegerstrassen korrekt als nicht befahrbar ausweist.

Zitat:

@hydrou schrieb am 13. August 2018 um 09:15:56 Uhr:

Ich habe bisher noch kein Navi besessen oder benutzt, was Anliegerstrassen korrekt als nicht befahrbar ausweist.

Wäre ja auch quatsch, wie kommt denn der Anlieger dann nach Hause?:D

Nee, im Ernst. Ist schwierig, eine ausreichende Lösung wird es da nicht geben. Es sein denn, man wohnt in Holland. Da werden Baustellen schlicht zügig abgearbeitet, zumindest wesentlich schneller als hier in D. Die Umleitungen sind meist nicht das Problem.

Zitat:

@Florian333 schrieb am 13. August 2018 um 08:38:58 Uhr:

Ich schrieb, dass das "ganz automatisch" geht, wenn nämlich keine Daten mehr von dort kommen und stattdessen alle vorher links oder rechts abbiegen. Das funktioniert natürlich umso schlechter, je mehr Fahrer das Verbot ignorieren. Da im Falle des TE immer noch Anliegerverkehr erlaubt ist, erscheint es auch logisch, dass die Straße nicht als vollständig gesperrt erscheint.

Nur weil von einer Straße keine "Live"-Daten kommen, bedeutet es nicht, dass das Navi diesen Weg meidet. Es wird diesen Weg weiterhin als mögliche Route in Betracht ziehen nur wird die Zeitberechnung ohne Live-Daten gemacht, anlog der Zeiten ohne diese "Live"-Daten.

Dieses Verhalten kannst ganz einfach in jeder Stadt nachstellen, da die Daten, die von TomTom kommen nicht alle Straßen einer Stadt umfassen. GoogleMaps ist da schon besser, aber welches Navi hat GoogleMaps als Quelle, wenn der Benutzer es nicht per Telefon auf sein Navi überträgt, sofern er nicht sein Telefon als Navi benutzt, sondern einen Festeinbau.

Navis meiden nur Straßen, wenn sie entweder als gesperrt deklariert sind oder der Verkehr dort so schleppend verläuft, dass eine andere Route schneller ist.

Zitat:

@hydrou schrieb am 13. August 2018 um 09:15:56 Uhr:

Ich habe bisher noch kein Navi besessen oder benutzt, was Anliegerstrassen korrekt als nicht befahrbar ausweist.

Warum sollten Anliegerstraßen nicht befahrbar sein. Das würde bedeuten, dass kein Navi dahin navigiert, selbst wenn es der Benutzer will.

Läßt einen das Navi dann immer im Kreis drumherum fahren? :D

"Du kommst hier net rein." :p

Wenn sich das Ziel der Route in einer Anliegerstrasse befindet, ist das Befahren ja ein berechtigtes Anliegen. Falls sich das Ziel jedoch wo anders befindet und die Anliegerstrasse nur durchfahren wird, so liegt eben kein berechtigtes Interesse vor und die Straße darf nicht befahren werden.

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