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Trunkenheitsfahrt mit Todesfolge

Themenstarteram 6. Januar 2020 um 11:12

Italien macht's vor! Auf Grund der traurigen Vorkommnisse in Südtirol rückt die italienische Rechtssprechung in den Fokus. Bis zu 18 Jahre Freiheitsentzug (bisher 15 Jahre) erwarten den Fahrer, während bei uns für ein ähnliches Delikt gerade mal Beährungsstrafen ausgesprochen werden.

Warum wird hier so lasch Recht gesprochen und ist eine Anpassung des Strafmaßes nicht zwigend notwendig?

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25 Antworten

Die wenigsten Unfälle werden vorsätzlich herbeigeführt. Sag ich mal so..................

Nun kann man dem entgegenhalten, das jeder wissen sollte das Alkohol zu einem Unfall führen kann.

Was aber ist mit Übermüdungs-/ Frustations-/ Verfolgungsfahrten usw..

Bezogen auf den Unfall in Österreich: Der Fahrer wollte sich schon das Leben nehmen..................

MfG kheinz

Bitte keine Vorverurteilung wie in Berlin (epileptischer Anfall des SUV-Fahrers).

Im aktuellen Fall kamen die Verunglückten aus der Disco. Garantiert alle stocknüchtern mit wieviel Promille? Warten wir mal ab, was die Sachverständigen über Mitschuld sagen.

In ein paar US-Bundesstaaten gibt es für Mord die Todestrafe und in China und noch in einigen anderen Nationen. Trotzdem wird gemordet. Geht es nur um Rache?

Eine Golf-Fahrerin hat mich vor ein paar Jahren abgeschossen. Meine Knochen tun mir zeitweise heute noch weh. Sie wurde derart verletzt, dass sie lebenslang körperlich schwerbehindert bleibt. Sie bekam trotz 0,00 Promille eine Freiheitsstrafe. Also bitte keine Polemik - die sollte man den Schmierenblättern der Boulevardpresse überlassen.

Zitat:

@crafter276 schrieb am 6. Januar 2020 um 11:24:29 Uhr:

 

Bezogen auf den Unfall in Österreich: Der Fahrer wollte sich schon das Leben nehmen..................

MfG kheinz

Bin gerade erst aufgestanden. Ist das Fakt?

 

Gruß M

Unser Strafrecht ist in der Tat in manchen Bereichen fragwürdig. Vor allem, wenn man die Strafen bei Steuer-/Finanzvergehen z. B. mit Gewaltverbrechen gegenüber Frauen und Kindern vergleicht. Aber, ob der besoffene junge Autofahrer nun nüchterner gewesen wäre, wenn ihn die Todesstrafe erwarten würde, halte ich für äußerst fraglich.

Zitat:

@nixfuerungut schrieb am 6. Januar 2020 um 11:12:54 Uhr:

Italien macht's vor! Auf Grund der traurigen Vorkommnisse in Südtirol rückt die italienische Rechtssprechung in den Fokus. Bis zu 18 Jahre Freiheitsentzug (bisher 15 Jahre) erwarten den Fahrer, während bei uns für ein ähnliches Delikt gerade mal Beährungsstrafen ausgesprochen werden.

Warum wird hier so lasch Recht gesprochen und ist eine Anpassung des Strafmaßes nicht zwigend notwendig?

Ich denke es wurde von 8 bis 12 Jahren Gefängnis gesprochen und nicht von 18.

Ein schrecklicher Unfall, keine Frage.

Ich sträube mich jedoch davor einen solchen Unfallverursacher einem Schwerverbrecher gleich zu stellen. Sicherlich war er betrunken und das nicht zu knapp. Das ist auch nicht schön zu reden. Allerdings immer noch ein anderes Kaliber als jemanden bewußt zu ermorden, eine Bank zu überfallen oder..........

Gruß

Und bitte sachlich bleiben.

Edit

Habe auf die Ausgangsfrage geantwortet. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine weiteren Kommentare. Das überschlägt sich ja hier.

Zitat:

@windelexpress schrieb am 6. Januar 2020 um 11:28:18 Uhr:

Zitat:

@crafter276 schrieb am 6. Januar 2020 um 11:24:29 Uhr:

 

Bezogen auf den Unfall in Österreich: Der Fahrer wollte sich schon das Leben nehmen..................

MfG kheinz

Bin gerade erst aufgestanden. Ist das Fakt?

 

Gruß M

Nachdem man ihm mitgeteilt hat, was er angerichtet hat.

Zitat:

@wpp07 schrieb am 6. Januar 2020 um 11:30:08 Uhr:

Zitat:

@nixfuerungut schrieb am 6. Januar 2020 um 11:12:54 Uhr:

Italien macht's vor! Auf Grund der traurigen Vorkommnisse in Südtirol rückt die italienische Rechtssprechung in den Fokus. Bis zu 18 Jahre Freiheitsentzug (bisher 15 Jahre) erwarten den Fahrer, während bei uns für ein ähnliches Delikt gerade mal Beährungsstrafen ausgesprochen werden.

Warum wird hier so lasch Recht gesprochen und ist eine Anpassung des Strafmaßes nicht zwigend notwendig?

Ich denke es wurde von 8 bis 12 Jahren Gefängnis gesprochen und nicht von 18.

Ein schrecklicher Unfall, keine Frage.

Ich sträube mich jedoch davor einen solchen Unfallverursacher einem Schwerverbrecher gleich zu stellen. Sicherlich war er betrunken und das nicht zu knapp. Das ist auch nicht schön zu reden. Allerdings immer noch ein anderes Kaliber als jemanden bewußt zu ermorden, eine Bank zu überfallen oder..........

Gruß

Und bitte sachlich bleiben.

Seit der Verschärfung des italienischen Verkehrsrechts 2016 sind wohl bis zu 18 Jahre möglich.

Bei fast 2 Promille und offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit, als Folge 6 Tote und 11 Verletzte, gibt es in D auch weit mehr als Bewährung.

Bei den Umständen wird die "Mitschuld" der Opfer einen sehr sehr geringen Einfluss auf das Strafmaß haben.

Bei 8 bis 15 Jahren ist die Länge eh fast schon egal

Zitat:

@wpp07 schrieb am 6. Januar 2020 um 11:30:08 Uhr:

 

Ich denke es wurde von 8 bis 12 Jahren Gefängnis gesprochen und nicht von 18.

Ein schrecklicher Unfall, keine Frage.

Ich sträube mich jedoch davor einen solchen Unfallverursacher einem Schwerverbrecher gleich zu stellen. Sicherlich war er betrunken und das nicht zu knapp. Das ist auch nicht schön zu reden. Allerdings immer noch ein anderes Kaliber als jemanden bewußt zu ermorden, eine Bank zu überfallen oder..........

Gruß

Und bitte sachlich bleiben.

Würdest Du das auch so sehen, wenn jemand von Deinen Angehörigen unter den Opfern wäre?

Achso.

Ich dachte der Unfall wäre ein Suizid Versuch gewesen.

Na 6 Tote auf dem Gewissen, werden einem die Lebensfreude nehmen.

Zitat:

@Bert1967 schrieb am 6. Januar 2020 um 11:28:52 Uhr:

Aber, ob der besoffene junge Autofahrer nun nüchterner gewesen wäre, wenn ihn die Todesstrafe erwarten würde, halte ich für äußerst fraglich.

Was heisst hier "Todesstrafe"?

Wir reden nicht von Todesstrafe. Wir reden davon, dass bei solchen Vorfällen im Strassenverkehr etwa ein Vorsatz äusserst schwer nachzuweisen ist (ich verweise da auf die Diskussionen um die anderen Gerichtsverfahren bzgl. "Raserunfällen", auch hier im Forum).

Dieser Fahrer soll auch noch fast 2 Promille gehabt haben und es soll an der Stelle Glatteis geherrscht haben.

Zitat:

@freewindqlb schrieb am 6. Januar 2020 um 11:30:41 Uhr:

Zitat:

@windelexpress schrieb am 6. Januar 2020 um 11:28:18 Uhr:

 

Bin gerade erst aufgestanden. Ist das Fakt?

 

Gruß M

Nachdem man ihm mitgeteilt hat, was er angerichtet hat.

Unfall war in Italien ändert aber nichts an der Sache.

Zitat:

@Holgernilsson schrieb am 6. Januar 2020 um 11:33:37 Uhr:

Zitat:

@wpp07 schrieb am 6. Januar 2020 um 11:30:08 Uhr:

 

Ich denke es wurde von 8 bis 12 Jahren Gefängnis gesprochen und nicht von 18.

Ein schrecklicher Unfall, keine Frage.

Ich sträube mich jedoch davor einen solchen Unfallverursacher einem Schwerverbrecher gleich zu stellen. Sicherlich war er betrunken und das nicht zu knapp. Das ist auch nicht schön zu reden. Allerdings immer noch ein anderes Kaliber als jemanden bewußt zu ermorden, eine Bank zu überfallen oder..........

Gruß

Und bitte sachlich bleiben.

Würdest Du das auch so sehen, wenn jemand von Deinen Angehörigen unter den Opfern wäre?

Ganz ehrlich.

Ich weiß es nicht.

Gruß

Zitat:

@wpp07 schrieb am 6. Januar 2020 um 11:37:32 Uhr:

Zitat:

@Holgernilsson schrieb am 6. Januar 2020 um 11:33:37 Uhr:

 

Würdest Du das auch so sehen, wenn jemand von Deinen Angehörigen unter den Opfern wäre?

Ganz ehrlich.

Ich weiß es nicht.

Gruß

Und ich bin so ehrlich und sage, dass ich als Angehöriger darauf dringen würde, dass dieser Mensch nie wieder Auto fährt. Die Opfer und deren Familien haben ein deutlich schlimmeres Schicksal erlitten.

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