Suche Gebrauchtwagen für die nächsten 4-5 Jahre - bis 10.000 Euro
Hallo Leute,
mein Name ist Philipp, bin 19 Jahre alt und momentan in der Berufsausbildung. Für die Unterhaltskosten des Autos stehen mir im Monat maximal 250 Euro zur Verfügung (für Haftpflicht, Steuer und Sprit). Das Auto wird mein Erstwagen werden, dementsprechend werd ich ja hoch in der Versicherung eingestuft. Werde im Jahr maximal 8000km (hauptsächlich Stadtverkehr) zurücklegen. Das Auto werde ich vermutlich im Winter kaufen. Es sollte folgende Kriterien erfüllen:
-Verbrauch unter 10l/100km in der Stadt wäre optimal
-maximaler Anschaffungspreis von 10.000 Euro
-sollte eine Limousine oder ein Coupé sein
-die Baureihe sollte nicht allzu viele Macken haben und recht zuverlässig sein
-max. 250 Euro monatliche Unterhaltskosten (habe zwar noch ein Puffer von 10.000 Euro in der Rückhand falls doch mal was für Reperaturen/etc. anfallen sollte, aber am besten wäre es natürlich das nicht anzukratzen)
Die Autos die ich mir so angeschaut habe waren:
BMW E90 3er - BJ 2005-2008 vor dem Facelift und nach dem Facelift, wobei es für Modelle ab 2009 knapp wird bei 10000 Eur
BMW E60 5er - vor dem Facelift (da bekommt man schon Modelle mit guter Ausstattung für unter 10000Eur) aber die Unterhaltskosten sind glaube ich um einiges höher als beim 3er
Mercedes CLS 320CDI (C219) - Dieselvariente ist relativ sparsam und bis 10000 Eur bekommt man da auch einige Angebote - Unterhalt recht hoch?
Mercedes C-Klasse (W204) - BJ 2008 - bis 10000Eur wirds da auch recht eng
tendiere auf jeden Fall zu BMW/Mercedes, Amischlitten ala Dodge Charger, Chevrolet Camaro, Ford Mustang find ich auch extrem genial aber das wird mit dem Unterhalt preislich nichts 😁
Hoffe ihr könnt mir eine kleine Kaufberatung geben, vlt. Stellung zu den o.g. Wagen nehmen und mir evtl. noch Vorschläge für andere Autos machen, gern auch bisschen sportlicher.
Danke für alle Antworten!
Beste Antwort im Thema
Das wäre definitiv die vernünftigste Variante!
27 Antworten
Gib doch einfach mal deine daten und das jeweilige Auto bei autokostencheck.de ein. Die dort angegebenen Werte sind sehr nahe an der Realität
NEIN, jetzt hat MT wieder meinen Beitrag gefressen -.- Boah..Warum gibts da eigentlich immer Serverprobleme wenn ich grade einen Beitrag abschicken möchte? 😁
Dann eben nochmal in kurz: Ja, der Chevrolet Cruze ist eine deutlich bessere und vernünftigere Wahl. Er ist der "Astra J" von Chevrolet.
Mit einem 1.6 oder 1.8 Saugmotor ist er ausreichend motorisiert und wenig anfällig.
250€ im Monat sind wohl trotzdem kaum erreichbar, selbst wenn man keine Vollkasko nimmt (worauf man bei einem 6k€ Auto schon eher verzichten kann). 300€, evtl etwas weniger sind aber machbar wenn alles einigermaßen rund läuft (und man keine VK nimmt bei 15tkm im Jahr).
Seit es Chevrolet in Deutschland nicht mehr gibt werden einem die Autos regelrecht hinterhergeschmissen, weil die Leute Angst vor Problemen bei der Ersatzteilbeschaffung usw. haben obwohl Chevrolet eine lückenlose Ersatzteilversorgung für noch mind 10 Jahre garantiert. Daher kann man hier gute Schnäppchen machen.
Ansonsten teilt er sich aber auch viele Teile mit dem Astra J, falls mal was an der Technik sein sollte.
Daumen hoch für den Cruze 😉
Grüße
http://www.motor-talk.de/.../...er-autokosten-vollkosten-t4998404.html
Ich hab gerad keine Zeit für....
TE
Lies Dir obigen Link durch und lerne was eine Vollkostenrechnung ist!
Und tu Dir selbst einen Gefallen rechne realistisch!
Normaler Weise läuft das so:
Kaufpreis
Steuer
Spritkosten
Wartungskosten
Versicherung
Wertverlust
Haltedauer
Wenn Du mit alldem auf 250euro bei Deinen Fahrzeugvorschlägen kommst hast Du Dir das amtlich schöngesoffen.
Hast also mehrere Möglichkeiten...
Blind auf Dauer verschulden...
Geblendet ein viel zu dickes Auto kaufen....
Oder spitz auf Knopf rechnen und vorher wissen was hängen bleibt.
Dazu muss man Versicherungen vergleichen und Autopreise 😉 Haltbarkeit und Wartungskosten....
Also fang klein an-keine Frau der Welt steht auf dicken Schwanzersatz bei jungen Männern.
Na ja, von Vollkosten =250 € hat ja keiner gesprochen.
Allerdings ist der Wertverlust nicht zu unterschätzen, man will ja auch mal ein neues Auto haben.
Verdiene erst mal richtiges Geld, dann wirst du erstaunt sein wieviel Steuern und Sozialabgaben man davon zahlt. Selbst für Besserverdienende ist es verdammt mühsam, 10.000 € anzusparen. Mit der eigenen Wohnung steigen dann auch die Kosten und Ansprüche an Luxus & Urlaub noch einmal.
Insoweit kann man nur raten, nicht alles 'auf den Kopf kloppen' für einen dicken Schlitten.
Jeder Besitzer eines iPhone weiss: Wenn es runterfällt ist es kaputt und 500 € beim Teufel. Will man es dann wirklich überall mit hin schleppen? Ein Auto verursacht solche Kosten auch, das ist den jungen Leuten oft nicht bewusst. Ein Parkrempler mit Fahrerflucht kostet leicht 1.500 €. Gerade wenn das Auto ohne Garage draußen steht, solltest du eine 10.000 € Investition doch überdenken.
Chevrolet Cruze ist durchaus vernünftig, allerdings auch emotionslos. Als erstes Auto für den US-Fan würde ich einen billigen Chrysler Neon empfehlen. Besonders zuverlässig ist er wahrscheinlich nicht, kann man Glück oder Pech haben mit dem Kauf, aber dafür in der Anschaffung noch einmal billiger und bietet schönes Ami-Feeling.
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Meine Mutter würde mir ihren VW Polo 1.4er Benzin BJ 2010 anbieten. Glaube das wäre dann doch die vernünftigere Variante für den Anfang und wenn ich in 2 Jahren dann die Ausbildung hinter mir hab, mehr Geld verdiene und in der Versicherung niedriger eingestuft bin kann ich immer noch umsteigen.
@ericdraven99 : ..naja, Wertverlust, in dieser Preisregion ist fast zu vernachlässigen, die
Beträgt doch, wenn höchsten 500 bis 700€ p.a.
Dei größten Wertverluste sind ja die ersten beiden Jahre, hier beträgt er locker min. 50%,
danach wirds weniger.
Der Cruze od. der Polo sind hier die bessere Wahl..: ) und evtl. kann ja Deine MA,
Deinen Wagen als Ihren Zweitwagen anmelden, so "spart" mann die ersten 2/3-Jahre
auch noch ein bisschen was an der Versicherung. Dann, später, kannst Du dann
"normal" mit SF3 einsteigen.
Grüße
TE
Das wäre ne kostengünstige sehr gute Wahl.
Vor allem haste dann Zeit mal rauszubekommen, was Dir an einem Auto fehlt - was Du möchtest...
Thema Zweitwagenanmeldung für den Anfang ist auch nicht zu verachten.
Gibt es in Deiner Familie ggf. Großeltern die Dir Prozente übertragen können?
Also meine Mutter hat auf Nachfrage nicht gewusst ob ihre Versicherung Fahranfänger als Zweitwagenanmeldung annehmen. Meinen Vater müsste ich mal fragen der ist glaube ich auf der niedrigsten Versicherungsstufe angekommen. Wie viele Prozente lassen sich denn da einsparen circa?
Und würde ich wenn ich dann später eine eigene Versicherung abschließe wieder höher einsteigen oder bleibe ich dann bei dem Prozentsatz?
Kommt auf die Versicherung an. Aber Wunder darfst du davon auch nicht erwarten. Zweitwagen sind ja meist günstiger eingestuft, aber sobald ein Fahrer männlich U25 darauf eingetragen wird, gehen die Beiträge durch die Decke.
Bei deiner niedrigen Laufleistung und einem Auto in der Preisklasse würde ich mit 100 € im Monat (HP+VK) rechnen.
..man bekommt max. die SF (Prozente) gut geschrieben, wie lange mann
den Führerschein hat.
Also, wenn Du z.b. 5-Jahre den FS hast, dann bekommste auch m,ax. SF5, auch
wenn Opi evtl. SF40 hatte.
"Früher" war das anders.
Bzgl. Versicherung, mal mit dem Vers. Fuzzi quatschen und ausrechnen lassen,
ob eine "eigene" Vers. teurer ist, als eine Zweitwagenversc. mit Fahrer "unter 25".
Btw. das sollte eigentlich doch auch bei Muttern eingeschlossen sein, denn sonst,
darfste Ihren Wagen nicht fahren..
Grüße
Eben. Früher war alles anders.
Die Beiträge waren nach PS(kW) des Fahrzeugs auf 100% festgelegt. Der Versicherte konnte sich mit einer Rabattstaffel von 125% (oder Fahranfänger nach Unfall zahlten 200% oder mehr 😁 ) herunter fahren auf die 30%.
Es war völlig egal, wer mit dem Wagen fuhr, ob Fahranfänger oder nicht. Der Rabatt vom Versicherungsnehmer zählte. Allerdings (genau wie heute) nur einmal. Ein Zweitwagen fing wieder bei 125% an. (Ich meine es waren 125%, wenn nicht bitte korrigieren, ist schon zu lange her. 😰 )
Heute gibt es Rabatt auf alles, Garagenparker-Rabatt, Alleinfahrer-Rabatt, Rabatt für Neuwagenfahrer, Rabatt für Fahrer mit geringer Kilometerleistung im Jahr etc. pp.
Zudem sind die Fahrzeuge nicht mehr nach PS(kw) versichert sondern in Typklassen eingestuft. D.h. ein 80 PS-Kleinwagen kann teurer sein als ein 350 PS Porsche.
Trotzdem muss die Gleichung aufgehen. Summe aller Einnahmen abzüglich Verwaltungskosten muss mehr sein als die Summe der Versicherungsleistungen durch Schadenfälle. Egal durch welche Tricks.
Wenn die meisten der Versicherten bei 30% oder 40% angekommen sind, und die Verwandten auch darüber so günstig versichern könnten, dann würde es nur eine Lösung geben: Die 100% Berechnungsgrundlage wird angehoben, und zwar kräftig.
Daher geht das günstige Versichern eines Zweitwagens nur bedingt, d.h. wenn sie keinen Alleinfahrer-Rabatt mehr gewähren wird es teurer, und zwar deutlich. Die Versicherungen sind Profis. Egal wie, die holen sich ihr Geld das sie durch Schadenfälle ausgeben.
Abgesehen davon, und das war schon immer so: Wenn jemand einen Schaden verursachte war es vorbei mit vielen schadenfreien Versicherungsjahren. Dann wird man hochgestuft und zwar kräftig. Aber nur in derjenigen Rabattstaffel, die den Schaden verursachte. Hat ein Versicherungsnehmer 3 Autos versichert, wird nur der schadenbehaftete Vertrag teurer. Um wieviel, das regelt jede Versicherung auch wieder etwas anders.
Daher lohnt gerade bei der Kfz-Versicherung ein Preisvergleich z.B. bei Check24. Jeder Versicherer kocht da sein eigenes Süppchen, ist mal für Fahranfänger günstiger oder teurer. vergleichen vergleichen vergleichen ...🙄
@Deloman : korrekt, geschildert.. 🙂
btw. bei check25, Verivox, etc. sind nicht immer alle Versicherungen
zu finden, daher ist es sinnvoll, sich alle "Vergleichsportale" anzuschauen
Grüße