Spritziger Kompaktwagen gesucht (Kurze Getriebe Übersetzung!?)

Hallo zusammen,

ich suche einen Kompaktwagen, der sowohl gut für längere Autobahnfahrten geeignet ist, als auch in der Stadt spritzig voran geht. Bin bspw. den Astra K 1.2 (130 PS) probegefahren und habe ihn als recht "lahm" empfunden, was offenbar an der langen Getriebeübersetzung liegen soll.
Bei meinem BMW 1er 118i hatte ich (trotz ähnlicher Leistung, 136 PS) das Gefühl, dass dieser deutlich spritziger zu bewegen war (insbesondere im Sport-Modus).

Könnt ihr weitere Kompakte (gerne mit konkretem Motor) empfehlen, die gut beschleunigen? Bitte max. bis 150PS und keine superteuren Fahrzeuge.

25 Antworten

Zitat:

@ActiveNight schrieb am 16. April 2021 um 15:28:45 Uhr:


Könnt ihr weitere Kompakte (gerne mit konkretem Motor) empfehlen, die gut beschleunigen? Bitte max. bis 150PS und keine superteuren Fahrzeuge.

Dein Problem ist nicht lösbar. Der lange 6. Gang hilft beim Spritsparen. Also gerade für die Langstrecke entspannend (niedrige Drehzahl) und günstiger. Insbesondere sind mittlerweile die allermeisten Getriebe recht lang übersetzt. Noch dazu ist der 1.2 im Astra nicht besonders Drehmomentstark. Die 225nm erreicht der erst ab 2000U/min während dein 118i fast das gleiche Drehmoment bei 1250U/min entwickelt. Sprich der BMW zieht unweit des Leerlaufs gut los, während der Astra durch niedrigere Gänge deutlich höhere Drehzahlen braucht.

Jetzt hast du mehrere Optionen.
- Mehr schalten. Musst halt häufiger in den 5. zurückschalten und schon fährt er sich spritziger. Zahlst du natürlich an der Zapfsäule
- Automatik wählen. Schaltet für dich schnell zurück.
- Anderen Motor wählen. Ein stark aufgeladener 1.2l Motor ist praktisch für den sparsamen Fahrer. Bei gesitteter Fahrweise bewegt der dich ordentlich mit vrsl. niedrigerem Verbrauch. Die Fahrfreude ist nachrangig - braucht höhere Drehzahlen und beschleunigt nicht so gut. So sind eigentlich alle Motoren im Astra K abgestimmt (mehr Leistung kompensiert das Problem dort kaum). Wenn du den Fahrspaß höher gewichtest und nach mehr Agilität suchst bietet ein F20 118i natürlich das passendere Fahrzeug. Hat bei niedriger Drehzahl viel Drehmoment und Leistung. Gerade bei schaltfauler Fahrweise reagiert der besser auf deinen Gasfuß. Ist also am Ende eher eine Frage der Gewichtung Unterhalt vs. Fahrspaß.

Wenn du nach anderen Modellen schaust: Kannst du schon anhand der Herstellerangaben erahnen. Wann liegt das maximale Drehmoment an? Wann ist die maximale Leistung erreicht?

Danke, das waren sehr hilfreiche Beiträge. Ich habe mich heute Vormittag mal tiefer in die Materie eingearbeitet (Leistung, Drehmoment, Übersetzung, Beschleunigung). Das ist echt eine Wissenschaft für sich.

  • Opel Astra 1.2 Turbo hat 96kW/130PS bei 5500 U/min. Max. Drehmoment liegt bei 225 Nm bei 2000 U/min. Leergewicht des Wagens liegt bei 1280 kg. Spritverbrauch laut spritmonitor.de: 6,2 Liter
  • BMW 118i hat 100kW/136 PS bei 4500 U/min. Max. Drehmoment liegt bei 220 Nm bei 1250 U/min. Leergewicht des Wagens liegt bei 1390 kg. Spritverbrauch laut spritmonitor.de: 7,2 Liter
  • Mein aktueller Skoda Fabia 1.2 HTP 44kW/60PS bei 5200 U/min. Max. Drehmoment 108 Nm bei 3000 U/min. Leergewicht des Wagens liegt bei 1105 kg. Spritverbrauch laut spritmonitor.de: 6,6 Liter

Was mich etwas wundert: Im Stadtverkehr (bspw. beim Anfahren an der Ampel) hatte ich das Gefühl mit dem Skoda fast schneller zu beschleunigen, als mit dem Astra. Rein von den Leistungsdaten her macht das keinen Sinn😕. Beim Skoda steht das "HTP" übrigens für "High Torque Power", also etwa "Kraft durch hohes Drehmoment". Wie auch immer die das hinbekommen. Sobald man etwas schneller fährt, stinkt der Skoda natürlich völlig ab.

Vielleicht hätte ich den Astra aber auch einfach etwas höher drehen müssen.🙂🙄

Falls jemand über diesen Thread stolpert, der ähnlich wenig Ahnung hat wie ich, empfehle ich folgenden Artikel bei T-Online.de.

Zitat "Je höher das Drehmoment und je niedriger die dafür nötige Drehzahl, umso kraftvoller kann das Fahrzeug aus dem Drehzahlkeller beschleunigen."

Am besten wäre eigentlich demnach für mich ein Elektrowagen, wo das maximale Drehmoment beim Beschleunigen aus dem Stand beinahe sofort komplett verfügbar ist. Wohingegen Otto-Motoren ihren maximalen Drehmoment i.d.R. erst ab der Mitte ihres Drehzahlbandes haben. Leider hab ich keinen Stellplatz, geschweige denn eine Lademöglichkeit in unmittelbarer Nähe.

Ich sehe ja ein, dass am Ende vor allem viel Probefahren hilft.. aber für eine Vorselektion ist ein Verständnis der Leistungsdaten (über die reine kW-Zahl hinaus) schon hilfreich.

Zitat:

@ActiveNight schrieb am 17. April 2021 um 14:35:21 Uhr:


Am besten wäre eigentlich demnach für mich ein Elektrowagen, wo das maximale Drehmoment beim Beschleunigen aus dem Stand beinahe sofort komplett verfügbar ist. Wohingegen Otto-Motoren ihren maximalen Drehmoment i.d.R. erst ab der Mitte ihres Drehzahlbandes haben. Leider hab ich keinen Stellplatz, geschweige denn eine Lademöglichkeit in unmittelbarer Nähe.

Auch etwas grössere Ottomotoren wie ein 1.8 TFSI haben natürlich generell mehr Drehmoment als ein kleiner 1,2 Liter Ottomotor.

Und Dieselmotoren hätten generell mehr Drehmoment als Ottomotoren.

Beim Opel Astra K könntest du dir z.B. den 1.5 Diesel anschauen. Der hat als Handschalter dann 300 Nm bei 1750-2500 u/min und mit Automatik 285 Nm bei 1500-2750 u/min.

Aber wenn do von einem 1,2 Liter Saugbenziner mit 60PS kommst wundert es mich, das du jetzt auf einmal soviel Drehmoment erwartetst.

Zitat:

Mein aktueller Skoda Fabia 1.2 HTP 44kW/60PS bei 5200 U/min. Max. Drehmoment 108 Nm bei 3000 U/min. Leergewicht des Wagens liegt bei 1105 kg. Spritverbrauch laut spritmonitor.de: 6,6 Liter

Was mich etwas wundert: Im Stadtverkehr (bspw. beim Anfahren an der Ampel) hatte ich das Gefühl mit dem Skoda fast schneller zu beschleunigen, als mit dem Astra. Rein von den Leistungsdaten her macht das keinen Sinn😕.

Das ist eine rein subjektive Fehleinschätzung. Das kommt dir vielleicht so vor, weil du bei deinem Skoda öfter schalten musst und der Motor lauter ist und dir darum die selbe Geschwindigkeit subjektiv viel schneller vorkommt. Vergleichbar zb wenn du mit einem Fahrrad im kleinsten Gang fährst wobei du dich abstrampelst, das wird dir auch schneller vorkommen als wenn du tatsächlich gleich schnell aber entspannt in deinem größeren Gang fährst.

Bei Turbomotoren sieht man das Turboloch auf dem Papier nicht. Bis der Turbolader die Papierwerte liefern kann dauert es meist 2-3 Sekunden. Je kleiner der Turbolader, desto kleiner in der Regel das Turboloch. In der Regel haben bei ähnlichen PS Werten Motoren mit mehr Hubraum einen kleineren Turbolader. Also wenn zb zwei Motoren mit deutlichem Unterschied in Sachen Hubraum - zb. ein Turbomotor mit maximal 1.2l Hubraum und ein Turbomotor mit mindestens 1.4l Hubraum - auf dem Papier genau die selben Maximalwerte bei selber Drehzahl liefern, dann wird sich der größere Motor in der Regel trotzdem spritziger anfühlen, weil das Turboloch kleiner ist.

Ähnliche Themen

Zitat:

@ActiveNight schrieb am 17. April 2021 um 14:35:21 Uhr:


Danke, das waren sehr hilfreiche Beiträge. Ich habe mich heute Vormittag mal tiefer in die Materie eingearbeitet (Leistung, Drehmoment, Übersetzung, Beschleunigung). Das ist echt eine Wissenschaft für sich.
  • Opel Astra 1.2 Turbo hat 96kW/130PS bei 5500 U/min. Max. Drehmoment liegt bei 225 Nm bei 2000 U/min. Leergewicht des Wagens liegt bei 1280 kg. Spritverbrauch laut spritmonitor.de: 6,2 Liter
  • BMW 118i hat 100kW/136 PS bei 4500 U/min. Max. Drehmoment liegt bei 220 Nm bei 1250 U/min. Leergewicht des Wagens liegt bei 1390 kg. Spritverbrauch laut spritmonitor.de: 7,2 Liter
  • Mein aktueller Skoda Fabia 1.2 HTP 44kW/60PS bei 5200 U/min. Max. Drehmoment 108 Nm bei 3000 U/min. Leergewicht des Wagens liegt bei 1105 kg. Spritverbrauch laut spritmonitor.de: 6,6 Liter

Was mich etwas wundert: Im Stadtverkehr (bspw. beim Anfahren an der Ampel) hatte ich das Gefühl mit dem Skoda fast schneller zu beschleunigen, als mit dem Astra. Rein von den Leistungsdaten her macht das keinen Sinn😕. Beim Skoda steht das "HTP" übrigens für "High Torque Power", also etwa "Kraft durch hohes Drehmoment". Wie auch immer die das hinbekommen. Sobald man etwas schneller fährt, stinkt der Skoda natürlich völlig ab.
Vielleicht hätte ich den Astra aber auch einfach etwas höher drehen müssen.🙂🙄
....

Der "Skoda Fabia 1.2 HTP" hat zwar die wenigsten PS, aber auch das wenigste Gewicht.
Was beim Ampelstart auch noch eine Rolle spielt sind die Reifen.
Wenn die beiden anderen ihre Kraft beim anfahren nicht richtig auf die Straße bekommen, dann kann es schon sein, dass dieses geringere Gewicht auf den ersten Metern den Unterschied ausmacht.
OK, es kann auch am Fahrer liegen oder der Qualität der Anti-Schlupf-Regelung liegen oder...
Oder doch nur Einbildung.

Zitat:

@Supercruise schrieb am 17. April 2021 um 20:31:01 Uhr:


Das ist eine rein subjektive Fehleinschätzung. Das kommt dir vielleicht so vor, weil du bei deinem Skoda öfter schalten musst und der Motor lauter ist und dir darum die selbe Geschwindigkeit subjektiv viel schneller vorkommt. Vergleichbar zb wenn du mit einem Fahrrad im kleinsten Gang fährst wobei du dich abstrampelst, das wird dir auch schneller vorkommen als wenn du tatsächlich gleich schnell aber entspannt in deinem größeren Gang fährst.

Glaub der Beste Vergleich ist bei der Bahn ein 612er bei 120-160 km/h mit einem ICE bei 230-300 km/h.

Das ganze kann schon stimmen was der TE erfahren hat. Opel stimmt die Gaspedal Kennlinie seiner Fahrzeuge in letzter Zeit sehr träge ab. Soll wohl was mit den Abgasnormen zu tun haben. Das ist bei meinem Astra auch so. Muss man sich dran gewöhnen. Abhilfe schafft wenn man sich ein Fahrzeug mit Sport Switch kauft. Dieser schaltet die Gaspedal Kennlinie und Lenkung scharf. Dann reagiert das Fahrzeug wesentlich giftiger aufs Gaspedal. Reine Spielerei aber eigentlich ganz lustig. Zusätzlich sind die Fahrzeuge inzwischen auch sehr gut gedämmt. Man denkt man fährt 50 ist aber schon bei 70 oder 80. Was weiterhin zum Tragen kommt ist das ein 1.2 mit 130 PS stark vom Turbo abhängig ist und dieser hat eine gewisse Ansprechverzögerung. Da reagiert ein Sauger dazu noch mit wesentlich schlechterer Abgasnorm natürlich wesentlich spontaner. Hat mein 1.8 im Astra H im Vergleich auch.

Abgesehen sind selbst Vergleiche gleicher Modellreihen mit unterschiedlichen Abgasnormen sehr unterschiedlich. Ufig war es in der Vergangenheit so das den Kleinstwagen häufig einen kurzen übersetzten 1. Gang hatten, damit war objektiv es so das man sich zügiger beschleunigt gefühlt hatte.

Zitat:

@ActiveNight schrieb am 17. April 2021 um 14:35:21 Uhr:



Was mich etwas wundert: Im Stadtverkehr (bspw. beim Anfahren an der Ampel) hatte ich das Gefühl mit dem Skoda fast schneller zu beschleunigen, als mit dem Astra. Rein von den Leistungsdaten her macht das keinen Sinn😕. Beim Skoda steht das "HTP" übrigens für "High Torque Power", also etwa "Kraft durch hohes Drehmoment". Wie auch immer die das hinbekommen. Sobald man etwas schneller fährt, stinkt der Skoda natürlich völlig ab.
Vielleicht hätte ich den Astra aber auch einfach etwas höher drehen müssen.🙂🙄

Die Angaben zu Leistung und Drehmoment sind ein Hinweis in welche Richtung es geht. Da kommen aber tatsächlich noch jede Menge andere Faktoren hinzu. Drehmoment und Leistung helfen halt abzusehen, dass der 118i bei niedriger Drehzahl dem Astra deutlich überlegen sein dürfte (und sich das bei höheren Geschwindigkeiten zunehmend ausgleicht).

Bei deinem konkreten Vergleich kann man sich die Details anschauen. An sich steht der Fabia schlecht da. Als Saugmotor hat der bei niedriger Drehzahl sehr wenig Drehmoment (egal was die als Werbung draufschreiben). Da kommt als erster Punkt das Gewicht. Auf der Autobahn eher egal, an der Ampel aber wichtig. Das muss man erstmal in Bewegung setzen. Da gleicht der Fabia den Leistungsnachteil zumindest ein bisschen aus. Dazu kommen dann Details der Abstimmung. Das beginnt bei der Gaspedalkennlinie. Die beeinflusst nicht Leistung aber das Gefühl wie der Wagen auf den Tritt reagiert. Danach die Getriebeabstimmung. Bei drehmoment- und leistungsschwachen Motoren wird oft ein kurz abgestimmtes Getriebe gewählt, da denen sonst im höchsten Gang schnell die Puste ausgehen würde. An der Ampel fühlt sich der Wagen stärker an, auf der Autobahn fallen dir dafür die Ohren ab. Noch dazu ist der Abstand zwischen den Gängen überall anders. Sprich wie groß der Sprung zwischen 2. und 3. Gang ist, macht im Stadtverkehr einen Unterschied.
Den Hauptfaktor übersiehst du aber: Den Fabia kennst du gut. Du hast ein Gefühl dafür wann du wie am besten schaltest. An den Astra hast du dich nicht gewöhnt und schaltest (weil du es vielleicht vom Fabia so kennst) u.U. zu früh hoch. Vielleicht hättest du bei dem den 2. Gang länger halten sollen.

Allerdings sind das nur nette Infos. Wirklichen bringen tut es dir nichts. Denn das sind solche Details für die du ewig recherchieren und testen müsstest. Der Mehrwert ist überschaubar, da du deinen Fahrstil sowieso dem neuen Fahrzeug anpassen musst.
Am Ende bleibt es bei der vorangegangenen Fragestellung. Du musst dir überlegen was du wirklich brauchst. Der Astra ist ein solides Alltagsfahrzeug was eher auf geringe Kosten als auf Fahrspaß ausgelegt wurde. Beim BMW ist der Schwerpunkt deutlich in Richtung Spaß verschoben. Du musst dir überlegen wie wichtig dir der Fahrspaß ist. Der Astra ist nicht verkehrt und auch nicht lahm, fühlt sich aber nicht besonders stark an. Wenn dir das nicht reicht, nimm den 118i (mit den entsprechenden Kompromissen die daraus folgen)

Also, der Skoda hat natürlich ab ca. 20-30km/h keine Schnitte mehr gegen die anderen Fahrzeuge. Es geht mir wirklich nur um die Beschleunigung aus dem Stand, die gefühlt mindestens gleichwertig zum Astra ist. Vielleicht ist es auch nur die Gasannahme.
Was @Zyclon schreibt klingt schon schlüssig. Gute Dämmung, kombiniert mit leichter Ansprechverzögerung des Turbos und zudem etwas träge am Gas (ohne die Möglichkeit hierauf via "Fahrerlebnisschalter" o.ä. Einfluss zu nehmen - zumindest nicht bei dem von mir probegefahrenen Modell).

Nachdem hier einige auf den besseren Anzug von Diesel-Fahrzeugen hingewiesen haben, wollte ich mal bspw. den BMW 118d F20 (Facelift) zur Probe fahren. Bin sehr gespannt wie der sich im Vergleich zum 118i fährt. 320 Nm bei 1500 U/min klingt auf jeden Fall vielversprechend. Verbrauch ist auch niedriger als beim 118i (5,7l vs. 7,4l).. logisch, ist ja auch ein Diesel. Als Bewohner der Innenstadt einer deutschen Metropole bin ich aber bzgl. drohender Fahrverbote skeptisch. Würde den Wagen gerne fahren bis er auf ist. Euro 6dTemp hat der 118d scheinbar erst ab März 2018 und auch nur mit Steptronic.

Darüber hinaus wurden ja auch einige weitere Fahrzeuge empfohlen:
Peugeot 308 130 PS
Citroen C4 Cactus 130 PS (altes Modell bis 2020)
Renault Megane 1.33 T 140 PS
Ford Focus 1.5 T 150 PS
Honda Civic 1.5 Turbo (Handschaltung) 182 PS
Audi A1 1.8 TFSI oder 2.0 TDI
Opel Astra K (Vor-Facelift-Modell 200 PS
.. da werde ich mir auch mal das ein oder andere Modell näher ansehen.

Dem Vorschlag auf ein kleineres Fahrzeug zu setzen um quasi mehr zu "spüren" würde ich zunächst mal nicht nachgehen. Meine Partnerin will etwas mehr Komfort. Ihr ist Spritzigkeit übrigens recht egal 😁

Danke auf jeden Fall für eure Hilfe. Hab viel gelernt 😁

Vielleicht gefällt dir auch einfach die Leistungsentfaltung von Turbomotoren rein subjektiv nicht, damit wärst du jedenfalls nicht alleine. Mach zum Vergleich mal eine Probefahrt mit einem Mazda 3 G120 / G122 oder einem gebrauchten G 165 (der 165 hatte afaik eine kürzere Übersetzung) mit Saugmotor. Sind zwar weder spritzig noch sportlich und der 120 /122 sind lang übersetzt, aber der 2l Saugmotor hat eben kein Turboloch und spricht direkter aufs Gaspedal an.
Die 9. Generation (bis 2016/17) des Honda Civic hatte einen guten 1.8er Sauger mit sehr kurz übersetztem 6-Gang Getriebe, der ist spritzig, aber die sehr kurze Übersetzung nervt auf der Autobahn, weil selbst der 6. Gang relativ kurz ist und zu hohen Drehzahlen und damit zu mehr Lärm und Verbrauch führt. Die Mazda haben im Vergleich deutlich niedrigere Drehzahlen im höchsten Gang / auf der Autobahn.
Toyota Prius oder Auris Hybrid sind auch einen Versuch wert (der Prius bekam die technisch nächste Generation schon mit dem Modellwechsel 2016, seitdem besser als der Auris), die fahren sich wieder ganz anders und gewöhnungsbedürftig, aber vllt. gefällt dir ja genau das, das kann nur ein Versuch klären. Beim Anfahren / Beschleunigen hilft ein Elektromotor mit sofortigem Drehmoment. Bei starkem Beschleunigen wird der Benzinmotor sehr laut und wird vom stufenlosen Geriebe konstant bei der selben, hohen Drehzahl gehalten so lange man voll aufs Gaspedal tritt. Dafür ist dann bei konstantem Tempo die Drehzahl wieder sehr niedrig.

Deine Antwort
Ähnliche Themen