ForumKaufberatung
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Kaufberatung
  5. Suche: max. 4 Jahre altes Fahrzeug mit 180PS bis 25.000€ - Verbindung aus Vernunft und Spaßfaktor

Suche: max. 4 Jahre altes Fahrzeug mit 180PS bis 25.000€ - Verbindung aus Vernunft und Spaßfaktor

Themenstarteram 24. Oktober 2020 um 19:46

Hallo Zusammen,

ich fahre aktuell einen Golf 7 2.0 TDI mit 150ps den ich aufgrund stark verkürzten Arbeitsweg (1,5km) abgeben möchte.

Als Ersatz suche ein zuverlässiges Fahrzeug mit Spaßfaktor und Preis bis 25.000€.

Die Bauart ist mit egal, es sollte allerdings kein Kompakter sein wie Golf, 1er, A-Klasse. Ob es ein Kombi, Limo oder Cabrio wird ist mir eigentlich egal. Der Kofferraum sollte nur so groß sein, dass man mal zu zweit ne Woche verreisen kann.

Wichtig ist mir eine hohe Zuverlässigkeit sowie nicht allzu hohe Unterhaltskosten.

Mein Fahrprofil: Bei schlechtem Wetter zur Arbeit (max. 1x pro Woche 1,5km) ansonsten weitere Strecken am Wochenende. 2-3x im Jahr >800km in Urlaub. Insgesamt ca. 15tkm pro Jahr.

Zum Profil würde wohl ein Benziner passen. Ich bin aber einem Diesel nicht abgeneigt.

 

Zu den Kriterien:

Hersteller soll möglichst deutscher Premium Hersteller sein.

Preis: bis 25.000€

Baujahr: ab 2016

Laufleistung: max. 80.000km

Getriebe: Automatik

Leistung: >180ps

Bauart: egal

Ausstattungsmerkmale auf die ich wert lege: Leder/Alcantara (nur kein Stoff mehr), Xenon/LED Scheinwerfer, unbedingt Automatik, gutes Infotainment System.

Aktuell angesehen habe ich mir BMW 3er und 4er sowie Audi A4 B9, wobei ich mich bisher noch nichts vollends überzeugen konnte. Die Audis scheinen für meinen Preisrahmen noch zu teuer zu sein und bei den BMWs hat mich das Interieur bisher nicht so überzeugt. Am besten hat mir bisher aber das 4er GranCoupe gefallen.

Ich hoffe mir kann jemand ein bisschen was empfehlen und etwas mehr Licht ins Dunkel bringen.

Vielen Dank schonmal.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@markus20202 schrieb am 26. Oktober 2020 um 13:41:09 Uhr:

Zitat:

@xis schrieb am 26. Oktober 2020 um 13:08:14 Uhr:

Also 184 PS im E90 Limousine (Allrad) ist eine Offenbarung gegenüber 140 PS im Golf TDI. Es sind auch 25 km/h mehr Endgeschwindigkeit (wie beim GTD) und die 210 erreichen man nach weniger als 40 s. Mit dem Golf ist es eher mühsam bis dorthin.

190 PS F30 ist definitiv das flottere Auto gegenüber 150 PS Golf

Auf der Autobahn ist der Unterschied spürbar. Allerdings ist ein 150PS Golf auch nicht langsam, zumindestens bis 100km/h.

Den F30 würde ich nicht empfehlen, wie auch vom Thread-Ersteller angemerkt, wegen dem Innenraum.

Das Interieur im Golf 7 ist mindestens qualitativ gleichwertig. Optisch viel hübscher.

Zweitens ist die Geräuschdämmung des BMWs auch eher mau.

Einziger Vorteil wäre die Automatik beim BMW. Die ist schon wirklich sehr gut.

Aber ob das reicht sich dieses angestaubte Interieur anzutun?

Design ist Geschmackssache. Ich persönlich finde das VW Design sowohl innen als auch außen einfach nur öde und langweilig. Das macht VWs natürlich massenkompatibel, und das macht m.E. den Erfolg der Marke aus. Anders ist nicht zu erklären, warum trotz der kriminellen Machenschaften und dem miesen Umgang des Konzerns mit ihren Kunden immer noch so viele Leute VW kaufen. Aber ich schweife ab ... Ich fahre einen älteren 5er BMW und freue mich immer noch über das Design, sowohl innen als auch außen.

Der BMW 2 Liter Diesel in Verbindung mit der 8Gang Automatik ist kein Vergleich zum VW.

In der Mittelklasse gibt es Autos, die leiser sind als der 3er, aber besser gedämmt als ein Golf oder andere Autos der Kompaktklasse ist er allemal.

42 weitere Antworten
Ähnliche Themen
42 Antworten

Zitat:

@xis schrieb am 26. Oktober 2020 um 13:08:14 Uhr:

Also 184 PS im E90 Limousine (Allrad) ist eine Offenbarung gegenüber 140 PS im Golf TDI. Es sind auch 25 km/h mehr Endgeschwindigkeit (wie beim GTD) und die 210 erreichen man nach weniger als 40 s. Mit dem Golf ist es eher mühsam bis dorthin.

190 PS F30 ist definitiv das flottere Auto gegenüber 150 PS Golf

Auf der Autobahn ist der Unterschied spürbar. Allerdings ist ein 150PS Golf auch nicht langsam, zumindestens bis 100km/h.

Den F30 würde ich nicht empfehlen, wie auch vom Thread-Ersteller angemerkt, wegen dem Innenraum.

Das Interieur im Golf 7 ist mindestens qualitativ gleichwertig. Optisch viel hübscher.

Zweitens ist die Geräuschdämmung des BMWs auch eher mau.

Einziger Vorteil wäre die Automatik beim BMW. Die ist schon wirklich sehr gut.

Aber ob das reicht sich dieses angestaubte Interieur anzutun?

Hätte für dich ein geeignetes Fahrzeug, ein Audi A5 Coupe mit 3.0 TDI 245 PS Automatik und komplett S-Line usw. für ca 25.000€

 

Das Boss-Feeling gibts Gratis dazu und Diskussionen werden auch nicht angefangen :-D

Von der Qualitäts und Optik drum und dran brauchste auch nicht mehr mit 4er sondern eher mim 6er vergleichen :-)

 

Der 3.0er TDI bringt Leistungen wie ein Sportwagen zu alltagstauglichen Verbräuchen um 8 Liter Diesel.

 

Viele Grüße

MV

Zitat:

@markus20202 schrieb am 26. Oktober 2020 um 13:41:09 Uhr:

Zitat:

@xis schrieb am 26. Oktober 2020 um 13:08:14 Uhr:

Also 184 PS im E90 Limousine (Allrad) ist eine Offenbarung gegenüber 140 PS im Golf TDI. Es sind auch 25 km/h mehr Endgeschwindigkeit (wie beim GTD) und die 210 erreichen man nach weniger als 40 s. Mit dem Golf ist es eher mühsam bis dorthin.

190 PS F30 ist definitiv das flottere Auto gegenüber 150 PS Golf

Auf der Autobahn ist der Unterschied spürbar. Allerdings ist ein 150PS Golf auch nicht langsam, zumindestens bis 100km/h.

Den F30 würde ich nicht empfehlen, wie auch vom Thread-Ersteller angemerkt, wegen dem Innenraum.

Das Interieur im Golf 7 ist mindestens qualitativ gleichwertig. Optisch viel hübscher.

Zweitens ist die Geräuschdämmung des BMWs auch eher mau.

Einziger Vorteil wäre die Automatik beim BMW. Die ist schon wirklich sehr gut.

Aber ob das reicht sich dieses angestaubte Interieur anzutun?

Design ist Geschmackssache. Ich persönlich finde das VW Design sowohl innen als auch außen einfach nur öde und langweilig. Das macht VWs natürlich massenkompatibel, und das macht m.E. den Erfolg der Marke aus. Anders ist nicht zu erklären, warum trotz der kriminellen Machenschaften und dem miesen Umgang des Konzerns mit ihren Kunden immer noch so viele Leute VW kaufen. Aber ich schweife ab ... Ich fahre einen älteren 5er BMW und freue mich immer noch über das Design, sowohl innen als auch außen.

Der BMW 2 Liter Diesel in Verbindung mit der 8Gang Automatik ist kein Vergleich zum VW.

In der Mittelklasse gibt es Autos, die leiser sind als der 3er, aber besser gedämmt als ein Golf oder andere Autos der Kompaktklasse ist er allemal.

Mal über den Kia ProCeed GT nachgedacht? Sollte in deinem Budget mittlerweile machbar sein, gibts mit Automatik und hat als GT 204 PS. Sieht für einen Kombi sportlich aus und hat trotz der Form gut 500 Liter Kofferraumvolumen.

Zitat:

@Olli_E60 schrieb am 28. Oktober 2020 um 13:14:02 Uhr:

Zitat:

@markus20202 schrieb am 26. Oktober 2020 um 13:41:09 Uhr:

 

Auf der Autobahn ist der Unterschied spürbar. Allerdings ist ein 150PS Golf auch nicht langsam, zumindestens bis 100km/h.

Den F30 würde ich nicht empfehlen, wie auch vom Thread-Ersteller angemerkt, wegen dem Innenraum.

Das Interieur im Golf 7 ist mindestens qualitativ gleichwertig. Optisch viel hübscher.

Zweitens ist die Geräuschdämmung des BMWs auch eher mau.

Einziger Vorteil wäre die Automatik beim BMW. Die ist schon wirklich sehr gut.

Aber ob das reicht sich dieses angestaubte Interieur anzutun?

Design ist Geschmackssache. Ich persönlich finde das VW Design sowohl innen als auch außen einfach nur öde und langweilig. Das macht VWs natürlich massenkompatibel, und das macht m.E. den Erfolg der Marke aus. Anders ist nicht zu erklären, warum trotz der kriminellen Machenschaften und dem miesen Umgang des Konzerns mit ihren Kunden immer noch so viele Leute VW kaufen. Aber ich schweife ab ... Ich fahre einen älteren 5er BMW und freue mich immer noch über das Design, sowohl innen als auch außen.

Der BMW 2 Liter Diesel in Verbindung mit der 8Gang Automatik ist kein Vergleich zum VW.

In der Mittelklasse gibt es Autos, die leiser sind als der 3er, aber besser gedämmt als ein Golf oder andere Autos der Kompaktklasse ist er allemal.

Ein 5er ist qualitativ eine andere Liga.

Design ist immer Geschmacksache. Klar.

Qualität nicht. Und da sehe ich den F30 als kaum konkurrenzfähig an.

Der F30 mit dem 1er Innenraum ist definitiv in der Klasse eher unterdurchschnittlich.

Die Motoren und die Automatik sind top.

Es gibt tatsächlich Autos die sind in der Kompaktklasse besser gedämmt als der F30.

Glaub es mir, ich war selber überrascht. Allgemein sind die Abrollgeräusche eher lau

Definitiv kein Auto für Haptikfans. Rotstift ist schon deutlich sichtbar.

Sonst ein sehr schönes Auto. Fahrverhalten ist definitiv Benchmark in dieser Klasse.

 

Eine Fahrmaschine ist die Giulia von Alfa Romeo.

Vernunft und Spaßfaktor sind mit BMW 320d oder 325d optimal vereint.

Alles Andere ist Geschmackssache.

Der 5er schneidet in der Langzeithaltbarkeit schon schlechter ab, allein die höheren Gewichte reduzieren schon die mechanische Standfestigkeit (im Schnitt). Zudem ist der 5er recht groß (Parkplatzprobleme).

Bei den anderen Marken wird deutlich weniger Aufwand um die Langzeitqualität betrieben. Dort fehlt also die Vernunft.

Auch das Kulanzverhalten ist bei BMW ganz vorne dabei (Kapitel Vernunft), gegenüber VW allemal.

Spaß machen alle Autos mit viel PS. Vernunft ist selten dabei.

Mercedes der gleichen Preiskategorie kann bei der Vernunft noch mitgelten, beim Spaß nicht.

VW-Konzern ist im Moment mit Vernunft nicht zu vereinbaren.

Wenn ich die Liste der Vernunft für 25K Diesel gebraucht abschließe:

- BMW

- Mercedes

Wenn Benzin:

- evtl. Skoda

- Toyota

25 K für gebrauchte Hyundai oder Kia sehe ich nicht als vernünftig an. Für neue Fahrzeuge OK, dann aber spaßbefreit.

Wenn ich aus der obigen Liste der Vernunft nun den Spaß extrahiere, bleibt nur BMW ab 190 PS.

Die Nachteile beim Kofferraum bleiben. Man muss halt weichere Koffer nutzen und kleinere Taschen packen - meine Güte. Im Kombi passen sperrige Dinge, aber BMW als Kombi ist wiederum kein Spaß mehr.

Der Innenraum: mir egal (es geht nicht um mich, aber ich denke, das Folgende trifft auf Alle zu, die einen F3x bedienen). Für BMW F30 treffen zwei Dinge zu:

- intuitive Bedienung der wichtigsten Funktionen ohne Hinsehen

- man schaut während der Fahrt auf die Straße, und kriegt sonst nichts von Design mit.

Wer sein Wochende im Auto verbringt, und sich auch am liebevollen Design ergötzen möchte, hat bei BMW nicht viel Freude.

Aber eine Sache gebe ich ununwunden zu: Lederlenkrad beim VW-Konzern ist phänomenal. Bei BMW: "Na gut, ich MUSS das Lenkrad ja halten, also akzeptiere ich es so..."

BMW: Ergonomisch einwandfrei, die Hauptik: Freude am Ende der Fahrt.

Für mich wäre es ein 2er Coupe.

Zitat:

@xis schrieb am 30. Oktober 2020 um 07:19:24 Uhr:

Vernunft und Spaßfaktor sind mit BMW 320d oder 325d optimal vereint.

Alles Andere ist Geschmackssache.

Der 5er schneidet in der Langzeithaltbarkeit schon schlechter ab, allein die höheren Gewichte reduzieren schon die mechanische Standfestigkeit (im Schnitt). Zudem ist der 5er recht groß (Parkplatzprobleme).

Bei den anderen Marken wird deutlich weniger Aufwand um die Langzeitqualität betrieben. Dort fehlt also die Vernunft.

Auch das Kulanzverhalten ist bei BMW ganz vorne dabei (Kapitel Vernunft), gegenüber VW allemal.

Spaß machen alle Autos mit viel PS. Vernunft ist selten dabei.

Mercedes der gleichen Preiskategorie kann bei der Vernunft noch mitgelten, beim Spaß nicht.

VW-Konzern ist im Moment mit Vernunft nicht zu vereinbaren.

Wenn ich die Liste der Vernunft für 25K Diesel gebraucht abschließe:

- BMW

- Mercedes

Wenn Benzin:

- evtl. Skoda

- Toyota

25 K für gebrauchte Hyundai oder Kia sehe ich nicht als vernünftig an. Für neue Fahrzeuge OK, dann aber spaßbefreit.

Wenn ich aus der obigen Liste der Vernunft nun den Spaß extrahiere, bleibt nur BMW ab 190 PS.

Die Nachteile beim Kofferraum bleiben. Man muss halt weichere Koffer nutzen und kleinere Taschen packen - meine Güte. Im Kombi passen sperrige Dinge, aber BMW als Kombi ist wiederum kein Spaß mehr.

Der Innenraum: mir egal (es geht nicht um mich, aber ich denke, das Folgende trifft auf Alle zu, die einen F3x bedienen). Für BMW F30 treffen zwei Dinge zu:

- intuitive Bedienung der wichtigsten Funktionen ohne Hinsehen

- man schaut während der Fahrt auf die Straße, und kriegt sonst nichts von Design mit.

Wer sein Wochende im Auto verbringt, und sich auch am liebevollen Design ergötzen möchte, hat bei BMW nicht viel Freude.

Aber eine Sache gebe ich ununwunden zu: Lederlenkrad beim VW-Konzern ist phänomenal. Bei BMW: "Na gut, ich MUSS das Lenkrad ja halten, also akzeptiere ich es so..."

BMW: Ergonomisch einwandfrei, die Hauptik: Freude am Ende der Fahrt.

Gut zusammengefasst.

Nur einen Punkt würde ich so nicht stehen lassen: Langzeithaltbarkeit bei BMW

Bmw war immer eine Marke die eher überdurchschnittlich komplex und anfällig war.

Egal ob Fahrwerk, Motoren und Elektronik.

Auch die Steuerketten sind immer mal ein Thema.

Rostschutz war auch immer so lala.

Sehe in diesem Punkt eher BMW unterdurchschnittlich.

Der Plastikeinsatz bei den Motoren ist mittlerweile schon lächerlich. (Ventildeckel, teilweise Ölwannen, usw.)

Bei Langzeithaltbarkeit schaut man sich sicher nicht bei BMW um. Beim Fahrspaß aber duchaus.

Ich akzeptiere Deinen Einwand, ABER ab E90 ist BMW Langstreckenhaltbar. Die Steuerkette geht über Kulanz.

Zitat:

@markus20202 schrieb am 30. Oktober 2020 um 14:48:05 Uhr:

 

......

 

Nur einen Punkt würde ich so nicht stehen lassen: Langzeithaltbarkeit bei BMW

Langzeitqualität zu beurteilen ist doch grundsätzlich erst möglich, wenn das Fahrzeug > 15 Jahre alt / > 200tkm benutzt wurde.

 

Damit fallen doch alle aktuellen Modelle und i. d. R. auch noch die Vorgänger- und oft sogar noch die Vor-Vorgängermodelle aus einer Beurteilung der "Langzeitqualität" heraus, es sei denn man hat in Bezug auf die neue(re)n Modelle hellseherischen Fähigkeiten oder hat Insiderwissen.

 

Wenn ich mich auf deutschen, österreichischen und schweizer Straßen so umschaue, was da noch aus der Zeit vor 2005 im Alltagseinsatz unterwegs ist, sehe ich z.B. in der Mittelklasse geschätzt mehr 3er und 5er BMW als z.B. VW Passat, Octavia, Audi A4, Mercedes E-Klasse, obwohl diese Fahrzeuge damals in den genannten Ländern deutlich höhere Neuzulassungszahlen hatten als BMW. Täusche und mich da vielleicht oder sind die BMW einfach robuster?

 

Ich fuhr von 1997 - 2014 als Hauptfahrzeug 2 neu gekaufte Volvo ( V70/1 und V70/2) Die hielten jedenfalls bei mir bis zum Verkauf bei > 200tkm auch ihre 8 bzw. 11 Jahre, ohne dass es größere Defekte oder merkbaren Rostbefall gab. Aber, mein Sohn fuhr parallel einen BMW 318i mit EZ 2002 und der hielt auch ohne größere Reparaturen bis zum Verkauf bei 240tkm im Jahre 2015 durch, begann dann aber stark zu rosten. Unser Familienauto Golf 4 hielt 18 Jahre und 225tkm, war dann aber wegen Schwellerrost auf beiden Seiten und diverser Elektrikprobleme ein wirtschaftlicher Totalschaden und ging in den Rumänienexport. Der Sohn meines Freundes fährt mit erstem Motor immer noch den von seinem Papa 1999 gekauften 528i, der jetzt > 350tkm absolviert hat. Der BMW hat auch rosttechnisch bisher kein HU-relevantes Problem.

 

Nun würde mich mal interessieren,

 

1. worauf genau die Einschätzung beruht, dass die Langzeitqualität bei BMW schlechter als bei der Konkurrenz sein soll, denn Probleme mit der Steuerkette hatten ja diverse Hersteller in den letzten 15-25 Jahren und mit Rostproblemen kämpfte in den 90ger und Anfang 2000 nicht nur Mercedes, sondern auch z.B. VAG, Ford, Mazda usw.;

 

2. welche Fabrikate und Modelle sollen denn mehr Langzeithalbarkeit aufweisen als ein BMW 1er, 3er oder 5er, die ja in diesem Thread diskutiert wurden?

 

Ich sollte mich doch nicht geirrt haben, als ich von Volvo for life auf BMW for cheer driving pleasure umgestiegen bin ;)?

 

Bisher macht der Bimmer (EZ/2014) null Problemo und hatte noch keinen einzigen Defekt. Allerdings geht er erst auf 90tkm zu.

 

 

 

 

 

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 30. Oktober 2020 um 17:25:05 Uhr:

Zitat:

@markus20202 schrieb am 30. Oktober 2020 um 14:48:05 Uhr:

 

......

Nur einen Punkt würde ich so nicht stehen lassen: Langzeithaltbarkeit bei BMW

Langzeitqualität zu beurteilen ist doch grundsätzlich erst möglich, wenn das Fahrzeug > 15 Jahre alt / > 200tkm benutzt wurde.

Damit fallen doch alle aktuellen Modelle und i. d. R. auch noch die Vorgänger- und oft sogar noch die Vor-Vorgängermodelle aus einer Beurteilung der "Langzeitqualität" heraus, es sei denn man hat in Bezug auf die neue(re)n Modelle hellseherischen Fähigkeiten oder hat Insiderwissen.

Wenn ich mich auf deutschen, österreichischen und schweizer Straßen so umschaue, was da noch aus der Zeit vor 2005 im Alltagseinsatz unterwegs ist, sehe ich z.B. in der Mittelklasse geschätzt mehr 3er und 5er BMW als z.B. VW Passat, Octavia, Audi A4, Mercedes E-Klasse, obwohl diese Fahrzeuge damals in den genannten Ländern deutlich höhere Neuzulassungszahlen hatten als BMW. Täusche und mich da vielleicht oder sind die BMW einfach robuster?

Ich fuhr von 1997 - 2014 als Hauptfahrzeug 2 neu gekaufte Volvo ( V70/1 und V70/2) Die hielten jedenfalls bei mir bis zum Verkauf bei > 200tkm auch ihre 8 bzw. 11 Jahre, ohne dass es größere Defekte oder merkbaren Rostbefall gab. Aber, mein Sohn fuhr parallel einen BMW 318i mit EZ 2002 und der hielt auch ohne größere Reparaturen bis zum Verkauf bei 240tkm im Jahre 2015 durch, begann dann aber stark zu rosten. Unser Familienauto Golf 4 hielt 18 Jahre und 225tkm, war dann aber wegen Schwellerrost auf beiden Seiten und diverser Elektrikprobleme ein wirtschaftlicher Totalschaden und ging in den Rumänienexport. Der Sohn meines Freundes fährt mit erstem Motor immer noch den von seinem Papa 1999 gekauften 528i, der jetzt > 350tkm absolviert hat. Der BMW hat auch rosttechnisch bisher kein HU-relevantes Problem.

Nun würde mich mal interessieren,

1. worauf genau die Einschätzung beruht, dass die Langzeitqualität bei BMW schlechter als bei der Konkurrenz sein soll, denn Probleme mit der Steuerkette hatten ja diverse Hersteller in den letzten 15-25 Jahren und mit Rostproblemen kämpfte in den 90ger und Anfang 2000 nicht nur Mercedes, sondern auch z.B. VAG, Ford, Mazda usw.;

2. welche Fabrikate und Modelle sollen denn mehr Langzeithalbarkeit aufweisen als ein BMW 1er, 3er oder 5er, die ja in diesem Thread diskutiert wurden?

Ich sollte mich doch nicht geirrt haben, als ich von Volvo for life auf BMW for cheer driving pleasure umgestiegen bin ;)?

Bisher macht der Bimmer (EZ/2014) null Problemo und hatte noch keinen einzigen Defekt. Allerdings geht er erst auf 90tkm zu.

Gut wobei ich das Tema Langzeithaltbarkeit etwas genauer eingrenzen muss.

BMW sind von der Verarbeitung schon in Ordnung und können bei Pflege und Wartung schon lange halten.

Aber der typische BMW wird öfter in der Werkstatt stehen als ein Toyota,Lexus, Volvo, Mazda, Honda und Ford.

Das sind wartungsintensive Auto und komplexe Autos.

Alleine die Achskonstruktionen sind sehr komplex, teilweise auch filigran und kosten immer Geld.

Es gibt einfach eine Korrelation zwischen Aufwand (technische Komplexizität) und Zuverlässigkeit. (vielleicht nicht in den ersten 7-8 Jahren, aber danach schon)

Wo kein Turbo und keine DI vorhanden ist, kann das auch nicht kaputt gehen. (ganz unabhängig ob BMW oder nicht BMW)

Im Motorenbereich finde ich es trotzdem ein Armutszeugnis von BMW warum man nicht die Massenkonkurrenz vorführt.

Seit mehr als 20 Jahren sind die Ventildeckel bei BMW aus Kunststoff und werden regelmäßig undicht. Warum schafft es ein Premiumhersteller nicht so ein Teil aus Aludruckguss herzustellen?

Einen Ventildeckel aus Alu kann sogar Mazda und die sind preislich in einer ganz anderen Liga.

Irgenwie ist der Rotstift einfach bei BMW immer sehr präsent und wirklich wertig sehen die IMO nicht aus. Alles was man nicht irgendwie marketingtechnisch nutzen kann, wird weggespart. (z.B. Gurthöhenverstellungen)

Bei der ZF-Automatik ist die Getriebeölfüllung eine Lebensdauerfüllung lt. BMW.

Bei ZF Friedrichshafen selber ist ein Wechselintervall nach 100000km vorgesehen.

BMW gibt doch nicht einmal die Wartungsintervalle und Vorgaben der Komponentenhersteller weiter.

Soll die Autos vielleicht gar nicht halten?

Reparaturen kundenfreundlich zu gestalten wird nie ein Hauptbeweggrund für die BMW AG sein.

Alleine der hohe Leasinganteil steht diesem Interesse klar gegenüber.

Da gibt es schon durchaus Alternativen.

 

 

 

Zitat:

@Volvoluder schrieb am 30. Oktober 2020 um 17:25:05 Uhr:

 

Wenn ich mich auf deutschen, österreichischen und schweizer Straßen so umschaue, was da noch aus der Zeit vor 2005 im Alltagseinsatz unterwegs ist, sehe ich z.B. in der Mittelklasse geschätzt mehr 3er und 5er BMW als z.B. VW Passat, Octavia, Audi A4, Mercedes E-Klasse, obwohl diese Fahrzeuge damals in den genannten Ländern deutlich höhere Neuzulassungszahlen hatten als BMW. Täusche und mich da vielleicht oder sind die BMW einfach robuster?

Och, der Punkt lässt sich relativ einfach erklären. Was haben Audi, BMW und Mercedes was VW, Skoda, Ford oder Opel nicht haben? Ein teures und edles Image. Entsprechend sind die Autos auch im hohen Alter noch begehrt und die Leute sind bei einem 3er BMW auch 5 mal mehr bereit Kohle zu investieren als in einen alten Vectra Caravan.

Das Phänomen habe ich jetzt schon bei vielen Bekannten und in den jeweiligen Fanszenen beobachten können. Die Leute haben vorher durchaus bodenständige Autos gehabt, haben sich dann aber über die kleinsten Reparaturen aufgeregt. Dann kamen die, meist spottbillig zu unterhaltenden Autos, auf den Schrott und es musste dann möglichst billig was von den deutschen Premiums her. Darunter auch sehr oft BMW. Da ist man sich wiederum nicht zu schade 10 mal mehr Kohle in die Hand zu nehmen als die Reparatur des alten Autos gekostet hat. Und entsprechend lange versucht man die Autos dann natürlich zu halten. Wer vertickt ein Auto nachdem er erst 5000€ darin in Reparaturen versenkt hat? Eben ;)

Beispiele aus dem realen Leben:

1. Kumpel hatte einen Corolla. Nix besonderes aber immer zuverlässig, dann musste mal für 80€ die Zündung gemacht werden und der Hobel sollte danach weg. Wäre ja so unzuverlässig :rolleyes: Danach wurde direkt ein brandneuer Audi A3 geleast, von welchem Geld frage ich mich heute da er bei der Schufa auch kein Unbekannter war, ausgerechnet eine Baureihe und eine Motorkombination die für diverse Probleme bekannt war ;)

2. Anderer Kumpel hatte einen Micra. Zwar auch was in die Jahre gekommen aber immerhin billig instand zu halten. Der musste dann auch irgendwann weg. Der hat dann den E46 eines Kumpels gekauft und da hat er dann innerhalb kürzester Zeit auch so viel Geld versenkt, davon hätte er den Micra einmal restaurieren können. Hat aber halt kein Image, also steckt man in sowas auch keine Kohle und entsprechend früher landet sowas dann auf dem Schrott. Irgendwann hatte er dann eingesehen das der E46 den er hatte auf Dauer nicht zu retten ist. Also hat er den mit Verlust verscheuert und dann für knapp 8000 den nächsten E46 gekauft. Da ging der Kreislauf dann von vorne los, wenn auch nicht so schlimm wie bei dem davor.

3. Der nächste hat sich einen 540i gekauft. Überteuert eingekauft und dazu eine richtige Grotte. Nachdem in den Wagen mal eben knapp 15.000€ in Teilen und Reparaturen geflossen sind und der Wagen dann immer noch weit von fertig entfernt war ging er für einen Spottpreis weg. Der Käufer wird sich gefreut haben, zumindest solange bis er selber noch diverse tausender in den Hobel stecken durfte ;)

4. Wieder ein anderer Kumpel hat seinen Golf II durch einen E46 ersetzt. Gut, war in dem Falle mehr oder weniger nötig weil der Golf in einer Leitplanke gelandet ist. Den Wagen gibt es heute noch, aber auch da stecken unzählige Arbeitsstunden drin und mit Sicherheit auch ein hübscher 5-stelliger Betrag in Reparaturen und Tuning. Wenigstens ist er so ehrlich und sagt auch das die Dinger überdurchschnittlich anfällig, manchmal echt krude konstruiert und dazu nicht billig im Unterhalt sind. Das klappt bei Ihm auch nur so gut weil er echtes Talent zum Schrauben hat und eine Halle mit Bühne, sowie das entsprechende Werkzeug zur Verfügung hat. Ansonsten würde Ihn das auch ziemlich arm machen.

5. Bekannter X hat mehrere BMW gehabt, absoluter BMW Hardcore Fan. Hat sich auch ständig darüber auskegotzt das an den Dingern ständig was dran ist und das man da pro Halbjahr locker mal 1000-2000€ in Kleinigkeiten versenken kann wenn alles laufen soll. Hat Ihn trotzdem nicht davon abgehalten die Marke zu wechseln. Man wird dann halt doch lieber im 20 Jahre alten BMW gesehen als im 2 Jahre alten Kleinstwagen der dafür nicht rumzickt.

Und das zieht sich durchaus genauso durch die gesamte Autoszene. Egal wie runtergeranzt oder durchgereicht diese Autos sind, es wird sich immer jemand finden der glaubt sowas für kleines Geld fit zu halten weil die Augen beim Anblick des Markenlogos größer sind als der Verstand. Und dann geht die Kostenspirale los ;)

Mit überdurchschnittlicher Langzeitqualität hat das nichts zutun. Ich habe auch tonnenweise Arbeitskollegen die alle 2-3 Jahre einen brandneuen 3er oder 5er vor die Tür gestellt bekommen. Man spricht ja mit denen schon mal über Autos. Keiner von denen würde sich freiwillig vom eigenen Geld einen BMW kaufen. Die nehmen den nur weil während der Haltedauer sich die Firma um alles kümmert was mit Reparaturen zutun hat. Die wissen alle das die Dinger spätestens nach Ende der Garantie anfangen irgendwelche Zicken zu machen.

Man sieht diese Anfälligkeit besonders gut bei den Topmodellen der großen Drei. Vollgestopft mit toller Technik, die aber aufgrund des Zwangs zu Innovationen (Stichwort Aushängeschild) meist nicht ganz ausgereift sind. Das sind dann die ganzen Spielereien die nach 10 Jahren alle kaputt sind und ein Heidengeld kosten um Sie zu reparieren. Um hier mal von BMW wegzukommen, die S-Klassen haben da auch die ein oder andere sackteure Baustelle. SBC-Bremse, Aktivfahrwerk und diverse Komforspielereien sind auch hier teure und typische Baustellen. Das geht ja zum Teil so weit bei diesen Topmodellen das da wirklich so gut wie alles ein Steuergerät hat. Da sind dann wirklich Autos bei die so konstruiert sind das jedes einzelne elektrisch verstellbare Fenster ein eigenes Steuergerät hat. Andere Hersteller lösen sowas einfach mit einem verdammten Schalter und nem Fensterhebermotor :D

Aber wie gesagt, es gibt da durchaus Leute die bereit sind da tonnenweise Kohle reinzustecken bis Sie dann wirklich kurz vor der Privatinsolvenz stehen und dann muss der Hobel weg. Man findet hier in den Foren auch diverse Stories die genau diesen Werdegang schildern ;)

Wer hebt schon einen ollen Passat 08/15 auf? Ein Auto ohne echtes Image, vermutlich noch ohne besondere Ausstattung oder besonderen Motor? Klar wird sowas in die Tonne gedrückt wenn da mal was teures dran ist. Bei den Premiums sagen sich viele halt: "Hey, ist zwar jetzt doof und teuer aber die Karre ist einfach geil!" Ist halt immer noch günstiger als einen neuen 3er mit der Wunschausstattung zu kaufen und der Glanz der Marke strahlt auch bei den alten Modellen immer noch kräftig. Einen gut gepflegten E30 mit 6-Ender würde wohl so gut wie niemand aus der Einfahrt schubsen. Bei einem Passat 32B mit 1.8er Motor und Buchhalterausstattung würde man wohl eher die Frage stellen was man denn mit dem ollen Kasten soll ;)

Zitat:

@xis schrieb am 26. Okt. 2020 um 13:8:14 Uhr:

Also 184 PS im E90 Limousine (Allrad) ist eine Offenbarung gegenüber 140 PS im Golf TDI. Es sind auch 25 km/h mehr Endgeschwindigkeit (wie beim GTD) und die 210 erreichen man nach weniger als 40 s. Mit dem Golf ist es eher mühsam bis dorthin.

 

190 PS F30 ist definitiv das flottere Auto gegenüber 150 PS Golf

Stellt sich die Frage ob einem die zusätzliche Performance überhaupt irgendwas bringt. Selbst auf der Autobahn fährt man mit der Mehrleistung keinen wirklichen Zeitvorteil raus. Ob ich mit meinem Vorgänger mit 140 PS Autobahn fahre oder mit meinem jetzigen neuen der deutlich flotter ist macht sich zeitmässig nicht bemerkbar. Überholen ging mit beiden gut.

@Dynamix Du beschreibst lauter Bastelautos. Nimm einen Neuwagen oder Premium Selection von BMW, fahre ihn nach Vorgabe immer zu BMW - und Du wirst NICHTS dran haben - GAR nichts.

@Zyclon die effektiven Fahrzeiten unterscheiden sich in der Tat kaum. Der drastische Unterschied ist beim Verbrauch. Wo der Golf zweistellig wird, bleibt der BMW unter 9 l/100 km.

Wo der Unterschied subtil ist: der Golf wird oft blockiert oder mit Lichthupe "angemotzt", der BMW eher selten.

Aber ebenfalls dramatisch ist der Unterschied beim Service/in den Werkstattpreisen:

Golf: mindestens 1000-1200 EUR/Aufenthalte

BMW:400 - 600, im schlimmsten Fall 900 pro Aufenthalt (in Belgien).

Außerdem fahren sich die Reifen nicht so schnell glatt wir beim Golf. Frag mich nicht warum (ich fahre immer nur GoodYear Eagle F1 im Sommer, und GY Ultragrip oder Dunlop im Winter).

Wenn VW keine Betrügerbande wäre, käme der Golf für mich trotzdem in Frage: leise (leiser als der 3-er), bequem, übersichtlich, super zu beladen, super Fahrwerk - aber nur noch als GTD.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Kaufberatung
  5. Suche: max. 4 Jahre altes Fahrzeug mit 180PS bis 25.000€ - Verbindung aus Vernunft und Spaßfaktor