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Telematik-Tarif und Geschwindigkeitsverstoß

Themenstarteram 24. Dezember 2020 um 19:13

Hallo zusammen,

Habe von der HUK den Telematik Tarif, der wirklich jeden kleinsten Verstoß aufzeichnet.

Nun bin ich außerhalb mit angeblich 73 km/h geblitzt worden, wo 50 km/h erlaubt sind.

Mein Blick auf den Digital Tacho zeigte mir 59 km/h an. Als ich später die aufgezeichnete Fahrt im Telematik anschaute, wurde mir kein Verstoß wegen zu hoher Geschwindigkeit angezeigt, hab dies im Widerspruch geltend gemacht, wird aber nicht anerkannt. Wenn ich wirklich über 70 Km/h fahre, kommt Definitiv eine Meldung. Wie seht ihr das?

Viele Grüße Wolfgang

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15 Antworten

Anwalt, nur der kann Akteneinsicht nehmen.

Die Chance ist auf jeden Fall da, dass fehlerhaft gemessen wurde.

Themenstarteram 24. Dezember 2020 um 19:27

Das Problem ist, das ich keine Rechtsschutz habe und egal, ob ich gewinne, oder verliere, ich zahle die Anwaltskosten von ca. 38߀, deswegen keine Option.

Was die Box sagt ist vollkommen irrelevant. Maßgebend ist der Blitzer.

Der GPS Sensor Deiner Box kann, bei Beschleunigung und Bremsen einen gewissen Vor-Nachlauf haben, daher (vllt. hast Du grade beschleunigt) kann die große Differenz rühren.

Sind die 73 km/h schon mit Abzug der Toleranz?

Gruß jaro

Themenstarteram 24. Dezember 2020 um 20:15

Ja sind mit Abzug. Wenn ich an der gleichen Stelle mit 65 Km/h fahre, zeigt es mir eine Geschwindigkeit Überschreitung an, habe ich getestet. Und beschleunigt haben kann ich nicht, da es Bergab geht und ich immer ohne Gang an dieser Stelle rollen lasse.

Die Box erhebt einfach nur Daten für Deine Versicherung, auf deren Genauigkeit kannst Du Dich nicht verlassen. Der Blitzer ist geeicht und wird regelmäßig geprüft.

Dein Fahrzeugtacho eignet sich sicher besser zum Ablesen Deiner aktuellen Geschwindigkeit.

Gruß jaro

Zitat:

@wrueger schrieb am 24. Dezember 2020 um 19:27:39 Uhr:

Das Problem ist, das ich keine Rechtsschutz habe und egal, ob ich gewinne, oder verliere, ich zahle die Anwaltskosten von ca. 38߀, deswegen keine Option.

Tja dann wird es halt mal Zeit eine Rechtschutzversicherung abzuschließen... wie kann man nur heutzutage auf so ein Basic verzichten?

Wegen solchen Lappalien brauch man keine. Rechtsschutzversicherung.

Zitat:

@HighspeedRS schrieb am 25. Dezember 2020 um 08:23:00 Uhr:

Wegen solchen Lappalien brauch man keine. Rechtsschutzversicherung.

Eine Lappalie hier, eine Lappalie da, und schon hätte sich eine günstige Rechtschutzversicherung gelohnt. Die Dinger gibt es mittlerweile für 20 Euro im Monat, und können einen im Zweifelsfall vor fünfstelligen Beträgen retten...

Und wenn du ein paar solcher Lapalien verlierst dann schmeißt dich die Versicherung raus, dann gibts auch keine günstige neue mehr.

Zitat:

@wrueger schrieb am 24. Dezember 2020 um 19:27:39 Uhr:

Das Problem ist, das ich keine Rechtsschutz habe und egal, ob ich gewinne, oder verliere, ich zahle die Anwaltskosten von ca. 38߀, deswegen keine Option.

Dann bleibt eigentlich nur noch die Möglichkeit, das verhängte Bußgeld zu akzeptieren. Einen dritten Weg sehe ich hier nirgendwo.

Quatsch! Habe in 2017 und dieses Jahr die Rechtsschutzversicherung ( Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechsschutz) in Anspruch genommen / nehmen dürfen.

Waren insgesamt mehrere Tausend Euro vor Gericht mit Anwalt.

Versicherung hat jetzt 250€ Selbstbehalt mit in den Vertrag aufgenommen.

Wenn innerhalb 3 Jahren nicht anfällt, wird der Selbstbehalt wieder rausgenommen und gut ist.

Der Widerspruch gegen 70,- Euro und 1 Pünktchen wurde abgelehnt, der Zentralregister-Kontostand befindet sich im grünen Bereich und es gibt ohnehin keine Rechtsschutzpolice?

"Das Leben ist von Natur aus böse, brutal und kurz." (Thomas Hobbes)

Fire and forget ... bezahlen - und gut ist's.

Zitat:

@wrueger schrieb am 24. Dezember 2020 um 19:27:39 Uhr:

... ob ich gewinne, oder verliere, ich zahle die Anwaltskosten von ca. 38߀, ...

Warum? Der Verlierer zahlt die Anwaltskosten beider Seiten.

Man darf nur keiner Einstellung zustimmen.

Gruß Metalhead

Bei einem Blitzdienstleister anrufen? Kostet nichts.

Die Kölner haben auch wir herumgeblitzt und Einsprüche abgeschmettert...

Und die sind damit sogar durchgekommen! Nur wer Einspruch erhoben hatte, hat sein Geld zurückbekommen.

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