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Teilschuld wenn Unfall vermeidbar?

Themenstarteram 17. Dezember 2014 um 18:42

So, ich hab mal ein paar Fragen, weil mir entweder ähnliches Widerfahren ist oder ich ähnliches beobachtet habe und da hier sich ja auch einige ganz gut in Verkehrsrecht auskennen, frage ich einfach mal :)

Wer bekommt die Schuld wenn man beim Reißverschlussverfahren einen nicht reinlässt und der auf der Einfädelspur sich reinpresst?

50/50?

Oder Spurwechsel bei einer 3-spurigen Straße, wenn beide auf die mittlere Fahrspur wollen?

50/50?

Nach wie viel Meter gilt noch "jemand hat mir die Vorfahrt genommen"? Z.B. auf einer stark befahrenen Straße ist 70, Fahrer A biegt auf diese Straße ein und beschleunigt nur minimal (weil er ne lahme Kiste hat oder das Gaspedal nicht findet) und jemand anders kommt eben mit 70 angefahren und reagiert spät, bremst nicht stark genug und 100m später (1s Reaktionszeit =~20m + ~70m Bremsweg) fährt Fahrer B auf Fahrer A auf.

Wie wird hier die Schuldfrage geklärt?

100% Fahrer B?

 

Rechte Fahrradspur: nehmen wir an, eine PKW Kolonne steht an einer Ampel und möchte rechts abbiegen. Die Ampel schaltet auf grün, der PKW fährt an und ein Fahrradfahrer fährt mit unerwarteter hoher Geschwindigkeit (>30km/h) auf dem Radweg über die Kreuzung. Der PKW fährt den Radfahrer über den Haufen.

100% PKW?

Dasselbe bei Nacht und das Rad hat kein Licht.

Immer noch 100% PKW?

 

Oder wie sieht an einer großen Kreuzung aus, die gut einsehbar ist. Nehmen wir an, einer der Vorfahrt gewähren hat, fährt los und der auf der vorfahrtsberechtigten Straße sieht den kommen, bremst aber zu spät oder gar nicht, obwohl, wenn er achtsam gewesen wäre, der Unfall vermieden hätte können.

 

PKW A fährt PKW B dicht auf, beide fahren auf einer Landstraße bis zum Ortsschild mit 100km/h. PKW B steigt am Ortsschild voll in die Eisen und bremst auf 50km/h ab.

Hat hier PKW A immer Alleinschuld?

Ein Einkaufparkplatz hat keine Fahrbahnmarkierung oder Gehweg. Wer ist hier "Vorfahrsberechtigt" oder Fussgänger der die "Fahrbahn" überqueren will oder ein PKW der auf der angedachten Straße folgen will?

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13 Antworten

Willst du jetzt alle theoretisch denkbaren Situationen vieler verschiedener Fälle in einem einzigen Thread diskutieren.

Das gibt ein heilloses Durcheinander.

Nur so viel dazu, es kommt immer auf den Einzelfall an.

Zitat:

@Oetteken schrieb am 17. Dezember 2014 um 19:05:14 Uhr:

Willst du jetzt alle theoretisch denkbaren Situationen vieler verschiedener Fälle in einem einzigen Thread diskutieren.

Das gibt ein heilloses Durcheinander.

Kann mich Deiner Meinung nur anschließen, ansonsten würde es voraussichtlich der längste Thread seit Bestehen dieses Forums werden.:)

Hallo,

Zuviele Fragen auf einmal für einen Tread und dann auch noch einfach so aufgezählt.

Seelze01

Druck Dir Deinen Fragekatalog aus, schau im Branchenbuch nach und f r a g einen Anwalt. Nimm aber rund 200,- €, erleichtert die Beantwortung durch den Anwalt.

Gruß

Peter

Zitat:

@PeterBH schrieb am 17. Dezember 2014 um 20:23:18 Uhr:

Druck Dir Deinen Fragekatalog aus, schau im Branchenbuch nach und f r a g einen Anwalt. Nimm aber rund 200,- €, erleichtert die Beantwortung durch den Anwalt.

Gruß

Peter

:D

Im Streitfall entscheidet der zuständige Zivilrichter so wie er es für richtig hält. Er ist dabei nur an das Gesetz gebunden und das ist bekanntlich auslegungsfähig und -bedürftig. Er hat dabei das jeweilige Verschulden der Unfall- beteiligten und die von Kraftfahrzeugen ausgehende Betriebsgefahr abzuwägen. Gäbe es feste Quoten, könnte man jeden Rechtsstreit mittels Computer erledigen und bräuchte keine Gerichte mehr.

Themenstarteram 18. Dezember 2014 um 8:49

Das Forum ist auch nicht mehr das, was es mal war...

Aber Interessant, wie viele Ihren Senf dazu geben ohne das dabei was brauchbares rauskommt...

Zitat:

@Fiestaknechter schrieb am 18. Dezember 2014 um 08:49:44 Uhr:

Das Forum ist auch nicht mehr das, was es mal war...

Aber Interessant, wie viele Ihren Senf dazu geben ohne das dabei was brauchbares rauskommt...

Früher kamen die Leute auch nicht mit einem großen Fragenkatalog an und dachten sich, dass jetzt jeder aufspringt und für den Fragesteller die Recherchearbeit vornimmt.

Zitat:

@Fiestaknechter schrieb am 17. Dezember 2014 um 18:42:22 Uhr:

So, ich hab mal ein paar Fragen, weil mir entweder ähnliches Widerfahren ist oder ich ähnliches beobachtet habe und da hier sich ja auch einige ganz gut in Verkehrsrecht auskennen, frage ich einfach mal :)

Wer bekommt die Schuld wenn man beim Reißverschlussverfahren einen nicht reinlässt und der auf der Einfädelspur sich reinpresst?

50/50?

Oder Spurwechsel bei einer 3-spurigen Straße, wenn beide auf die mittlere Fahrspur wollen?

50/50?

Nach wie viel Meter gilt noch "jemand hat mir die Vorfahrt genommen"? Z.B. auf einer stark befahrenen Straße ist 70, Fahrer A biegt auf diese Straße ein und beschleunigt nur minimal (weil er ne lahme Kiste hat oder das Gaspedal nicht findet) und jemand anders kommt eben mit 70 angefahren und reagiert spät, bremst nicht stark genug und 100m später (1s Reaktionszeit =~20m + ~70m Bremsweg) fährt Fahrer B auf Fahrer A auf.

Wie wird hier die Schuldfrage geklärt?

100% Fahrer B?

 

Rechte Fahrradspur: nehmen wir an, eine PKW Kolonne steht an einer Ampel und möchte rechts abbiegen. Die Ampel schaltet auf grün, der PKW fährt an und ein Fahrradfahrer fährt mit unerwarteter hoher Geschwindigkeit (>30km/h) auf dem Radweg über die Kreuzung. Der PKW fährt den Radfahrer über den Haufen.

100% PKW?

Dasselbe bei Nacht und das Rad hat kein Licht.

Immer noch 100% PKW?

 

Oder wie sieht an einer großen Kreuzung aus, die gut einsehbar ist. Nehmen wir an, einer der Vorfahrt gewähren hat, fährt los und der auf der vorfahrtsberechtigten Straße sieht den kommen, bremst aber zu spät oder gar nicht, obwohl, wenn er achtsam gewesen wäre, der Unfall vermieden hätte können.

 

PKW A fährt PKW B dicht auf, beide fahren auf einer Landstraße bis zum Ortsschild mit 100km/h. PKW B steigt am Ortsschild voll in die Eisen und bremst auf 50km/h ab.

Hat hier PKW A immer Alleinschuld?

Ein Einkaufparkplatz hat keine Fahrbahnmarkierung oder Gehweg. Wer ist hier "Vorfahrsberechtigt" oder Fussgänger der die "Fahrbahn" überqueren will oder ein PKW der auf der angedachten Straße folgen will?

Versuche es doch einfach. Nur so wirst Du es genau wissen.

Themenstarteram 18. Dezember 2014 um 11:56

Zitat:

@stullek schrieb am 18. Dezember 2014 um 09:24:44 Uhr:

Zitat:

@Fiestaknechter schrieb am 18. Dezember 2014 um 08:49:44 Uhr:

Das Forum ist auch nicht mehr das, was es mal war...

Aber Interessant, wie viele Ihren Senf dazu geben ohne das dabei was brauchbares rauskommt...

Früher kamen die Leute auch nicht mit einem großen Fragenkatalog an und dachten sich, dass jetzt jeder aufspringt und für den Fragesteller die Recherchearbeit vornimmt.

Naja, hätte jeder, der hier gepostet hat, eine Frage beantwortet, wären wir schon fertig.

Und imho hätte es gereicht, wenn einer schreibt, ist den meisten soviel arbeit, aber hier hast ne Seite mit Rechtsprechungen, stattdessen kommen weitere Antworten mit heißer Luft...

 

Zitat:

Versuche es doch einfach. Nur so wirst Du es genau wissen.

Das ist ja die Idee! Ich geh zum nächsten Supermarkt und lauf vor ein Auto... Der KH Aufenthalt muss ich ja nicht zahlen...:rolleyes:

Deine Antwort auf "Teilschuld wenn Unfall vermeidbar?"

Ja

@ TE

In allen aufgeführten Fällen kann man von einer Mitschuld der Beteiligten ausgehen, schuldlos ist in den Fällen keiner.

Die Frage zum "Einfädeln beim Reißverschlußverfahren" habe ich mir auch schon mal gestellt.

Heraus kam in den meisten Fällen eine 50/50 Quote, weil beide Fahrer sich falsch verhalten haben.

Frage 1 wäre damit beantwortet.

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