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Spiegel mal wieder: Gute N8 V8

Themenstarteram 11. Januar 2012 um 4:28

http://m.spiegel.de/auto/aktuell/a-808242.html

Zitat:

der klassische V8-Motor - als Small Block das wohl meistgebaute Aggregat des Planeten - ist in keinem einzigen neuen Auto der großen US-Hersteller mehr zu finden.

Das stimmt doch gar nicht.

Und dann... mal wieder typisch:

Zitat:

Mit Umweltschutz oder der Sorge ums Weltklima hat das jedoch nichts zu tun. Die Politik forciert den Bau sparsamerer Autos, um Amerikas Abhängigkeit von Rohölimporten zu senken.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

der klassische V8-Motor - als Small Block das wohl meistgebaute Aggregat des Planeten - ist in keinem einzigen neuen Auto der großen US-Hersteller mehr zu finden.

Vielleicht nicht in den präsentierten Fahrzeugen.

Hersteller zeigen immer gern ihre „Öko-Modelle“, z. B. S250CDI, verkaufen aber in nicht geringen Mengen auch den S500.

Und welchen Motor hat der? Genau, einen V8!

 

Zitat:

Die wenigen verbliebenen Achtzylinder in den nicht mehr ganz taufrischen Sportwagen der Chrysler-Gruppe oder von General Motors sind inzwischen mit Zylinderabschaltung ausgerüstet.

Was heißt denn „nicht taufrisch“?

Die Corvette lässt diverse Sportwagen meist sehr alt aussehen!

Und wieso eigentlich „mittlerweile“ Zylinderabschaltung“

Gab es bei GM schon vor etwa 30 Jahren.

Meinetwegen ein wenig problematisch, da die Elektronik noch nicht so perfekt war.

Ist jetzt so lange her, daß ein durchschnittlicher Journalist das kaum noch wissen kann (und das Publikum braucht es ebenso wenig erfahren).

 

Zitat:

Ford macht sich sogar an die Abschaffung des V6-Motors, zumindest beim neuen Mittelklassemodell Fusion, der ausschließlich mit Vierzylinder-Benzinern sowie Hybridtechnik angeboten wird.

ZUNÄCHST gibt es wohl nur die kleinen Motoren.

Später garantiert auch V6.

 

Zitat:

dass sich die US-Autobauer von der Nach-uns-die-Sintflut-Mentalität verabschiedet haben

Jene Mentalität gab es so nie.

Einzig und allein waren die Bedingungen anders.

Wäre es bei uns ebenso gewesen, hätten wir entsprechende Autos gebaut.

 

Zitat:

Außerdem haben sich die US-Hersteller klammheimlich einen deutlichen Vorsprung im Hybrid-Segment erarbeitet, ohne darum jedoch viel Wirbel zu machen

Oder besser: speziell die ausgelagerten PR-Abteilungen deutscher Hersteller (AMS, AutoBild, ...) haben keinen Wirbel gemacht, sprich dem hiesigen Dämlacks verschwiegen.

 

Zitat:

Leichtbau? Ein Fremdwort in Motown

Weil es nicht nur Vorteile bringt!

Ein schwerer Wagen liegt von ganz allein SATT auf der Straße.

Leichtere Modelle brauchen dazu kostspielige, komplizierte Aufhängungen.

Der 190er beispielsweise musste die Raumlenkerachse haben, um gute Fahreigenschaften aufzuweisen.

Auch deshalb war der dann so teuer.

Außerdem halten dick und fett konzipierte Teile länger.

Diese Erfahrung dürfen heute viele machen.

Im C-Corsa funktioniert z. B. das Schaltgetriebe meist so lange, wie die kalkulierte, durchschnittliche Lebensdauer des Wagens ist.

Nach etwa 6 Jahren hakelt es ganz gewaltig.

Nix mehr mit zwei Jahrzehnten......

 

 

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Polemik wohin das Auge blickt...gepaart mit schlechter Recherche...kennen wir doch. Dem deutschen Leser ist es eh egal. wichtig ist das wir immernoch vorweg sind.

So, das wars für heute...gehe jetzt den V8 starten und mich abregen...

Zudem hatte man ja 30 Jahre Zeit, sich darauf einzustellen. Ende der 70er Jahre war ja bereits Schluss mit den "echten" US-Autos.

Zitat:

der klassische V8-Motor - als Small Block das wohl meistgebaute Aggregat des Planeten - ist in keinem einzigen neuen Auto der großen US-Hersteller mehr zu finden.

Vielleicht nicht in den präsentierten Fahrzeugen.

Hersteller zeigen immer gern ihre „Öko-Modelle“, z. B. S250CDI, verkaufen aber in nicht geringen Mengen auch den S500.

Und welchen Motor hat der? Genau, einen V8!

 

Zitat:

Die wenigen verbliebenen Achtzylinder in den nicht mehr ganz taufrischen Sportwagen der Chrysler-Gruppe oder von General Motors sind inzwischen mit Zylinderabschaltung ausgerüstet.

Was heißt denn „nicht taufrisch“?

Die Corvette lässt diverse Sportwagen meist sehr alt aussehen!

Und wieso eigentlich „mittlerweile“ Zylinderabschaltung“

Gab es bei GM schon vor etwa 30 Jahren.

Meinetwegen ein wenig problematisch, da die Elektronik noch nicht so perfekt war.

Ist jetzt so lange her, daß ein durchschnittlicher Journalist das kaum noch wissen kann (und das Publikum braucht es ebenso wenig erfahren).

 

Zitat:

Ford macht sich sogar an die Abschaffung des V6-Motors, zumindest beim neuen Mittelklassemodell Fusion, der ausschließlich mit Vierzylinder-Benzinern sowie Hybridtechnik angeboten wird.

ZUNÄCHST gibt es wohl nur die kleinen Motoren.

Später garantiert auch V6.

 

Zitat:

dass sich die US-Autobauer von der Nach-uns-die-Sintflut-Mentalität verabschiedet haben

Jene Mentalität gab es so nie.

Einzig und allein waren die Bedingungen anders.

Wäre es bei uns ebenso gewesen, hätten wir entsprechende Autos gebaut.

 

Zitat:

Außerdem haben sich die US-Hersteller klammheimlich einen deutlichen Vorsprung im Hybrid-Segment erarbeitet, ohne darum jedoch viel Wirbel zu machen

Oder besser: speziell die ausgelagerten PR-Abteilungen deutscher Hersteller (AMS, AutoBild, ...) haben keinen Wirbel gemacht, sprich dem hiesigen Dämlacks verschwiegen.

 

Zitat:

Leichtbau? Ein Fremdwort in Motown

Weil es nicht nur Vorteile bringt!

Ein schwerer Wagen liegt von ganz allein SATT auf der Straße.

Leichtere Modelle brauchen dazu kostspielige, komplizierte Aufhängungen.

Der 190er beispielsweise musste die Raumlenkerachse haben, um gute Fahreigenschaften aufzuweisen.

Auch deshalb war der dann so teuer.

Außerdem halten dick und fett konzipierte Teile länger.

Diese Erfahrung dürfen heute viele machen.

Im C-Corsa funktioniert z. B. das Schaltgetriebe meist so lange, wie die kalkulierte, durchschnittliche Lebensdauer des Wagens ist.

Nach etwa 6 Jahren hakelt es ganz gewaltig.

Nix mehr mit zwei Jahrzehnten......

 

 

Amen to that

Die USA können im Autosegment bauen, was sie wollen. Es wird den deutschen Journalisten sowieso nie passen. Selbst wenn die Amerikaner nur noch 1-Liter Autos produzieren würden.

Ausserdem zeigt das Beispiel wieder einmal, wie unseriös unser Boulevardjournalismus doch einmal ist.

Corvette, Camaro, Mustang sind wohl alles Fremdwörter für gewisse Leute.

Irgendwie sind die Amis als Autohersteller schon arme Schweine.

Erst kritisiert man sie, weil die ihre Fahrzeuge so groß, schwer & ordentlich motorisiert gebaut haben.

Dann gibt es wieder Schelte, weil ja an den neuen Modellen nix US-typisches mehr zu finden ist.

Man kann halt nicht jedermanns Liebkind sein.

Sie haben sich dafür entschieden, ihre amerikanischen Eigenständigkeiten abzulegen und einfach nur noch Autos zu bauen.

Dass nun diejenigen enttäuscht sind, die gerade eben diese Eigenarten geliebt haben und lieben, darf da nicht verwundern.

Man soll halt seinen Weg gehen und sich nicht permanent hin und her oder auch garnicht entscheiden.

Wankelmut und mangende Entschlußkraft sind der beste Weg um am Ende dann alles verloren zu haben.

Gilt nicht nur für Autobauer, sondern generell.

Wer da Fähnchen immer wieder nach dem Winde hängt, wird schlussendlich niemanden mehr haben, den das Fähnchen noch interessiert.

Zitat:

Original geschrieben von mbjadcnein

Irgendwie sind die Amis als Autohersteller schon arme Schweine.

Erst kritisiert man sie, weil die ihre Fahrzeuge so groß, schwer & ordentlich motorisiert gebaut haben.

Dann gibt es wieder Schelte, weil ja an den neuen Modellen nix US-typisches mehr zu finden ist.

Genau, darum schrieb ich ja, es wird so oder so alles schlecht geredet. Wenn der Motor sparsam ist, wird über die Verarbeitung gelästert. Wenn die Verarbeitung stimmt, ist wiederum das Design nicht gelungen und überhaupt, die Amis konnten ja noch nie richtige Autos bauen oder? :D

Die Leute, die vor 30 Jahren über Amiautos geschimpft haben, waren aber nicht dieselben die das heute tun.

Das sind völlig unterschiedliche Beweggründe.

Es wird halt immer irgendwelche Menschen geben, die irgendwas zu kritisieren haben. Das ist nur normal.

Und wer global anbieten will, der kann halt nur glattgeschliffenen Einheitsbrei anbieten, mit dem alle irgendwie leben können müssen.

Die charakterlichen Unterschiede der Fahrzeuge verschwimmen doch mehr und mehr.

Ob damit auch die charakterlichen Unterschiede der Käufer und Fahrer rundgelutscht und angeglichen werden, weiss ich nicht.

Ich meine, eher nein.

Zitat:

Original geschrieben von deville73

Die Leute, die vor 30 Jahren über Amiautos geschimpft haben, waren aber nicht dieselben die das heute tun.

[…]

Das ist wohl richtig, nur haben sich die Vorurteile offenbar nicht verändert oder sind vererbt worden.

Amerikanische Autos sind in deutschen Köpfen immer noch schlecht verarbeitet, haben beschissene Fahrwerke, sind lahm und nur zum geradeaus fahren gebaut, jegliche fahrzeugtechnische Innovationen fehlen ihnen und sie saufen natürlich ohne Ende – und das wird auch in hundert Jahren nicht anders sein.

Grüsse

Norske

Lasst bitte alle in diesem Glauben, sonst werden die Gebrauchtwagen teurer..hab ich keine Lust drauf.

Sollen doch die ganzen Bonzen-Premium-Kisten an die gewünschte Zielgruppe gehen - wer bitte kauft ein 5 jähriges Auto mit 150 tkm auf der Uhr für 20.000 Euro???

Da frag ich mich echt...

Zitat:

wer bitte kauft ein 5 jähriges Auto mit 150 tkm auf der Uhr für 20.000 Euro???

Die Bereitschaft hierzu scheint allerdings in letzter Zeit doch abzunehmen, wie die offerierten Restwerte für diverse Ingolstädter zeigen.

Hatte mit mehreren Leuten zu tun, welche nun beispielsweise den "alten" Q7 weiterfahren bzw. statt eines neuen A6 3.0 TDI nen Skoda Superb anschafften.

Wenn sie sich qualitativ nicht gesteigert haben bei Audi im Vergleich zu meinen Dienstkisten, dann ist das kein Wunder...

Selten so einen Schrott gefahren...so oft stand ich noch nie am Strassenrand...

am 18. Januar 2012 um 5:52

Zitat:

Original geschrieben von mbjadcnein

Zitat:

wer bitte kauft ein 5 jähriges Auto mit 150 tkm auf der Uhr für 20.000 Euro???

Die Bereitschaft hierzu scheint allerdings in letzter Zeit doch abzunehmen, wie die offerierten Restwerte für diverse Ingolstädter zeigen.

Hatte mit mehreren Leuten zu tun, welche nun beispielsweise den "alten" Q7 weiterfahren bzw. statt eines neuen A6 3.0 TDI nen Skoda Superb anschafften.

Na, es entspricht wohl der deutschen Mentalität ein Fahrzeug nach 4 Jahren als alt zu bezeichnen.

Und ob ein Q7 wirklich spritsparend ist wage ich auch mal zu bezweifeln - die Autos saufen überall, wenn man im Motorraum ein entsprechendes Trinkgelage anrichtet. Vielleicht nicht so wie ein Jeep Grand Wagoneer, aber trotzdem.

Hatte im letzten Jahr mal den M3 und da bin ich nie unter 14 Liter Super Plus gekommen.

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