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Überführung eines Lada Tschiguli aus der Ukraine nach Österreich

Themenstarteram 1. August 2008 um 21:56

Hallo!

 

Meine Freundin ist Russin - ich besuche ihre Familie (sie ist bereits unten) am Montag für 4 Wochen.

Ihr Opa hat einen garagengepflegten, komplett gewarteten Lada Tschiguli, den er mir schenken möchte - ich freu mich wie ein Schneekönig, weil ich schon immer einen Lada wollte - ich liebe Autos mit Kanten. Kanten haben Charakter :-)

 

Mein Frage:

Welche Dokumente brauche ich für so eine Überführung aus einem Nicht-EU-Land in ein EU-Land und zur Anmeldung des Fahrzeuges in Österreich?

Welche Gesetze muß ich beachten, außer KfG und StVO?

Was braucht der Zoll! Wie zeige ich, daß das Auto geschenkt worden ist?

Ich muß auf Achse nach Österreich fahren - am Besten über Ungarn - Ungarn gehört ja mittlerweile zur EU - welche Bestimmungen hat Ungarn?

 

Es werden ja sehr oft Oldtimer aus dem ehemaligen Osten in die EU überführt - also hoffe ich, daß ich hier die richtigen Tipps bekomme... ;-)

 

LG und Danke im Voraus

David

 

P.S. Ich bin übrigens Oldtimer-Rallye-Beifahrer in einem Steyr-Fiat 124 Bj. 68 - ist fast das selbe Auto *hihi* Und so schön eckat! Ich liiiiiiebe Oldtimer und Youngtimer, vor allem mit Kanten!

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9 Antworten

Perfekte Auskunft müßtest Du doch bei www.oeamtc.at / Abt. Recht bekommen...

Themenstarteram 3. August 2008 um 11:27

Hallo Prussiacus!

Hab au ÖAMTC.at nachgeschaut, hab aber nix gefunden - außer einen Hinweis auf eine Rechtsabteilung.

Das hab ich an der Hotline auch schon erfahren - diese Abteilung hat leider über's Wochenende zu. Am MO ab 8 kann ich anrufen - und das werd ich auch tun (... damit mir die dann wohl sagen, daß ich ein blaues Taferl brauch - 2 Stunden vor Abflug :-( )

LG.

David

Hi,

als die Tschechei noch nicht zur EU gehörte, konnte man ein dort gekauftes Auto mit tschechischem Ausfuhrkennzeichen (war wohl 3 Monate gültig) nach D überführen.

Ich weiß aber nicht, ob es in Rußland auch so etwas gibt.

Gruß

Stefan

am 18. Januar 2009 um 1:36

Hallo!!

Die Überführung ist wohl nicht dein Problem!! Dein Problem ist wohl der Zoll!!

Den kannst du an der Grenze zahlen. Die bemessungsgrundlagen weiß ich jetzt nicht.

Ich weiß nicht welche Leute du kennst. Eine Einführung über Polen, bulgarien oder Slowakei sind da durchaus einfacher. Hier musst du den Einfuhrzoll des jeweiligen Landes zahlen (ist aber gering). Dann meldest du ihn dort an und hast eine Zulassung der europäischen Union. Der Rest ist ja dann kaum noch ein Problem. Die andere Möglichkeit ist natürlich du lässt dir das Auto von ein Ukrainer nach Österreich fahren. der gibt dir das Auto und du machst eine komplette Zulassung da keine papiere mehr vorhanden sind. Musst eben nur ein Herkunftsnachweis haben. dieser ist wohl das kleinste Problem.

Vorausgesetzt ist natürlich du kennst die richtigen Leute und vertraust diesen auch. Aber warum ein Lada aus der Ukraine importieren. In Deutschland werden einige angeboten (dank der DDR).

Autos aus der Ukraine holen ist sehr riskant, die Russen/ukrainer haben eine andere Vorstellung von Autos instandzusetzen. Dort wird nur improvisiert. Es werden nur allte Ersatzteile eingebaut oder selbst umher gebastelt. Rost wird nicht behandelt sondern nur überstrichen. Selbst wenn du ein angeblich restauriertes Auto kaufen willst solltest du dies nur kaufen wenn du bei der restaurierung dabei warst oder sie ordentlich mit Bildern dokumentiert wurde. ansonsten hast du nur stress damit, selbst wenn du es geschenkt bekommen würdest.

Ich wünsche ein schönen Tag!!

Themenstarteram 18. Januar 2009 um 12:15

Hallo!

 

Ich hab mich in Österreich beim Zoll und bei meiner Rechtsauskunft erkundigt - Autos aus dem Osten bekommen erst ab Bj. 1994 eine Zulassung. Das Auto meines Schwieger-Opas ist Bj. 1984! Es ist daher auch zu jung für einen historischen Wagenpass, den man ab Bj. 1974 bekommt.

Die Geschichte über Polen habe ich auch schon gehört - von einer Polin. Die sind dort so korrupt, daß die für Geld wohl nicht nur Dokumente fälschen, sondern wohl auch ihre Großmutter verkaufenwürden. Und ich habe keinen Bock, für einen Lada, der vielleicht 800€ wert ist, 2000€ Bestechung zu blecken. Nochdazu in Polen, mit einem ukrainischen Auto - ohne russische oder polnische Sprache - auffällig wie ein bunter Pudel.

Ich kenn mich selbst auch so gut mit Autos aus, daß dich die Qualität der Reparaturen beurteilen könnte. Ich wäre beim Instandsetzen dabei - ich würd wohl daneben stehen.

Aber die Challenge ist mir im Endeffekt zu blöd geworden, vor allem als ich dann gehört habe, daß der Tschiguli 12 Liter Benzin auf 100km braucht - Thema abgehackt! Schade drum, aber so ist es.

 

Wenn der scheiß NCAP-Test nicht wäre, gäbe es historische Autos mit moderner Technologie innen drinnen - das wär doch mal was, so ein echter Caddy oder Chevy aus dern 50ern, aber mit modernem Motor. Oder ein NSU TT, mit elektronischer Einspritzung, Turbolader... *geiferlechzsabber*

Wenn der Lada 12 Liter verbraucht, sollte man sich (mindestens) Vergaser und Zündanlage mal genauer anschauen. Welches Modell ist es denn? 2101, 21011, 2102, 2103 .... ?

Da der Lada kein Exot ist und seinerzeit auch im Westen verkauft wurde (und sicher auch in den baltischen EU-Ländern noch im Einsatz ist), sollte eine Zulassung eigentlich kein Problem sein. Der Zoll läßt doch keine Autos zu, vielleicht sollte man besser bei zuständigen Stellen nachfragen.

am 18. Januar 2009 um 21:35

Hallo!Aus der Ukraine ist der Behördenstress nicht so hoch, wie in Russland,aber den saftigen Zoll und die vielen Hände sind einem 84er nicht wert,da ja das H-Zeichen in weiter Ferne ist.Wenn du unbedingt was "eckiges"willst dann kann ich Dir einen fahrbereiten 2101 aus 78 mit Westbrief anbieten für 850€.Er hat die 1200er Maschine und "säuft" ca.8-9Ltr.,je nach Fahr-weise.Der 1200er Motor mit 60Ps ist kein Geschwindigkeitswunder,aber rein technisch,wenn alles stimmt sind 12 Ltr.ein hoch angesezter Wert.Im 2103 (aus Litauen)ist ein 1500er(75Ps) drin und der liegt auch nur bei max.11Ltr.bei ständigem treten.Im 2101"Shiguli"aus71(aus Estland) ist noch der original ITAL.-Motor und der hat fast die gleichen Werte.Im Niva siehts ganz anders aus.Aber der 1600er muss auch arbeiten um voranzukommen.Angemerkt sei auch noch dass der 1.7er i in meiner Doka,vollbesetzt mit Werkzeug und HP 500 dran ca.12-13Ltr.nimmt,aber der musste auch arbeiten.Der Teilnehmer verwies schon richtig auf die Baltic-Länder da dort die EU-Papiere sind ohne die Zoll und Ausfuhrprobleme,aber bei uns nur als Nachweis des Eigentums dienen.Der Rest wie bekannt,Neu-Tüv,KBA(ca.4-8Wo)und gut,bzw.dann bei H,das entsprechende Gutachten.Übrigens:Dort im Osten gibts keine Probleme,zBsp. einen DOHC gleich welcher Herkunft im ZIGULI zu verbauen,trotz TÜV.BMW 12 Zylinder und CHEVY 8 ZYlinder(mit Kat)im Wolga oder Moskwitsch auch keine Seltenheit.Auch in den neuen EU.Mitgliedern gibts dass ,nur hier nich!!??Die Prozedere sind ja bekannt,woran`s scheitert.Die neue Bauernfängerei ist ja momentan wieder in vollem Gange.Ausfuhrkennzeichen gibts in UA wie auch RU,liegen aber auf unserem Preisniveau,nur eben mit sehr mehr Prolematiken.Fazit aus meiner Sicht:roundabout zuviel Stress für zu wenig Auto.

Zitat:

Original geschrieben von coke2001

die Russen/ukrainer haben eine andere Vorstellung von Autos instandzusetzen. Dort wird nur improvisiert. Es werden nur allte Ersatzteile eingebaut oder selbst umher gebastelt. Rost wird nicht behandelt sondern nur überstrichen.

:rolleyes:

am 30. März 2009 um 7:36

Zitat:

Original geschrieben von dienas

Übrigens:Dort im Osten gibts keine Probleme,zBsp. einen DOHC gleich welcher Herkunft im ZIGULI zu verbauen,trotz TÜV.BMW 12 Zylinder und CHEVY 8 ZYlinder(mit Kat)im Wolga oder Moskwitsch auch keine Seltenheit.Auch in den neuen EU.Mitgliedern gibts dass ,nur hier nich!!??

Hi!

Das geht auch hier, ein paar Dinge vorausgesetzt: Bremsanlage und evtl. Karosseriesteifigkeit müssen an die Motorleistung angepasst werden. Dann geht auch ein (um mal den Stil zu wahren) Fiat 2.0 Turbo i.e. im Zhiguli, oder ein 4-liter Irmscher Reihensechser im Wolga! Nimmst Du den Kat mit ins neue Auto, ist auch Euro 1 zumindest immer drin, Euro 2 oder D3 ginge theoretisch auch, wird dann aber was teurer, da Du dann ein eigenes Abgasgutachten machen müsstest... war halt noch nie billig, nen besonderen Geschmack zu haben...

Warum das hier so selten ist? Weil wir "Teutsche Gartenzwergbewahrer" bei sowas gleich Verrat wittern z.B., oder weil diejenigen, die das Geld hätten, sowas professionell zu machen leider immer Schiß inne Bux haben was die Nachbarn dann denken könnten, wenn man mit so nem Krawallgerät auftaucht... und weil es bei uns, anders als in England oder USA keine Customizing-Szene gibt, die auch in der Oldie-Szene anerkannt ist... und weil Du dann damit leben musst, dass dein Auto kein "H" bekommt, und man sich vor hohen Steuern fürchtet (warum eigentlich...).

Persönlich kenne ich als Rekord-C-Fahrer einige Umbauten, sei es mit 2-Liter-16V-Maschinen aus dem Astra, einen mit besagtem 4-Liter Irmscher-Motor (278 PS...) und sogar einen wunderschönen Rekord mit nem nagelneuen 5.7-Liter Chevy-Crate-V8... alles genauso Einzelabnahmen wie z.B. ein Audi 1.8T im NSU! Man muß sich nur trauen...

Gruß Micha (der grade plant, sich nen C20LET in den Rekord zu hängen, und dann selbst bei "nur" Euro 1 immer noch weniger Steuern zu latzen als mittem "H"... und nie wieder Streß wegen "Nicht Original" wenn mal schöne Felgen draufsollen)

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